A N Z E I G E

NFL Woche 3 - Offensivschlacht in Dade County?

  • Welches Teams sind für euch die größten Überraschungen? (positiv oder negativ) 36

    1. Miami Dolphins 😲 (13) 36%
    2. Indianapolis Colts 😵 (12) 33%
    3. Cincinnati Bengals 😶 (10) 28%
    4. Detroit Lions 😏 (8) 22%
    5. Denver Broncos ⏲ (7) 19%
    6. Tennessee Titans 😩 (5) 14%
    7. Las Vegas Raiders 😓 (2) 6%
    8. jemand anderes (2) 6%
    9. Jacksonville Jaguars 🤔 (1) 3%
    10. Los Angeles Rams 🤨 (0) 0%

    Thursday Night Game, 2:15 Uhr


    Steelers (1-1) @ Browns (1-1) (live auf DAZN / Günter Zapf & Arik Bredendiek)

    Rivalitätswochen in der NFL. Nach der hitzigen NFC South Schlacht und dem NFC North Duell kommt nun eines der großen AFC North Rivalitätsduelle. Für manche das größte, je nachdem wie man die Historie definitiert. Seit 1950 duellieren sich beide Teams, schon in den 60ern wurden die Spiele als Prime Time Events präsentiert. Die langjährigen Owner Art Modell (Browns) und Art Rooney (Steelers) gehörten über viele Jahre zu den Einflussreichsten Teambesitzern. Aber die Rivalität erfuhr 1995 einen Bruch. Die Browns wurden nach Baltimore verfrachtet. Nach einem langjährigen Streit zwischen Modell und der Stadt Cleveland zog der Besitzer die Notbremse und ging nach Baltimore, wo man seit dem Abgang der Colts auf ein neues Team wartete. Daraus entwickelte sich ein riesiger Zirkus, selbst der US Kongress befasste sich mit der Relocation. Sogar die verhassten Steelers solidarisierten sich mit den Fans aus Cleveland, denen das Team "geraubt" wurde. Die Browns Franchise wurde aber nicht verkauft, nur das Team. Die Ravens waren eine Neugründung, während die Browns auf Eis gelegt wurden. Das Comeback der Browns sollte dann 1999 erfolgen, der neue Owner war übrigens ein Mann namens Al Lerner. Dieser war ein Geschäftsmann aus Baltimore und am ursprünglichen Abgang der Browns beteiligt...

    Auf Grund dieser Vergangenheit gibt es in Steelers Kreisen zwei große Rivalitäten mit der gleichen Vergangenheit. Die eine sieht die Ravens als geistige Nachfolger der damaligen Browns, die andere bleibt bei Cleveland.




    Sonntag Frühschicht:


    Bills (2-0) @ Dolphins (2-0) (live auf ProSieben / Carsten Spengemann & Sebastian Vollmer)

    McDaniel ist der Veteranen-Besieger. Nach Bill Belichik musste auch John Harbaugh eine Niederlage einstecken, die Dolphins empfangen die Bills ohne Niederlage zum ewig jungen Rivalitätsduell. Und was war denn gegen die Ravens mit Tua Tagovailoa los? Der Quarterback, der in diesem Jahr um seine Zukunft als Starter spielt, eskalierte aufs extremste. Sechs Touchdowns. Sechs. In seiner bisherigen Karriere kam er nur einmal über zwei Touchdowns. 469 Yards warf Tua zudem - seinen bisherigen Höchstwert hat er da gleich mal um 100 Yards nach oben geschraubt. Tatsächlich hat er sich damit sogar in der historischen Top 50 für Passing Yards in einem Spiel platziert.

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    So viele Würfe bedeuten natürlich auch viele Catches. Jaylen Waddle und Tyreek Hill durften ebenfalls ihre Fantasy-Owner extrem glücklich machen. Beide fingen zwei Touchdowns, Waddle kam auf 171, Hill auf 190 Yards. Zwei Receiver dieser Klasse sind kaum zu bändigen.

    Kaum zu bändigen ist allerdings auch die Bills Offense. Wie die Dolphins brachte auf Buffalo über 40 Punkte aufs Scoreboard. Stefon Diggs war hier der überragende Mann des Abends, hatte satte drei Touchdowns und 148 Yards. Sein drittes Karrierespiel mit solchen Werten. Auch die Defensive glänzte, hielt die Titans bei 7 Punkten. Matt Milano brachte eine Interception in die Endzone und auch Jordan Poyer - seit jeher mein verlässlicher Fantasy Football IDP - fing einen Ball von Tannehill ab.


    Auch diese Duell ist eine Rivalität mit großer Historie. Vor allem in den frühen 90er Jahren gab es da einige Offensivschlachten der damaligen Elite Quarterbacks Dan Marino und Jim Kelly. Zwei der besten Quarterbacks ohne jeden Super Bowl Ring. Vor allem Kellys scheitern mit vier Super Bowl Teilnahmen in Folge ist eine der dramatischsten Geschichten der modernen NFL. Nach dem Eintritt der Houston Texans sollten die Buffalo Bills in die AFC North wechseln, aber die hitzige Rivalität der beiden Teams sollte nicht abgeschwächt werden, daher blieben sie im Osten. Die Dominanz der Patriots und die Durststrecken beider Teams ließen die Rivalität fann trotzdem etwas eindösen.



