A N Z E I G E

Eure "Jetzt reicht's endgültig" Momente

  • A N Z E I G E
  • TNA: Sommer 2015, immer mehr Namen, die für TNA standen, sind gegangen, man hat mit Lashley jemande gepusht, der maximal in die Midcard gehört und auch sonst wurden die Shows immer schlechter. Hab dann immer mal wieder reingeschaut, aber wirklich regelmäßig war das nicht. Jede Woche dabei bin ich erst wieder seit ca. einem halben Jahr.


    Lucha Underground: Ultima Lucha Cuatro Episode 2 -> immer noch der größte Verlust der Wrestlingwelt

  • Ich habe die Thunderdome-Zeit fast vollständig ausfallen lassen. Ohne Pops, Buh-Rufe, Schilder und den ganzen anderen Kram raubt es dem Spektakel mehr Atmosphäre, als ich gedacht hätte. Im Nachhinein schade, es gab wohl ein zwei coole Storylines während der Monate, die ich in Form von Zusammenfassungen aber nachgeholt habe.

    Abgesehen davon haben die Segmente, in denen Retribution (damals noch ohne Namen und mit Kapuzenpullovern und Ski-Masken) den Strom abgeschaltet und alles voll böse und gemein vollgesprüht haben, extremen Fremdscham in mir ausgelöst. Als sie dann mit der Kettensäge rumgespielt haben, war bei mir auch nix mehr mit Suspension of Disbelief ^^

    Edit: Erster Post als MoonSurfer 500 und nicht mehr MoonRookie :love:

  • Nun gut... einen einzigen Moment innerhalb einer Show gab es nicht.


    Eher die Realisierung eines einfach Punktes:


    Ich bin aus der aktuellen Darstellung des Wrestling-Produkts komplett rausgewachsen.


    Schaue seit Anfang 2021 weder WWE noch AEW, weil es die Jahre zuvor schon eine qualvolle Zeitverschwendung war, die ich mir selber sehr lange nicht eingestehen wollte.


    3 Stunden RAW und 2 Stunden SmackDown! mit unfassbarer Langeweile und man wartet die kompletten Show darauf, dass hoffentlich immerhin in 10 Minuten irgendwas halbwegs interessantes passiert. (Was immer seltener der Fall wurde)

    Von den PPVs möchte ich gar nicht erst anfangen und belasse es einfach bei dem Begriff "sinnlose Gimmick-PPVs".

    Kein Grund oder Aufbau und einfach viel zu viele Gimmick-Matches.


    Bei AEW war es zu Beginn auch die Vorfreude auf einen neuen "Monday Night War" und die Hoffnung, dass man durch die Konkurrenz das Geschäft und das Produkt wieder beleben könnte.

    Aber diese Matchdarstellungen bei AEW und die lächerlichen Charaktere, bei denen es nicht mehr darum geht einen Showkampf zu haben, haben mich sehr zügig bereits wieder zum abschalten bewegt.

    Es geht in den Kämpfen (zumindest sollten es früher mal Kämpfe darstellen) nur noch um möglichst "tolle artistische Einlagen" und das gefällt mir einfach überhaupt nicht, besonders weil die Charaktere wie Moxley & Jericho schon bei WWE seit Jahren überhaupt nichts mehr im Ring gegeben haben. (Moxley/Ambrose tat dies ohnehin auch bei WWE noch nie)

    Die anderen "hochgepriesenen" Topleute wie OC, Young Bucks, Omega & Co. sind in meinen Augen absolute Witzfiguren im Ring und auch genau das Gegenteil von Unterhaltsam.

    Ich habe daher dann recht zügig der Show den Rücken gekehrt.


    und auch ein sehr wichtiger Punkt:

    Wenn ich zu alldem genannten, dann die IWC auf Twitter, Youtube & Co. und teilweise leider auch hier auf dem Cyboard lese, dann muss ich müde lachen wie sehr jeder Humbug schön geredet und mit einer absolut lächerlichen Vehemenz verteidigt wird.

