A N Z E I G E

Der große USA Reise Thread - Tipps und Erlebnisberichte von und für Amerika Enthusiasten

  • Hallo ihr Lieben. Ich habe gesehen, dass es schon einen eigenen Reisethread "Da wo's schön ist..." gibt. Ich habe mir aber trotzdem erlaubt, einen eigenen Thread für USA Reisende zu eröffnen. Gibt es unter euch sonst noch welche wie mich, die am liebsten jeden Urlaub in den USA verbringen? Wie viele Bundesstaaten habt ihr schon besucht? Habt ihr irgendwelche tolle Geschichten auf Lager, die ihr hier teilen wollt? Wollt ihr eure Meinung zu bestimmten Destinationen innerhalb der USA abgeben oder habt ihr Insidertips, die vielleicht nicht so bekannt sind? Dann bitte alles hier rein. Sehr gerne beantworte ich auch Fragen oder stehe euch beratend zur Seite. Wenn der Thread Anklang findet werde ich auch sicher die eine oder andere lustige Anktote hier erzählen.


    Nun ein bisschen was zu meinen bisherigen USA Reisen:


    - Frühling 2011: Roadtrip durch California, Nevada & Arizona ausgehend von San Francisco

    - Herbst 2011: Roadtrip durch Georgia, Alabama, Mississippi, Louisiana, Arkansas & Tennessee ausgehend von Atlanta

    - Frühling 2013: New York, New York - Atlantic City, New Jersey - New York per Bus, Flug von New York nach Santa Fe, New Mexico, von Santa Fe nach Albuquerque per Zug, Roadtrip durch New Mexico, Arizona, Utah und Texas, Rückflug über Houston

    - Frühling 2015: Roadtrip durch Washington State & Oregon ausgehend von Seattle

    - Sommer 2019: Roadtrip durch Iowa, Nebraska, South Dakota, Wyoming, Colorado & Kansas ausgehend von Des Moines

    - Winter 2022: Roadtrip durch Illinois, Indiana & Kentucky ausgehend von Chicago


    Macht bei mir also bisher 25 Bundesstaaten.


    Ich weiß noch nicht was ich als nächstes in Angriff nehmen soll.


    Entweder:


    Roadtrip von St. Louis, Missouri in die Ozarks nach Arkansas, von dort aus weiter durch Oklahoma bis nach Amarillo, Texas und vielleicht sogar weiter nach Santa Fe.


    oder:


    Roadtrip rund um den Lake Michigan (ja, inklusive Detroit)


    oder:


    nochmal Kalifornien und mir dort für Sachen Zeit nehmen, für die ich bei meinem ersten Roadtrip keine Zeit hatte.


    Vielleicht hat ja jemand von euch Tips für mich diesbezüglich.


    Würde mich jedenfalls freuen von euch zu hören.


    Euer Jarrett

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  • A N Z E I G E
  • Jarrett

    Hat den Titel des Themas von „Der große USA Reise Thread - Tips und Erlebnisberichte von und für Amerika Enthusiasten“ zu „Der große USA Reise Thread - Tipps und Erlebnisberichte von und für Amerika Enthusiasten“ geändert.
  • Da hast du aber schon einiges gesehen! Ich war 2010 mal für zwei Wochen in New York und Minnesota. War aber eher ein Familienurlaub.


    Jetzt gehts im Juli für drei Wochen mit dem Camper durch Kalifornien. Hat das schon jemand hier gemacht? Wir ins uns immer noch unsicher, wie "leicht" man Stellplätze findet bzw. ob man sich einfach irgendwo hinstellen kann/darf.

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    FC Bayern München | FC St. Pauli | Atlanta Hawks

  • Über einen Camper Urlaub habe ich mich noch nicht drübergetraut besonders wegen der Großstädte, die ich besuchen wollte. Ich stelle mir das aber extrem lässig vor. Bezüglich der Stellplätze kann ich leider keine genaueren Angaben geben. Aber was ich weiß gelten die USA doch als Camper-freundliches Land.


    Minnesota kenne ich noch nicht. Irgendwelche netten Orte/Plätze, die du dort empfehlen könntest?

