A N Z E I G E

EWP Winter of Wrestling - Breakthrough, 30.12.2022, Hannover (Joe Legend, Johnny Rancid, Metehan,...)

FINALE! Die ligenübergreifenden MOONSAULT.de Wrestling Awards 2022 sind online!
  • Kurz vor Jahresende meldet sich die EWP dann doch nochmal aus dem angestammten Hauptquartier mit einer Show, die laut Ankündigung "härter knallt als Silvester".


    EWP Winter of Wrestling - Breakthrough


    Juniorenmeisterschaft

    Tim Stübing vs. ???


    Weitere Teilnehmer

    Joe Legend

    Johnny Rancid

    Metehan


    Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr


    X-Fights

    Badenstedter Str. 60

    30453 Hannover


    Tickets zum günstigeren VVK-Preis im EWP-Ticketshop für 27,70€-36,60€.

    2 Mal editiert, zuletzt von Creature ()

  • A N Z E I G E
  • Creature

    Hat den Titel des Themas von „EWP Winter of Wrestling - Breakthrough, Hannover (Joe Legend, Johnny Rancid, Tim Stübing)“ zu „EWP Winter of Wrestling - Breakthrough, 30.12.2022, Hannover (Joe Legend, Johnny Rancid, Tim Stübing)“ geändert.
  • Wieso ist das trotz ranziger "Location" und ganz normaler Fighter trotzdem soooooooo teuer?

    Ich hab da eher an 10 Euro gedacht und sogar das wäre noch zuviel.

    Bis jetzt sind ja noch nicht alle angekündigt und außerdem , wenn es Dir zu teuer ist , dann geh nicht hin .


    Laut aktuellem Flyer den ich am Samstag bei der POW Christmas Show von jemandem bekommen habe sind auch bis jetzt noch Metehan und der Austrian Terminator Mexxberg angekündigt .

  • Bis jetzt sind ja noch nicht alle angekündigt und außerdem , wenn es Dir zu teuer ist , dann geh nicht hin .


    Laut aktuellem Flyer den ich am Samstag bei der POW Christmas Show von jemandem bekommen habe sind auch bis jetzt noch Metehan und der Austrian Terminator Mexxberg angekündigt .

    Waren die EWP so frech und hat bei POW Flyer verteilt? :lol:


    Die Preise finde ich auch etwas zu hoch, aber darüber lässt sich streiten.


    Normalerweise würde man große Namen schon ankündigen, um den Verkauf mit diesen Preisen anzukurbeln.


    Die typischen Namen von GWF und Rancids + Hannovers Wrestlingschule.


    demolition24606: Du brauchst nicht so patzig antworten, man darf ja wohl seine Meinung sagen oder nicht? Lese es einfach nicht, wenn es dich stört...

  • Dass es mit den Ankündigungen bisweilen recht schleppend läuft, ist leider schon lange ein Problem der EWP, das muss ich einfach mal so direkt sagen. Auf jeden Fall ist Mexx bei Facebook abgebildet. Metehan wäre wirklich eine gute Verpflichtung. Der war aus den bekannten Gründen schon länger nicht mehr in Hannover.

  • Mir ist in Deutschland kein Veranstalter bekannt, der noch Shows für unter 20€ anbietet. Das dürfte aktuell auch kaum kostendeckend möglich sein. Die Einschätzung, die Show sei keine 10€ wert, entbehrt jedenfalls jeglicher nachvollziehbaren Grundlage.

  • Mir ist in Deutschland kein Veranstalter bekannt, der noch Shows für unter 20€ anbietet. Das dürfte aktuell auch kaum kostendeckend möglich sein. Die Einschätzung, die Show sei keine 10€ wert, entbehrt jedenfalls jeglicher nachvollziehbaren Grundlage.

    Genau das meinte ich mit meiner Aussage . Wie soll denn eine Veranstaltung mit 10 € Eintritt bei maximal 250 bis 300 Zuschauern kostendeckend sein .

  • demolition24606: Du brauchst nicht so patzig antworten, man darf ja wohl seine Meinung sagen oder nicht? Lese es einfach nicht, wenn es dich stört...

    Das hat nichts mit patzig zu tun , jeder der etwas klar denken kann wird feststellen , das keiner für 10 € veranstalten kann , zumindestens bei so einem Lineup nicht . Wem das zu teuer ist , der brauch ja nicht hinzugehen , das ist eben meine Meinung . Und nur zur Info die wXw ruft weitaus höhere Preise auf , und dort lässt aktuell das Lineup bei den meisten Events mehr als zu wünschen übrig .