    Sachliche Diskussionen und objektive Ansichten sind nicht mehr gewollt und es geht direkt in den "agressiven Verteidigungsmodus", denn Kritik an dem neuen Heiligtum ist schließlich nicht erwünscht. :)


    Das alles unterstützt mich eher in meiner Entscheidung diese Shows nicht mehr zu verfolgen und mir reicht es daher seit bald 2 Jahren nur noch hier auf dem Cyboard gelegentlich mal die Nachrichten zu lesen um up-to-date zu bleiben.

    Tut meinem Seelenfrieden sehr gut und zum Glück gibt es hier ja auch sehr schöne threads, die nichts mit Wrestling zu tun haben, die ich bis heute noch sehr gerne verfolge :)

    2 Mal editiert, zuletzt von iBallz ()

  • Ich gehöre auch der Gruppe an, die nicht diesen einen Moment hatte, der ihn zum Abschalten bewegt hat, sondern wo es einfach eine Kumulation mehrerer Faktoren war.


    TNA/Impact:

    Mit TNA hatte ich meine ersten Berührungspunkte im Wrestling und war fasziniert. Es muss Anfang der 2000er Jahre auf Eurosport unregelmäßig gelaufen sein. Da habe ich es entdeckt und versucht dran zu bleiben, aber durch die Unregelmäßigkeite wurde es irgendwann richtig schwer und so verlor ich TNA aus den Augen. EIgentlich schade, weil ich sonst eventuell noch sehr lange dabei geblieben wäre. Später habe ich mehrmals versucht bei TNA einzusteigen und dran zu bleiben, aber das hat nie länger als ein paar Monate funktioniert. In den letzten Jahren als ich meinen Wrestlinghorizont mehr und mehr erweitert habe, habe ich es auch nochmal zweimal versucht, doch auch hier hat es mich einfach nicht gecatched und angesichts der zahlreichen Angeboten an sonstiger Konkurrenz werde ich wohl auch nie an den Weeklies dran bleiben können. Immerhin verfolge ich möglichst die PPVs und Special Events bzw. vereinzelte starke Matches. Da die wrestlerische Qualität in den letzten 1-2 Jahren wieder zu genommen hat, könnte ich mir vorstellen, dass das auch meine Zukunft mit der Liga sein wird.


    Lucha Underground:

    Die erste Staffel fand ich absolut genial und so erfrischend, dass ich voll dabei war. Die zweite Staffel war ebenfalls stark. In der dritten Staffel hat es sich dann schon ziemlich gezogen, sodass ich irgendwann während der dritten Staffel ausgestiegen bin.


    WWE:

