A N Z E I G E

AEW Dynamite #153 Report vom 07.09.2022

  • Die Acclaimed sind jedes Mal wenn sie rauskommen over, seit ich AEW seit einem Jahr schaue. Auch in den Zeiten wo Bowens verletzt war, kriegt Caster klasse Reaktionen. Wie kann man die denn nicht als over bezeichnen?

    Nur wenn man ohne Ton die Shows schaut. ;)


    Hoffe das Acclaimed die Tag Team Titel beim Grand Slam holen. Das Momentum ist bei Acclaimed einfach da.

  • A N Z E I G E
  • Die Acclaimed sind jedes Mal wenn sie rauskommen over, seit ich AEW seit einem Jahr schaue. Auch in den Zeiten wo Bowens verletzt war, kriegt Caster klasse Reaktionen. Wie kann man die denn nicht als over bezeichnen?

    Ja, weil die Zuschauer auf die Raps reagieren, besonders wenn sie kontrovers sind, gibt es einen extra pop.

    Nun das Scheren Zeugs erzeugt einen Pop.


    Nützt nur alles nicht, wenn sie wieder für Wochen oder gar Monate auf Youtube rumschwirren.


    Wie gesagt, sie sind auf einem guten Weg.

    Einmal editiert, zuletzt von DerJometsk ()

  • Ich nehme The Acclaimed auch noch nicht als Champions war. Da müssten sie sich in ihrem Run dann noch den Status erarbeiten. Das könnte man z.B. mit einem Sieg über die Lucha Bros in einem großen Match hinkriegen. Als Swerve in our Glory Champs wurden, waren sie aber eben auch noch nicht auf dem Level und nun nehme ich sie durchaus als Champions wahr.


    Die Chicago-Crowd jubelt gerne mal die Underdogs hoch. Vielleicht finden sie es lustig, vielleicht wollen sie gerne einen Upset-Sieg ala WWE-Booking, vielleicht wollen sie aber tatsächlich zeigen, welche Underdogs sie zukünftig in den Main-Positions sehen wollen. Da muss man aufpassen, dass man da nicht immer drauf eingeht, sonst hätten wir jetzt auch Jamie Hayter als Women-Champion und die ist da noch lange nicht. Aber 1. ist es toll, dass AEW es immer wieder hinkriegt die Underdogs so darzustellen, dass man ihnen den Sieg gönnt und 2. und das ist viel wichtiger: The Acclaimed kriegen, wie schon angesprochen wurde, ständig super Reaktionen und die Chicago-Crowd hat die Overness nur nochmal so richtig hörbar gemacht.

  • Hast du das Match gegen SioG gesehen? Da wäre das Dach von der Halle geflogen, wenn Acclaimed die Titel geholt hätten, so hot sind die gerade. Ob es so bleibt, muss man natürlich abwarten, aber gerade in diesem Moment sind die einfach das overste Tag Team in AEW noch vor Elite, FTR und Co. Und da sollte man das Momentum jetzt auch nutzen und ihnen die Titel geben. Mir wäre es sogar lieber gewesen, sie hätten die schon in Chicago gewonnen, weil man nie weiß, ob man solche Reaktionen noch mal kriegt. Und das sage ich, obwohl ich absolut keinen Bock auf das Match hatte, weil der Aufbau einfach nicht vorhanden war. Manchmal sollte man dann aber doch einfach den Moment mitnehmen.

  • Als Gespann mit den Gunns waren sie over, in deren Fehde waren sie over und wie man besonders nach dem PPV Match und auch den Reaktionen bei Dynamite ernsthaft behaupten will, sie sind es nicht...joaaaa keine Ahnung.

    Ob sie diese Overness behalten können, ist etwas vollkommen anderes, aber mMn kann man im Moment ganz objektiv sagen: Sie sind over.

    Seit die AEW wieder Zuschauer hat, sind The Acclaimed over. Weiss noch was für ein Pop die bekamen beim ersten PPV mit Zuschauern während der Pandemie. Und das hat sich weiter gesteigert bis heute.

  • Ich finde sie kamen erst in der Kombi mit den Gunns und besonders mit Billy richtig over. Davor waren sie auch beliebt, vor allem die Raps von Caster, aber so richtig ging das erst mit Billy etc. los bzw. wurde es erst dann größer und größer, wie ich finde.

  • Ich finde sie kamen erst in der Kombi mit den Gunns und besonders mit Billy richtig over. Davor waren sie auch beliebt, vor allem die Raps von Caster, aber so richtig ging das erst mit Billy etc. los bzw. wurde es erst dann größer und größer, wie ich finde.

