A N Z E I G E

Schulische Fragen (z.B. Hausaufgaben) #12

  • Wie sahen bei euch eigentlich Vokabel-Tests aus?

    Gab zwei Arten: Die vorgefertigten Zettel, wo bereits ein Wort oder ein Satz stand, den man übersetzen musste - oder die "verbale", spontane Version, in der wir ein leeres Blatt nehmen mussten und der Lehrer/die Lehrerin Wörter nannte, die wir dann überetzt auf den Zettel schreiben mussten.


    Zum Thema Aufsatz hatte ich das auch eher als Willkür in Erinnerungen. Als "Gute Schüler" bekannte Schüler bekamen auch gute Noten, egal was sie schrieben, selbst wenn sie am Thema vorbeiargumentierten - und im Zweifelsfall galt auch, je mehr man schreibt desto besser. Wirkliches Feedback gab es auch nur in den wenigsten Fällen - wenn man bspw. mal nachfragte was denn nun eigentlich für eine bessere Note gefehlt hatte, wurde das in der Regel nicht konkret beantwortet. Wir haben in der Klasse immer gescherzt dass die Noten einfach ausgewürfelt wurden.

  • A N Z E I G E
  • Kommt drauf an. In Latein schreiben die Kolleg:innen immer noch stumpfe Wortgleichungstests.

    Mache ich aus Zeitgründen teilweise auch noch, bin aber sonst dazu umgestiegen, die jeweiligen Vokabeln immer kontextbezigen abzufragen. Frei nach dem Motto:


    Marcus in urbe est. - Nenne die Grundform und die Bedeutung des markieren Wortes.

    Romani cum hoste pugnant.

    etc.


    So sollen es die Schüler*Innen ja auch beim Übersetzen machen, daher halte ich das hier für sinnvoller. Aktuell teste ich via Plickers auch digitale Vokabeltests, wo sie vier Antwortmöglichkeiten haben. Kommt auch ganz gut an, aber natürlich auch, weil sie hier teilweise durch Raten auf die richtige Antwort kommen. ^^

    Einmal editiert, zuletzt von bdbjorn ()

  • Gab zwei Arten: Die vorgefertigten Zettel, wo bereits ein Wort oder ein Satz stand, den man übersetzen musste - oder die "verbale", spontane Version, in der wir ein leeres Blatt nehmen mussten und der Lehrer/die Lehrerin Wörter nannte, die wir dann überetzt auf den Zettel schreiben mussten.


    Zum Thema Aufsatz hatte ich das auch eher als Willkür in Erinnerungen. Als "Gute Schüler" bekannte Schüler bekamen auch gute Noten, egal was sie schrieben, selbst wenn sie am Thema vorbeiargumentierten - und im Zweifelsfall galt auch, je mehr man schreibt desto besser. Wirkliches Feedback gab es auch nur in den wenigsten Fällen - wenn man bspw. mal nachfragte was denn nun eigentlich für eine bessere Note gefehlt hatte, wurde das in der Regel nicht konkret beantwortet. Wir haben in der Klasse immer gescherzt dass die Noten einfach ausgewürfelt wurden.

    Wir hatten im Abitur so einen "Experten" als Deutschlehrer: Er hat selber alle Aufsätze (nach seiner Aussage) mindestens 2x durchgelesen und dann hinten dran seine Bewertung "ausformuliert". Nicht selten hing bei Rückgabe des Aufsatzes hinten ein A4 Zettel, die Vorder- und Rückseite mit rot beschrieben wie er persönlich den Aufsatz einschätzte....dann untendrunter nochmal paar Zeilen für ein Fazit und dann die Note....


    Bei uns hat sich kein Schüler diese "ausformulierten" Bewerungen durchgelesen (außer vielleicht die Musterschüler)....

  • Ich bräuchte mal eine Bestätigung, ob das stimmt.


    Wir sind gerade in Preisverhandlungen mit einem Kunden und der will uns folgende Erhöhung geben:


    12,55% auf den Lohn davon 80% -> 10,04%

    9% auf das Material davon 20% -> 1,80%


    Gesamt also 11,84%


    Passt das?

    Ich bin mir da eigentlich sicher.

  • So würde ich es auch rechnen.


    Woher kommen deine Zweifel? Wie hättest du z.B. anders gerechnet?

  • Sieht gut aus, sofern ihr einen Pauschalpreis habt, und die Segmente nicht aufgesplittet werden. Dann gehen die 10,04% natürlich auf den reinen Lohnanteil und die 1,8% auf den Materialanteil.


    Aber haben die beiden Faktoren einen gemeinsamen Grundfaktor gilt das Distributivgesetz...

  • A N Z E I G E
  • Dann widerspreche ich hier mal ;)

    Eigentlich kann man das nicht addieren, da Lohn & Material ja nicht den gleichen Anteil einnehmen.

    Wenn 1000 € Lohnkosten sind, und 2000 € Material, darfst du nicht auf 3000 € die 11,84 % anwenden, sondern musst das jeweilige auf seine Position anrechnen. Das ergibt dann deutlich weniger.

    Oder sehe ich das jetzt falsch?


    EDIT: okay, vergesst es, das hat der Kapitän ja schon geklärt, dass es nicht geteilt berechnet wird.

  • Aber ich kenne auch genug, die das absichtlich sequentiell anwenden würden, um das bisschen Zinseszins mitzunehmen, das man da verstecken kann...

    Ja darum geht es denke ich mal.

    Da wir aber idR Festpreise und das ganze eine große Mischkalkulation ist, geht das nicht so einfach.


    In der Industriereinigung in der Mindestenslohn um 12,55% gestiegen, davon dürfen wir lt. RTV 80% weiterberechnen.

    Diese will der Kunde komplett übernehmen (10,04%), da er das in seinen Compliance Regeln hat.


    Aber ein bissen mehr will man natürlich immer haben. ^^


    Wir starten überall mit 20% und am Ende einigt man sich auf 12,5-15%.

    Ganz schön anstrengend dieses Jahr.

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