    Den größten Brocken habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Nachdem ich TNA aus den Augen verlor kam ich Mitte der 2000er Jahre zur WWE. Ich habe die Shows regelmäßig im TV verfolgt. PPVs kamen irgendwann dazu und es weitete sich aus, auch wenn ich nie dauerhaft dran geblieben bin. Es gab immer wieder kurze Pausen, in denen ich dann nur Reports gelesen habe oder vereinzelte Ausschnitte gesehen habe. Es gab große Momente und Storys die mich fasziniert haben. Dazu zähle ich die Edge/Undertaker Fehde, die Punk/Jeff Hardy Fehde und insbesondere den Summer of Punk. Letztmalig auch in 2013 der Beginn des Yes-Movements inklusiver Titelgewinns in 2014. Zugleich hat man immer wieder mitbekommen, dass in der WWE Backstage einiges schief läuft. Es gab immer wieder die Punkte, die mich aufgeregt haben. Das Kreative kam irgendwann auch immer stärker dazu. Der Summer of Punk fing so genial an mit dem absoluten Highlight bei Money in the Bank 2011 und dann warf man Punk in eine Fehde mit Triple H bzw. später Kevin Nash. Das hat den Buzz komplett gekillt. Die lange Titelregentschaft von Punk hat den Hype für mich auch nicht wieder bringen können. Team Hell No fand ich lustig. Der Aufstieg von Daniel Bryan war stark, doch erneut bewies man, dass man einfach nichts gelernt hat und man gegen die Fans gebookt hat. Das hatte mich so aufgeregt. Letztendlich war man trotzdem gezwungen, dass man Bryan in den Main Event von Wrestlemania booken musste, aber natürlich nur über den Umweg Triple H, damit dieser sein großes Wrestlemania Match bekommen konnte. Der ganze Weg zu diesem Main Event von Daniel Bryan war so unnötig und verkomplizierte alles. Der WWE wurde ein riesiger Moment auf dem Silbertablett serviert und man sperrte sich einfach viel zu lange davor. Das war einfach nur zum Kopfschütteln. Der letztendliche Titelgewinn war gut, aber leider nicht perfekt. Vor allem entschied man sich am selben Abend die Streak zu brechen, durch Brock F'N Lesnar. Völlig unnötig, da Lesnar das gar nicht nötig hatte und es ihm mMn gar nichts brachte. Das einzige was man an dem Abend damit vollbrachte, war ein Schockmoment. Leider für mich der negativen Sorte, da danach komplett die Luft raus war. Bryans Titelgewinn war cool, aber stand nur im Schatten dessen. Es wäre so einfach gewesen etwas richtig großes daraus zu machen. Man wurde gezwungen auf die Kritik zu reagieren und hat es dann doch etwas versaut. Dann verletzte sich Bryan auch noch wenige Wochen später und das hat für mich letztmalig jeglichen WWE Buzz gekillt. Zumindest in den Main Shows. Ich versuchte es noch etwas weiter. Dauerhaft verfolgte ich aber auch dazwischen nie alles. So griff ich dann ab 2014/2015 auch immer stärker nur noch auf die Reports oder Ausschnitte zurück. Das man Roman Reigns den Fans aufdrückte, funktioniert bei mir auch überhaupt nicht. Ich habe es gehasst. Und wie ich schon sagte, es kam dann auch immer wieder irgendeine negative Nachricht dazu. Wrestlemania 31 habe ich noch voll geguckt. Das war meine letzte volle Wrestlemania. Es gab einige Sachen die mich gestört haben, wie die Sting Niederlage, oder auch Bray Wyatts Niederlage gegen den Undertaker. Das wäre für mich der Moment gewesen, an dem man die Streak hätte brechen müssen. Bray hätte es wirklich etwas gebracht, wenn man es richtig gemacht hätte. Nunja. Mit der Zeit verfolgte ich die WWE (Main Shows) immer weniger und spätestens als ich im Folgejahr nicht einmal mehr Lust hatte Wrestlemania zu gucken, war mir klar, dass meine Zeit mit der WWE ein Ende gefunden hat. Das habe ich seitdem auch nie bereut und mit all den Skandalen, News etc. bestätigt sich meine Entscheidung von damals immer wieder bestätigt.


    NXT:

    NXT war nach der Daniel Bryan Verletzung für mich ein Rettungsanker. Hier hat man mich nochmal knapp 2 Jahre dran halten können. Es war cool ein eigenen Kosmos zu sehen mit fantastischem Wrestling, auch bei den Damen und einfach PPVs, die wirklich etwas wert waren. Das fühlte sich einfach gut an. Immer wieder kamen bekannte Namen dazu, was cool war. Irgendwann hat dann aber doch meine zunehmende Frustration mit den Main Shows dafür gesorgt, dass ich auch NXT immer weniger genießen konnte. Einige NXT'ler wurden nach und nach hochgezogen. Ihre Darstellung enttäuschte und frustrierte mich zugleich. Ich konnte NXT irgendwann einfach nicht mehr genießen, weil ich wusste, dass die Leute irgendwann hochgezogen werden und auch das für mich einfach gar kein Interesse mehr für die Main Shows hervorrufen konnte. Ich glaube, dass NXT Takeover Dallas das letzte vollständige Event war, was ich von NXT gesehen habe. Danach gab es noch vereinzelte Matches, aber auch hier zeigte sich irgendwann, dass ich zunehmend nur noch die Reports gelesen habe. Schließlich war dann auch hier das Interesse weg.



