A N Z E I G E

Das Wrestling und ihr! BEING KAYFABE

  • Ich habe mir zuletzt immer wieder die Frage gestellt ob das Wrestlinggeschäft für mich selbst etwas wäre und kam nach reichlicher Überlegung zu einem Fazit, das mich persönlich sehr überraschte.


    Jeder von uns hat doch sicherlich schonmal davon geträumt selbst in die Stiefel zu schlüpfen und zu wresteln. In Form diverser Videospiele konnten wir das auch schon.

    Aber jetzt würde ich gerne mal wissen, würdet ihr es auch in Echt wollen oder können? Oder habt ihr das sogar schon?


    Und wenn ihr würdet, wie würde euer Wunschgimmick aussehen? Bin gespannt ob das hier überhaupt ankommt.


    Dann fange ich mal an.


    Pros:

    - Ich liebe Wrestling, die Ästhetik

    - Ich habe lustige Ideen die ich gerne umsetzen würde

    - Ich bin hart im Nehmen, mit Verletzungen kann ich leben


    Contras:
    - Ich habe panische Höhenangst und Angst vorm Fallen

    - Ich habe Berührungsängste. Insbesondere bestimmte stellen die immer wieder berührt werden. Mir wäre es äußerst unangenehm.

    - Ich habe körperliche Behinderungen durch die ich jetzt schon laufe wie Mick Foley in seinen schlimmsten Tagen. Es wäre vermutlich fatal für mich.

    - Obwohl ich hart im Nehmen bin, wenn ich kassiere. Habe ich dennoch immer große Angst wenn ich weiss, dass etwas weh tun wird.


    Das zeigt mir. Ich bin leider nicht dafür geeignet. Mit stolzen 40 Jahren bin ich eh zu alt um noch einzusteigen. Aber selbst mit 20 wäre ich unpassend gewesen.

    Daher bleibt es reine Fantasie, der Chris Joystick, der Wrestler mit dem Gaming-Gimmick.

    Ähnlich wie Kenny Omega würde ich meine Gaming-Leidenschaft gerne einfließen lassen.

    Aber mit einem anderen Fokus. Ich selbst stehe total auf Rollenspiele. Ich weiß, der One-Winged-Angel ist zwar nach Sephiroth benannt, aber er geht da doch mehr in die Prügelspiel-Richtung.

    In meinem Fall wären das dann Moves und Holds bspw. von Dragon Quest Monstern inspiriert.


    Und damit genug von mir.
    Hoffe das Forum ist in Ordnung dafür. Habe den Indy-Thread gewählt, weil, wenn schon, wir vermutlich eher dort landen würden. ^^ Ggf. einfach verschieben.

  • A N Z E I G E
  • Ich stand selbst schon im Ring. Manu alias Afa Jr. War unteranderem mal mein Trainer.


    Wenn ich Wrestler geworden wäre, dann wären definitiv catchphrases und promos mein Ding. Die swantonbomb und Blockbuster meine moves vom Seil. Ansonsten bevorzuge ich den langsamen technischen style, ähnlich wie bret hart den gegangen ist. Und würde auch mal ein hardcore Match worken wollen. Wenn ich einmal doink verkörpern dürfte dann natürlich den um die Zeit von WM IX

    Haste Scheiße am Schuh , haste Scheiße am Schuh


    #Greuther Fürth


    R.I.P Danny Havoc

  • Ich hatte vor ca. 15 Jahren die fixe Idee ins Business einzusteigen. Ich trainierte mit einem professionellen Trainer, der zumindest in der deutschsprachigen (besonders aber der österreichischen ) Wrestlingszene bekannt sein dürfte. Ich trainierte ca. ein Jahr lang und brachte es zu drei Trainingsmatches mit drei verschiedenen aktiven Wrestlern. Öffentlich bin ich nie aufgetreten.


    Was mich dazu veranlasste aufzuhören:

    - Ich mochte zwar das wrestlen an sich und das Gefühl im Ring zu stehen, hasste aber das ständige Fitnessstudio.

    - Ich war damals ständig pleite und es war hart das Geld für die Trainingsstunden aufzubringen.

    - Ich fuhr für eine Trainingseinheit 4 Stunden mit dem Auto (zwei hin und zwei zurück)

    - Es war viel VIEL härter als ich mir das vorgestellt hatte.


    Irgendwann wollte ich dann einfach nicht mehr. Mit einem Vollzeitjob wäre es unter der Woche gar nicht möglich gewesen weiter zu trainieren und wenn ich ganz ehrlich bin, am Wochenende hatte ich dann einfach keine Lust mehr. Ich denke, dass ich am Schluss auf einem Level war, auf dem ich öffentlich ein halbwegs passables kurzes Match ohne viel Schnick Schnack hätte worken können.


    Alles in allem möchte ich die Zeit aber nicht missen. Es war eine einzigartige Erfahrung all diese Bumps zu nehmen und das Handwerk von den Basics auf zu lernen.

    Listen up Slap Nuts: That's J E Double F J A Double R E Double T

  • Auch als großer und langjähriger Wrestlingfan hatte ich nie den Wunsch Wrestler zu werden da es damals schon klar war wie unsicher das ganze ist. Im Vergleich zu anderen Berufen ist die Laufbahn eines Wrestler viel zu kompliziert und der Erfolg hängt oft von allen möglichen Sachen ab nur nicht davon wie talentiert man ist oder wie hart man arbeitet. Versucht man es dennoch und stellt irgendwann fest es funktioniert doch nicht wie gewünscht oder man muss gar verletzungsbedingt aufhören hat man eine ziemliche Lücke in seinem Lebenslauf.

    Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre als Local Guy Abends ab und zu bei Promotions die gerade in der Stadt unterwegs sind Jobber zu sein. Lasse mich 3min. lang verhauen, kassiere ein bisschen Geld, darf mir die Show ansehen, habe was interessantes zu erzählen. Das wäre auch schon das höchste der Gefühle.

  • Dann müssen wir dringend mal die "wir haben mal irgendwie im Ring gestanden und oder trainiert vor vielen Jahren" Version von Doink gegen jarret cyboard exklusiv bringen. Falls da noch Rechnungen aus dem Jahr 93 irgendwie zu begleichen sind.

    Haste Scheiße am Schuh , haste Scheiße am Schuh


    #Greuther Fürth


    R.I.P Danny Havoc

  • Dann müssen wir dringend mal die "wir haben mal irgendwie im Ring gestanden und oder trainiert vor vielen Jahren" Version von Doink gegen jarret cyboard exklusiv bringen. Falls da noch Rechnungen aus dem Jahr 93 irgendwie zu begleichen sind.

    Haha, ja unbedingt. Ich war übrigens im Sommer 1994 bei einer WWF House Show und da gab es Doink vs. Jeff Jarrett. Double J hat gewonnen... 😉

    Listen up Slap Nuts: That's J E Double F J A Double R E Double T

  • Also ich habe nach Abschluss meiner kaufm. Ausbildung 2008 überlegt, die gesparte Summe von 12.000 Euro in eine Wrestling-Ausbildung zu stecken, jedoch entschied ich mich dann doch dazu, lieber ein Studium anzufangen.


    Was mich abhielten waren die doch eher geringen Chancen auf eine größere Karriere, die hohen Trainingskosten und besonders die Geschichten über Backstage-Verhalten, sowohl bei den großen als auch kleineren Ligen. Mobbing, sich an die Gurgel gehen und anderes unprofessionelles Verhalten sind in der Wrestlingwelt ja keine Seltenheit gewesen und ich weiß nicht, ob ich dabei hätte bestehen könnte (und ich weiß, ist natürlich nicht überall so, schon klar). Und auch was das Training selbst angeht, dachte ich damals schon, dass ich mich überschätzten könnte und die ganze Sache zu hart für mich ist. Ich denke daher, dass es keine schlechte Entscheidung war, diesen Traum früh wieder platzen zu lassen.


    Was Pro's dafür gewesen wären, sind die Tatsachen, dass ich gerne schauspielere sowie vor Leuten auftrete, auch wenn dies nur das Halten von z.B. einem Vortrag ist. Hinzu kommt natürlich noch die damalige Leidenschaft für das Thema Wrestling.


    Das dann angefangene Studium war allerdings auch nicht die beste Entscheidung und hat mir außer einem Abschluss überhaupt nichts gebracht. Hobbymäßig spiele ich seit einigen Jahren manchmal Theater und trete als Komparse in Krimi-Serien auf, wodurch ich zumindest manchmal zum Schauspielern auf kleinem Niveau komme. Am häufigsten wurde ich bisher in der Rolle des Bestatters eingesetzt, der Leichen vom Tatort abholt. :lol:

  • Ich war schon immer zu ungelenk. Ich kann mit Ach und Krach einen Ball geradeaus schießen, aber Wrestling? Wobei, was Omos kann, sollte ich auch können ...


    Davon abgesehen wäre ich als Wrestler auch nicht geeignet, weil das Rampenlicht nicht so meins ist (ich hasse Präsentationen) und ich auch schon vor Corona diese ständigen freundschaftlichen Umarmungen gehasst habe, und als Wrestler macht man ja nix anderes. Also maximal als Manager - Kohle dafür kassieren, Leute zu beleidigen, ein Traum!


    Als Writer oder Booker im Hintergrund, das könnte ich mir schon vorstellen, damals wie heute.

  • Grissoms Wunschgimmick ist also "Der Verschieber", hätten wir das auch schon mal geklärt.

    Geniales Gimmick!!! Der Verschieber, derjenige, der JEDEN Fight aus irgend einem kuriosem Grund verschiebt und somit aktiv NIE kämpft. Selbst für einen 24/7 Title Match hätte er einen Grund zum verschieben. Arztzeugnis, eine Vertragsverhandlung mit AEW oder Liebesbrief einer potenziellen Zukünftigen, welche Angst um ihn hat etc.

    die zukunft beginnt heute!!!

  • Wrestling Training mitgemacht und Backstage aktiv bei dt. Backyard.


    Bei mir lag es am Ego bzw. hatten meine Freunde auch irgendwann keine Lust mehr.

    Umsonst arbeiten und keine Mitsprache Recht macht nur bestimmt Spaß, weil irgendwann die Begeisterung nicht da ist weiterhin umsonst zu arbeiten und auch mitbekommt wie das Geschäft läuft.

    Zeit ist auch begrenzt.

    "Wrestling ist ähnlich wie Politik oder Religion! Jeder hat seine Meinung, und jeder glaubt, dass er Recht hat." (Shawn Michaels)
    "Wer das Schlechte sucht, wird das Schlechte finden. Wer das Schöne sucht, wird das Schöne finden." (chinesisches Sprichwort)
    "Viele Leute sagen immer vieles, doch das darf man nicht zu ernst nehmen. Ich bin einer, der schaut immer geradeaus." (Niko Kovac)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

A N Z E I G E