A N Z E I G E

NFL Woche 7 - Die Elite auf dem Sofa

  • New Yorker Frühlingsstimmung im Herbst - Playoffchancen im Big Apple? 29

    1. Die New York Giants erreichen die Playoffs (13) 45%
    2. Beide Teams erreichen die Playoffs (7) 24%
    3. New York erlebt wieder keine Playoffs (7) 24%
    4. Die New York Jets erreichen die Playoffs (2) 7%

    Woche 7 steht bevor und drei der vier Teams mit mindestens 5 Siegen dürfen es sich auf dem Sofa gemütlich machen, während die Konkurrenz vorspielen und um den Anschluss kämpfen muss.


    TNG:


    Saints (2-4) @ Cardinals (2-4) – live um 2:15 Uhr auf DAZN (Günter Zapf & Arik Bredendiek)

    Tja, was ist mit diesen Saints anzufangen? Gegen die Bengals hatte man seine Chancen, sogar ohne Taysom Hill-Freak Plays und mit Backups der Backups als Passempfänger. Aber am Ende reicht das nicht und Andy Dalton ist dann auch kein Magier – auch nicht im Duell gegen sein langjähriges Team. Winston bringt dir zumindest die gewisse Unberechenbarkeit mit, aber auch das bringt die Saints nicht so wirklich weiter. 2-4 stehen die Saints und vielleicht sollte man New Orleans nochmal daran erinnern, dass ihr Erstrundenpick 2023 aktuell in Philadelphia weilt?

    Bei den Cardinals geht das Auf und Ab weiter. Gegen die Eagles verkaufte man sich in Woche 5 noch sehr ordentlich, gegen die Seahawks war es ein einziges Gewürge. Ein Laufspiel kam einmal mehr nicht zustande und sobald die Red Zone auch nur in Sichtweite kommt geht im Passspiel nicht mehr viel. Bezeichnend, dass der einzige Touchdown kein Verdienst der Offense war.

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    Mit Marquise Brown hat sich nun auch noch der bisher produktivste Receiver verletzt, wird für die Regular Season wohl kein Thema mehr werden. Reagiert wurde darauf mit dem Trade für Robbie Anderson, der bei den Panthers schon während des Spiels quasi seine Papiere erhalten hatte. Ein Sechstrundenpick 2023 und ein Siebtrunder 2024 gingen nach Carolina. Außerdem kommt nun der große Hoffnungsträger zurück, die Sperre von DeAndre Hopkins ist vorbei. Dank der schwächelnden Division ist trotz 2-4 Starts noch alles offen.



    Frühschicht:


    Buccaneers (3-3) @ Panthers (1-5) – live auf ProSieben (Jan Stecker & Patrick Esume)

    Du schreibst vergangene Woche ein Power Ranking und weißt nicht ob du bei den Bucs die richtige Wahl getroffen hast... Oh sorry, ich wiederhole mich. Was die Bucs aktuell machen ist blutleer und da kann man dann auch nicht mehr auf die Ausfälle verweisen. Ein Team mit vielen starken Skill Position Spielern muss das irgendwie auf die Reihe bekommen und darf sich nicht von einer Mannschaften geschlagen geben, die zuletzt arge Probleme hatte und zudem mal wieder den QB im Spiel wechseln musste... Ist Brady nun durch? Nicht falsch verstehen, es gibt diverse Teams, die weit größere QB-Probleme haben, aber gegenüber 2021 ist es da schon ein sehr gutes Stück nach unten gegangen...

    Die Panthers haben Spiel 1 nach Matt Rhule verloren. Back to the roots, back to CMC hieß es unter der Woche und mit 158 Yards durfte McCaffrey mal den persönlichen Bestwert hinlegen. War es ein Bewerbungsspiel? Die Trade Deadline rückt immer näher und CMC gilt neben Brian Burns als eines der heißesten Spekulationsobjekte. Robbie Anderson ist bereits gegangen...im doppelten Sinne. Schon das Spiel in LA verließ er vorzeitig, nachdem es an der Seitenlinie mit dem eigenen Coaching Staff gekracht hatte. Irgendwie wirkt es wie das Ende eines viel zu langen Missverständnisses.

