A N Z E I G E

EWP Good old Quality Catch goes Leipzig, 13. August 2022, Boxclub Olympia

  • Die EWP expandiert! Nachdem Johnny Rancid schon länger einen Ableger der hannoverschen Wrestling School in Leipzig betreibt, gibt es dort nun auch die erste öffentliche Veranstaltung.


    Angekündigt sind bisher:


    Johnny Rancid

    Tim Stübing

    Fast Time Moodo

    Falk Friedrich Sünderjahn

    Mike "The Spike" Andrik


    Tickets gibt es im neuen EWP-Onlineshop zwischen 27,70€ und 36,30€.

    Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr


    Boxclub Olympia

    Karl-Heine-Str. 93

    04229 Leipzig

    No Future


    Fiat laetitia et pereat mundus

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  • A N Z E I G E
  • Ahura hat sich in so einem Box-Ring Nackenwirbel gebrochen. So Ringe haben kaum Federung (für was auch).


    Ich kenne dazu auch einige Erzählungen von Patrick Schulz und co., wenn diese im Ausland (bspw. Frankreich) früher aufgetreten sind waren das oft Boxringe. Erste Devise war da: Raus aus dem Ring.


    Aber wenn EWP auch dort einen echten Wrestling-Ring hat, ist ja alles prima.

  • Weitere Teilnehmer:


    Falk Friedrich Sünderjahn

    Mike "The Spike" Andrik


    Der VVK ist mittlerweile beendet. Kartenreservierung noch an info@europeanwrestlingpromotion.de, ansonsten Abendkasse. Man wirbt derzeit nur noch mit Stehplätzen zu 20€, es sollen aber wohl auch noch ein paar Stühle frei sein.

    No Future


    Fiat laetitia et pereat mundus

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  • Singles Match

    Aytac Bahar besiegt Falk Friedrich Sünderjahn (08:07)


    Singles Match

    Joshua Amaru besiegt Big Nik (10:18)


    Six Man Tag Team Elimination Match

    Team Leipzig (Johnny Rancid, Heinrich Zorn & Oliver Scheer) besiegen Team Hannover (Tim Stübing, Mike Andrik & Olli Telle) (13:29)

    - Olli Telle eliminiert Heinrich Zorn

    - Oliver Scheer eliminiert Olli Telle

    - Mike Andrik eliminiert Oliver Scheer

    - Johnny Rancid eliminiert Mike Andrik

    - Johnny Rancid eliminiert Tim Stübing durch Disqualifikation


    Singles Match

    Fast Time Moodo besiegt Sexy Shaqiri (14:17)


    Singles Match

    Johnny Rancid besiegt Tim Stübing (15:23)

  • So ein zweites Standbein ist sicherlich eine gute Sache für die EWP, um dem Nachwuchs mehr Matchpraxis zu geben. Die Location sieht ziemlich urig aus. Wenn da jetzt regelmäßig Shows stattfinden, wie es wohl geplant ist, wird das aber leider bedeuten, dass ich meine aktuelle Quote live gesehener Veranstaltungen der EWP nicht halten kann, weil ich es bestimmt nicht immer nach Leipzig schaffe. ;( Trotzdem: schöne Sache.

  • Notizen:


    Falk Friedrich Sünderjahn kann in seinem fünften Profikampf bereits erstaunlich gut mitgehen. Aytac Bahar pöbelt neuerdings auch auf deutsch (schade eigentlich). Ein Death Valley Driver entscheidet den ansehnlichen Kampf für Bahar.


    Big Nik hatte ich zuletzt in Hamburg bei Big Slam Wrestling gegen Vincent Heisenberg gesehen. Im Heavyweight Brawl damals hat er gut funktioniert. Hier, wo er auch ein bisschen wrestlen sollt, verstolpert er das meiste. Noch ein bisschen Training vonnöten. Körpergröße natürlich beeindruckend. Er unterliegt nach einem Running Single Leg Dropkick von Amaru.