  • ich weiss leider nicht ob ich da Zeit habe. Wenn ganz spontan. EWP muss unterstützt werden.


    Wenn es irgendwie möglich ist Verpflichtet Levaniel. mMn das beste Gimmik momentan in Deutschland, der von der ersten bis letzten Reihe jeden mitnimmt. Baby Allison ist sowieso Pflicht für Damencatch.


    Kann PoW auch gerne so übernehmen

  • A N Z E I G E
  • Creature

    Hat den Titel des Themas von „EWP Winter of Wrestling - Breakthrough, 30.12.2022, Hannover (Joe Legend, Johnny Rancid, Tim Stübing)“ zu „EWP Winter of Wrestling - Breakthrough, 30.12.2022, Hannover (Joe Legend, Johnny Rancid, Metehan,...)“ geändert.
  • Wäre Rancid nicht der logische Herausforderer auf Stübings Titel? Immerhin hat er Stübing in Leipzig gleich zweimal an einem Abend besiegt. Schade, dass die EWP es nicht schafft frühzeitig klare Ankündigungen zu machen.

  • Wäre Rancid nicht der logische Herausforderer auf Stübings Titel? Immerhin hat er Stübing in Leipzig gleich zweimal an einem Abend besiegt. Schade, dass die EWP es nicht schafft frühzeitig klare Ankündigungen zu machen.

    Rancid ist schon offizieller Herausforderer Nr. 1 auf den IC-Titel.

  • Rancid ist schon offizieller Herausforderer Nr. 1 auf den IC-Titel.

    Ob Matt Cross so schnell wieder zur EWP kommt ist bei den aktuellen Bedingungen des EWP Managements zu bezweifeln schätze ich, also ist der Junior Titel ja quasi der einzige Single Titel der aktuell verteidigt werden kann

  • Ergebnisse und Eindrücke von gestern Abend:


    Joe Legend besiegt Falk Friedrich Sünderjahn nach einem Flapjack. Zuvor hatte Sünderjahn die Ringpolsterung entfernt und war dann selbst mit dem Kopf voran in der Eckenverstrebung gelandet.

    Joe gibt sich alle Mühe, dem spärlich anwesenden Publikum - es würde mich wundern, wenn das gestern mehr als 50 zahlende Gäste waren - Stimmung zu entlocken. Das funktioniert auch, aber richtig brennen kann die Hütte unter solchen Voraussetzungen dennoch nicht. Wenn er nicht gerade mit Animation beschäftigt ist, lässt er Sünderjahn gut aussehen, der viel Offensive zeigen kann. Hat er auch verdient. 6. Profikampf, wenn ich richtig mitzähle; Debüt vor einem halben Jahr; keine Kinderkrankheiten zu sehen. Da war jemand beeindruckend fleißig. Sollte als Face vs Face starten, aber niemand wollte Sünderjahn so recht bejubeln. Nach ausführlichem Stimmungstest war er dann frustierter Heel. Ich möchte nicht übermäßig unhöflich sein, aber die Gesichtszüge verlangen geradezu danach. Als freundlicher Junge von nebenan wird er's schwerer haben. Joe kam übrigens das erste Mal seit Jahrzehnten (dass ich es miterlebe) nicht mit "Chicken Huntin'" raus, was ich als traditionsbewusster Mensch nachhaltig schockierend fand. (Dafür gab es diesmal aber als Showintro wieder das traditionelle Rofo's Theme und nicht den in jüngsten Jahren oft verwendeten Remix).

    El Comandante Rambo, Olli Telle & Tobi Baxmann besiegen Tim Stübing, Grave Artist & Mike "The Spike" Andrik durch Schulterfesselung von Ramnbo an Andrik nach einem Package Piledriver.

    Die Juniorentitelverteidigung musste ausfallen, weil der Herausforderer Nickolas Kluth krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Stattdessen dieses 6-Men-Tag, das tat, was 6-Men-Tags eben so tun: Wrestlern Ringzeit geben, ein paar Aktionen zeigen, irgendwann ist es vorbei und alle haben's vergessen. Keine Ausfälle, auch bei den Aktiven mit kaum Ringpraxis - Baxmann hier in seinem Debütkampf, wenn ich das richtig verstanden habe. Besonders schön die Phasen zwischen Stübing und Rambo. Dass Stübing längst kein Rookie mehr ist, wissen wir seit geraumer Zeit; so kann er auch hier den erfahrenen Teamcaptain verkörpern. Gleich zu Beginn zeigt er eine Headscissors und unmittelbar darauf einen Dropkick, die so bilderbuchschön waren, dass sie dann doch in Erinnerung bleiben. Finisher von Rambo sah auch erfreulich gemein aus.