    Liegt vermutlich zum einen daran, dass sie auch erst seit geraumer Zeit durchgehend als Team wieder antreten, weil Bowens ja verletzt war und Caster da eine eher untergeordnete Rolle spielte und sie gegen die Gunns dann auch mal eine richtige Story hatten, die nicht nur ein bisschen unfair mit Boombox gewinnen war. Da gab es dann auch mal richtige Segmente, die Spaß machten und ihnen mehr Fleisch als Charaktere gegeben haben (und den Gunns logischerweise auch, was halt Win-Win ist).

  • Das auch ja, aber auch mit Bowens im Rollstuhl ging das mMn schon los und es war gut, dass sie ihn immer dabei hatten. Billy, der lieber mit Acclaimed rumhing als seinen Söhnen und ja, dann mit dem Turn kam etwas Story hinzu.

    Ich gehe auch mal davon aus, dass Khan gemerkt hat, dass die Fans Acclaimed und Billy zusammen sehen wollten und er deshalb zurück zu ihnen geturnt ist...was mMn die richtige Entscheidung war, auch wenn es etwas aus dem Nichts kam......aber alleine wie Billy beim PPV Match perplex war, weil er so over war, war köstlich anzusehen.^^


    Der Aufbau zum PPV Match war zwar semi, aber Acclaimed sind vollkommen organisch over gekommen, gerade auch Swerve und Lee tun aber auch viel dafür, dass sie weiter glänzen können. Das Unterbrechen von Casters Rap ist ja direkt Nuclear-Heat.^^

  • Das auch ja, aber auch mit Bowens im Rollstuhl ging das mMn schon los und es war gut, dass sie ihn immer dabei hatten. Billy, der lieber mit Acclaimed rumhing als seinen Söhnen und ja, dann mit dem Turn kam etwas Story hinzu.

    Ich gehe auch mal davon aus, dass Khan gemerkt hat, dass die Fans Acclaimed und Billy zusammen sehen wollten und er deshalb zurück zu ihnen geturnt ist...was mMn die richtige Entscheidung war, auch wenn es etwas aus dem Nichts kam......aber alleine wie Billy beim PPV Match perplex war, weil er so over war, war köstlich anzusehen.^^


    Der Aufbau zum PPV Match war zwar semi, aber Acclaimed sind vollkommen organisch over gekommen, gerade auch Swerve und Lee tun aber auch viel dafür, dass sie weiter glänzen können. Das Unterbrechen von Casters Rap ist ja direkt Nuclear-Heat.^^

    Das Rumhängen mit Billy schließe ich da in meiner Aussage schon mit ein. Davor waren Acclaimed zwar auch schon recht over, aber beschränkten sich halt auf Casters Raps und eben die Boombox-Attacken. Zumindest im Großen und Ganzen. Ich behaupte nebenbei mal, dass vor allem die Tatsache damit zu tun hat, dass beide beim Entrance immer ein Mikrofon in der Hand haben. Bowens lebt zwar dabei eher von seiner Catchphrase, aber ich denke ohne diese und die Raps wären die niemals so organisch over gekommen, weil sie im Ring dafür bisher zwar gut, aber auch nicht unbedingt was besonderes sind. Sie bestechen wie gesagt mehr durch ihren Charakter.


    Mein Problem mit der jetzigen Fehde ist halt, dass ich grundsätzlich kein Fan davon bin, das Storytelling erst nach dem ersten Match zu beginnen. Was man jetzt macht ist gut und mit dem Match hatte man auch einen Glücksgriff, keine Frage, darauf kann man sich aber natürlich nicht immer verlassen, deshalb ist mMn immer der bessere Weg, im Vorfeld den Aufbau zu beginnen und dann zum Match zu kommen. Dadurch habe ich bspw. jetzt schon mehr Lust auf das Rematch, als ich im Vorfeld auf das Match bei All Out hatte (gar keinen). Vor allem aber auch, weil ich denke, dass es da auch für Lee und Swerve in eine neue Richtung gehen wird, sei es der Split oder ein Turn von beiden, was ich beides befürworten würde.

  • A N Z E I G E
  • Neben den bereits geschriebenen Gründen für die overness spielt meiner Meinung nach auch die Mega unterhaltsame Geschichte um Billy, seine echten Söhne und seine "adoptierten" Söhne eine Rolle. Die Storyline hat zeitweise für die besten Segmente in den Shows gesorgt. Solche auf Entertaiment und Emotionen ausgelegten Geschichten erreichen die Fans und bleiben hängen. Das Gegenteil von kurzweilig sozusagen. Und das gibt den Protagonisten ein Profil, auf das die Fans reagieren und mit dem sie interagieren können.