    Zum Glück konnte mich Wrestle Kingdom 9 faszinieren. So habe ich nach meinem WWE Ende zumindest immer mal wieder auch Wrestle Kingdom gesehen. Lucha Underground war ja dann auch mit der 3. Staffel für mich irgendwann Mitte 2016 vorbei. Bis Anfang 2019 hatte ich so gut wie gar kein Interesse mehr am Wrestling. Die Liebe war einfach komplett weg nach der WWE.


    Glücklicherweise habe ich dann mal doch den Thread angeklickt, an dem von einer neuen Liga berichtet wurde, an der Chris Jericho und Jim Ross beteiligt gewesen sein sollten. Das habe ich zur Kenntnis genommen und als es sich dann alles verdichtete und im Januar/Februar 2019 wirklich Hand und Fuß zu haben schien, habe ich mich doch dazu entschieden dem ganzen mit dem Wrestling nochmal eine Chance zu geben. Zum Glück, da mich AEW mit Double Or Nothing wirklich wieder abgeholt hat und meine alte Liebe zum Wrestling wieder aufflammen ließ. Sogar soweit, dass ich meinen Horizont so stark erweiterte, wie nie zuvor. NJPW lag auf der Hand, aber ich fing dann Mitte 2020 mit Stardom an und holte alles seit Anfang des Jahres nach. Stardom faszinierte mich. So erweiterte ich meinen Blick auf die japanische Szene immer mehr und verfolge mittlerweile auch die US Indys und sogar etwas Eurowrestling. Die Palette ist so groß, dass die Gefahr deutlich reduziert ist, dass mir nochmal langweilig werden könnte, oder ich gänzlich die Lust am Wrestling verliere, denn selbst wenn mich Ligen mal frustrieren (Hallo NOAH), dann macht man eben eine Pause und schaut sich etwas anderes an, denn es gibt in jedem Fall die nächste Liga, die einen Blick wert ist.

  • Bei mir war es die große Entlassungswelle bei WWE zu Anfang der Corona-Pandemie. Damals habe ich mein Abo für das WWE Network gekündigt und sehe auch keine Veranlassung mehr, bei WWE noch einmal einzusteigen. Um NXT hat es mir eine Zeit lang etwas leid getan, aber dank AEW via YouTube hatte ich dann schnell eine Alternative und mittlerweile findet man ja genug interessante freie Angebote wie NWA Powerrr/USA und MLW. Und sowieso sind die meisten spannenden NXT-Worker woanders unterwegs.

  • Wow, da dürfte ich mit diesem Thread einen Nerv getroffen haben. Innerhalb kürzester Zeit so viele Beiträge. Danke euch allen. :thumbup:


    Weil es immer wieder angesprochen wurde: Natürlich hört man mit bei Liga nicht wegen einem Segment/Match auf zu schauen wenn vorher alles toll war. Wie bei einer Beziehung muss schon vorher einiges unrund gelaufen sein. Was mich aber besonders interessierte und die Intention hinter diesem Thread war, sind die Momente, die dann das Fass zum überlaufen gebracht haben, eben diese "Jetzt reichts endgültig" Momente.


    Bin aber über jeden Beitrag dankbar. Ist doch toll, wenn man sich mal den Frust von der Seele schreiben kann... ;)

  • Geht mir ähnlich. Dieser stinklangweilige Reigns-Run 2022 mit beiden Titel könnte auch DER GRUND werden, warum ich mich VIELLEICHT in diesem Jahr wieder vom WWE-Produkt komplett verabschiede. Da ist ja aktuell überhaupt kein Ende abzusehen ...

    WWE ist für mich aktuell halt zu blöd, um geil zu sein. Da helfen auch Strohfeuer wie Steve Austin bei Wrestlemania nix, weil's eben wieder nur so Momentaufnahmen sind und nix langfristiges.

  • WWE ist für mich aktuell halt zu blöd, um geil zu sein. Da helfen auch Strohfeuer wie Steve Austin bei Wrestlemania nix, weil's eben wieder nur so Momentaufnahmen sind und nix langfristiges.