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    Falcons (3-3) @ Bengals (3-3) – live auf DAZN (Flo Berrenberg)

    Zuletzt wurde Marcus Mariota als Starting QB der Falcons mächtig angezählt, vielleicht eine kleine Motivationshilfe. Mariota brannte kein Feuerwerk ab, aber er machte das was man sich erhoffte. Fast keine Fehler, gute Plays – eine Completion Rate über 90%, auch wenn es nur 14 Passversuche und 129 Passing Yards waren. Dazu fand Mariota dann auch endlich mal seinen hochtalentierten Tight End Kyle Pitts. Der 4th Overall Pick des letzten Jahres hatte in dieser Saison noch wenig Impact bei den Falcons. Es war überhaupt erst der zweite NFL Touchdown für Pitts. Trotz über 1000 Yards in der vergangenen Saison, war der Nummer 8 2021 nur ein einziger Touchdown vergönnt gewesen. Seinen ersten Touchdown überhaupt hatte Jaylinn Hawkins als er einen Fumble nach Fumble sicherte.

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    Die Bengals haben gegen die Saints gewonnen, aber wirklich schlauer fühle ich mich nach dem Spiel nicht. Burrow & Chase funktionierten als Duo, wurden aber von den Saints durchaus eingeladen. Die Bengals Defense hatte mit einer extrem personalgeschwächten Saints Offense so einige Probleme, die sie angesichts der eigenen Ansprüche nicht haben sollten. Zu ihrem Glück warten in den kommenden Wochen mehrere Gegner, deren Offensiven reichlich limitiert sind. In einer engen AFC North können sich die Bengals nun einen wichtigen Vorsprung erarbeiten.



    Lions (1-4) @ Cowboys (4-2)

    Der Zauber der Lions ist verflogen, vor der letztwöchtigen Bye Week gab es eine drastische 0-25 Pleite gegen den erstmals startenden Bailey Zappe. Ob Detroit nun ein Rezept gefunden haben zumindest offensiv wieder ein paar Schippen draufzulegen?

    Die Defense ihres Gegners wird es den Lions nicht einfach machen. Gegen die Eagles haben die Cowboys zwar etwas Anlauf gebraucht, aber in Hälfte zwei wurde vor allem Eagles' Backup-Tackle Jack Driscoll kräftig überrollt. Am Ende fehlte den Cowboys nur das offensive Element um nach der zwischenzeitlichen Aufholjagd nachzulegen. Vielleicht kommt dieses ja nun in Gestalt von Dak Prescott zurück? Die abenteuerlichen Rufe nach einer QB-Controversy zwischen ihm und Cooper Rush sind jedenfalls vom Tisch, nachdem Vertreter Rush von der Eagles-Defense in seine Schranken verwiesen wurde.



    Colts (3-2-1) @ Titans (3-2)

    Der Angstgegner ist geschlagen! Die Colts gewannen gegen die Jaguars, nachdem man im ersten Aufeinandertreffen noch richtig mies aussah und 0-24 unterging. Nachdem das erste Quarter wieder ohne Punkte blieb ging es am Ende doch hoch her. Ryan hatte wohl seinen stärksten Auftritt seit langem und blieb gar ohne Sack und Fumble.

    Die Titans kommen aus ihrer Bye und haben nun das Spiel um die erste Vorentscheidung. Gewinnt man gegen die Colts haben sie nicht nur einen Sieg mehr auf dem Konto sondern auch beide Duelle gewonnen.



    Packers (3-3) @ Commanders (2-4)

    Nur die Commanders werden wissen, wie sie das Spiel gewonnen haben. QB Carson Wentz warf nicht mal für 100 Yards, das hatte man nach den letzten Wochen eher bei seinem Gegenüber Justin Fields erwartet. Besonders feiern durfte aber Brian Robinson. Auf ihn ging der einzige Commanders-Touchdown, seine NFL-Premiere.

    Du schreibst vergangene Woche ein Power Ranking und weißt nicht ob du bei den Packers die richtige Wahl getroffen hast. Sind die noch ein Top 10 Team? Oder lässt man sich zu sehr vom Namen blenden? Nun, nach einer ziemlich schmerzhaften Heimniederlage gegen die Jets fühlt es sich stark danach an, dass Top 10 deutlich zu viel war. Eigentlich muss man gegen die Packers nur eins können. Laufen, Laufen, Laufen. Das ist nicht die halbe Miete, das ist locker 90% derer. Wenn dann noch das Special Team versagt und den Gegner durchlässt...

