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AEW Dynamite 'Thanksgiving Eve' #164 Report vom 23.11.2022

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  • Um das nochmal zu betonen, weil sonst wieder was Halbgares von Guru-Kovac verbreitet wird:


    Punk hat sich nicht bei der Buckshot Lariat verletzt, sondern beim Sprung in die Zuschauer. In beiden (und wohl auch in anderen) Situationen hatte sich der nun 44jährige Punk allerdings übernommen und den Reifegrad falsch eingeschätzt, das stimmt.

  • Ich hab zu Beginn gesagt, dass einzig Gute an Punks Verletzung ist - das Gras über die Sache wachsen und man Differenzen intern klären kann. Wenn man das eventuell sogar schon längst intern gemacht hat und an ein Comeback glaubt, macht es vor allem in Chicago Sinn, die Sache etwas köcheln zu lassen. Und genau dann macht es macht jede Menge Sinn, auch derzeit gar nichts mehr zu dem Thema sagen zu wollen.

    Und wie schon erwähnt, ich bin so gespannt, wo die Reise Regal/MJF hinführen soll. Der derzeitige König des Mics braucht wahrlich kein Mothpiece um zu glänzen, da ist bei all seiner Klasse Regal sogar beinahe im Weg, weil er ihm zwangsläufig Mictime wegnehmen muss, um das Segment im Zeitplan unterzubringen. Und selbst den Meister der Dirty Tricks (vielleicht nach dem Dirtiest Player in the game of all times). Come on, also an derartigen Ideen hat es MJF auch noch nie gemangelt. Vielleicht war Bryans Beschwichtigungen ja ein Hint, dass da viel mehr im Busch ist, als das MJF nun einen Manager hat, den er nicht braucht. Nein, ich denke, da ist vermutlich (auch) was anderes im Busch - und ich freu mich drauf.

  • Wrestling ist nun einmal immer noch kein Kindergeburtstag, auch wenn uns das in den letzten Jahrzehnt eingetrichtert werden sollte.

    Die Stimmung beim Dynamite war unglaublich und kann gerne so beibehalten werden.


    In diesem Sinne F*** CM Punk

    Ich muss zugeben, so eine aufgeheizte Stimmung holt mich auch ab. Das hat ein bisschen etwas von der alten ECW-Crowd, wenn so viele Fans so aggressiv chanten.

  • wenn die das Shirt nur den einen Tag verkauft haben, dann ist es schon klar, dass man dagegen dann nicht mehr vorgehen kann, Elite wird sich auch drauf rausreden, dass es nur ein Chicago Style Shirt ist, so wie beim Toronto Shirt, aber ist schon sehr dünnes Eis. Ich würde das in so einer Situation nicht machen, wenn Punk eh schon auf Krawall gebürstet ist. Ne, entweder das ist ein Work oder Punk ist zumindest gut mit den Aktionen, auch wenn er nicht zu AEW zurückkommt. Tony Khan hätte das sonst doch sicher nicht erlaubt, also speziell das Shirt.

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  • So ändern sich die Zeiten. Danielson wohl auch auf dem Heel-Train. Das letzte Mal, als er rauskam, hat er nen Champ noch verarscht, dass er damals seinen Titel nach Wrestle*beeeeeeeeeeeeeeeep* gleich am Montag verteidigte. Jetzt hat der Champ nichtmal Mittwochs für Mox Zeit. <3

  • Nach Full Gear ging es stark weiter.


    Den Beginn machte William Regal, der im Main Event von Full Gear maßgeblich am Titelgewinn von MJF beteiligt war. Dieser spielt mit den Fans und teilt uns mit, dass MJF nicht anwesend ist, weil er beim Filmdreh ist. Das führt natürlich direkt zu Buhrufen unter den Fans. Es ist eine interessante Entscheidung bei der Show auf MJF zu verzichten. So wie es dann aber kam, fand ich es in Ordnung. Hier stand der Split des BCC bzw. der Split zw. Regal und Moxley im Vordergrund. Moxley kam heraus und kontrontierte Regal, der von Danielson vor schlimmeren bewahrt wird. Danielson spricht die Fehler eines jeden einzelnen an und bittet Moxley von Gewalt abzulassen. Spannung lag in der Luft und doch hat es Danielson geschafft Moxley soweit zu beruhigen, dass er Regal nicht an die Gurgel ging, sondern ihn nur aufforderte, dass er sofort verschwindet und nie wieder kommt. Das ist natürlich noch nicht auserzählt. Die Entwicklung des BCC bleibt spannend zu beobachten, da sich Danielson hier zw. die Fronten begibt, was wohl auch nochmal eine Rolle spielen dürfte.


