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Premier League Saison 2022/2023 (inkl. Championship, FA Cup & Carabao Cup)

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  • den Artikel gesehen, aber ehrlich gesagt keine Lust ihn zu lesen, von daher wenn da was Fishy war, sieht die Sache natürlich anders aus.

    Ja, die Sache sieht anders aus. ;)

    Diese Form der Übernahme (Leveraged Buyout) ist im englischen Fußball inzwischen nicht mehr möglich. Und nur so viel: Die Glazer-Übernahme hat den Verein Manchester United inzwischen über 2 Milliarden Pfund gekostet.

  • Ja, die Sache sieht anders aus. ;)

    Diese Form der Übernahme (Leveraged Buyout) ist im englischen Fußball inzwischen nicht mehr möglich. Und nur so viel: Die Glazer-Übernahme hat den Verein Manchester United inzwischen über 2 Milliarden Pfund gekostet.

    Kannst du kurz zusammenfassen wieso das nicht mehr möglich wäre und wo das Geld verloren gegangen ist?

  • Ja, die Sache sieht anders aus. ;)

    Diese Form der Übernahme (Leveraged Buyout) ist im englischen Fußball inzwischen nicht mehr möglich. Und nur so viel: Die Glazer-Übernahme hat den Verein Manchester United inzwischen über 2 Milliarden Pfund gekostet.

    Hat United denn gar keine Möglichkeit, die Glazers irgendwie aus dem Verein zu kicken? Oder bleiben die jetzt so lange, wie die Bock drauf haben?

  • Kannst du kurz zusammenfassen wieso das nicht mehr möglich wäre und wo das Geld verloren gegangen ist?

    Puh... :) Ich versuche es, so kurz wie möglich zu halten:


    Was das Thema Leveraged Buyout angeht, prüft die FA aktuell, die Hürden solcher Fremdkapital-finanzierten Übernahmen deutlich zu erhöhen. (Siehe hier einen Artikel vom Telegraph: https://www.telegraph.co.uk/fo…gue-clubs-face-crackdown/) So ist es denke ich besser formuliert.


    Darauf bezog sich auch Kaveh Solhekol von Sky, als er letzte Woche im TV über die Glazers und die Folgen für den Verein Manchester United hergezogen hat und anmerkte, dass eine Übernahme im Glazer-Style so nicht mehr möglich wäre im englischen Fußball. Der Hauptgrund, warum man sowas erschweren will (so auch im Artikel zu entnehmen): Die potenziellen Gefahren für den Verein.


    Ich mache den finanziellen Aspekt jetzt so kurz wie möglich:

    2005 ist der Club Manchester United schuldenfrei und einer der reichsten Vereine der Welt. Dann passiert Folgendes, wofür ich einfach die NZZ zitiere:


    Zitat

    Malcolm Glazer nimmt einen Kredit in der Höhe von 525 Millionen Pfund auf, der es ihm erlaubt, die Kontrolle über die Aktien an sich zu reißen. Kurze Zeit später überschreibt er die Schulden auf den Klub, der damit tief in der Tinte steckt. (...) Der Ruf des Besitzers sank noch tiefer, als bekanntwurde, dass er sich jährlich 10 Millionen Pfund für «Management und administrative Kosten» ausbezahlen ließ.

    Diese 525 Millionen Pfund Schulden hat der Verein also "über Nacht" bekommen, weil Malcolm Glazer den Großteil des Kaufpreises einfach auf den Verein überschrieben hat. Die von mir genannten und im SportBible Artikel erwähnten zwei Milliarden Pfund sind die Summe aller Bereiche: Schulden, Zinsen, Dividenden und weitere Ausgaben. Beispiel: Seit 2005 haben die Glazers knapp 500 Millionen an Dividenden und Gewinnen abgeschöpft. Der aktuelle Schuldenstand beträgt 596 Millionen Pfund.



    Hat United denn gar keine Möglichkeit, die Glazers irgendwie aus dem Verein zu kicken? Oder bleiben die jetzt so lange, wie die Bock drauf haben?

    Es braucht im Grunde "nur" einen Interessenten, der so viel Geld bietet, dass die Glazers schwach werden.

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