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    Giants (5-1) @ Jaguars (2-4)

    Die Giants stehen tatsächlich 5-1, das wirkt so absurd. Mit den Ravens hat man nun mal eben einen klaren Playoff-Kandidaten aus dem Weg geräumt. Das Spiel lief eigentlich lange zu Ungunsten der Giants, aber das war ein starkes 4th Quarter Comeback, bei dem die New Yorker 10 Punkte Rückstand wett gemacht haben. Das gelang ohne einen wirklichen Go-To-Guy für Daniel Jones. Dessen 19 Pässe verteilten sich auf acht verschiedene Anspielstationen. Rookie Tight End Daniel Bellinger durfte derweil seinen bereits dritten Touchdown der Saison feiern. Vielleicht eine Konstante für die Giants?

    Jacksonville hat gekämpft und Trevor Lawrence wollte nach den schlechten Leistungen auch seine Kritiker Lügen strafen. Leider wollte diesmal die Defense nicht mithelfen und brach im letzten Viertel ein. Vor dem Eagles Spiel sprach man in Jacksonville noch von einem überraschenden Playoff-Kandidaten, nun ist man in der Realität erwacht, droht nach drei Niederlagen am Stück den Anschluss zu verlieren.



    Browns (2-4) @ Ravens

    Die Playoff-Hoffnungen nach gutem 2-1 Start sind erstmal verflogen. Die Limitierung durch Jacoby Brissett ist mittlerweile offensichtlich und es sind noch ein paar Wochen, ehe Brissett seine Vertreter-Rolle ad acta legen kann. Nachdem zwei der ersten drei Niederlagen mit weniger als einem Field Goal waren, gab es von den Patriots eine derbe Abreibung. In der zweiten Hälfte fielen die Browns vor allem Defensiv komplett auseinander. Das war auch verletzungsbedingt, u.a. Myles Garrett musste das Spiel vorzeitig verlassen. Vorher schraubte er sich aber mit Sack 62,5 auf Platz 1 der Franchise-Geschichte. Bisher hatte Browns-Legende Clay Matthews Jr. diesen Rekord inne.




    Spätschicht:


    Jets (4-2) @ Broncos (22:05 Uhr)

    Wo gehören die Jets hin? Waren die Packers so schlecht oder wird das Team von Saleh weiter unterschätzt? Erste Playoff-Rufe wurden bereits vernommen, aber bis dahin ist es noch ein reichlich weiter weg – zumal dieser im Normalfall nur über die Wild Card gehen kann. Vor der Saison sah ich die Jets auf einem guten Weg, allerdings erst 2023 mit einem positiven Record. Zu unsicher erschien mir die QB-Situation und trotz 4-2 Record ist diese aus meiner Sicht nicht klarer geworden. Zach Wilsons Anteil an den vergangenen drei Siegen hält sich jedenfalls in sehr engen Grenzen und man fragt sich, was mit einem talentierteren QB möglich sein könnte? Hätte man den dritten Erstrundenpick im diesjährigen Draft abgeben sollen um 2023 mehr Draftkapital zu haben? Gerade wenn nun der eigene Pick später stattfinden könnte als ursprünglich erwartet? Naja, im Nachhinein kann man natürlich immer Fragen stellen... Die Defense der Jets ist jedenfalls sehr ordentlich, Sauce Gardner macht großen Spaß.


    Es gibt diese 2-3 Momente im Spiel, da spüre ich noch den Russell Wilson, den man sich in Denver erhofft hat. Leider spürt man in den anderen Momenten gar nichts davon. Offensiv waren die Broncos in der 2. Halbzeit kaum existent, die einzigen Punkte entstanden durch ein Field Goal nach einer Interception von Baron Browning. Ansonsten wurde es ein reines Punt Festival. Sechs Drives nach der Halbzeitpause inklusive Overtime, in denen nicht mehr als 11 Yards produziert wurden. Genickbruch war dann der Muffed Punt in der Overtime, als Montrell Washington Fair Catch anzeigte, vom eigenen blockenden Mitspieler umgerempelt wurde. Vielleicht sollte der Rookie lernen, dass seine Blocker das Fair Catch Signal nicht hören können...

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    Texans (1-3-1) @ Raiders (1-4) (22:05 Uhr)

    Das Kellerduell der AFC. Beide kommen aus ihren Byes und kämpfen um ihre wohl allerletzte Chance, wobei die Raiders klarer Favorit sein sollten. Allerdings hat Las Vegas mit Nate Hobbs seinen wichtigsten Spieler der Secondary auf die Injured Reserve Liste verloren. Eine gebrochene Hand ist der Grund. Hobbs sagte zwar er könne spielen, aber angesichts des Records wollen die Raiders wohl kein unnötiges Risiko gehen.

