A N Z E I G E

Der Umgang mit Autokratien und Diktaturen.

  • Da der Vorschlag ja kam, dass man über die WWE Geschäfte in und mit Saudi-Arabien ja im Deluxe besprechen soll: Hier mal ein Vorschlag für einen allgemeinen Thread über den Umgang mit China, Russland und anderen Ländern.


    Wie sehr ihr den jetzigen Umgang? Wie erhofft ihr euch den Umgang? Und wie wird man als "Westen" in Zukunft mit diesen Ländern umgehen?

    Wie kann man Plastikmüll vermeiden? - Warum nicht mal ne Hüpfburg aus Holz?

  • A N Z E I G E
  • Ich weiß jetzt wie immer schon gesagt nicht, warum man das Thema hier diskutieren soll.


    Der Thread ist ja nun der "Kompromiss", dass das Thema saudisches Blutgeld im WWE-Bereich nicht mehr erlaubt ist. Ja, es geht beim Thema "Sports (Entertainment) Washing" nicht nur um die WWE, sondern insbesondere der Fußball hat da auch gewaltig Dreck am Stecken und nimmt gerne Geld von Verbrechern (siehe Chelsea) sowie Diktatoren an: man schaue sich nur die Besitzer von PSG, Man City und im Fall Saudi-Arabien Newcastle, und dann gibt es ja noch diverse Sponsoren (Arsenal hat ja den seelenlosen Namen "Emirates Stadium" nicht umsonst gewählt, und die Bayern-Bosse haben Katar ja nicht zufällig verteidigt), geschobene WM-Ausrichtungen im Katar oder auch die WM in Russland (wobei Russland immerhin eine Fußballtradition hat).

    Die Formel 1 muss man hier auch negativ erwähnen, denn da fährt man auch in immer mehr Diktaturen.


    Das Problem ist nun, dass diese teils barbarischen Diktaturen (und Saudi-Arabien ist da in so ziemlich allen Belangen eines der widerwärtigsten Länder) sich über den Port legitimisieren und reinwaschen wollen, damit man nicht mehr die Assoziation "Saudi-Arabien und Diktatur" hat, sondern eben "Saudi-Arabien und WWE" oder "Katar, das Fußballland".


    Hier kommen wir zum Anfang - dieses Thema hier zu diskutieren ist ja schön und gut, aber man gibt dem Saudi-Regime so einen Freifahrtsschein im WWE-Forum, sodass dort nur ausschließlich positiv über eine menschenverachtende Diktatur geredet werden darf, nämlich im Rahmen toller WWE Events. Und das halte ich für sehr problematisch.


    Wie man mit all diesen Diktaturen umgehen sollte? Sanktionieren und boykottieren, klappt mit dem Iran ja auch. Oder zumindest sich nicht mehr hofieren und kaufen lassen. Aber ich vergaß, die Saudis sind ja wichtige Verbündete, natürlich.



    Wie sollte man nun mit China umgehen?

    Idealerweise natürlich anders, als man es tut - das finge bei schärferer Kritik wegen Missachtung der Menschenrechte an und ginge bis zu Sanktionen wegen dem Genozid an den Uiguren (danke hierbei an Jonas Hector, der meine Definition des Begriffs korrigiert hat). Aber dank der extremen wirtschaftlichen Abhängigkeit China gegenüber kann der Westen im Prinzip nur alles abnicken, was dort geschieht. Russland ist dagegen ein Zwerg - dumm für Deutschland, dass der Zwerg halt das "deutsche" Gas hat, klar. Aber global gesehen ist die Abhängigkeit von Russland halt um einiges geringer als die China gegenüber, weshalb China einfach nur zuschauen muss, wie die USA sich selbst zerlegen - und dann womöglich bald ebenfalls zur Autokratie oder Theokratie werden.

  • Sportswashing finde ich nicht gut, genau wie ein Maulkorb nicht darüber im WWE Bereich reden zu dürfen. Denn wie Skyclad richtig sagt, hat das Sportwashing dann sein Ziel erreicht.


    Neuerdings ist es der Golfsport, der neben Fußball und WWE mit Blutgeld finanziert wird.

    https://www.sport1.de/news/gol…-geschaft-zerfallen-lasst

    hört mehr ptk

  • nämlich im Rahmen toller WWE Events

    Naja, so toll waren die bisher nicht ;)


    Ich kann das trennen, mich freut es wenigstens mal einen PPV live verfolgen zu können. Natürlich ist Saudi Araiens Regierung nicht akzeptabel, aber ich seh nicht in wie weit ich da einen Einfluss darauf habe.

  • Naja, so toll waren die bisher nicht ;)


    Ich kann das trennen, mich freut es wenigstens mal einen PPV live verfolgen zu können. Natürlich ist Saudi Araiens Regierung nicht akzeptabel, aber ich seh nicht in wie weit ich da einen Einfluss darauf habe.

    Dass wir jetzt hier über die Qualität eines WWE-Events reden ... na ja.


    Ich glaube auch nicht, dass ein oder selbst 100 Zuschauer im WWE Network mehr oder weniger einen Unterschied machen. Aber darum geht's ja auch nicht. Man stelle sich vor, wenn Wrestling-Seiten global ein Boykott dieser Events anstreben würden. Klar, das würde nicht funktionieren, weil es halt viele gibt, denen die Politik schlicht egal ist oder die nicht mal wissen, was in Saudi-Arabien lost ist. Schließlich kennt man die ja nur noch als die Reichen in den lustigen Roben.


    Das Problem ist vielmehr, dass es in Newcastle Freude statt einen Aufschrei gab. Und auch sonst gab es auch nur vereinzelte angewiderte Stimmen. Selbst in einigen FB-Arsenal-Gruppen war die sportliche Sorge größer als die politische Seite. Aber gut, nach Chelsea und Man City juckt das eh in England kaum noch jemanden.

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