    Beim Booking ist die WWE inzwischen schon weiter unter dem Tiefpunkt angekommen: Kevin Owens bekommt einen neuen Vertrag und ein Mega-Match gegen Steve Austin und insgesamt hatte er trotzdem WENIGER PPV-Matches als ein Baron Corbin in diesem Jahr ...


    Sorry fürs Off-Topic, aber was die WWE alleine 2022 zusammengebookt hat, geht wirklich auf keine Kuh-Haut mehr. Booking-Fehler ohne Ende ...

  • ROH: Irgendwann so 2015 rum mit Ausnahme der großen Shows.


    MLW; 2019. Wurde irgendwie immer schlechter.


    NWA: Ich hab nach dem Restart ein paar Monate durchgehalten, aber war dann einfach nichts für mich.


    Lucha Underground: Nach Staffel 2. Das war für mich zu over the top,


    AEW: Ca. ein halbes Jahr nach Start. Ich bin/war kein großer Freund von den Bucks/Omega/Cody und das hat mir damals alles nicht gefallen. Mittlerweile schaue ich aber wieder.


    WWE: Ich hab vor zwei oder drei Jahren mal nur Reports gelesen neben den PPVs. Ein halbes Jahr später hab ich wieder angefangen und skippe RAW und SmackDown zumindest durch.


    Impact: Eine große Pause von ca. 2012 oder 2013 bis 2017. Danach habe ich mal ein halbes Jahr ausgesetzt, weil es mir nicht gefallen hat in 2019, glaube ich. Aber Impact verfolge ich eigentlich am Meisten momentan.

  • A N Z E I G E
  • Royal Rumble 2014 - Wrestlemania 30


    Von 2008 bis Royal Rumble 2013 großer WWE Fan. Mein Dasein begann mit Fehden wie Taker Edge, Jeticho - Michaels, Jeffs Aufstieg (vs Hhh und Edge), Batista war immer wieder im World Title Match. Dann 2009 edge vs Jeff bzw. Jeff vs Punk und y2j vs Mysterio, sowie Triple H / Orton und michaels taker. Also 08 und 09 waren echt großartig.


    Nur zwischen 2010 und 2013 hat sich die WWE zur Reality Era entwickelt. Und Stories wurden seltsamer, zumindest schlechte wurden häufiger oder unlogischer. Zb als Nexus den Taker eingegriffen haben. Oder Cole vs Lawler. Cena vs Laurinaitis. Cm Punk / Triple H vs Nash. Jerichos 12 Return. Trips v Brock. Auch die Streak Matches wurden liebloser aufgebaut. Sowohl 2012 als auch 2013. 2014 dann sowieso verschwendetes Potential. Wrestling wurde peinlich irgendwie. Und vieles wirkte undurchdacht und lieblos hingeklatscht. War nicht mehr so packend.Der Roster Split nicht mehr ernst genommen. Die 13er Unifocation sind weitere Beispiele.


    War bei WrestleMania 29 im Stadion und die 3 Main Events sprechen für sich. Taker vs Punk war zwar gut, aber der Aufbau nicht so organisch, sondern konstruiert. Trips vs Brock und Rock vs Cena II auch eher so "lieblos". Im Stadion wars natürlich episch, aber ich glaube die WM steht exemplarisch dafür was für ein Gefühl ich bekam. Nur mehr lauwarm zum Großteil und nicht mehr episch. Die Magie ging verloren. Wie bei Filmen wo der 3te Teil oder 4te einen abschreckt, oder ne Serie die schlecht wird. hab aber ab 2012 Attitude Era mehr verfolgt und nnebenbei aktuelle WWE geguckt.


    Noch dazu waren ab 2010 viele Main Eventer weg wie Rey, Jeff, Batista, Shawn, Taker und Trips nur Teilzeit.


    Da hab ich mich nicht mehr so gefühlt gefesselt an WWE. Aber Raw und teilweise SmackDown immer noch verfolgt. Dann 2014 ging Punk beim Rumble, mein Fave. Bryan war ne tolle Story, aber nicht mein Fall. Und bei WrestleMania 30 saß ich wieder im Stadion und sah das Ende der Streak.