    Einen ganz großen Erfolg gab es für die Texans unter der Woche. Vielleicht einer, der langfristig so viel besser ist als einzelne Saisonsiege. Jack Easterby ist weg. Der frühere Vertraute von Bill Belichick und Tom Brady bei den Patriots kam 2019 nach Houston und war als Vice President an der Kaderentwicklung beteiligt. Easterby steht stellvertretend für einen sehr merkwürdigen Kurs des Texans Front Offices in den letzten Jahren. Zu seiner Person sei dieser Artikel von Sports Illustrated von Ende 2020 empfohlen:

    https://www.si.com/nfl/2020/12…ower-struggle-daily-cover



    Seahawks @ Chargers (4-2) (22:25 Uhr)

    Sag mal Brandon Staley, willst du Herbert nicht vernünftig werfen lassen oder überschätzen wir alle die Qualitäten des Chargers-QBs? Im Monday Night Game hatte Herbert 37/57 Pässen angebracht. Für kümmerliche 238 Yards. Rodgers brauchte für fast die gleiche Menge 11 Pässe weniger und hatte bereits einen sehr „kurzen“ Tag. Austin Ekeler fing 10 Pässe für 47 Yards. Den Schnitt von 4,7 sollte bei einem Running Back eher der Lauf erzeugen... Für Justin Herbert war es zudem das zweite Karrierespiel ohne einen Touchdownpass. Am Ende gewannen die Chargers zwar, aber aus diesem Sieg kann man nur wenig positives mitnehmen. Trotz aller Probleme 4-2 stehen gehört sicher dazu.

    Die Seahawks Defense hatte gegen Arizona einen sehr starken Auftritt. Nur ein einziges Field Goal wurde gegen sie erzielt, der Cardinals-TD erstammte ja einem vergeigten Special Play. Sehr stark präsentiert sich dabei Rookie CB Tariq Woolen. Der Fünftrundenpick könnte zu einem der großen Steals des vergangenen Drafts werden, hat nun in den vergangenen vier Spielen jeweils eine Interception gefangen.



    Chiefs (4-2) @ 49ers (3-3) (22:25 Uhr) – live auf ProSieben (Carsten Spengemann & Björn Werner)

    Kansas City hat den großen Kampf um die AFC Krone verloren, dennoch wäre es eine massive Überraschung, wenn es im AFC Finale kein Rematch geben sollte. Comeback-Kid Mahomes konnte diesmal im letzten Drive kein Feuerwerk zünden, muss die finale Interception gar auf die eigene Kappe nehmen. Ich weiß nicht ob Taron Johnson da irgendwie von der Line verdeckt war, anders kann ich mir das Geschenk kaum erklären...

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    Die 49ers haben mich mal wieder fraglos gemacht. Angesichts der extremen Leistungsdünne der NFC jenseits vom Osten und den Vikings hatte ich zumindest San Francisco im Aufwind gesehen. Gegen die Rams und (nicht konkurrenzfähige) Panthers gab es immerhin dominante Auftritte, die Defense war biestig. Gegen die Falcons musste nun zwar Nick Bosa passen, aber hey – gegen die Falcons! Am Ende wurden die 49ers von den Falcons vorgeführt und in der zweiten Hälfte ging dann gar nichts mehr. Selbst der einzige funktionierende Drive endete mit Turnover on Downs und hatte mit 8 Minuten viel zu viel Zeit gefressen, angesichts von 2 TDs Rückstand. Durch Siege der Rams und Seahawks ist es nun auch wieder reichlich kuschlig in der NFC West.




    Sunday Night Game:


    Steelers (2-4) @ Dolphins (3-3) – 2:20 Uhr live auf DAZN (Andreas Renner & Lukas Pietzsch)

    Tua Tagovailoa hat das Concussion Protocol verlassen und gilt als einsetzbar. Angesichts der vergangenen Pleiten werden die Dolphins ihren Starter sehr wahrscheinlich zurückbringen. Der Trend muss gestoppt werden, sonst könnte es angesichts der überraschend erfolgreichen Jets eng werden. Auch wenn die Dolphins in den kommenden vier Spielen bis zur Bye Week einen dankbaren Schedule aus Steelers, Lions, Texans und den Brissett-Browns haben. Diese Bye Week sehnt man sicher herbei, wenn man die Verletzungen in der Defense betrachtet. Da wurde nun auch Noah Igbinoghene. Der 2020er Erstrundenpick (#30) konnte seine Wahl bisher noch nicht rechtfertigen, sah in den letzten Monaten nur vereinzelte Special Teams Snaps.