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  • Ich war bis jetzt nur drei Mal in den USA - einmal nur in San Francisco - und einmal in Kanada - zählt das? ^^


    März/April 2015, Trip No. 1:

    Erst 4 Tage New York, wo wir in allen 5 Boroughs und dank Ellis Island auch in New Jersey waren. Highlight war der 4:1-Sieg von Arsenal gegen Liverpool in einer Arsenal-Fan-Bar - und um 10 Uhr morgens war ich angeheitert. ^^ Ach ja, Corn Muffins are the shit!

    Dann ging's per Flugzeug von NY nach L.A., und nach dummen 2 Tagen ohne Auto dort (großer Fehler) per Road Trip im Mustang-Cabrio:

    L.A. über Highway 1 nach San Francisco, wo wir überall mal reingeschnuppert haben, inklusive Alcatraz, und in einer eher zwielichtigen Metal-Spelunke im nicht gerade besten Teil der Stadt waren.

    San Francisco nach Yosemite Park - von Wanderungen durch die Natur und unter riesigen Sequoias kann man dort gut entspannen.

    Yoesmite Park nach Death Valley (wo wir in einem nicht billigen französischen Restaurant noch bis in die Nacht mit dem Inhaber aus Metz tranken) ... in Death Valley sollten es zur damaligen Jahreszeit "nur" 25° sein, als wir dort waren, waren es aber 35 inklusive widerlich heißem Wind.
    Death Valley nach Las Vegas (viel zu künstlich für meinen Geschmack).

    Las Vegas über Hoover Dam nach Flagstaff und von dort zum Grand Canyon ... nach 3 Wochen waren wir zwar beeindruckt, aber ich behaupte mal, am Anfang der Tour wäre uns die Kinnlade runtergefallen.

    Zurück aus Arizon nach L.A., teils auf der Route 66, mit ein paar Abstechern hier und da auf dem Land.


    April 2018, Trip No. 2:

    Wir haben einen Freund in Atlanta - sonst wären wir nie auf Atlanta gekommen, denn die Stadt selbst ist ziemlich fad.

    Atlanta nach Nashville ... fürchterliche Stadt, wo sich alles in 2 Straßen abspielt, die Musik von Country bis schlecht gespielte RATM-Cover nicht gut ist und die Hauptstraße Mondpreise hat.

    Nashville nach Memphis - Memphis ist halt Blues, und hat mir auch sehr gut gefallen. Die Stadt ist billiger und authentischer als Nashville, und Memphis Dry Ribs sind genial!

    Weiter ging's den Mississippi runter, unter anderem durch eine völlig heruntergekommene Stadt in Arkansas, einen Blues-Schuppen in Clarksdale, wo Morgan Freeman Teilinhaber ist und an dem Abend sogar da war, Vicksburg mit großem Freiluft-Bürgerkriegsmuseum und Natchez, einer klassischen Südstaatenstadt mit typischen Antebellum-Häusern, teils auch als Museum zugänglich.

    Endlich kamen wir dann in New Orleans an, wo auch der Freund aus Atlanta mit dabei war. French Quarter kann man mal machen, aber es gibt authentischere Ecken mit "echten" Jazz. Witzigerweise erhielt ich den Tipp für die Bar "The Spotted Cat" auf einem Death Metal-Konzert in Birmingham. ^^

    Von New Orleans ging's dann an der Küste entlang durch Alabama, Florida und Georgia, wo wir in Savannah (die Hauptstraße kam uns wie ein Film aus den 70ern vor), Charleston (wirkt immer noch alt) und einigen vorgelagrten Inseln halt machten.

    Von dort ging's dann zum Sightseeing nach North Carolina in die Great Smoky Mountains - sehr sehenswert.

    Irgendwann ging's dann für 2 Tage zurück nach Atlanta, bevor wir dann wieder heimgeflogen sind.

  • Skyclad Also ich fand Nashville einfach nur großartig. Eine meiner Lieblingsstädte in den USA. Gut, aber ich steh halt auch voll auf Country Music. Außerdem habe ich dort Dixie Carter getroffen. 😆


    Nach Savannah und Charleston habe ich es leider bei meinem Südstaaten Trip nicht geschafft. Welche der beiden Städte hat dir besser gefallen? Würdest du sagen, dass Savannah und Charleston alleine eine Reise Wert sind?

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  • Über einen Camper Urlaub habe ich mich noch nicht drübergetraut besonders wegen der Großstädte, die ich besuchen wollte. Ich stelle mir das aber extrem lässig vor. Bezüglich der Stellplätze kann ich leider keine genaueren Angaben geben. Aber was ich weiß gelten die USA doch als Camper-freundliches Land.


