A N Z E I G E

NFL Woche 5 - Zeit der Rookie QBs?

  • Nach Pickett und Zappe - Welchen Rookie QB sehen wir als nächstes auf dem Feld? 21

    1. Sam Howell (Commanders) (6) 29%
    2. Desmond Ridder (Falcons) (5) 24%
    3. Skylar Thompson (Dolphins) (5) 24%
    4. Malik Willis (Titans) (4) 19%
    5. Brock Purdy (49ers) (1) 5%

    Ein Viertel der Saison ist bald bereits gespielt und mittlerweile durften die ersten QB Rookies des vermeintlich schwachen Jahrgangs aufs Feld. In Pittsburgh brachte Kenny Pickett direkt viel Schwung auf den Platz, nachdem Mitch Trubisky einmal mehr ohne jeden Esprit blieb. Bei den Patriots war der Schritt aus der Not geboren, denn Backup-QB Hoyer zog sich früh eine Gehirnerschütterung zu, was Bailey Zappe auf den Plan rief. Werden wir im Laufe der Saison weitere QB-Rookies sehen?


    In London sehen wir diese Woche erstmals zwei Teams mit positivem Record, auch wenn eines davon vermutlich selbst kaum weiß, warum es bei 3-1 steht. Es ist auch das einzige Spiel, in dem beide Teams oberhalb von 0.500 stehen.


    Thursday Night Game:


    Colts (1-2-1) @ Broncos (2-2) – live um 2:15 Uhr bei DAZN (Martin Pfanner & Wanja Müller)


    Das Treffen der größten Enttäuschungen. Welche Offense spielt deutlicher unter den Erwartungen? Russell Wilson ist aktuell jedenfalls weit davon entfernt die teure Investition zu rechtfertigen, auch wenn das Spiel gegen die Raiders bei ihm besser lief als zuvor. Dennoch bleibt die Broncos-Offense streckenweise ein reines Punt-Festival, die ersten vier Drives der 2. Halbzeit endeten so. Drei davon waren glatt Three & Out. Richtig starke Szenen wie den ersten Saisoncatch von KJ Hamler sind Mangelware.

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    Dazu kommt dann noch die große Fumble-Problematik, denn einmal mehr lies sich Melvin Gordon den Ball aus der Hand nehmen, diesmal wurde es mit einem Touchdown bestraft. Jetzt muss er liefern, da Konkurrent Javonte Williams mit Kreuzbandriss aus der Saison ausgeschieden ist.


    Auch die Broncos Line ist eher ein Krampf, die linke Seite mit Garret Bolles und Dalton Risner ist ein Dauerproblem.


    Bei den Colts droht Jonathan Taylor das was schon so manchem Running Back nach einem sehr starken Jahr passiert ist. Es läuft absolut nicht rund. Seit Woche 9 in 2020 hat Taylor kein Spiel mit derartig wenigen Yards (43). Den Yards-Schnitt von 2,1 konnte er auch erst zwei Mal unterbieten, ebenfalls im Rookie-Jahr und damals mit weniger Versuchen. Dass die Colts Taylor auch dann 20 Mal laufen lassen, wenn selbiger absolut keinen Zugriff findet, zeigt das Problem. Ein wirklicher Plan B existiert nicht.


    QB Matt Ryan hat zwar immer wieder Phasen in denen er etwas Schwung entwickelt, aber dann auch meist begleitet von Turnovern. Gerade seine Fumble-Anfälligkeit ist übel und keine Verbesserung zu dem was man von Carson Wentz ertragen musste. Nach Woche 4 hat Matt Ryan nun bereits 9(!) Fumbles auf dem Konto. 2021 hatte nach Ende der Regular Season Dak Prescott die meisten Fumbles. 14. Mal schauen wann Ryan die knackt. Ich sag mal so: Über 20 Fumbles gab es zuletzt 2002 von Daunte Culpepper. Den erwähnten Plan B brauchen sie nun aber, denn Jonathan Taylor ist für das Spiel mit Knöchelverletzung raus. Ob man Nyheim Hines, eigentlich klassischer 3rd Down RB, eine vergleichbare Workload geben wird? Ansonsten bliebe noch Deon Jackson, der 2021 ungedraftet kam, aber bisher hauptsächlich im Special Team eingesetzt wurde.