    Nachdem die Steelers zuletzt in diversen Power Rankings abgestraft wurden, fühlte man sich in Pittsburgh wohl im Stolz verletzt? Man schlug mit den Buccaneers einen eigentlich großen Namen und zeigte eine gute Reaktion auf die drastische Klatsche bei den Bills. Die Defense stand trotz namhafter Ausfälle, neben TJ Watt musste auch Secondary-Leader Minkah Fitzpatrick passen. Die Verteidigung machte den Job dennoch gut und stand vor allem in der Red Zone so dicht, dass Bucs mehrfach nur das Field Goal nahmen. Dazu sah auch Mitch Trubisky mal sehr ordentlich aus, nachdem er den verletzten Kenny Pickett ersetzen musste. Ob er gegen die Dolphins wieder starten darf ist noch offen, denn Pickett hat das Concussion Protocol stand Donnerstag noch nicht abgeschlossen.



    Monday Night Game:


    Bears (2-4) @ Patriots (3-3) – 2:15 Uhr live auf DAZN (Martin Pfanner & Filip Pawelka)

    Reden wir bald bei den Patriots von einer QB-Controversy? Man muss den Hut vor Bailey Zappe ziehen, der vor wenigen Wochen ins kalte Wasser geschmissene Rookie spielt äußerst souverän. Nicht übertrieben, sondern strikt nach Plan der Patriots. Den erfüllt er ohne nennenswerte Fehler zu machen. Mac Jones gelang das in den ersten Wochen nicht immer... Realistisch gesehen wird Jones aber in Kürze wieder übernehmen, den Kredit sollte er noch aus der Vorsaison haben. Allerdings wird er nun mit einer unerwarteten Drucksituation zurechtkommen müssen.

    Eine solche QB-Diskussion würde man sich in Chicago wünschen. Das Spiel gegen Washington war traurig, mehrere Drives bei denen man ordentlich über das Feld kam endeten mit Ballbesitz für die Commanders. 1 Yard, 2 Yards, 4 Yards. Das waren die drei Restentfernungen zur Endzone, in welchen die Bears jeweils ohne Punkte aus dem Drive gingen. Und dann kommen dann auch noch WTF-Plays dazu wie dieser komplett vergurkte Punt Return-Versuch von Velus Jones Jr.

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    Bereits der zweite kostspielige Muffed Punt von ihm innerhalb von drei Spielen.



    Bye: Bills (5-1), Rams (3-3), Vikings (5-1), Eagles (6-0)

  • A N Z E I G E
  • Rein nach dem Talent des Kaders gehend, sehe ich die besseren Playoff Chancen bei den Jets. Sage aber dennoch Giants. Warum? Wegen der Conference. AFC ist für mich die tiefere Conference. Mit den Bills dürfte der Divisionssieger fast schon feststehen. Bleiben 3 WC Plätze und da gibt es, für mich zumindest, mehr Konkurrenz, als in der NFC. Geht mir hauptsächlich um die Qualität der Teams, nicht zwingend wer noch im Rennen ist.


    Als Divisionsieger habe ich: Chiefs, Bills, Titans, Ravens/Bengals


    Damit müssen sich die Jets durchsetzen gegen: Ravens/Bengals, Chargers, Miami, evtl. Patriots + die Browns wenn Watson wieder mitmachen darf, wenn sie bis dahin nicht schon zu weit zurück liegen.


    In der NFC habe ich: Vikings, Buccs, 49ers, Eagles

    Giants müssen sich messen lassen mit: Cowboys, Packers, danach wird es schon dünn, evtl. Seahawks wegen Geno (einen Satz den ich auch nie dachte zu schreiben) und die Falcons weil deren Defense mich einigermaßen beeindruckt in den letzten Wochen.


    Beide Teams haben theoretisch natürlich eine Chance auf die Division, aber sowohl Eagles und erst Recht die Bills sind stärker einzuschätzen. Durchaus interessant die Gemeinsamkeiten:


    Gutes Coaching

    Starkes Run Game


    Daboll's Job ist fast schon höher einzuschätzen weil er quasi nichts hat außer Barkley. Jets haben doch einige Pieces mit dem RB Tandem Hall/Carter, Wilson/Moore auf WR und auch Zach Wilson würde ich zumindest mal noch nicht abschreiben, im Gegensatz zu Jones. Dazu die Defense rund um Sauce Gardner, die lights out spielt.