    Chiefs (2-0) @ Colts (0-1-1) (live auf DAZN / Flo Berrenberg)

    Wollen die Colts den Chiefs die Anreise ersparen und gleich den Win rüberschicken? Der Auftritt gegen die Jaguars war ein absolutes Desaster. Mal wieder gab es keinen Punkt für Indianapolis, bereits zum dritten Mal in den letzten 11 Duellen dieser Teams. Okay, die Colts hatten offensiv Verletzungssorgen. Pittman und Pearce, Receiver 1 & 2 fielen aus. Parris Campbell


    Die Chiefs haben das Spitzenspiel gegen die Chargers gewonnen und damit den perfekten Start geschafft. Auch wenn sie das kleine bisschen Matchglück hatten als Jaylen Watson an der eigenen Endzone Herberts Pass abfing und dann 99 Yards ins Glück lief.

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    Texans (0-1-1) @ Bears (1-1)

    Adrian Franke hat scherzhaft bereits eine Challenge ausgerufen - wann sehen wir bei Justin Fields eine zweistellige Zahl angekommener Bälle? Der Staff der Bears hat offenbar wenig vertrauen in Fields, eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit erscheint immer unwahrscheinlicher. Im ersten Spiel - geschenkt. Waren schlechte Umstände, wobei Fields da bei 8 Würfen immerhin zwei Mal die Endzone fand. Gegen die Packers setzte man dagegen auch bei einem größeren Rückstand fast nur auf den Lauf. Der funktionierte zwar durchaus, aber dennoch roch das arg nach Vertrauensentzug... Zudem findet dadurch in Darnell Mooney einer der besten Bears-Spieler überhaupt nicht statt. Ein Catch für -4 Yards am Wochenende, ein Catch für 8 Yards in Woche Eins. Fantasy-Spieler verfluchen bereits Mooney gewählt zu haben.

    Die Texans sind nach unerwartet gutem Start in Woche Eins nun da wo man sie erwartet. Obwohl die Broncos Offense echt lange aus dem Spiel genommen wurde konnte die Texans Offense keinen Nutzen daraus ziehen. Davis Mills zeigte da auch mal wieder, dass er ein Achterbahn-Quarterback ist. Auf ein ordentliches Spiel folgte nun eine extrem uninspirierte Vorstellung. Nur 50% Completions, durchschnittliche Yards per Pass Attempt unter 5,0. Die Interior Line half Mills allerdings auch kaum, auch wenn Guard AJ Cann immerhin noch zwei Fumbles rettete.



    Raiders (0-2) @ Titans (0-2)

    Das Duell der Gefrusteten. Beide Teams sind mit zwei Niederlagen gestartet, beide Teams stehen unter Druck. Die Raiders sicherlich noch etwas mehr, denn einen Divisionssieg in der AFC West kann man längst abschreiben. Da geht es nur noch um die Wild Card und selbst das wird mit dem Fehlstart im Rücken ein schwerer Akt. Zumal man sich die Situation auch selbst zuzuschreiben hat, denn gegen die Cardinals hat man einfach verpennt den Sack zuzumachen. Das war letztlich mehr als die bisherige Leistung der Titans. Dort funktioniert aktuell gar nichts. Zwar haben sie auch ein Spiel in letzter Minute weggeschenkt, aber das war gegen ein wenig einfallsreiches Giants-Team. In Buffalo wurden die Titans dann am Montag geradezu demontiert. Absolut gar nichts lief in diesem Spiel zusammen. Da fehlte einfach ein Plan B wenn Derrick Henry 0,0 Zugriff aufs Spiel bekommt. Auch die Titans müssen jetzt liefern, haben aber zumindest den Vorteil der schwachen AFC South. Selbst bei einem 0-3 könnte man da nochmal zurückkommen, wenn die Divisionsduelle passen. Allerdings gab es erst 6 Teams, die nach einem 0-3 noch die Playoffs erreicht haben. Zuletzt - wie passend - ein Team der AFC South 2018, die Texans.


    Lions (1-1) @ Vikings (1-1)

    Vier Mal in Folge belegten die Lions den letzten Platz in der NFC North, der Durst nach Erfolgen ist riesig. Auch die Euphorie ist aktuell groß wie lange nicht. Gegen die Eagles verkaufte sich Detroit bereits ordentlich, gegen Washington gab es einen dominanten Heimsieg. Jared Goff schaffte erstmals seit 2018 wieder vier Touchdown-Pässe, auch wenn die Streuung groß war. Die beiden Spieler des Spiels waren aber zwei andere. Defensiv prägte Aidan Hutchinson das Spiel. Der Nummer 2 Pick, ein Local Hero, scheint ein absoluter Volltreffer für die Lions zu sein, die nun auf beiden Seiten dominante Lines stellen. Drei Sacks gelangen Hutchinson alleine in der ersten Hälfte. Offensiver Spieler des Spiels war Amon-Ra St. Brown. 184 Yards wurden von ihm abgespult, zwei Touchdowns packte er aufs Scoreboard. Saisonübergreifend hat er nun 8 Spiele am Stück mindestens 8 Receptions erhalten, in 6 Spielen hintereinander gescored. Zum Rebuild fehlt eigentlich nur der QB, aber solange Goff keine teuren Fehler macht, kann es auch schon funktionieren.