    Minnesota kenne ich noch nicht. Irgendwelche netten Orte/Plätze, die du dort empfehlen könntest?

    Leider nicht. Wir waren da lediglich zu einer Hochzeit eingeladen, also mehr als die Mall in der City und das kleine Städtchen Owatonna habe ich damals nicht gesehen. :-D


    Mal ne Frage zum Geld abheben. Mit der normalen Kreditkarte sollte es kein Problem sein, am ATM Automaten Geld zu holen oder? Kostet dann ja irgendwie 3% Gebühren, aber seis drum. Und wegen mobilem Internet würde ich mir jetzt hier demnächst eine SIM Karte kaufen. Oder hat da jemand andere Tipps?

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  • Also ich zahle immer mit meiner Kreditkarte und hebe Geld mit der Bankomatkarte ab. Achtung: die Gebühren können prozentuell unterschiedlich sein. Besonders bei Touridestinationen können sie mehr als drei Prozent ausmachen. Habe aber bei den Bankomaten immer Bargeld rausbekommen. Mobiles Internet hatte ich nie, da ich am Abend im Motel dann sowieso Internet habe.

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  • Und wegen mobilem Internet würde ich mir jetzt hier demnächst eine SIM Karte kaufen. Oder hat da jemand andere Tipps?

    Habe ich damals auch so gemacht. In den USA dann ins Handy rein und aktiviert. Hat super geklappt. Weiß aber ehrlicherweise nicht ob sich da inzwischen was geändert hat.



    Mal ne Frage zum Geld abheben. Mit der normalen Kreditkarte sollte es kein Problem sein, am ATM Automaten Geld zu holen oder?

    Ist es eine Option in Deutschland schon Dollar zu holen? Ich habe damals glaube 150 Dollar gehabt und bin mit 90 wieder heim weil ich wirklich nahezu überall mit Karte gezahlt habe. Wobei ich hier nicht weiß wie die Situation bei einem Camper Urlaub wäre. Aber nur so als Denkanstoß, bevor deine Karte nicht funktioniert.


    Warst du schon mal in den USA mit deiner aktuellen KK? Ich höre immer mal wieder, dass die Kreditkarte nach den ersten Nutzungen gesperrt wurde, weil man einen Diebstahl vermutet hat. evtl. hier dein KK-Institut kurz kontaktieren. Je nachdem wie dein Kreditrahmen ist, auch gleich die Gelegenheit nutzen, diesen temporär deutlich zu erhöhen. Auch wenn du ihn nicht unbedingt brauchen sollst/wirst, ist es gut einfach diese Möglichkeit zu haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Griese ()

  • Ich habe mit meiner Frau 2013 einen Roadtrip an der Westküste (Flitterwochen) gemacht.


    Wir waren ungefähr 4 Wochen unterwegs und haben in Motels, Hotels und teilweise auch auf Campgrounds übernachtet. Von einem Drecksloch in Los Angeles bis zur Suite im Cesars Palace war da eigentlich alles dabei.


    Grob war die Tour wie folgt:


    - 3 Tage New York, danach Flug rüber nach Seattle


    - von Seattle durch den Olypmic Natinal Park (gecampt) nach Portland


    - Redwood Nationalpark (gecampt)


    - Sacramento


    - Yosemite Nationalpark (gecampt)


    - San Francisco (Alcatraz ist ein must see!)


    - Los Angeles


    - San Diego


    - Wüste von Arizona, Organ Pipe Cactus Nationalpark (gecampt)


    - ein paar Tage auf der Apache Spirit Ranch verbracht


    - Grand Canyon


    - Las Vegas


    Das müssten dann 6 Staaten sein.


    Soweit es ging, sind wir an der Küste entlanggefahren.


    Da wir immer spontan am Abend eine Unterkunft für den nächsten Tag gebucht haben,


    waren wir extrem flexibel und hatten keinen Zeitdruck. So ein Gefühl von Stressfreiheit hatte ich danach nie wieder.


    Auf den Campgrounds haben wir jeweils im Auto geschlafen. Wir haben uns in Seattle einen SUV (Toyota RAV4) geliehen, bei dem man die Rückbank so umklappen konnte dass man eine große und gerade Liegefläche hatte. Im Supermarkt haben wir uns dann in der Campingabteilung mit Schlafsäcken, Schaumstoff Matratzen und Kissen eingedeckt. Das hat erstaunlicherweise gut geklappt.