  • Mit unserer Defense wird man im Normalfall von den Chargers vernichtet und unsere O-Line sollte auch große Probleme bekommen. Aber das Team hat schon einige Male überrascht und die Chargers überraschen ja aktuell auch eher negativ. Mal schauen. :)


    Habe Giants gepickt. Der Schedule in den nächsten Wochen ist ein Witz und dann hat man auch noch 2x Washington vor der Flinte. 9/10 Siege sind realistisch und in der NFC könnte das für eine WC reichen.

  • Zur Ausgangsfrage: Ich rechne mittlerweile mit den Giants, auch wenn sie mMn komplett am sportlichen Limit spielen. Aber 5 Siege sind schon ein kleiner Vorsprung und im Restprogramm kommen noch mehrere Gegner, die jetzt auch nicht schlechter als ihre bisherigen waren - alleine Washington 2x. 10 Siege sind drinnen und bei den vielen 3-Siegen Teams dürfte das dieses Jahr reichen. Bei den Jets ist mir die Dichte zu hoch. Wild Card Konkurrenten wie die Bengals, Chargers, Ravens,... sehe ich schon vorne. Da werden die Jets mit 2-3 Teams um den letzten Wild Card Spot spielen.


    Zu heute Nacht: Ein TNG mit Offensivfootball, erstaunlich! Andy Dalton im Jameis Winston Modus mit 4 TDs zu 3 INTs, darunter dann gleich zwei Pick Six'. Das war eine der spaßigeren 40-Minuten Fassungen in den letzten Wochen.


    Man hat verloren :eek: Wer hätte nur damit gerechnet. Klar das man in dieser Saison nichts von den Saints erwarten darf, dennoch kotzt mich das natürlich an. ^^

    Ich verstehe halt den Plan der Saints nicht... Olave ist ein super Receiver, aber im Endeffekt zahlt man jetzt vielleicht noch nen Top 5 Pick drauf und tanked für die Eagles, die daraus wieder mehrere Erstrunder machen könnten. Ich finds natürlich klasse ;), aber den Plan der Saints sehe ich einfach nicht. Eigentlich muss man da jetzt den Trade Markt suchen und 1-2 Defense Stars an Contender abgeben.

  • Was ich von dem Spiel gestern Nacht halten soll, weiß ich noch nicht wirklich. Klar ist ein Sieg schön und man hat gesehen, wie unfassbar wichtig die Rückkehr von Nuk ist. Aber offensiv war das noch nicht wirklich gut. Es war ganz okay, aber das Spiel gewonnen hat uns die Defence mit der TD-saving INT von Hamilton und den beiden Pick 6 von Simmons und Wilson. Zach Allen gefällt mir weiterhin ausgezeichnet, der Kerl ist ein richtig unangenehmer DE.

  • A N Z E I G E
  • Das Lazarett in SF hat sich gelichtet und bis auf Arik Armstead sind in der Defense alle wieder dabei, die nicht auf IR sind. Bei Ward wird es knapp, aber man ist optimistisch.


    Dazu wird Christian McCaffrey sein Debut geben, Shanahan hat genug Red Zone Plays für ihn.


    Dürfte mit diesen Vorzeichen ein spannendes Spiel gegen die Chiefs werden. Wenn die Defense ihr Potenzial abruft und CMC gleich klickt, sind die Chancen da.

  • Die letzte Woche gegen die Giants hat mich innerlich schon ziemlich gebrochen ^^

    Finde es einfach ermüdend, dass die Ravens keine Identität mehr haben. Das steht den Werten der Franchise, wie ich sie die letzten 25 Jahre kennengelernt habe, zu sehr entgegen. Das ganze Spiel ist mitlerweile ausschließlich auf Lamar Jackson-Show ausgelegt und so gewinnst du keinen Teamsport wie Football. Ich meine es ist Week 7 und wir konnten nicht einmal überzeugend ein ganzes Spiel bestreiten...

    Heute im Division-Duell gegen die Browns wird es also wieder richtig schlechten Football zusehen geben und beide Teams werden ihrem Teil dazu beitragen. Hoffentlich gewinnen wir trotzdem irgendwie.

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