    Bei den Vikings funktionierte im späteren Spätspiel des Montags nichts. Wirklich gar nichts. Kirk Cousins bestätigte einmal mehr den ihm zugeschriebenen Primetime Fluch. Er kann keine großen Einzelspiele gewinnen. Es war sicherlich nicht leicht, zumal Justin Jefferson von Darius Slay in Perfektion ausgeschaltet wurde. Dennoch bestätigte Cousins neben dem Fluch auch seinen Status als Gamemanager, der kein Zeichen setzen kann, wenn es nicht läuft. Vor allem der Montag ist für Cousins ein schlimmerer Tag als für die meisten Menschen eh schon. Von 12 Monday Night Games konnte Cousins nur zwei gewinnen. Die letzten beiden Partien, jeweils gegen die Bears. Der Fluch schien also besiegt und meldete sich nun eklatant zurück. Aber es lag bei weitem nicht nur an Cousins. Auch das Run Game war quasi nicht existent, die interior Line der Vikings war schlicht und ergreifend überfordert.



    Ravens (1-1) @ Patriots (1-1)

    Nicht gloreich, aber relativ souverän gewannen die Patriots in Pittsburgh. Die Offense wird keine Kreativitätspreise gewinnen und es war schon heftig, wie das Passspiel ausschließlich über Nelson Agholor und Jakobi Meyers lief. Über 50% der Targets entfielen auf beide, kein anderer Spieler kam über drei. Vor allem für Agholor war es eine Duftmarke, seine stärkste Performance im Patriots-Jersey. Der Catch vor dem Touchdown war spektakulär. Da müssen viele Kritiker*innen - auch ich - die Agholor oft Butterfinger unterstellt haben, einmal Abbitte leisten.

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    Wesentlich spektakulärer als Mac Jones war Lamar Jackson unterwegs. Drei Touchdowns und 318 Yards als Passer, satte 119 Yards als Runner sind ein bärenstarker Wert. Wie bitter ist es da als Verlierer vom Platz zu gehen, weil der Gegner deine Defense im letzten Quarter zerlegt? Nein, zerlegt klingt zu schwach. Zerberstet. Mit 21 Punkten Vorsprung gingen die Ravens ins letzte Viertel. Was soll da schon schief gehen, immerhin ist die eigene Offense ja gut drauf... Tja. Eines der beeindruckensten Comebacks der jüngeren Geschichte bedeutet auch, dass es eines der größten defensiven Chockings gab.



    Bengals (0-2) @ Jets (1-1)

    Chapeau Jets, das war eine starke Vorstellung in Cleveland. Vor allem Rookie Garrett Wilson durfte richtig auftrumpfen, lieferte 102 Yards und zwei Touchdowns ab. Aber auch die vier Touchdownpässe des Joe Flacco sind etwas, das die Liga lange nicht gesehen hat. Letztmals gelang ihm das im Dezember 2016 gegen die Dolphins. Überhaupt war es erst das vierte Karrierespiel Flaccos mit vier oder mehr erfolgreichen Pässen in die Endzone und der Herr ist nun auch schon seit 2008 in der Liga.

    Die Bengals waren erneut eine riesige Enttäuschung. Die neue Offensive Line wirkt wie eine Verschlimmbesserung der mäßigen alten Truppe. Es war zu erwarten, dass Parsons & Co Joe Burrow unter gewaltigen Druck setzen werden, aber sechs Sacks sind einfach übel. Immerhin: Ein Sack weniger als in der letzten Woche...nunja. Die Bengals sind seit 1999 der erste AFC Champion, der mit einem 0-2 Record in die Saison gestartet ist und nun geht es zu den Jets. Diese sind für die Bengals kein gutes Pflaster. In den letzten 40 Jahren konnten die Bengals ein einziges Spiel bei den Jets gewinnen, zehn von elf Partien gingen verloren. Um das zu ändern muss Zac Taylor wesentlich aggressiver auftreten. Wenn man den Ball bei einer Minute Restlaufzeit in Hälfte eins und bereits mit größerem Rückstand an der gegnerischen 42 puntet, sendet das kein gutes Signal aus. Ja, per Play war da nichts mehr zu machen. 20 Yards wären nötig gewesen, so lang ging überhaupt kein Play der Bengals in diesem Spiel. Aber wenn dein Kicker das kann? Überhaupt muss Zac Taylor nun zeigen, dass die Super Bowl Teilnahme kein positiver Ausrutscher war. Die schwache Offense auf die Line zu reduzieren wäre zu einfach. Taylor findet aktuell keinen Ansatz, wenn die Gegner tiefe Big Plays vermeiden, Burrow wird auf die Minipässe reduziert.