    Wenn ich mich richtig erinnere hat man das Campingticket immer direkt am Eingang von den Nationalparks kaufen müssen. Vorreservieren ging damals noch nicht. Also wenn auf dem Campground kein Platz frei war, hatte man Pech und musste zum nächsten fahren.


    Generell kann ich das Campen dort aber nur empfehlen. Man hat eigentlich immer seine eigene Parzelle mit Stellplatz, Feuerstelle und Platz fürs Zelt. Ein klassischer Picknicktisch mit Bänken steht dir auch immer zur Verfügung.



    Da das ganze allerdings jetzt schon fast 10 Jahre her ist, kann sich natürlich mittlerweile einiges geändert haben



    Während ich das schreibe, bekomme ich tatsächlich wieder totales Fernweh…

  • snaggletooth


    Sacramento habe ich beim ersten Kalifornien Roadtrip ausgelassen. Würde es sich auszahlen Sacramento zu besuchen wenn ich mal wieder nach Kalifornien reisen würde? Wie hat dir die Stadt gefallen?

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  • Ich war bisher 4 mal in den USA.


    Das erste Mal war vom 23.12.2007 bis zum 01.01.2008, also nur eine gute Woche. Wenn ich mehr Urlaub gehabt hätte, hätte es mMn gerne länger sein dürfen. Damals war ich mit meinem Großvater rüber geflogen um entfernte Verwandte in Bradenton, Florida (bei Sarasota/ ein Stück von Tampa entfernt) zu besuchen. Es gefiel mir dort wirklich gut, das lag aber sicherlich auch daran, dass es das erste Mal USA war, da war alles toll. ^^ U. a. waren wir auch mal in den Everglades, das war beeindruckend und zu empfehlen.


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    Zum nächsten Aufenthalt in den USA kann saito` bestimmt noch was sagen ( ;-)). Ich wollte 2010 mit einem Kumpel über St. Patricks Day nach New York - nur aufgrund der "How I met your Mother"-St. Patricks Day Episode, wo Barney den grünen Anzug trägt und sie bei so ner tollen Party sind (:D). Mein Kumpel hatte dann aber direkt vor dem Urlaub einen neuen Job angefangen und keinen Urlaub bekommen, so stand ich mit der gebuchten Unterkunft, etc. da und hatte niemanden der mit konnte. So hab ich hier damals im Forum gefragt, ob jemand Bock auf 10 Tage New York hat. Hotel und Flug war von meinem Kumpel bezahlt worden, da wir keine Rücktrittsversicherung hatten, blieb er auf den Kosten sitzen. Somit hat sich saito bereit erklärt mitzukommen. In NYC habe ich/ haben wir dann die typischen Touristenpunkte abgehakt. Und vormittags um halb 10 mit Bier in der Sportsbar Bundesliga bzw. am frühen Nachmittag CL, ich glaube es war Chelsea gegen Barca, geschaut. :) In der Kneipe hatte ich auch zwei andere Deutsche Fußballfans getroffen, mit denen ich später am Tag noch durch die Stadt bin. Wir kauften uns in nem Kiosk Bier in ner Papiertüte und sind in n Central Park. Während wir da saßen und das Bier tranken, kam ein Polizist aufm Sagway zu uns und meinte nur lapidar "We aren't in the 80s, aren't we?" und wir mussten das Bier vor seinen Augen in den Müll kippen. :-D


    New York hat mir gut gefallen. :) Nur als Tipp, man sollte nicht noch zwei Stunden vor der Abflugsuhrzeit (Newark Airport) in Manhatten im Hotel sitzen und White Castle Burger futtern. Ich hab den Rückflug verpasst und durfte mir dann am Flughafen einen neuen Rückflug kaufen. Das waren 500 $-Burger. ;(