    Ich bin unendlich froh dabei gewesen zu sein, war für 2 Tage in Schockstarre und weiß bis heute nicht was ich denken soll. Neben oder nach Sammartinos Titlegewinn, Hogans Turn einer der wichtigsten Wrestling Momente aller Zeiten. Und ab da ist in mir etwas gestorben. Die Faszination und Magie war endgültig tot.


    Der Undertaker mein all time Fave und die Streak steht für mich fürs Wrestling und für die 90er auch irgendwie. So cool trashig, ein Mix aus Realität und Mystik/Fantasy, Extremes/üverzeichnetes Zeug und irgendwo noch Big Time Feeling. Großes Spektakel wo man den Kopf ausschaltet und sich emotional einsaugen lässt.

    Wir hatten ab März 2008 ~ (Wm 24 war der erste PPV) Premiere und ab da waren die PPVs immer ganz wichtig. In Wien zumindest gab es viele meiner Kumpels die Smackdown jeden Freitag gesehen haben. In den Ferien nochmal mehr, aber auch unterm Jahr hat man meist am Sonntag immer was mit Freunden zu 5 oder 6 gemacht draußen, is so am Abend heim. Meist zu uns oder nem anderen Kumpel, hatten Pay Tv, n Pool und im Keller ne Art großes "Spielzimmer" mit Konsole, Tischfussball usw da hats meine Eltern nie gestört wenn wir lauter waren. Wir waren so 10, 11, 12, haben um 22 Uhr noch von der Tanke Chips und Cola und anderes Zeugs geholt oder von den Eltern holen lassen, zwischen 22 und 2 Uhr irgendwelche Action Filme geschaut oder Shooter oder Fifa gezockt und um 2 dann irgendein WWE oder TNA PPV. Für uns war das immer so n Highlight, lang aufbleiben is in dem Alter ja auch noch super cool gewesen und ja es war irgendwie ne coole Zeit. Überhaupt weiß ich nicht ob ich die PPVs auch noch heute so gut finden würde, aber in dem Alter ist vielleicht auch leichter zu begeistern. 😁


    Aber ja so 2011 oder 12 hats aufgehört cool zu sein irgendwie, auch einige meiner Kumpels hat es nicht mehr interessiert, man wird ja älter auch und so und die 2 Trips zu WrestleMania 29 und 30 waren super, aber wiegesaft irgendwie isz da was in mir gestorben. Klingt kindisch, aber wiegesagt die Streak hatte sowas magisches. Da war dann bis zum Slam 2014 Pause. Hab zwischen WM 30 und SuSl 14 noch den Extreme Rules PPV gesehen, aber ansonsten hauptsächlich die Reports gelesen und Shows nur mehr selten geschaut. Ich glaube ich hab nur wegen JFK und Moontalk nicht ganz aufgehört, weil die hab ich mir öfter angehört wenn ich Sport oder so gemacht habe.


    SuSe 2015

    So ab SummerSlam 2014 wieder mehr verfolgt. Hab zum Glück dem Cena Squash ungespoilert gesehen. Das Sting Debut bei der SuSe auch und ja schon wöchentlich und alle PPVs viel geguckt.

    Ging so bis zur Series 2015. Da war Reigns Champion geworden und Sheamus cashte ein. War irgendwie n komische ms Gefühl. Reigns mochte ich eigentlich zu Beginn, aber er war damals nicht so weit und auch die Rolle wirkte zu aufgesetzt. In den Jahren zuvor hatte man auch das Gefühl, das WWE jeden abbremst der dabei war durchzustarten und plötzlich gab es 1 Ausnahme, 1 Auserwählter.