    Alle Eliminierungen im Teamkampf kamen nach längerer Kampfzeit Schlag auf Schlag. Zorn nach einem High Cross Body Telles. Telle nach einem Powerslam Scheers. Scheer nach einem Fisherman Suplex Andriks. Andrick nach einem Bicycle Kick Rancids. Rancid sorgt am Ende mittels Eddie-Guerrero-Finish für die Eliminierung Stübings, als er Stübing eine Schlagwaffe zuwirft und rechtzeitig zum sich umdrehenden Referee den Geschlagenen markiert. Stübing forderte daraufhin ein Einzelkampf im Main Event. Rancid will dann doppelte Gage; Stübing apelliert an Rancids Ehre. Die könne er sich sonstwohin stecken, entgegenet dieser, aber das Match könne er wohl haben. Am Ende des Hauptkampfes kommen dann Rancids Teampartner nochmal raus, wollen eingreifen und werden von Stübing abgefrühstückt. Dafür traf Rancids Bicycle Kick ihn unvorbereitet und somit kampfentscheidend. Zorn, Scheer und Telle, soweit ich das überblicke, hier mit ihren Debüts vor Publikum. Machten sich dafür allesamt nicht schlecht. Andrik steckt den Großteil des Kampfes über ein, Stübing macht das Hot Tag, danach dann Finishing-Sequenz. Vor dem Kampf wurde ein bisschen Hannover-Leipzig-Rivalität geteast. Stübing blieb aber weiterhin Saubermann und Rancid Rulebreaker, wenngleich bisweilen eher mit schelmischem Grinsen als finsterer Bösewichtigkeit. Steht ihm nicht schlecht. Sympathien dann später im Kampf und auch im Hauptkampf gleichmäßig verteilt.


    Moodo scheint bei furchtbarem Asi-Rap als Auftrittsmusik bleiben zu wollen. Passt gar nicht zum sonst sympathischen Auftreten. Shaqiri gibt denn selbstverliebten, aber bei Gegenwehr auch reichlich weinerlichen Schönling mehr als überzeugend. Kampf war hübsch, auch wenn manche Kick-Sequenzen Moodos diesmal etwas spottig wirkten. Sah schonmal spontaner aus. Wird es sicher auch wieder. Ein Superkick führt zur Entscheidung.


    Hauptkampf dann auch der beste Kampf des Abends, was bei den beiden Kontrahenten nicht weiter wundert.


    Debütiert hat auch eine Ringrichterin, deren Name mir gerade entfallen ist, die ihre Sache allerdings mehr als gut gemacht und Regelbrecher sehr tough runtergeputzt hat. Dass sie auch Geldstrafen verhängen kann, schien ihr allerdings entfallen zu sein, sodass Olaf das vom Sprechertisch hin und wieder erledigen musste. Dieser hat im Laufe des Abends übrigens so oft 'Hannover' und 'Leipzig' gesagt, dass er nicht immer auch noch wusste, warum; sonst aber wie gewohnt souverän durch den Abend geführt.


    Die Location macht sich - mit Ausnahme der ähnlich des X-Fights eher ungünstigen klimatischen Verhältnisse bei einer Sommershow - gut als Wrestling-Kulisse. Mit Hintereingang im großen industrienachgenutzten Westwerk-Komplex, gibt es beinahe ein bisschen Hinterhofkampf-Atmosphäre, gleichwohl die Tatsache, dass es sich um Vorkriegsindustriearchitektur handelt, die Halle auch deutlich hübscher wirken lässt, als es bei Fabrikhallen andernorts oft der Fall ist. Selbstverständlich gab es auch einen richtigen Wrestling-Ring. Die Lage an einer der großen Kultur- und Kneipenmeilen macht den Showbesuch auch im Vor- und Nachlauf angenehm.


    Das Publikum war guter Dinge, hat sich dem traditionellen Produkt angenehm angepasst (mehr mitfiebernde Einwürfe als smarte Chants) und meinen neuen, nur im sächsischen Idiom gut funktionierenden Lieblings-Chant: "Los jetzt aber!" etabliert. Vor allem war es auch mehr als zahlreich vertreten. Kurz vor der Show wurden noch reichlich zusätzliche Stühle herangekarrt. Aus dem Stand waren das bestimmt ebensoviele Zuschauer wie üblicherweise in Hannover. Wo die alle herkamen, bleibt schleierhaft, war doch örtliche Werbung lediglich in Form von zwei Plakaten im Westwerk vorhanden, während auch online nur wenig zu vernehmen war. Gegönnt sei der EWP der Erfolg auf jeden Fall. So wurde denn auch eine Rückkehr - wenngleich noch ohne festes Datum - angekündigt.


    Insgesamt eine mehr als runde Show, jedoch - erwartbar - ohne besondere Vorkommnisse oder Klassiker für die Ewigkeit. Das Publikum ist jedenfalls glücklich nach Hause gegangen. Ich auch.


    Jetzt freue ich mich aufs Christmas Wrestling, das hoffentlich wirklich auch irgendwann offiziell für das etablierte Wochenende angekündigt wird.

    No Future


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