    Eagles (2-0) @ Commanders (1-1)

    Der Start der Commanders ging mal komplett daneben. 3&Out, 3&Out, Safety, 3&Out, 3&Out - das waren die ersten fünf Drives von Carson Wentz & Co. In der gesamten ersten Hälfte wurde die Lions-Hälfte nicht betreten, mit 0-22 ging es in die Pause. Hälfte zwei startete für Washington besser, aber am Ende lief man dauerhaft einem massiven Rückstand hinterher, das war dann schon eher in der Kategorie Garbage Time. Wirklich knapp wurde es nicht mehr. Nur nach dem Dotson-Touchdown zum 27-36 war die Tür 2 Minuten vor dem Ende nochmal einen kleinen spalt offen. Doch der Extrapunkt ging daneben, das Spiel blieb ein Two Scores Game.

    Die Eagles gewannen ihren Heimauftakt gegen die Vikings und das in einer durchaus speaktakulären Art und Weise. Cousins wurde von der Defensive komplett aus dem Spiel genommen, Darius Slay kochte Justin Jefferson, den aktuell vielleicht besten WR der Liga, gnadenlos ab. Zwei Interception fing Slay, vier hätten es sein können. Offensiv glänzte Jalen Hurts in seinem vielleicht besten Karrierespiel. 84% Completions. Nur fünf Pässe landeten nicht in den Händen eines Eagles-Spielers und drei davon, inklusive der Interception, gingen nicht auf Hurts Kappe. Spektakulär vor allem Hurts zweiter Touchdown-Lauf, bei dem er sich beeindruckend in die Endzone durchtankt.

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    Aber auch der Touchdownpass auf Quez Watkins sei nicht unerwähnt, der Wurf war Hurts längste Completion. An Abenden wie diesem gelingt halt alles.



    Saints (1-1) @ Panthers (0-2)

    Der Panthers Fehlstart ist perfekt. An sich nicht sonderlich überraschend, aber die Art ist doch ernüchternd. Die Offensive klickt einfah nicht, selbst Christian McCaffrey kann sich kaum entfalten und irgendwie mal ein Zeichen setzen. Weder Pass noch Lauf klappt. Das ist bitter, da die Defense über weite Teile alles machte um die Panthers im Spiel zu halten. Aber die Offense zerlegt es dann. Erstrunden-Rookie Ikem Ekwonu stellt als Left Tackle bisher ein ziemliches Problem dar. Er wurde im entscheidenen Play bei 3rd&6 von Giants Safety Julian Love komplett abgekocht.

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    Die Saints schienen einmal mehr die Bucs zur Verzweiflung zu bringen. Nur drei Punkte nach 3 Vierteln - Tampa war pissed und Brady zerlegte Wutschnaubend Taublets an der Seitenlinie. Das Problem am Gnazen war, dass die Saints Offense halt auch nicht mehr auf die Anzeigetafel gebracht hat. Ebenfalls nur 3 Punkte bis zum Start des letzten Viertels, welches dann auch mit einer Interception in der Endzone begann. Der Weckruf für die Bucs, die zum ersten Mal seit sieben Vierteln wieder einen Touchdown gegen die Saints Defense schaffte.



    Sonntag Spätschicht:

    Packers (1-1) @ Bucs (2-0) (live auf ProSieben / Jonas Friedrich & Roman Motzkus)

    Das Duell der alten Veteranen, die doch etwas verhalten in die Saison gestartet sind. Die Packers haben nach der Niederlage in Woche Eins einen souveränen Sieg gegen Chicago gefeiert, bei dem vor allem Aaron Jones mal wieder ein Ausrufezeichen setzen konnte. 132 Rushing Yards, 38 Passing Yards und auf beide Arten einen Touchdown erzielt. Mehr Yards hatte er zuletzt 2020 gegen Detroit, auch in Woche Zwei, als er satte 236 Yards schaffte. Auch Sammy Watkins durfte sich mal wieder in Erinnerung rufen. Seine 55 Yard Reception war der persönliche Bestwert seit dem AFC Finale Anfang 2020. Seit damals hatte er auch nur ein einziges anderes Spiel mit über 90 Yards.

    Bei Tampa scheint die Stimmung trotz makellosem Start gereizt. Tom Brady zerdepperte am Spielfeldrand diverse Tablets, da er und seine Receiver nicht ganz auf einer Wellenlänge schienen. Aber am Ende reichte es. Ein funktionierender Drive der Offense reichte, zumal Ex-Bucs QB Jameis Winston dann auch noch seine frühere Defense beschenkte.