    London Spiel 2

    Giants (3-1) @ Packers (3-1) – live um 15:30 Uhr bei ProSieben

    (Jan Stecker & Björn Werner)

    und DAZN

    (Andreas Renner & Wanja Müller)


    Das letzte Team der NFL, das noch kein Regular Season Spiel außerhalb der USA gespielt haben sind die Packers. Damit ist nun Schluss und es ist auch noch ein Heimspiel. Beinahe ein Sakrileg. Gegen die verletzungsgeplagten Patriots taten sich die Packers reichlich schwer, selbst als dort dann mit Bailey Zappe der gänzlich unerfahrene dritte QB ran musste. Auch die Offensive war fernab von Glanzstücken, mühte sich selbst in der Overtime, als man im ersten Drive gleich mal mit Three & Out vom Platz geschickt wurde. Letztlich fehlte es den Packers dann im Gegenzug an Mut als sie 4th&5 knapp in der gegnerischen Hälfte nicht ausspielten und den Punt bevorzugten. Selbst wenn Aaron Rodgers mal einen schwächeren Tag hat, muss man einfach aggressiver spielen. Rodgers muss man einfach immer zutrauen einen letzten Drive wenigstens in Field Goal Reichweite zu bringen.


    Der 3-1 Record der Giants ist sicherlich eine große Überraschung, auch wenn das Auftaktprogramm dankbar war. Nun droht aber eine QB-Not. Daniel Jones musste das Spiel mit einer Knöchelverletzung verlassen, Backup Tyrod Taylor erhielt bei einem Run einen heftigen Hit ab und musste mit Gehirnerschütterung runter. Vielleicht als Backup-QB nicht unbedingt den Helmkontakt suchen… Saquon Barkley nahm zwischenzeitlich die Snaps direkt, ehe ein spürbar angeschlagener Jones aufs Feld zurück humpelte und fortan Barkley in jedem Play den Ball in die Hand drückte.


    Falls Jones & Taylor nicht in London antreten können, wäre derzeit Davis Webb die offizielle Nummer 3. Der von den Giants 2017 in der dritten Runde gepickte QB verfügt über die Erfahrung von 4 NFL-Snaps, die Hälfte davon kniete er ab.


    Frühschicht (Teil 1):

    Bears (2-2) @ Vikings (3-1) – live auf ProSieben

    (Mattis Oberbach & Patrick Esume)

    Für die einen ist der Double Doink ein traumatisches Geräusch, für die anderen eines der Freude… Die Vikings gewannen das London Game gegen die Saints dank weniger Zentimeter und fehlendem Wind, grüßen von der Divisionsspitze. Nach zwei dürftigen Auftritten konnte auch Star-Receiver Justin Jefferson mit 147 Yards dominieren. Dazu brachte er erstmals in seiner Karriere einen Lauf in die Endzone. Die Vikings hatten ein paar schöne Ideen wie den Fake Punt von Punter Ryan Wright, der den Ball auf Jalen Nailor warf. Ein erfolgreiches Trick Player zweier Rookies.


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    Die Bears würden sich eine solche Flexibilität wünschen. Immerhin schaffte Justin Fields erstmals im Jahr eine zweistellige Zahl Pässe an seinen Mann und Darnell Mooney, eine der großen Fantasy Football-Enttäuschungen, hatte zumindest mal ein Spiel innerhalb der Erwartungen… Größter Pechvogel war aber Velus Jones Jr.. Der Drittrundenpick diese Jahres muffte kurz vor dem Ende beim Punt und nahm den Bears eine letzte Chance. Chicago blieb dann nur noch das Chaosplay, eine laterale Fumble-Parade.


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    Steelers (1-3) @ Bills (3-1)

    Willkommen in der Liga, Kenny Pickett! Ungeduldig wartete man in Pittsburgh darauf, dass der Local Hero sein Debüt gibt, zumal Mitch Trubisky einfach keinerlei Argumente für sich sammeln konnte. Im Spiel gegen die Jets war es soweit. Pickett durfte ran und warf bei seinem ersten Versuch den Ball in die Hände Jordan Whitehead. Der ist nur leider Safety der Jets… Am Ende standen drei Interceptions, aber ich möchte da eigentlich keine Kritik üben. Die erste, sein erster Wurf überhaupt, war ein 50 Yarder, den Claypool bekommen kann. Die zweite war etwas zu hoch geworfen, wird dann aber von Freiermuth beim Fangversuch unglücklich abgewehrt. Die finale war dann ein gewaltiger Hail Mary Wurf über 60 Yards in die Endzone – da muss man mit der Interception rechnen. Sieht am Ende scheiße aus, aber ne kleine Teilschuld will ich da nur bei einer vergeben.