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    Der nächste Urlaub in den USA war 2011 2 Wochen um Ostern herum. Ein Freund von mir studierte ein Auslandssemester in Bend, Oregon, ca. 1,5 Std. von Portland entfernt. Ihn habe ich dort besucht. Oregon ist auch ein schöner Flecken Erde. Sehr waldig. :) Leider hatte mein Kumpel in der UNI viel zu tun, sodass ich viel Zeit alleine totschlagen musste. An einem Tag bin ich zB mit nem Mietwagen nach Portland gefahren und kam mitten in einen Schneesturm rein. Damit hatte ich nicht gerechnet, konnte ihn im Wagen aber überwinden. Ansonsten waren wir an einem Tag auf dem Mt. Bachelor snowboarden, was ich wirklich stark fand. Tolle Pisten und super Wetter. :) Nach Oregon würde ich gerne nochmal. Die Stadt Bend an sich ist mit ca. 80000 Einwohnern nur eine Kleinstadt. Trotzdem ganz nett. :)


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    Der letzte USA Urlaub war 2018 vom 13.03. bis zum 05.04., ca. 3,5 Wochen ein Roadtrip von New York City bis nach Los Angeles mit meiner Freundin. Dazu habe ich mir auch nochmal mein Tagebuch, bzw. meinen Notizblock rausgekramt, wo ich versucht habe die Tage festzuhalten, um später zumindest die Route zu rekapitulieren.


    Los ging es mit drei Tagen NYC, da meine Freundin noch nie dort war. Übernachtet hatten wir mittels AirBNB. U.a. waren wir am Broadway im Phantom der Oper und im MSG bei den Knicks gegen die 76ers, also da war für jeden was dabei. ;)


    Als Auto hatten wir einen Hyundai Elantra (Mittellklassekarre), da wir nur mit jeweils zwei Gepäckstücken reisten und bis auf einmal immer in Hotels/ Motels/ AirBNB übernachteten, war der Wagen völlig ausreichend.


    Die Route ging von New York nach Harrisburg, Pennsylvania. Da wir dort erst relativ spät abends ankamen und am nächsten Morgen direkt weiter wollten, kann ich zu dem Ort an sich nichts sagen. Außer, dass das Hotel (Econo Lodge) scheiße war. :-D


    Auf dem Weg nach Lynchburg, Virgina, wo wir das nächste AirBNB hatten, wollten wir über den "Skyline Drive" eine wohl schöne Straße im Shenandoah National Park mit toller Aussicht fahren. Dieser war witterungsbedingt leider geschlossen. Wir waren jedoch noch an der "Natural Bridge" bei Lexington, VA. Eine ca. 66 m hohe Naturbrücke, die ziemlich Beeindruckend aussieht.


    Am nächsten Tag ging es über den Blue Ridge Parkway in Richtung North Carolinas Great Smokey Mountains. Also Hinweis in meinem Notizblock steht: "Straße teilweise Mischung aus Allgäu, Eifel und Bergisches Land". :-D Übernachtet haben wir wieder bei einem AirBNB in der Nähe von Asheville, NC.


    Von da fuhren Richtung Nashville, TN. Das ist eine wirklich tolle Stadt, hat uns sehr gut gefallen. Wir waren drei Tage dort. Übernachtet haben wir wieder in einem AirBNB. Wir waren u.a. in der Country Hall of Fame (Museum, sehr interessant), im Willie Nelson Museum (nichts Besonderes), im Tennessee State Museum (ganz okay) und waren bei Tootsies (eine sehr bekannte Live-Music-Bar - auch wenn es am ehesten auf Touristen getrimmt ist). Toll auch, dass wirklich an jeder Straßenecke Musik läuft. Nach Nashville würde ich gerne mal wieder.


    Nun ließen wir Tennessee hinter uns und fuhren nach Arkansas, genauer in das Städtchen Mountain Home. Die Route führte durch viele verlassene Dörfer, war aber trotzdem ganz nett. Auch hier schliefen wir wieder in einem Zimmer per AirBNB.


    Am folgenden Tag machten wir einen Abstecher zum Buffalo National River über staubige Straßen im Niemandsland. Sehr abenteuerlich. :) Abends waren wir in Tulsa, Oklahoma. Das einzige, woran ich mich hier erinnern kann, war das Bett mit einer kaputten Sprungfeder in der Wohnung, wo wir schliefen.


    Tags drauf fuhren wir nach Norden, über Wichita, Kansas. Dort besuchten wir ein Freilichtmuseum, eine alte Westernstadt. Sehr nett. :). Abends hatten wir ein Motelzimmer in Dodge City, Kansas. Dieser Ort ist absolut nicht zu empfehlen und wir nahmen ihn auch nur, da er auf dem Weg lag und man ja irgendwo schlafen muss. Der Ort ist von der Rinderindustrie geprägt. Sehr viele Rinderfarmen mit sicherlich 10000 zusammengepferchten Rindern, die auf ihre Schlachtung warteten. Dementsprechend roch es auch in der gesamten Stadt.