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    Einer von drei Passversuchen, die bei Tampa landeten. Einer bei dem Bradys Passversuche nicht landen werden ist Mike Evans. Der lebte seine lange Fehde mit Marshon Lattimore etwas zu physisch aus und wurde für das Packers-Spiel gesperrt. Zeit für den Aluhut, denn NFL Vize Jon Runyan Sr. hat sich für die Strafe ausgesprochen, während Jon Runyan Jr. bei den Packers spielt. *insert Verschwörungs Meme*



    Jaguars (1-1) @ Chargers (1-1)

    Noch immer ist unklar ob Justin Herbert spielen kann, definitiv würde es einen massiven Unterschied machen. Wie Herbert lieber den Spielzug aufgab statt ein ziemlich sicheres First Down zu nehmen, weil er offenbar den Kontakt fürchtete ist bedenklich, da hätte man Seitens des Chargers-Staff einschreiten müssen ehe Herbert am Ende wirklich schwer verletzt vom Feld geht. Zumal die Siegchancen sowieso schon minimal waren, einen gelungenen Onside Kick bedurft hätten. Wobei, sein Backup Chase Daniel ist immerhin ein Veteran mit 14 Jahren Erfahrung. Gut, es wäre erst Daniels 6. NFL-Start und er hat im Schnitt 13 Completions pro Jahr gehabt... Nein, Herbert wäre eminent wichtig.

    Die Jaguars führen die AFC South an und das nicht unverdient. In Woche 1 kam man noch gut zurück und verpasste es dann daraus etwas zählbares zu machen. Gegen den Lieblingsgegner aus Indianapolis zeigten sich die Jaguars dann in Bestform. Die Defensive verpasste Matt Ryan eines seine seiner schlechtesten Leistungen und hielt auch Jonathan Taylor aus dem Spiel. Die Jaguars Offensive konnte sich auch mal entfalten, vor allem Christian Kirk fällt auf. Durch den sehr hohen Vertrag wurde das Signing im Sommer stark belächelt. Aber Spiele wie gegen die Colts sind Argumente für ihn, dafür, dass Doug Pederson & Co in ihm einen legitimen Nummer 1 Receiver sahen.





    Rams (1-1) @ Cardinals (1-1)

    Eieiei, die Cardinals. Müsste ich vor Woche 3 ein Power Ranking machen, wäre ich echt extrem unsicher wo ich Murray & Co einsortieren soll. Eigentlich sollte ein Team mit gutem QB in der oberen Hälfte sein, aber das fühle ich aktuell nicht... Es wirkt als gäbe es bei den Cardinals keinen Plan. Vielleicht sehe ich ihn nicht, will ich nicht bestreiten. Aber irgendwie scheint der offensive Gameplan aus "Kyler leg die Videospiele bei Seite und mach irgendwas" zu bestehen. Als würde man sich nur auf die individuelle Stärke einzelner Spieler verlassen und jede Stunde der Hopkins-Sperre herunterzählen. Zumal Murray halt auch nicht fehlerfrei ist und unter Druck eine richtig gruselige Interception warf. Aber Murray hatte auch seine positiven Szenen, gerade die absurde 2Pt Conversion bei welcher er den Ball gefühlte Wochen in den Händen hielt.

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    Länger als so manche romantische Interaktion andauert. Dazu führte Kyler natürlich die starke Aufholjagd an, bei welcher 20 Punkte Rückstand aufgeholt wurden. In der Overtime war es dann die Defense, welche die Raiders in die Wüste schickte, also da wie sie ja eh beheimatet sind. Cornerback Byron Murphy griff nach Fumble zu und spurtete durch. Ein sehr verdienter Matchwinner, denn Murphy hatte schon vorher eine sehr gute Leistung abgerufen, Elite-Receiver Davante Adams umfassend aus dem Spiel genommen.

    Die Rams fanden nach der Auftaktklatsche wieder in die Spur, mühten sich beim 31-27 gegen die Falcons schlussendlich aber mehr als manchem lieb war. Eigentlich schien alles nach einem lauen Arbeitstag auszusehen, die Rams waren im dritten Wuarter mit 28-3 komfortabel vorne. Doch Atlanta erwachte und als dann auch noch ein geblockter Punt die Falcons bei 5 Minuten Restzeit auf 6 Punkte heranbrachte ging sicherlich doch so manchem Rams-Spieler die Düse. Um bei 12 Sekunden Rückstand im vierten Versuch wirklich gar nichts mehr zu riskieren, also einen freak Punt Return TD, kam es dann zum intentional Safety. Die Rams namen die zwei nicht relevanten Punkte Verlust bewusst in Kauf um dann den Gegner für die letzten Sekunden an deren 25 Yard Linie zu nageln. Nur ging der Drop Kick von Punter Riley Dixon ausgeführte Kick daneben, gab den Falcons nochmal einen Start an der Mittellinie, der aber verpuffte.




    Falcons (0-2) @ Seahawks (1-1)

    Die Falcons schnupperten an einem Sieg. 6 Punkte Differentz, 1:18 noch zu spielen und nur noch wenige Yards von der Red Zone entfernt. Doch der Pass von Mariota war etwas überambitioniert in die Endzone, obwohl WR Bryan Edwards in einer alles anderen als guten Situation war - alleine durch drei Defense Spieler in seiner Nähe... Der Ball wurde dann auch abgefangen. Dabei war es ein Tag an dem alles zu klappen schien. Ein zum Touchdown getragener geblockter Punt hatte die Falcons nach klarem Rückstand unerwartet an die Siegchance gebracht. Beim letzten Mal als den Falcons derartiges gelang waren einige Leser vermutlich noch gar nicht auf der Welt. Das war 1990 gegen die 49ers.