    Weiter ging es mit Keith Lee und Swerve Strickland. Hier gibt es Redebedarf, aber noch keine Auseinandersetzung der beiden. Mal schauen was dort herauskommt.


    Das erste Match folgte zw. OC und Hager. Es war ein passables Match mit der erwartbaren und richtigen Titelverteidigung von OC. Sehr cool war hier das Aftermath. Die Factory kam nach ihrer PPV Niederlage hinzu. Dann ging das Licht aus und während jeder wohl mit Danhausen rechnete, kam stattdessen die lang erwartete Rückkehr des House of Black. Die war gut inszeniert und ich fand es sehr gelungen. Die Zuschauer waren auch investiert in das Segment. Das HOB räumt den Ring. Man kann gespannt sein wohin es mit ihnen gehen wird. Früher oder später wird es wohl um die Trios Titel gehen.


    Das kurze Video zu Jungle Boy vs. Luchasaurus passte.


    Dann ging es zum Finale des Eliminator Turniers. Ricky Starks konnte sich ebenfalls in einem passablen Match gegen Ethan Page durchsetzen. Richtige Entscheidung, um mit Ricky als Face gegen den Heel MJF zu gehen. Das findet bei Winter Is Coming in Texas statt und so passt das wohl noch mehr.


    Es folgte der Rückblick auf das TNT Championship Match, welches Samoa Joe gewann. Wardlow musste es sich nochmal angucken, um zu verstehen, was bei Full Gear wirklich passiert ist. Man bereitet seine Jagd auf den Titel vor. Auch das passt.


    Als nächstes ging man kurz auf die Konfrontation von Jade mit Bow Wow ein. Jade selber wollte dazu nichts mehr sagen. Spannend war hier allerdings, dass man einen Split betrieb. Red Velvet war wieder zurück und anstelle von Leila Grey ist es Kiera Hogan, deren Dienste nicht länger gebraucht werden. Mal sehen wohin man damit gehen will. Zumindest ein TBS Championship Match sollte es zwischendurch mal geben.


    Spannend, aber auch sehr gut war dann das folgende Match. Der Death Triangle ging gegen die Elite. Für Spannung hat v.a. die Elite gesorgt. Die Chants gegen die Elite, aber auch Punk waren erwartbar. Das die Elite damit spielen würde, überrascht eigentlich nicht, wenn man sie näher kennt. Sie haben in all den Jahren immer mit dieser Metaebene und den Fans gespielt. Insofern verwundert es nicht, dass sie insbesondere hier in Chicago nun einige Aktionen brachten, die nochmal auf Punk anspielten, womit sie es schafften die Zuschauer richtig in das Match investiert zu bekommen. Direkt vor dem Match, aber auch immer wieder zwischen dem Match. Das fand ich tatsächlich nicht großartig problematisch, da es letztendlich perfekt zur Heel/Face Rollenverteilung im Match und der Matchstory diente. Sie wissen halt, wie sie Reaktionen ziehen können und das haben sie hier maximal möglichst geschafft. Das mit dem Shirt verlässt dann diese Unterhaltungsebene, geht aber auch auf eine Ebene, in der die Company ein Wort mitsprechen dürfte. Insofern kann man das ohne Hintergrundwissen auch schlecht beurteilen. Wichtig ist für mich erstmal, dass dieses Match funktioniert hat und sehr unterhaltsam war. Es war stark und eines der Highlights der Show. Der Death Triangle gewann. Fenix war mit der Art und Weise aber nicht zufrieden und so teast man einen weiteren Split an.