    Metehan besiegt Johnny Rancid via Aufgabe im Crossface und beendet damit dessen langjährige Singles-Siegesserie in der EWP.

    Was soll man viel schreiben, wenn's perfekt ist. Schnelles, technisches Match, nötige Härte, zwei absolute Könner, hochspannende Dramaturgie mit vielen Kontern. Hat auch funktioniert: Da kocht die Halle dann doch, selbst bei den paar Leuten. Rancid verschafft sich früh einen Vorteil, indem er auf Metehans Rippen losgeht, die über den weiteren Kampfverlauf reichlich angeschlagen scheinen. Am Ende sitzt mal eine Aktion Rancids nicht und Metehan ergreift die Chance auf den letzten Konter. Diese zweite Luft kam so organisch aus einem kleinen, kaum verkauften Fehler Rancids, auf den Metehan mit nichts weiter reagiert als einen desto energischeren Kampf um Position, aus dem dann der Crossface gezogen wurde, wie es in einer Wrestlingwelt aus cartoonigen HulkUps oder Upsets out of Nowhere kaum noch zu sehen ist. Eine Freude von der ersten bis zur letzten Kampfminute. Hätte eigentlich ein Main Event vor dem Zwanzwigfachen des anwesenden Publikums sein müssen.


    Nach seiner Niederlage schnappt sich Rancid das Mikrophon und beschwert sich zunächst bei Olaf Heyden, dass der ihn nun zwinge, in so einer Sports-Entertainment-Promo etwas verkaufen zu müssen und stellt dann ans Publikum gewandt fest, dass wir doch so etwas mögen würden, wenn die vierte Wand durchbrochen werde. Dieser Teil der Ansprache wollte nicht so recht zünden. Gerade in Hannover mag man es schließlich gerade nicht, wenn die vierte Wand brüchig wird und eine Anspielung auf Olaf als vermeintlich bösen Strippenzieher hätte nur dann Sinn ergeben, wenn man damit auch hätte andeuten können, dass das vorherige Kampfergebnis möglicherweise mit Backstage-Politik zu tun gehabt hätte. Dafür war der Kampf allerdings einfach zu gut und glaubhaft. Danach ging's allerdings rund: Shoots in Richtung EWP-Organisation, was nur aus der Liga geworden sei, was angesichts der ganzen Christmas-Wrestling-Saga und dem sehr schlechten Turnout an diesem Abend schmerzlich nah an der Wahrheit liegt; gegen einen Stammfan, der angeblich immer wenn alles richtig scheiße laufe, noch irgendwas finde um's richtig geil zu finden; und gegen das wohl fehlende Geld um ihm endlich den Intercontinental Champion einzufliegen, auf dessen Titel er sich schon lange einen Shot verdient habe. Zu Hause sei er hier eh nie gewesen und jetzt erst recht nicht mehr. Auf den Einwurf des Publikums, dann solle er doch auch zu Vespermann gehen, sagt er: "Ja, vielleicht rufe ich Jörg mal an. Das Geld scheint ja zu stimmen! Was hältst Du davon, Olaf?", um dann noch Werbung für die Veranstaltung seiner eigenen Schule am 21. Januar in Leipzig zumachen. Da werde Hannovers Homeboy Tim Stübing zwar auch antreten, aber da wo dieser hingehöre: In die Preshow, wenn das Publikum noch draußen beim Rauchen stehe. Mit der EWP sei er jedenfalls fertig. Als Olaf Heyden daraufhin bemerkt, dass man dan den No1-Contender-Spot ja jetzt nach diesem Sieg Metehan geben könne, war Rancid dann allerdings doch nicht so recht einverstanden. Heyden schließt damit, dass man befürchten müsse, Rancid wohl doch noch einige Male wiederzusehen.

    Ordentlich Feuer in der Angelegenheit, in diesem zweiten Teil der Ansprache dann auch mit dem richtigen Maß an Backstage-Andeutungen und vermeintlicher Wahrhaftigkeit, die aber eben nicht die vierte Wand einreißen. Rancid jetzt wieder absolut verhasst in Hannover, nachdem man für einige Auftritte doch so etwas wie eine, sagen wir, zaghaft gegenseitige Hassliebe unterstellen konnte. Ich habe Rancid schon oft mit Brookside verglichen und auch in der Charakterzeichnung macht er das hier ähnlich perfekt. So einen gewissen Hang zum Geliebtwerdenwollen und zur Verbundenheit mit der Liga scheint weiterhin durch, die sich aber nun, da abermals von beiden Seiten enttäuscht, nun auch in beiderseitig fundierterem Hass wieder bahnbricht. Sowas ist viel spannender und viel schöner als irgendwelche zweckmäßigen und klar verorteten Turns.