    Die Seahawks hatten gegen die 49ers gar nichts zu lachen, das war die Leistung, welche man vor der Saison prognostiziert hatte. Offensiv kam überhaupt nichts zu stande. Bezeichnend, dass dann auch das Trick Play an die Wand gefahren wurde und der Wurf von RB DeeJay Dallas bei den 49ern landete. Auch der einzige Score für Seattle war nicht der Offense geschuldet sondern ein von Jackson über 86 Yards zurückgetragenes geblocktes Field Goal.

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    Die Seahawks sprachen nun davon, dass sie Geno Smith von der Leine lassen wollen. Naja, man kann auch einen Yorkshire Terrier von der Leine lassen, aber mehr als ein Zwicken ist da dann auch kaum zu fürchten... Die Seahawks strahlen offensiv keinerlei Gefahr aus und das ist angesichts zweier überdurchschnittlicher Receiver schade. Aber wie so manche Person prognostizierte - durch die Weigerung etwas sinnvolles auf der QB-Position zu tun oder sich zu einem Rebuild zu bekennen, verschwendet man gerade die angehende Prime eines DK Metcalf. Irgendeinen Plan wird der über 70-jährige Pete Carroll haben. Hoffen zumindest Seahawks-Fans.






    Sunday Night Game:

    49ers (1-1) @ Broncos (1-1) (live auf DAZN / Martin Pfanner & Jo Ullrich)

    Tja, was passiert nun mit Trey Lance? Im College hat er nur in einem von drei Jahren spielen können, in der NFL wird er nun sein zweites Jahr verpassen. Fünf Jahre, kaum Spielpraxis. Auch die 49ers stehen nun vor der schweren Frage wie sie weiterplanen. Setzen sie doch noch auf Lance, obwohl ihm viele Jahre fehlen? Setzen sie nun doch weiter auf Jimmy Garoppolo, der nun wieder einspringen darf? Zumindest als Übergang mit einem 2023 gezogenen QB? Die Frage wird Shanahan & Co noch eine längere Zeit beschäftigen. Jimmy G kann jedenfalls Aktien für eine Weiterbeschäftigung sammeln oder sich natürlich erneut für andere Teams bewerben. Letztlich ist das Passspiel bei den 49ers nicht im Fokus, hauptsache die Laufmaschine funktioniert.


    Die Broncos sollten eigentlich kein Quarterback-Problem haben, aber noch ist Russell Wilson nicht so richtig angekommen. Die Kommunikation hakt noch, das zeigte sich besonders drastisch als die Fans anfingen die Play Clock herunterzuzählen um das nächste Delay of Game zu vermeiden.

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    Aber das war bei weitem nicht das einzige Problem, denn Wilson brachte nur 45% seiner Pässe an den eigenen Mann. Der sechstschlechteste Wert seiner gesamten NFL-Karriere. Die Broncos wollen Wilson endlich kochen lassen, doch mehr als eine laue Hühnerbrühe ist da noch nicht herumgekommen. Wobei Head Coach Hackett als Rezeptgeber die Schuld am unrunden Saisonstart übernommen hat. Jedenfalls muss da sehr viel mehr her, denn die ernsthaften Konkurrenten kommen ja erst...




    Monday Night Game:


    Cowboys (1-1) @ Giants (2-0) (live auf DAZN / Andreas Renner & Filip Pawelka)

    Das zweite NFC East Duell. Die Giants sind mit zwei Siegen eines der großen Überraschungsteams. Ähnlich wie die Panthers im letzten Jahr ist der perfekte Start aber auch den Gegnern geschuldet. Titans und Panthers waren keine riesigen Prüfsteine, gegen die Panthers reichte eine wenig spektakuläre Leistung. Mittelmäßiges Kurzpassspiel und ein deutlich schwächeres Laufspeil als in Woche 1, da muss gegen die Cowboys schon einiges mehr her.

    Die Cowboys konnten einen Sieg erlangen, welcher ihnen kaum zugetraut wurde. Prescott-Ersatz Cooper Rush glänzte nicht, machte aber auch keine dramatischen Fehler. Wie lang gibt es nun die "andere" Rush-Offense? Cowboys-Besitzer Jerry Jones wünscht sich Prescott gegen die Commanders zurück, das wäre kommendes Wochenende. Als gesichert gilt mittlerweile, dass Prescott in Woche 6 gegen die Eagles spielen wird. Ob bereits davor hängt dann sicher auch von den Ergebnissen der Cowboys sowie den Leistungen Cooper Rushs ab. Aktuell ist man ja nicht extrem von der QB-Leistung abhängig, solange die Defense so stark agiert wie in den ersten beiden Wochen. Neben Micah Parsons schaffte auch Dorance Armstrong gegen die Bengals zwei Sacks. Für den 2018er Viertrundenpick das erste Karrierespiel mit diesem Erfolg.