    Anderntags ging es nach Colorado. Wir wollten u.a. zum John Martin Reservoir State Park, dabei kamen wir auf eine Schotterstraße ins Nirgendwo. Da der Weg immer sandiger wurde, war unser Auto ungeeignet und wir sind umgekehrt ohne den Park zu finden. ^^ Die Landschaft ist aber der Wahnsinn, es ging vom Flachland direkt in die Berge. Abends waren wir in Alamosa, Colorado wieder in einem sehr netten AirBNB mit Hühnern, Katzen und Hund. ^^


    In der Nähe von Alamosa besuchten wir den Great Sand Dunes National Park, die größten Sanddünen Nordamerikas. Sehr sehens- und bezwingenswert. :)


    Danach ging es weiter nach Cortez, Colorado. Dort schliefen wir wieder in einem Motel.


    Cortez diente nur zum Übernachten, am nächsten Tag ging es zum Monument Valley, wo wir zwei Tage verbringen wollten. Wir deckten uns in einem kleinen Supermarkt im nächsten Ort neben dem Valley mit etwas Grillzeug ein und sind dann zum Park. Dieser ist wirklich imposant. Am ersten Tag konnten wir mit dem Auto einen ca. 17 km langen Scenic Drive im Park machen. Dazu war das Auto gerade noch so geeignet, obwohl es teilweise sehr felsig war. ;) Nachts schliefen wir, zwar auch per AirBNB aber nicht so wie sonst, in einem Zelt. vor dem Eingang des Monument Valley National Parks gibt es einen Camping Platz, wo Zelte mit allem Drum und Dran vermietet werden. Wir hatten eins mit einem Doppelbett (wie im Hotel). Wir haben neben dem Zelt grillen können und konnten im Dunkeln die Sterne beobachten. Sehr mystisch vor dieser Kulisse. :) Und es war bitterkalt an diesem 27. März. Trotz vier Bettdecken froren wir ziemlich. ;D Am nächsten Morgen waren wir froh, dass wir aufstehen konnten. An diesem Tag machten wir eine ca. 5,3 km lange Wanderung um eine der Felsformationen im Park, um den West Mitten Butte. Eindrucksvoll. :) Anschließend fuhren wir noch zum Mexican Hat („Monument") außerhalb des Parks. Dieser war aber eher enttäuschend, bzw. ich hatte mir mehr davon versprochen.


    Die Route führte uns nach Flagstaff in Arizona. Dort hatten wir zwei Nächte in einem Hostel gebucht. Von dort ging es an den folgenden zwei Tagen zum Grand Canyon. Erst zum South Rim, wo wir ein Stück des "Bright Angel Trails" hinab gewandert sind. Am zweiten Tag fuhren wir von Flagstaff aus zum East Rim des Grand Canyon. Dort war weniger los am sehr überlaufenen South Rim. Von dort aus konnte man einen Scenic Drive am Rande des Canyons langfahren, wo man mehrere tolle Aussichtspunkte hatte.


    Abends wollten wir in Las Vegas pennen und hatten dort ein AirBNB gebucht. Wir kamen beim AirBNB an und mussten dann da feststellen, dass uns der Gastgeber ne halbe Std vorher die Unterkunft gekündigt hatte bzw. seine Zusage für die Nacht zurückgezogen hatte. Sehr geil >_>. Zum nächsten Wal-Mart, wo wir etwas zu Essen holten und WLAN hatten und dann noch kurzfristig ne andere Location etwas außerhalb gefunden. Tags drauf wollte ich zumindest noch beim Faboulus Las Vegas Sign vorbei fahren, jedoch waren überall Baustellen, sodass das Navi nicht klar kam. Entnervt gaben wir auf und sind dann weg von der Stadt.