    Um aber die positiven Dinge zu erwähnen: Pickett brachte Schwung in die Offense, die viel lebendiger wirkte als in den letzten Spielen…oder Jahren. Abgesehen von den angesprochenen INTs kamen alle Pässe an und der Rookie lief zu zwei Touchdowns. Natürlich macht Pickett Fehler und wird den Steelers nicht im Handumdrehen eine neue offensive Identität geben. Aber er hat in dem Spiel mehr Ansätze gezeigt als Trubisky in der kompletten Saison.


    Die Bills taten sich im Spitzenspiel lange schwer. Erst der letzte Drive der ersten Hälfte funktionierte, zuvor zerschellten fast alle Angriffsbemühungen an der Dolphins Defense. In Halbzeit zwei kehrte es sich um. Die Offense der Bills war zwar noch immer nicht stark, aber nun zerschellten die Ravens an der Bills Defense. Vor allem Safety Jordan Poyer drehte auf, fing zwei Pässe von Lamar Jackson ab. Vergangene Woche musste er noch verletzungsbedingt passen, heute zeigte er mal wieder seine Wichtigkeit. Gerade nach dem schweren Verletzung seines Safety-Partners Micah Hyde ist Poyer wichtiger denn je. Mit nun vier Interceptions ist er aktuell Spitzenreiter der Liga.

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    Chargers (2-2) @ Browns (2-2)

    Guten Morgen Chargers, nicht die zweite Hälfte verpennen… Mit komfortabler Führung nach der Pause den Schlafwagen-Modus anschalten, schreint der Trend zu sein – die Eagles machten es zuletzt vor. Das führte dann dazu, dass die Texans, die Davis Mills-Texans plötzlich auf ein Field Goal herangerückt waren. Aber die offensiv arg dezimierten Chargers brachten dann doch nochmal einen Drive in die Endzone. Mike Williams zeigte dabei mal wieder sein Auswärtsgesicht. Sechs seiner letzten sieben Spiele mit 100 Receiving-Yards waren on the road, daheim darf er selten glänzen, hat dort eine deutlich schlechtere Catch-Quote…


    Die Browns sind ein wenig auf dem Boden gelandet. Nachdem Jacoby Brissett durchgestartet war und Top-Noten bei PFF eingesammelt hatte, war das in Atlanta mal nichts. Nur Nick Chubb marschierte mal wieder, holte erneut über 100 Rushing Yards, 6,2 im Schnitt. Die Defense konnte auch ohne den verletzten Myles Garrett Druck auf Mariota machen, per Pass hatte Cleveland bis auf einzelne weite Bälle wenig zu befürchten. Der Lauf klappte aber auch bei Atlanta, die Browns Laufverteidigung fand keinen Zugriff.



    Lions (1-3) @ Patriots (1-3)

    Willkommen in der Liga, Bailey Zappe! Vermutlich hat absolut niemand darauf gewettet, dass Zappe der erste 2022er Rookie QB wird, der einen Touchdown-Pass anbringt. Tja, so war es. Nachdem Brian Hoyer seinen ersten Start seit 2020 wegen einer Gehirnerschütterung frühzeitig abbrechen musste, schlug die Stunde des 23-jährigen. Und angesichts dessen was man ob dem Matchup erwartet hatte, lief das weit besser als gedacht. Natürlich feuerte Zappe da kein Meisterwerk ab, machte Fehler. Aber Die Pats waren dran, sie hatten es in der eigenen Hand. Da fehlte dann am Ende vielleicht nur etwas der Mut bei Bill Belichick, als man sich 4th&5 knapp in der Packers-Hälfte nicht auszuspielen traute.


    Was wäre, wenn die Lions eine funktionierende Defensive hätten? Vor allem Cornerback Amani Oruwariye hatte nun den zweiten katastrophalen Auftritt binnen sieben Tagen, ein Geschenk für jede Offense. Aber wie bitte ist es eigentlich mit 45 erzielten Punkten zu verlieren? Das war schon historisch, auch wenn der Rekord von 51 Punkten der Chiefs (2018, 51-54 bei den Rams) steht. Tight End TJ Hockenson dominierte in der Lions-Offense mit 179 Yards und zwei Touchdowns.

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    Dabei hatte die Lions-Offense reichlich Fragezeichen. Goffs Lieblings-Receiver Amon-Ra St. Brown musste passen, genauso wie DJ Chark als beste vertikaler Receiver. Dazu fehlte mit D’Andre Swift der etatmäßige RB1. Stattdessen musste man auf Receiver unter anderem mit Tom Kennedy spielen, der mit 54 Yards seine Karriereleistung seit 2019 verdoppelte. Angesichts dieser Umstände war das was die Lions Offense zeigte erschreckend gut. Nur die Defense war halt noch erschreckender schlecht.