  • A N Z E I G E
  • Hab mich für die Fins und die Broncos entschieden. Tale of two Head Coaches. Während Mike McDaniel's Offense bisher sehr beeindruckt bin ich von Hackett Entscheidungen relativ enttäuscht. Muss man immer berücksichtigen dass es erst 2 Spiele waren und die Ravens kaum noch Corner Backs über hatten aber die Offense scheint Tua's Stärken hervorzuheben und seine Schwächen zu kaschieren. Hilft natürlich Spieler wie Hill und Waddle bedienen zu dürfen. Waddle hatte 19 Targets gegen die Ravens. So viele Targets sieht Cole Kmet in Chicago in einer ganzen Season.


    Hackett scheint ganz an seine Zeit in Jacksonville anzuknüpfen was seine Play Calls angeht. Richtig schlecht. Meine, Denver hat in zwei Spielen noch keinen einzigen Red Zone TD erzielt. Gegen Seattle hatten sie etliche Chancen dazu. Des weiteren kommt sein Endgame Management, warum auch dem Spieler vertrauen, für den man getraded hat UND dem man eine Extension gegeben hat wenn man auch 64 Yard FG's versuchen kann. Gegen Houston hat er auch alles versucht das Spiel zu verlieren aber Houston war einfach noch schlechter.

    "Es ist eine Ehre für diese Stadt, diesen Verein und die Bewohner Nürnbergs zu spielen. Möge all dies immer bewahrt werden und der großartige FC Nürnberg niemals untergehen."


    Song of the Week: Lorna Shore - Pain Remains I: Dancing Like Flames| Follow me on Twitter: @Corty20

  • Steelers gegen Browns.. für so ein Spiel steht man vor dem Frühdienst doch gern 3 Stunden früher auf und schläft nur knapp 2 Stunden :-D

    1. Platz Radsporttippspiel 2010 - Das ist echt Porno!
    Roland Scholten Fanclub: Mitglied Nr.8
    Werner Hansch:"Oh, oh, oh… das war ne schöne Kopfbrumme bei den beiden! Oh je, ja, das war ne Kopfrassel allererster Güte, diese Kopfschwurbel!"

  • Das war verrückt.


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    Dallas Cowboys Fan

  • Niemand weiß was Tomlin sieht, aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass Kenny Pickett in dieser Saison nicht viel Erfahrung sammeln wird.
    Tomlin wird vermutlich solange Trubisky spielen lassen, wie man rechnerisch die Chance auf die Playoffs hat.
    Und genau das wäre für mich der Worst Case, denn mit einem Mitch Trubisky hat man definitiv keine Chance auf die Playoffs, wenn man in dieser Division spielt, auch wenn die Browns und die Bengals bis dato nicht sehr überzeugend waren.

  • Die nächsten Gegner sind neben den Jets (scheinen halbwegs schlagbar) danach die Bills, die Buccaneers die Dolphins und die Eagles.


    Da wird mit den momentanen Problemen auf QB, der O-Line und dem fehlen von T.J. Watt nicht wirklich viel zu holen sein. Sieg gegen die Jets könnte glücken, dann steht man nach 8 Spielen 2-6.


    Dann muss man halt überlegen, ob man sich noch gut verkaufen möchte oder wirklich in den Tank Modus gehen sollte. Lohnt sich ja schon, wenn man sowieso keine Chance auf die PlayOffs hat.

  • Spätestens dann muss er Pickett bringen.
    Nach dem Eagles-Spiel hat man die Bye Week und in W10 kommen die Saints, in W11 dann das Heimspiel gegen die Bengals.


    Bis dahin sollte auch T.J. Watt wieder fit sein, ich hoffe ja, man wirft ihn nicht zu schnell wieder rein.


    In W13 & 14 spielt man zuerst bei den Colts, dann bei den Falcons.

    Mit Pickett, einem fitten T.J. Watt und einer O-Line, die sich bis dahin hoffentlich stabilisiert hat, könnte man in diesen Spielen sogar bei 3:1 zu stehen und selbst wenn Pickett alle Spiele verlieren wird, ist es egal, denn erstens bedeuten Niederlagen Fehler und Fehler sind Learnings für die Zukunft und zweitens eine höhere Position im Draft.


    Aus diesem Grunde könnte man theoretisch auch jetzt bereits Pickett nach der "Mini-Bye" bringen, man hat ja nichts zu verlieren.

    Aber dafür schätze ich Mike Tomlin als zu ehrgeizig und "competitive" ein, als dass er jetzt All-In mit Pickett geht.

  • Ist auch eine doofe Situation für Pickett, wenn er reinkommt. Die O-Line ist sehr schwach, auch Trubisky hat ja sehr wenig Zeit in der Pocket. Ich glaube irgendwie nicht, dass das mit Pickett besser aussehen würde. Würde ihn aber auch lieber früh als spät bringen, einfach damit er lernen kann. Mit der O-Line sehe ich bei den Steelers diese Saison nicht, dass das Team irgendwas reißen könnte. Was wirklich schade ist, mit den Receivern, die die Steelers haben, sollte man eigentlich eine gute Offense aufziehen können. Alleine der Catch von George Pickens gestern, auch Diontae Johnson liefert regelmäßig tolle Catches ab.