    Es gab zwar immer ein Top Face, aber irgendwie wirkten in dieser Phase alle anderen wie Trotteln. Zb ich glaube 2011 hab ich das erste Halbjahr von 2000 angesehen, da waren mir zwar legendäre Momente bekannt. Aber so genau wusste ich nicht was passiert. Und das wae ja extremst geil. Rock war zwar auch Top Face, aber jeder war ein Star, egal ob Rock, Angle, Too Cool, New Age Putlaws, Jericho, Benoit, Guerrero, selbst fucking Head Cheese. Dieser seltsame Main Event von 7 Februar 2000 ist mir hängen geblieben, da hat sich die Spannung die ganze Folge aufgebaut und zum Schluss war man so gehypt. Wahnsinn Und auch wenn die nicht im Main Event (bis auf Rock, Foley und Triple) Hwaren hat man mitgefiebert und die wurden toll präsentiert als ob sie trotzdem ne Attraktion werden. Oder auch 2008, 2009 hattest du breite Auswahl an Stars.

    Und 2015 war eigentlich bis auf Reigns jeder gefühlt überflüssig oder filler. Das ist jetzt Nix gegen Reigns. Es geht um die Darstellung der wwe generell. Egal wer jetzt der Auserwählte ist. Reigns hat sich ja seitdem weiterentwickelt. Auf jeden Fall hat ich danach auch kein Bock mehr. Auch Sheamzs war irgendwie uninteressant. Ganz seltsame Phase. Hab nur den Rumble gesehen, das Shane Debut und WM 32. Aber so richtig erst wieder mit dem Roster Split ab September 2016 eingeschaltet regelmäßig. Wo backladh im September war.



    Ende 2018 dann endgültig für 3 Jahre pausiert.

    Und wiegesagt die Emotionen wurden immer weniger. Bin jetzt eig so ein WWE Guy , also nicht der Typ der Indys so viel besser findet oder nur pure Wrestling Stars abgfeiert, ich mag so Story, Entertainment und Trashiges Zeug beim Wrestling. Stories sind das Wichtigste. Und 2018 war irgendwie nur mehr Gewohnheit. Und hab dann eher wieder Fussball verfolgt und ich glaub im Oktober 2018 oder November 2018 wirklich komplett mit WWE aufgehört. Hatte auch keine Zeit mehr, war immer irgendwie bei Freunden oder unter der Woche mit Arbeit beschäftigt. Dann kam die Pandemie und da hat mich Wrestling noch weniger gereizt, daher habe ich da nie reingeschaut. Zwischen suse 2018 und August 2021 nur den 19er Rumble zeitnah gesehen. Weiß nicht mehr warum ich dann eigentlich zurückgekehrt bkn. Aber so frenetisch wie früher verfol ichs auch nicht. Meist skip ich viel oder guck nur Ausgewähltes. Da kommt mir dann viel besser vor, wril ich die Low Lights gar nicht seh.


    Tna

    Anfang 2009 weil wir kein Premiere mehr hatten. ^^ aber kann mich noch erinnern wie mein Bruder meinte das ist das echte Wrestling als er TNA entdeckte. ^^ war zu der Zeit so 2008 für uns wahrscheinlich was die ECW für viele war. Etwas edgyer oder extremer. Wirkte dreckiger. Und ja auch mit TNA gabs diese PPV Abende. Wie oben beschrieben schöne Momente. So PPvs waren immer wie WM oder EM Spiele. So gabz große Sachen.


    2010 dann wieder begonnen, da hab ich dann viel mehr übers Internet gesehen ab der Zeit. War ja auch der Aufschrei mit Hardy, Hogan und Bischoff.


    Iwann 2011 weil ich da kein Vergnügen mehr hatte. Weiß nicht warum. War glaub victory road 2011?


    Lucha Underground:

    Hab ich irgendwoin der 2 Staffel aufgehört, hab paar Wochen nicht die Zeit gefunden es zu sehen und dann hat sichs irgendwie im Sand verlaufen. Das Serienformat mit dem ein eigener Kosmos geschaffen wurde fand ich ganz interessant und ansprechend. Dieses langfristige planen von Storylines wie es auch in normalen Serien der Fall ist würd ich mir im Wrestling öfter wünschen.

    ---

    Jetzt vielleicht noch Off Tipic Anmerkungen:


    Alles in allem bin ich etwas traurig dass ich die Attitude Era nicht live erlebt habe. AEW hät ich im Nachhinein auch gern von Beginn gesehen.

