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Der "Ich kann es nicht leiden"-Thread

  • Eben las ich einen Beitrag von Purosaurus der mich dazu bringt, dieses Thema endlich mal zu eröffnen.

    Ihr kennt es doch sicher auch. Ihr erlebt was, seht was, hört was, lest was, das euch tierisch auf den Senkel geht.

    Natürlich sollte es hier mit Niveau zur Sache gehen. Aber hier bekommen alle mal die Gelegenheit zu schildern, was sie stört und warum. Und ich fange mit einer Sache an.



    Das Wort: FAN


    Für die meisten Menschen sicher etwas Nebensächliches, Normales oder Unwichtiges. Für mich allerdings inzwischen ein von Grund auf negativer Begriff, der für mich mit Eskalation, schlechtem Benehmen und Hass verbunden ist.

    Ich selbst war in den 90ern selbst Fan von etwas bzw. jemandem. Michael Jackson! Ich war sogar auf einem Konzert von ihm, kaufte jedes Album und und und...

    Also weiß ich wie es ist ein extremer Fan zu sein.

    Ich fing an eine Abneigung gegen das Wort zu entwickeln, nachdem ich "The Last Jedi" im Kino sah, 2017 (kurz nachdem meine Mutter verstarb), und wirklich viel Spaß hatte an dem Film, denn plötzlich musste ich von jeder Ecke hören und lesen wie schlimm der Film sei, dass er Star Wars zerstört hätte, den Hate gegen manche Darsteller. Und wenn ich mal outete, dass ich ihn durchaus mag, gleich überzeugt werden musste.
    Das erinnerte mich daran zurück wie ich als Michael Jackson Fan war und ich begann mich zu schämen. Für mein früheres Ich.

    Inzwischen glaube ich, als Fan kann man etwas nicht wirklich genießen, weil man eine eingeschränkte (verblendete) Sicht hat. Ich glaube mehr Spaß an Star Wars zu haben als die meisten Fans.
    Und nein, ich mag nicht alles an Star Wars. Rogue One und Episode 2 gefielen mir fast gar nicht. ;) Episode 9 fand ich auch nur enttäuschend.

    Ich nenne mich inzwischen einen Star Wars-Enthusiasten, Wrestling-Enthusiasten, Beatles-Enthusiasten usw. Kein Fan mehr.
    Kritik gegen die Werke, das Unterhaltungshalbnacktemännerslammen und die Pilzköpfe sind legitim. Wenn wer es nicht mag oder gar hasst, kann ich dagegen argumentieren, ich kanns aber akzeptieren.
    Nichts davon ist perfekt. Ich werde es also auch nicht verteidigen. Und wenn mal etwas kommt, was ich absolut nicht ausstehen kann was dazu gehört, kommt halt Kritik, aber ich genieße nach wie vor das was vorher war. Es ist für mich nicht zerstört.


    Kann also das Wort Fan, sowie Fandom etc. nicht mehr leiden und mir stellen sich jedesmal die Nackenhaare auf, wenn jemand das Wort leichtfertig verwendet. Echte Fans sind, in meinen Augen, fanatisch verliebt. Und fanatisch sein war noch nie etwas Gutes.
    Nicht, dass ich irgendjemanden zwingen werde sich zu ändern. Es ist allein meine Entscheidung. :thumbup: Aber das musste mal raus.


    So. Soviel von meinem ersten Thema. Die andere Idee waren Menschen die an der Kasse trotz weniger Waren möglichst viel vom Band für sich beanspruchen, obwohl jemand hinter ihnen steht, der dringend mal etwas ablegen müsste. ^^ Aber das vielleicht ein andermal. Erstmal schauen. Ob das hier überhaupt Anklang findet.

  • A N Z E I G E
  • Vielleicht wäre das Thema im "Free & Fun"-Bereich besser aufgehoben?

    Nicht unbedingt "DAS Deluxebereich Thema."


    Generell aber ein interessantes Thema, wie ich finde: Hier geht es viel um die eigene Wahrnehmung, Wahrnehmung anderer & Trigger-Effekte.

  • Sicher, hab mit mir gerungen wo ich es reinstecke. Aber ich wollte schon, dass es niveauvoll bleibt und nicht in Schimpftiraden etc. endet. Und es ist ja ein Talk. Aber wenn die Mods finden, dass es verschoben werden sollte. Meinetwegen. ;)

    Selbstreflektion halte ich für sehr wichtig und über solche Dinge zu reden hilft die Selbstwahrnehmung zu verbessern. Zumindest nach meiner Erfahrung.

  • Der Deluxe Bereich ist in der Tat der Falsche.


    Nach interner Rücksprache mit den Moderationskollegen aus dem Free & Fun Bereich haben wir uns auch aufgrund des zu hohen Konfliktpotentials gegen eine Verschiebung entschieden und demzufolge für eine Schließung des Threads.

    Vor der Pandemie hatte ich Herzklopfen und ein hoffnungsvolles Grinsen im Gesicht, wenn mir das Mädchen, in das ich verknallt war, zulächelte - heute, wenn Karl Lauterbach sagt „Der Sommer wird gut“.

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