    Das nächste Ziel zum Übernachten war Fresno in Kalifornien. Auf dem Weg dahin waren auf einmal sehr lange Zeit keine Tankstellen mehr, sodass wir letztlich nur noch mit Sprit für 9 Meilen bei einer Tanke ankamen. :-D


    Nach der Übernachtung im AirBNB fuhren wir zum Sequoia National Park, wo u.a. der größte (massereichste) Baum der Erde, der General-Shermann-Tree steht. Der Park ist wirklich sehr sehr schön und nur zu Empfehlen. Dort waren wir nur ein paar Stunden, aber da wäre ich gerne ein paar Tage geblieben. Aber, wir hatten mehr oder weniger einen Zeitplan und so fuhren wir weiter nach San José zur nächsten Übernachtung in einem AirBNB.


    Der nächste Tag wurde in San Francisco verbracht. Das ist auch eine tolle, empfehlenswerte Stadt. Wir haben uns die Cable Cars angeschaut, waren an der Fishermans Wharf (Pier 39) und konnten aus etwas Entfernung Alcatraz und die Golden Gate Bridge sehen. Und an der Lombard Street waren wir natürlich auch. Wie gefühlt jeder Touri. ^^


    Gegen Abend gings zurück ins AirBNB nach San José von wo aus wir am Folgetag über die US 101 direkt an der Küste entlang nach Los Angeles gefahren sind. In LA hatten wir wieder 3 Tage Aufenthalt bis zum Rückflug. Da uns dort etwas das Geld ausging bestand das Essen nur noch aus Toast mit Nutella. ^^ Gesehen haben wir in LA Venice Beach (sehr viele sehr individuelle Menschen dort), die Hollywood Bowl, beim Whiskey a GoGo und Rainbow (Hail Lemmy!) vorbei und ich bestand drauf, noch beim (damals) Staples Center vorbei zu fahren. Da noch n paar Fotos vor den Statuen von Shaq, Kareem und Co. gemacht und dann war der Urlaub nach ca. 5349 Meilen Fahrstrecke zu Ende.


    Was mir auffiel, das Benzin wurde je weiter man vom Osten in den Westen kam immer teurer.


    Und zum Essen waren wir oft in so Diners wie bspw. WaffleHouse oder Dennys. Ich liebe dieses Essen. :)


    Für 3,5 Wochen ist das eine sehr extreme Tour gewesen. Eigentlich hätten wir uns die doppelte Zeit nehmen müssen. Es war teilweise etwas gehetzt. Aber trotzdem wunderschön und ich würde gerne nochmal einen Trip nach Drüben machen.



    So, fertig mit dem Roman. ^^


    Edit: Ach ja, zur Planung des Roadtrips und generell eine gute Informationsquelle zum. Urlaub in den USA diente und dient der Reiseführer "USA" von lonely planet. :thumbup:

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  • snaggletooth


    Sacramento habe ich beim ersten Kalifornien Roadtrip ausgelassen. Würde es sich auszahlen Sacramento zu besuchen wenn ich mal wieder nach Kalifornien reisen würde? Wie hat dir die Stadt gefallen?

    Zum kurzen Verweilen ist die Stadt super - nicht zu voll, nicht zu hektisch.


    Ich war sehr überrascht, wie sauber dort alles ist (klar, als Hauptstadt wird da wohl mehr Wert drauf gelegt).


    Wir waren zwei Tage dort, das hat dann auch gereicht.


    Die Altstadt und das Capitol sind sehr schön und man hat tolle Einkaufsmöglichkeiten.


    Da wir vorher einige Tage sehr viel gefahren sind, war es angenehm hier mal runter kommen zu können.


    Die Stadt ist jetzt kein must See, wie San Francisco z.B. aber auch keine Zeitverschwendung.

  • Vielleicht kann mir einer noch mal kurz Hilfe geben. Möchte vorsichtshalber für die USA Reise ne Auslandskrankenversicherung abschließen, hat da jemand Erfahrung?


    Ich habe jetzt mal ein bisschen im Netz geguckt. Da finde ich Angebote von 75,- € pro Reise (Allianz) bis hin zu 18,60 € pro Jahr (ADAC). Das kann doch gar nicht sein?

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  • Ich hatte damals vor dem Roadtrip 2018 diese Zusatzversicherung bei der TKK (meine normale KK) für 11,90 € im Jahr abgeschlossen und war bzw bin damit ganz zufrieden. Wobei ich als Zeitraum unter 60 Tage angegeben habe und leider auch nicht weiß, wie teuer das für Kunden wäre, die nicht bei der TKK sind.

    Machs gut Nico aka Jamie L.


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