    Die PPVs WrestleMania X-Seven, WrestleMania XIX, SummerSlam 2002 und SurViVor Series 2002 möchte ich nochmal gesondert hervorheben. Denn wenn man erwachsener wird oder kapiert, dass es gescripted ist sieht man vieles anders, aber bei den Shows hat Suspension of Disbelief voll reingekickt und ich weiß nicht genau warum aber die waren sowas von stimmig, tolle Atmosphäre und geben einen do ein Gefühl von Unbeschwertheit, dodass man nicht drüber nachdenkt ob das gut oder schlecht ist sondern die Show einfach genießen kann.

  • Während oder zum Ende der Ruthless Aggression Ära. Als Titel immer mehr nach Spielzeugen Aussahen. Keine vernünftige Over the Top Gimmicks die mich ansprachen. Der erste riss kam aber mit der Abschaffung des winged Eagle belts. Atiitude konnte mich aber Storys und Charaktere halten. Aktuell probier ich es wieder aber 0 Charme irgendwie. 0 wrestler die noch gross interessieren. Da Guck ich lieber Classics aus diversen promotions oder docus

  • WWE: Damals bei Smackdown (2005 oder 2006) kam ohnehin viel Werbung, aber was mich richtig abnervte war die Werbung in der Show selbst. Immer wieder wurden die diese Deutschland-Tour beworben und aufgezählt, welche Matches man dort sehen kann: RVD vs. Snitzky.... Die ganze Zeit wartete ich nur darauf, dass diese Tour vorbei ist und dann diese Werbung aufhören würde. Aber danach wurde dann direkt die nächste Tour beworben und ich schaltete für immer ab.

    Muss aber dazu sagen, dass mich WWE damals schon nicht mehr groß interessierte und ich mit Cena, Edge usw. im Main Event nichts anfangen konnte. Kann es gar nicht glauben, wenn ich hier lese, dass Leute erst 2006 anfingen und von den guten Zeiten damals schwärmen. Fand das damals alles schon schrecklich. Seither schaue ich von WWE nur noch einzelne Matches oder Segmente via Youtube.


    WCW: Der Midcarder Booker T war plötzlich World Champion und wurde auch von heute auf morgen wie ein Main Eventer dargestellt. Ich habe deswegen die WCW zwar nicht verlassen, aber das hat für mich einiges kaputtgemacht und ich schaute deutlich seltener rein.

  • WWE Hell on a Cell 2009, Undertaker vs CM Punk.


    Als punk anfing zu bluten und das Match gestoppt wurde und ein Handtuch gereicht wurde.

    Unfassbar schlecht und hat die Machart für mich zerstört.

    In dem Match gab es weder Blut noch ein Handtuch.

    An dem Match war so einiges schlecht, aber nicht das.


    Und in einem Hell in a cell Match vor paar Jahren gab es ein DQ finish.

    Da bin ich dann halt mir durch.

    Es gab nie ein Hell in a Cell-Match mit DQ-Finish.

    Es gab 2 mal No Contest, einmal bei Mankind vs. Kane 1998 und einmal bei Reigns vs. Strowman 2018, und einmal gab es Ref Stoppage, bei Rollins vs. Fiend 2019.

  • Ein wunderbarer Thread :thumbup:

    Nur kann ich die Frage nicht beantworten da es so einen "Jetzt reicht's endgültig" Moment noch nie hatte und wahrscheinlich nie haben werde ^^


    Meint Ihr etwa ich habe schon einmal die Nase vollgehabt vom Wrestling? :lol:

    Egal ob WWF, WWE, NXT WCW, ECW, AEW...all das was ich schaue liebe ich!!

    Ich sauge das alles auf und freue mich bei der Verabschiedung der Kommentatoren schon auf die nächste Folge. :)


    Ich habe noch nie irgendwelches Booking hinterfragt oder mit dem Gedanken gespielt mir etwas nicht mehr anzuschauen - dazu bin ich nach über 30 Jahren zu verwurzelt in diesem Business :)

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