    Seahawks (2-2) @ Saints (1-3)

    Nummer 1 Quarterback nach PFF-Noten ist nach vier Spielen Geno Smith. Geno „Gelegenheits-Flatearthler“ Smith. Vor Allen, vor Mahomes, vor Hurts. Beinahe 50 Punkte legten die Seahawks unter ihm aufs Scoreboard. Smith reißt kein Feuerwerk des Spektakulären ab, aber er füllt die Game-Manager Rolle aktuell hervorragend aus und in Metcalf und Lockett hat er zwei dominante Receiver, die er gut in Szene setzt. Das gibt dann auch Freiheiten für Rashaad Penny, der an seine starke Verfassung der letztjährigen Endphase anknüpfen konnte und für 151 Yards und 2 Touchdowns lief.


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    Zwei Yards weniger waren es bei DK Metcalf, der in mehreren 1zu1 Situationen Jeff Okudah verzweifeln ließ. Mit 93 Punkten landete die Partie auf Platz 16 der punktreichsten Regular Season NFL-Spiele ever. Seit 2019 hatte es kein vergleichbares Spiel gegeben.


    Franchise-Historie schrieben die Seahawks dann auch noch durch ihren Punter Michael Dickson, denn der hatte historisch wenig zu tun. Ein Spiel ohne Punt hatte es bei den Seahawks noch nie gegeben.


    Bei den Saints fehlten Zentimeter für eine Verlängerung. Wortwörtlich. Es machte Double Doink. Zwei der schlimmsten Wörter für Fans der Chicago Bears, bei denen die Erinnerung an Cody Parkeys Double Doink die Nackenhaare aufsteigen lässt. Allerdings muss man Will Lutz dann doch entgegen halten, dass dessen Kick aus 61 Yards war. Fernab von einer Pflichtaufgabe, auch wenn Lutz kurz vorher schon aus 60 Yards verwandelt hatte.

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    Bitter auch die Verletzungswelle, die mal wieder durch New Orleans rollt. QB1, WR1, RB1 – alle mussten passen. Ob Jameis Winston, Michael Thomas und Alvin Kamara gegen Seattle zurückkehren können ist Stand Dienstag noch offen.




    Dolphins (3-1) @ Jets (2-2) - live bei DAZN (Flo Berrenberg)

    Zach Wilson ist wieder da, alles wird besser…oder? Gegen die Steelers gab es einen Sieg, eher der dreckigen Art. Wilson war dabei eine Achterbahn. Anfang des zweiten Viertels ragte er noch hinaus als er bei einem Trick Play einen Pass von Receiver Braxton Berrios fing. Willy Willy statt Philly Philly. Danach begann aber eine schwere Durststrecke in welcher die Steelers das Spiel drehten. Erst im letzten Quarter drehte Wilson wieder auf, brachte zwei Drives mit starken Plays zu Touchdowns. Die drei Interceptions halfen natürlich auch.


    Der Fall Tua

    Die Dolphins haben in Cincinnati ihre erste Saisonniederlage eingefahren, das Thema schlechthin ist aber der Fall Tua. Schon nach dem harten Hit gegen die Bills waren viele verwundert, dass Tagovailoa auf den Platz zurückgekehrt war. Immerhin knallte er heftig auf dem Rasen auf, ging alles andere als normal vom Feld. Von Seiten der Dolphins wurde er danach nur mit Rückenproblemen auf den Injury Report gesetzt, von einer Gehirnerschütterung war nichts zu hören. Nun wurde Tua erneut hart zu Fall gebracht, nachdem sich sein Center dazu entschied Josh Tupou nicht weiter zu blocken…warum auch immer.


    Die NFL Player Association, also die Spielergewerkschaft, hat einen Fall eröffnet, ein Bauernopfer wurde gefeuert und die NFL möchte das Concussion Protocol anpassen, in dem es Schlupflöcher gibt. Und nun? Gerade die Rolle der Dolphins-Verantwortlichen muss scharf kritisiert werden, da die Verletzung als Rückenverletzung benannt wurde. Die Verantwortlichkeit lag dadurch bei den Dolphins, wo er grünes Licht erhielt. Zumal Tua dafür selbst gefragt wurde und der betroffene Spieler ist nun wirklich der letzte den man Fragen sollte, wenn auch nur ansatzweise eine Kopfverletzung zu befürchten ist. Ein Freund von mir hat sich mal bei einem Sprung ins Wasser den Kopf aufgeschlagen. Er kam raus, wir starrten ihn schockiert an, da Blut in Strömen über sein Gesicht lief. Er fragte uns nur was denn los sei? Ihm war es nicht bewusst, er hatte es für Wasser gehalten, was da runtertropfte.