    Sehr interessant ging es weiter mit Renee Paquette, die verkündet, dass Thunder Rosa ihren Titel niedergelegt hat, nachdem sie mit AEW gesprochen hat. Jamie Hayter wurde damit als AEW Women's World Champion verkündet. Toni Storm wurde später auch noch im Nachgang anerkannt. Das macht Sinn, v.a. wenn man immer noch nicht weiß wann Thunder Rosa zurückkommen wird. Letztens habe ich noch von Thunder Rosa gelesen, dass sie erstmals wieder etwas länger gelaufen ist. Die Verletzung scheint also schwerer gewesen zu sein, als man vermuten konnte. Jamie sollte nochmal Stellung nehmen, doch Britt ging dazwischen. Hier spielt man auch weiter mit einem Split, auch wenn Britt selber Jamie promotete.


    Das folgende Match war okay, aber auch das schwächste der Show.


    Mit Renee ging es Backstage weiter. Sie hatte Top Flight und FTR bei sich, die sich gegenseitig loben. Man einigt sich auf ein ROH World Tag Team Championship Match bei Rampage. Das dürfte gut werden können.


    The Acclaimed kommen dazu. Das war eine schöne Szene. Billy Gunn war wieder fit. Jay Lethal und Jeff Jarrett bringen sich als nächste Gegner ins Gespräch und werden wohl nur Übergangsgegner sein, bis FTR bereit steht und ihre Fehden u.a. mit dem Gunn Club beendet haben.


    Dann stand der Main Event auf dem Programm. Jericho verteidigte seine ROH World Championship gegen Tomohiro Ishii. Das war ein cooles Match. Ein Chopfest und wirklich intensiv. Perfekt war hierbei, dass Jerichos Brust schnell angefangen hat zu bluten. Das hat nochmal zur Intensität beigetragen. Im Prinzip haben die Chops auch die erste Hälfte des Matches ausgemacht. Wieso denn auch nicht? Das hat gut funktioniert und war sehr unterhaltsam, wie man anhand der Zuschauerreaktionen sah. In der zweiten Hälfte hat man dann mehr Aktionen gezeigt. Das Finish war auch okay und so gab es ein starkes 15-minütiges Match. Nach dem Match wollte Jericho noch auf Ian Riccaboni losgehen, wurde aber von Claudio Castagnoli niedergeschlagen. So wird man weiter das Titelmatch für Final Battle aufbauen.


    Unterm Strich war es eine starke Show. Es gab zwei starke Matches zu sehen. Dazu ein starkes Opening Segment und mehrere durchaus sinnvolle Zwischensegmente.

  • Spannend, aber auch sehr gut war dann das folgende Match. Der Death Triangle ging gegen die Elite. Für Spannung hat v.a. die Elite gesorgt. Die Chants gegen die Elite, aber auch Punk waren erwartbar. Das die Elite damit spielen würde, überrascht eigentlich nicht, wenn man sie näher kennt. Sie haben in all den Jahren immer mit dieser Metaebene und den Fans gespielt. Insofern verwundert es nicht, dass sie insbesondere hier in Chicago nun einige Aktionen brachten, die nochmal auf Punk anspielten, womit sie es schafften die Zuschauer richtig in das Match investiert zu bekommen. Direkt vor dem Match, aber auch immer wieder zwischen dem Match. Das fand ich tatsächlich nicht großartig problematisch, da es letztendlich perfekt zur Heel/Face Rollenverteilung im Match und der Matchstory diente. Sie wissen halt, wie sie Reaktionen ziehen können und das haben sie hier maximal möglichst geschafft. Das mit dem Shirt verlässt dann diese Unterhaltungsebene, geht aber auch auf eine Ebene, in der die Company ein Wort mitsprechen dürfte. Insofern kann man das ohne Hintergrundwissen auch schlecht beurteilen. Wichtig ist für mich erstmal, dass dieses Match funktioniert hat und sehr unterhaltsam war. Es war stark und eines der Highlights der Show. Der Death Triangle gewann. Fenix war mit der Art und Weise aber nicht zufrieden und so teast man einen weiteren Split an.


    Der beste Kommentar zu diesem Match und den Umständen.


    AEW zeigt sich wieder stark verbessert. Das gefällt mir.

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