    An diesem Beispiel sieht man meines Erachtens, dass Storytelling so ziemlich das wichtigste im Wrestling ist, um möglichst viele Menschen an das Produkt zu binden.


    Ob The Acclaimed die riesigen Erwartungen erfüllen können, muss sich natürlich erst noch zeigen. Aber hier sehe ich eher den/die Writer in der Pflicht. Bowens und Caster haben ihr Talent ja bereits unter Beweis gestellt.

  • In einem ziemlich negativen Kommentar bzgl. dieser in vielen anderen Augen starken Show fand man immerhin einen positiven Aspekt:


    Diese Acclaimed/Gunn Story ist nicht meins, sie manchen die Sache aber gut und sie sind bei den Zuschauer gerade gut over.

    Als dann ein ein paar positive Einschätzungen bzgl. Acclaimed folgten, wurde es dann relativiert:


    Als "over" bezeichne ich sowas noch nicht, da fehlen noch 1-2 Schritte.

    Wenn man jetzt dran bleibt und sie weiter jede Woche präsentiert, dann können sie das werden.

    ----


    btw: laut Fans, die bei Cagematch Bewertungen abgeben,

    war diese Dynamite Show (mit MJF, Moxley, Hangman vs. Danielson, Garcia im Main Event, Acclaimed möglicherweise over war, Squash von Wardlow und kurzes Match von Toni Storm)

    abseits der House of the Dragon-Episode (wo Daniel Garcia das bejubelte Match gegen Danielson hatte, Toni Storm ein kurzes Match zeigte, Gunn Club und Acclaimed auftraten, Punk sinnlos gegen Hangman shootete und Omega sein Comeback feierte)

    die beste Ausgabe seit dem 01.06., als man in LA veranstaltete (als Daniel Garcia im Main Event gegen Moxley stand, Wardlow squashte jemanden, MJF shootete, und im Opener standen sich Max Caster und CM Punk in einem Trios Match mit FTR und dem Gunn Club gegenüber).


    Interessante Parallelen.

  • Beast


    Manchmal drücke ich mich nicht gut und ausführlich aus.

    Schreibe ich auf meine Kappe, das muss ich verbessern


    Ich verneine es doch nicht.

    "gut over" bedeutet nur nicht "over" bei mir.


    "over" ist für mich ein "Point of No Return" Begriff, sprich Endgültigkeit.


    Punk ist over, Mox ist over, Danielson ist over, FTR ist over.


    Darby, Wardlow und jetzt Acclaimed sind "gut over"

    Das fehlen nur noch 1-2 Schritte und dann sind sie es auch komplett.


    Wardlow wurde nach der MJF Fehde so dermaßen abgekühlt, das man das wieder einen Schritt nach hintergegangen ist.

    Natürlich erzeugt er noch Reaktionen, aber im Moment nicht die selben wie kurz nach der Fehde.


    btw

    Weiß einer warum man Wardlows Musik geändert hat, das alte Theme fand ich besser. ?(

  • Gut, ich hätte "gut" over nicht unterhalb von over angesiedelt, dann kann ich das Wort von dir genauer einordnen.


    Acclaimed war bei All Out halt mit klarem Abstand (generelle Rezeption, Aussagen von Fans aus der Halle, Wirkung auf die Matches danach) am meisten over von allen. Bei einem PPV in Chicago mit Punk im Main Event... und einem Triostitelgewinn von der Elite. Und zwar nicht nur wegen ihrer Rap/Scissor-Basis, sondern tatsächlich im Match. Durch ihre Psychologie im Match und durch die noch einmal stark verbesserte In-Ring-Klasse (grad Caster hat da ordentlich zugelegt). Also die vermeintlichen Gegengewichte zur Einschätzung, dass es nur die Raps hauptsächlich sind. Was sie mal waren... aber nicht mehr.


    Wenn Acclaimed für dich gut over war, dann upgrade ich das einfach automatisch auf ein absolut over und wenn du bei dieser durch die Bank als stark gesehenen Episode Segmente eher schlecht fandst oder gar nicht erst angeguckt hast (Jericho geskippt...), dann upgrade ich das auch nen guten Satz. ;)


    Ich frag mich so ein bisschen... wenn so eine stark bewertete Folge, die wegweisend nach einem Skandal-Wochenende auftrumpfte, um zu zeigen wofür man steht und das Ganze für dich eher meh ist: dann gibt es vermutlich keine AEW, die dir wirklich gefällt? Oder was müsste die bieten? Und glaubst du, dass das auch nur ansatzweise gezeigt werden kann? Wozu dann also auf etwas hoffen und anderes eher schlecht kommentieren, wenn das vermutlich nie AEW war und nie sein wird?

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