    Angesichts dem Damoklesschwert CTE sind Fälle wie dieser ein komplettes Desaster für die Liga, für den Sport. Mehr dazu in zwei Beiträgen im Blog meines Lead Blogger Kollegen Thomas Psaier: hier und hier.


    Diesmal ist Tua out.


    Falcons (2-2) @ Buccaneers (2-2)

    Zwei Siege für die Falcons, mehr als mancher ihnen über 17 Spiele zugetraut hatte. Von der geteilten Divisionsspitze nach Woche 4 mal ganz abgesehen. Am Ende waren es das Run Game und die finale Interception, die das möglich machten. Marcus Mariota war mit einer Completion-Rate unter 40% und nur 7 angebrachten Pässen kein Faktor dieses Sieges. Die Rufe nach QB-Rookie Desmond Ridder hat dieser Auftritt eher befeuert und die Bye-Week als klassischer Zeitpunkt eines QB-Wechsels ist noch weit weg in Woche 14. Ein anderer Falcons-Rookie konnte gegen die Browns eine erste Duftmarke setzen, Running Back Tyler Allgeier knackte erstmals die 100 Yards-Marke. Er muss nun auch ran, denn Cordarrelle Patterson ist auf der IR Liste gelandet.


    Die Bucs Offense hatte mit 31 Punkten ihren klar produktivsten Auftritt der bisherigen Saison. Der in Woche Drei gesperrte Mike Evans feierte mit 103 Yards und zwei Touchdowns eine starke Rückkehr und Tom Brady hatte mit 385 Passing Yards bei drei TDs ebenfalls einen starken Auftritt. Das Problem: Es reichte nicht, denn die Defense bekam die Chiefs nicht unter Kontrolle, kassierte 41 Punkte. Tampa Bay lief ständig einem dicken Rückstand hinterher, der zeitweise über 20 Punkte lag. Dazu kommt nun das Privatleben von Brady rein. Ich bin kein Fan der Klatschpresse, aber für Ruhe sorgt die Sache rund um die Ehe zwischen Gisele Bündchen und Tom Brady sicher nicht. Das ehemalige Vorzeigepaar des US-Sports steht vor der Scheidung. In wie weit das vielleicht mit dem Rück-Rücktritt im Frühjahr zu tun hat? Halt, stop. Kein Wühlen in Gerüchten, Jessica!




    Titans (2-2) @ Commanders (1-3)

    Glückwunsch Carson Wentz, nur zwei Sacks sind Saison-Bestwert! Dabei ging es gegen eine garstige Defense mit dem potentiellen Defensive Player of the Year, Micah Parsons. Allerdings enden damit auch meine positiven Notizen zur Commanders-Offense, denn sie ist kaum gefährlicher als eine Spitzmaus. Wentz warf im Schnitt nur 4 Yards weit, nur ein Pass war länger als 15 Yards. Die Franchise ist auf und neben dem Platz eine Katastrophe, das sage ich nicht weil ich einen Divisionsrivalen unterstütze. Es lodert ja auch noch der Fall Dan Snyder, welcher wegen des Skandals um die massiven sexuellen Belästingungen innerhalb der Franchise aktuell gesperrt ist. (https://lead-blogger.de/2020/0…ootball-team-stand-jetzt/) Allerdings sah man ihn vor dem Spiel im Stadion mit seinem Cowboys-Gegenstück Jerry Jones Schwätzchen halten. Wer weiß wie „hart“ die Strafe letztlich wirklich war...

    Die Titans gewannen weitgehend souverän gegen die Colts, auch wenn in der 2. Hälfte Offensiv gar nichts mehr kam. Aber die Defense war auf zack, Defensive Tackle Teair durfte sich einen großen Traum erfüllen, eine Interception, die er tippte und dann selbst fing – kann man kaum besser erledigen.

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    Den aus der Interception entstandenen Touchdown fing Chigoziem Okonkwo, der erste Endzonenbesuch für den in Runde Vier dieses Jahres gepickten Receiver.