  • Es tut jungen QBs auch einfach gut, wenn sie nicht direkt ins Feuer geschmissen werden. Mal abgesehen davon, dass ich in Kenny Pickett sowieso nicht viel sehe, sind es gerade diese Situationen die schon viele junge QBs zerstört haben. Die werden in eine Scheißsituation reingeworfen, bekommen dadurch schlechte Angewohnheiten (zu viel/zu wenig Risiko, zu früh die Pocket verlassen, schlechte Mechanics etc.) und schon dreht sich die Abwärtsspirale. Ab Jahr 2 wenden sich dann die Fans irgendwann gegen ihn und dann endet er letztendlich als Camp Arm oder Makler in Salem, Oregon...


    Gerade für ein flawed prospect wie Pickett wäre es das beste was passieren kann, wenn er die Saison nicht spelen muss, sondern die Erfahrungen erstmal von der Bank sammelt. Ggf. kann man in 1-2 Spiele am Ende spielen lassen, je nach Gegne und Situation sind das ja evtl. auch bessere Preseason Games, aber wenn du den jetzt rein wirfst, gerade bei einem solchen kommenden Programm, sehe ich schwarz für ihn.

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    Ruhe in Frieden, Nico!

  • Denke auch dass Pickett so ein Redshirt Year ganz gut tut. Dabei denke ich fast immer an Mahomes erstes Jahr. Der saß im ersten Jahr komplett auf der Bank bis auf den einen Start in Woche 17 als die Chiefs schon fix durch waren. Zugegeben, der Chiefs QB war Alex Smith, was schon eine andere Qualität ist als ein Trubisky aber das Prinzip ändert sich dadurch ja nicht. Kein Coach setzt den besseren QB auf die Bank nur weil er Rookie ist. Mahomes war damals (noch) nicht besser als Smith und Pickett ist vermutlich (noch) nicht besser als Trubisky. Tomlin sieht die Beiden im Training und wird das wohl besser beurteilen können.


    Verstehe ja den Wunsch der Fans immer gewinnen zu wollen aber so funktioniert es halt nicht immer. Gebt Pickett die Zeit sich an die NFL zu gewöhnen und den Steelers die Möglichkeit ihm eine O-Line zu geben mit der er Erfolg haben kann. Pickett jetzt zu verheizen sorgt nur dafür dass es noch länger dauern wird bis der Erfolg kommt.

    "Es ist eine Ehre für diese Stadt, diesen Verein und die Bewohner Nürnbergs zu spielen. Möge all dies immer bewahrt werden und der großartige FC Nürnberg niemals untergehen."


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  • Dabei denke ich fast immer an Mahomes erstes Jahr.

    Ja, Mahomes ist ein sehr gutes Beispiel. Alternativ auch Aaron Rodgers, der drei Jahre hinter Brett Favre gelernt hat (nebenbei auch charakterlich ein tolles Duo, der Entwurmungsmittelfresser und der Betrüger...), und dann im 4. Jahr wie eine Bombe eingeschlagen ist. Ich lobe die Packers nur ungern und unter physischen Schmerzen, aber das war halt genau richtig.

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  • der drei Jahre hinter Brett Favre gelernt hat (nebenbei auch charakterlich ein tolles Duo, der Entwurmungsmittelfresser und der Betrüger...)

    Ich finde das aktuell einfach Wahnsinn. Das Wort Betrüger ist ja noch viel zu wenig. Favre -seines Zeichens zigfacher Multimillionär- greift 5 Millionen an Welfare Funds von den absolut Ärmsten ab um damit ein Volleyball Stadion für das Team seiner Tochter zu bauen. Und es scheint niemand zu interessieren. Warum wird da nicht groß drüber berichtet. Das müsste die Story sein.

    Fire Kubiak!

  • 5 Mio Dollar. Also 14.880,95 Dollars für jeden Pick den er geworfen hat.


    Die Story gerade mal nachgehört. Ab ca. 6:30.

    https://www.youtube.com/watch?v=MYoVuHHEGlo


    Guter Punkt warum Favre nicht dafür sorgt, dass sein Kind auf ein College geht, das bereits ein gutes Volleyball Feld/Arena hat anstelle dafür Geld zu veruntreuen. Ich versteh sowas nicht. Du hast Geld wie Heu und solltest eigentlich am wenigsten damit ein Problem haben es auszugeben weil du ja mehr als genug davon hast, stattdessen nimmt man das Geld von Leuten die es selber dringend brauchen. Auch geil, dass er 1,1 Mio Dollar für Motivationsreden bekommen hat die er gar nicht gehalten hat.


    Die Story mit dem Ex Lions Spieler der verhaftet wurde weil er in dem Brunnen eines Fremden gebadet hat ist aber auch top. :lol:

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