    Nach der Pause gewinnt Falk Friedrich Sünderjahn eine Rookie Battle Royal und ist damit neuer Herausforderer auf den Juniorentitel. Weitere Teilnehmer in der Reihenfolge ihres Ausscheidens: 1. Benno Domatz (?), 2. Mike "The Spike" Andrik, 3. Olli Telle, 4. Grave Artist, 5. Tobi Baxmann. Ordentlich, aber nicht weiter erwähnenswert. Stübing sitzt am Ring und erweist dem neuen Herausforderer nach dem Kampf seinen Respekt. Sünderjahn danach wieder mit Face-Abgang. Ordentlich.


    In einem Kampf der RooKings besiegt Joshua Amaru Aytac Bahar, nachdem letzterer im halben Boston aufgiebt. Erneut ein schöner Kampf, der lediglich gegen die herausragende Qualität des Halbzeit-Mainers und des folgenden Hauptkampfes etwas abfällt. Aytac Bahar - auch das sage ich nicht zum ersten Mal - ist als pitbullhafter, pöbelnder Aggressor eine Bereicherung für jede Show, insbesondere weil da auch im Ring mittlerweile alles stimmt. Amaru hätte es ohne die Hilfe des heir reichlich etablierten Bahars mit dem doch etwas aufgesetzten "Fresh Prince"-Gimmick schwer, das Publikum nachhaltig hinter sich zu bringen. Aber vielleicht gewöhnt man sich ja noch aneinander. Insgesamt sehr fein.


    Im Hauptkampf besiegt Mexxberg Fast Time Moodo nach einem Spear.

    Vielleicht bin ich nicht ganz unparteiisch, aber ich würde Rancid/Metehan um einen Hauch Vorsprung für das Match des Abends halten. Dennoch zeigen auch Mexx und Moodo hier einen harten Kampf, als ob die Zuschauerzahl vierstellig wäre. Face gegen Face, viele, viele, viele harte Kicks und Strikes, in dem nicht immer ganz fairen aber stets respektvollen, und sehr unterhaltsam gegenseitig kommentierten Versuch einander zu überbieten. Ich kann nicht abschließend beurteilen, ob die beiden sich da im Ring wirklich ohne Gnade weggestifft haben oder einfach nur sehr, sehr gut verkauft. Aber genau das bedeutet eben, dass es sehr effektiv war, was sie hier gezeigt haben. Und so übertrug sich die Spannung nach jeder Aktion, ob der Gegner jetzt wirklich noch eins an Härte würde draufsetzen können. Hätte noch zwanzig Minuten so weitergehen können.


    Fazit: Zwei grandiose Matches, die man eigentlich gern festhalten und immer und immer wieder abspielen würde und die eigentlich kein Wrestling-Fan verpasst haben darf, obwohl sie doch von so vielen verpasst worden sind. Dazu die gewohnte EWP-Qualität auch in den weniger hervorstechenden Ansetzungen. Das möge für immer genau so bleiben. Nur organisatorisch kann das so nicht weitergehen. Die POW pulvert Geld in die hannoversche Szene, reißt sich für eine zugegeben sehr gute Weihnachtsshow ordentlich am Riemen und stellt ausverkaufte Häuser, während man der EWP angesichts Öffentlichkeitsarbeit und Turnout wirklich kaum noch zutrauen mag, erfolgreich über kleine Dojo-Shows hinaus zu veranstalten - so grandios und veteranenreich diese dann auch besetzt sein mögen. Das X-Fights ist toll, die Shows sind es auch. Aber das Prestige, das die großen Titel-Lineages haben, hätte es eigentlich verdient, dass das auch wieder in größerem Rahmen stattfinden kann. Und finanziell wird man auch mit stetig schwindenden Zuschauerzahlen kaum zufrieden sein können. Es braucht rechtzeitige und umfangreichere Ankündigungen für die Fans, es braucht örtliche Pressearbeit über die sozialen Medien hinaus und vielleicht auch wieder etwas mehr Werbebudget. Nicht breiter zu werben könnte auf lange Sicht teurer sein. Und vielleicht könnten ein paar vertraute Namen aus vergangenen Zeiten doch gelegentlich Gesicht zeigen. Vor ein paar Wochen war zu sehen, wie gut das in Hannover funktioniert.

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