    Texans (0-3-1) @ Jaguars (2-2)

    Haason Reddick wird wohl Trevor Lawrence vermutlich noch in dessen Träumen verfolgt haben... Nach starkem Saisonbeginn und ordentlichem Spielstart wurde der Nachmittag im Lincoln Financial Field zur Hölle für den Quarterback der Jaguars. Vier Fumbles, eine Interception, unter 50% angekommener Pässe. Seit 30 Jahren hatte kein QB mehr verlorene Fumbles in einem Spiel.

    Abgesehen von einzelnen Plays wurde es eine Lehrstunde, die es nun abzuhaken gilt. Immerhin ein Jaguar hatte trotzdem einen erfolgreichen Tag, Jamal Agnew. 50 Yards und 2 Touchdowns. Damit hat er seine bisherigen Karriere-Touchdowns in einem Spiel verdoppelt.

    Die Texans haben den Start ins Spiel komplett verpennt. 21-0 hinten und erst ein extrem starker Lauf von Damien Pierce brachte erstmals Leben ins NRG Stadium. In Halbzeit Zwei wachte man dann auf, u.a. mit einer 58 Yards Reception von Nico Collins, gefolgt von einem 18 Yards Touchdown auf Cooks. Die Texans kämpften sich nochmal auf drei Punkte ran. Aber die Chargers wachten dann doch wieder auf und brachten nochmal einen langen, zeitraubenden Drive in die Endzone.

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    Spätschicht:


    49ers ( @ Panthers (1-3) (22:05 Uhr)

    So richtig rund läuft es weiterhin nicht in der 49ers Offense. Die Line ist durch die Verletzung von Trent Williams bereits stark geschwächt und nun muss dessen Backup McKivitz auch mehrere Woche mit Knieverletzung aussetzen. Da braucht es dann schon eine Naturgewalt wie Deebo Samuel um zu glänzen.

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    Was fast eine Interception wurde, bringt der Star der 49ers Offense spektakulär in die Endzone. Defensiv war es Nick Bosa der wichtige Nadelstiche setzen konnte und Stafford zwei Sacks verpasste. Nach Week 4 ist Bosa damit Sackleader der NFL, hat 6.0 Sacks auf dem Konto. Ebenfalls stark die Interception von Talanoa Hufanga, welche in der Endzone endete und das Spiel quasi entschied.


    Die Probleme der 49ers Offense hätte man bei den Panthers sicher gerne, denn da läuft weiter wenig rund. Baker Mayfield steht mit 54,7% angekommender Pässe auf dem vorletzten Platz der Starter, in in der Flop 5 bei Yards pro Spiel, hat die drittwenigsten First Downs. Erste Rufe nach Sam Darnold werden bereits laut und nun... Ich habe absolut keine Ahnung was man sich noch von Darnold versprechen will, es klingt nach reiner Verzweiflung. Wie lange läuft es also noch weiter in Charlotte? Man kann mittlerweile wohl zu 99% davon ausgehen, dass Matt Rhule spätestens am Black Monday, also dem Montag nach dem letzten Regular Season Game, seinen Job los ist. Keine Weiterentwicklung, kein offensiver Plan. Diese Offense soll nun gegen die 49ers etwas reißen?



    Cowboys @ Rams (22:25 Uhr) live auf ProSieben (Carsten Spengemann & Roman Motzkus)

    Die Rams haben ein Problem und das ist die Line. Auch daher erscheint die Offense von LA aktuell erschreckend unkreativ und minimalistisch. Ein funktionierendes Laufspiel ist nicht vorhanden und der harte Druck auf Stafford nimmt viele Möglichkeiten. Gegen die 49ers ging kein Play über mehr als 20 Yards, das gab es 15 Jahre nicht. Am Ende sprang auch kein Touchdown heraus. Die Defense hatte die 49ers bis auf einzelne Situationen wie den Samuel Touchdown relativ gut unter Kontrolle, aber Offensiv wurde das nicht genutzt. Stattdessen einmal mehr eine böse Interception von Stafford, welche als Pick Six den Deckel aufs Spiel machte.

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    Die Cowboys haben aktuell das Spielglück, das man manchmal braucht. Prescott-Vertreter Cooper Rush sieht auf dem Papier weiter sehr ordentlich aus, hatte aber gegen die Commanders auch großes Glück, dass zwei Picks wegen Defense-Strafen zurückgenommen wurden. Ja, Rush steht als Starter nun 4-0, aber eine QB-Kontroverse vom Zaun zu brechen, wie es einzelne anscheinend wollen, ist abstrus. Zumal Teams wie die Commanders auch keine wirklichen Hürden sind und der dominante Defense-Auftritt dafür sorgte, dass Rush bisher nur vereinzelt mal in Drucksituationen geraten ist. Wenn Prescott die Freigabe bekommt (entweder vom Medical Staff oder Jerry Jones) steht er kommende Woche gegen die Eagles auf dem Feld – egal wie Rush spielt.



    Eagles @ Cardinals (22:25 Uhr)

    Zwei Teams, die in gewissem Sinne kaum unterschiedlicher sein könnten.

    Die Cardinals sind komplette Spätstarter. Nur 13 Punkte in der erste Hälfte, gar keinen im ersten Drive. Arizona bekommt zu Spielbeginn kaum etwas auf die Reihe, auch defensiv rappelte es vor allem in den ersten Drives. Nach 45 Minuten klingelt dann irgendein innerer Wecker, denn im letzten Quarter haben die Cardinals 49 Punkte erzielt. Deutlich mehr als in den anderen Spielabschnitten summiert. JJ Watt wird natürlich dabei sein. Drei Tage nach einem kleinen Herzeingriff stand er gegen die Panthers auf dem Platz und das darf man kritisch sehen. Ich weiß nicht ob ein unabhängiger Arzt dem zugestimmt hat, ich hoffe es war kein Mix aus Teamarzt und Watt selbst...

    Diesmal dürfen die Cardinals die erste Hälfte jedenfalls nicht verpennen, denn die Eagles drehen im zweiten Quarter des Spiels drastisch auf. 85 Punkte, im Schnitt also 3 Touchdowns, knallten Philadelphia seinen Gegnern in diesen 15 Minuten um die Ohren. In Halbzeit zwei kam dann eher weniger dazu, auch weil die Eagles meist in einen Verwaltermodus geschaltet, die Spiele souverän über die Zeit gebracht haben. Dazu kommt dann das dominante Auftreten der Eagles Defense. Gegen die Jaguars waren Probleme zu befürchten, nachdem Darius Slay frühzeitig aus dem Spiel musste und Nickelback Avante Maddox gar nicht erst beginnen konnte. Aber umso extremer war der Pass Rush, der Trevor Lawrence ebenso zusetzte, wie die extremen Regenfälle. Haason Reddick stach dabei besonders hervor, wurde zum NFC Defensive Player of the Week gekürt. Zwei Sacks, zwei forced Fumbles und zwei Fumble Recoveries in einem Spiel – das hatte es in der NFL seit 17 Jahren nicht gegeben. Reddick ist damit nach Slay und Graham der dritte Eagles-Spieler in Folge mit der Auszeichnung.

    Nach dem Spiel gab es dann noch einen herzerwärmenden Moment als Ex-Eagles Coach Doug Pederson ein paar Momente mit seinen ehemaligen Spielern hatte.

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    Sunday Night Game:


    Bengals @ Ravens – live um 2:20 Uhr bei DAZN (Martin Pfanner & Wanja Müller)

    Die erste kleine Machtprobe in der AFC North, beide Teams stehen mit den Browns bei einem 2-2 Record und könnten sich nun oben festsetzen. Die Ravens müssen dafür aber ihre zweite Halbzeit aus der Hölle verarbeiten. Vor allem der Drive mit der zweiten Interception war einfach ein Schlag ins Gesicht. Die Ravens haben sich in einem fast 10 Spielminuten dauernden Gewaltmarsch über das Feld bewegt und dann wirft Jackson unter ärgstem Druck den Pick in der Endzone. Duvernay war frei, aber Jordan Poyer hatte den Braten gerochen.

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    Bei den Bengals ist die Stimmung mittlerweile klar besser, zwei Siege in Folge haben den vergeigten 0-2 Saisonstart wieder gerade gerückt. Auch die bis dahin sehr wacklige O-Line hat sich gegen die Dolphins deutlich stabiler gezeigt. Burrow hatte viel Zeit, konnte auch mal tiefer spielen. Dazu lies die Defense nicht viel entscheidendes zu, hatte natürlich auch das Glück des verletzungsbedingten QB-Wechsels.



    Monday Night Game:


    Raiders @ Chiefs – live um 2:15 Uhr bei DAZN (Franz Büchner & Jo Ullrich)

    Die Raiders haben ein Spiel gewonnen, sind nicht mehr sieglos. Will man nochmal in Richtung Playoffs angreifen, muss man jetzt nachlegen. Für Head Coach Josh McDaniels war es der erste Sieg seit 12 Jahren, zufällig gegen sein damaliges Team. Einen echten Career Day hatte dabei Josh Jacobs, der zwei mal die Endzone besuchte und 175 Yards auf seinem Konto verbuchte. Gute 30 Yards über seinem NFL-Bestwert.

    Die Chiefs zündeten gegen die Bucs ein kleines Feuerwerk ab. 41 Punkte und das ein oder andere spannende Trick Play wie der Touchdown von Noah Gray unter dem Dirigenten Patrick Mahomes. Passend dazu tanzte auch der Chiefs-QB über das Feld, mit starker Pirouette wie bei diesem Pass auf Clyde Edwards-Helaire.


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    Fehler der Bucs wurden gnadenlos bestraft und am Ende haben die Chiefs einen NFC Topfavoriten auf den Super Bowl von vorne bis hinten dominiert.

  • A N Z E I G E
  • Broncos vs Colts ist wirklich grausam, auf der anderen Seite aber auch irgendwie unterhaltsam, weil es einfach purer Slapstick ist. ^^

    Die Denver Offense bekommt vorallem in der Redzone überhaupt nichts gebacken und können die Geschenke von Indianapolis nicht nutzen. Die beiden INTs von Ryan waren ziemlich hässlich. Solche Anfängerfehler dürfen einem Vet QB nicht passieren. O-Line der Colts aber auch ein Dumpster Fire, wenn man bedenkt wie viel Kapital da drin steckt. Stimmung in Denver bei der Leistung dementsprechend unterkühlt. ^^


    Man könnte meinen da steht zweimal die Panthers Offense auf dem Feld. :hase:

  • Puh, das Game war echt hart anzuschauen. Russ auch mit zwei INT


    Die Denver Fans schon vor der OT aus dem Stadion.... nicht viel Vertrauen da. Die Boos auch hörbar. War wirklich fies anzugucken

  • A N Z E I G E
  • Anscheinend hätten wir auch ne Scheibe Toast mit Käse als Gegenleistung nehmen können und wären bei dem Trade als Sieger rausgegangen. ^^


    Wilson war letztes Jahr schon beschissen, aber jetzt tut er nochmal alles um das zu toppen.

  • Ich hab noch überlegt mir das Spiel zu geben, weil ich beide auf der sympathischeren Seite der AFC habe. Aber herrje, bin ich froh kurz nsch Mitternacht eingepennt zu sein, bevor ich nen Wecker stellte. Das war ja hanebüchen schlimm, Interceptions aus der Hölle, die grundlegendste Fragen aufwerfen.

  • Hab zwei Dinge gesehen, die alles über dieses Spiel aussagen, ohne dass ich es gesehen habe:


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    Und:


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    Alter. Russ.


    Hackett wird vermutlich für die Entscheidung, bei 4th & Goal nicht das FG zu nehmen gegrillt werden aber Entscheidung war halt auch richtig. Was willst du machen wenn dein QB den offenen Receiver nicht sieht. Mit 2 Min + X auf der Uhr für den Ausgleich zu kicken bringt dir vermutlich das gleiche Ergebnis, weil der Gegner genug Zeit hat selber einen FG Drive hinzulegen.


    *edit* Moment, es war 4th & 1 und nicht 4th & Goal? Dann sneak doch einfach?


    *edit2* Nicht realisiert dass das Spiel bereits in OT war, dachte es war 4th Qtr. Ändert aber an der Sache nichts. Wenn du das FG nimmst, gestehst du dir ein, dass der Tie absolut reicht. Russ muss einfach Hamler sehen oder Hackett muss den Sneak callen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Cortez ()

  • Habe echt große Hoffnung in die Broncos gehabt für diese Saison. Man hat das Missverständnis Fangio beendet, Hackett hörte sich jetzt als OC der Packers auch ok an, auch wenn ich lieber jemanden wie Bieniemy gehabt hätte, den man ja auch interviewt hatte, und man hat aus meiner Sicht einen Franchise QB geholt. Klar, bei Wilson geht es eher bergab, aber vom Potenzial nach wie vor ein potenzieller Top 10 QB. Aber meine Güte, da geht ja aktuell überhaupt nichts. Katastrophale Offense, in der sich Wilson, Gordon, Hackett etc. die Hand reichen können. Habe Denver seit Jahren nicht mehr so schlecht gesehen und da waren einige schlimme Zeiten dabei. Verstehe auch null, warum Russ bspw. in der Preseason nicht einen Snap gesehen hat. Wirkt alles null eingespielt und schlecht gecoacht. Die Niederlage gestern geht dennoch komplett auf Wilson. Egal was davor war, Hamler im letzten Drive muss er sehen und dann gewinnt man das Spiel.

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