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Landtagswahlen 2022 (Saarland, Schleswig-Holstein, NRW, Niedersachen) - Niedersachsen 9. Oktober 2022

  • Meine Gedanken sind oft sehr "rot", der Grund warum ich aber nicht die SPD sondern die CDU wähle ist der, dass die CDU "immer" probiert, das Gewünschte mit dem Möglichen zu verbinden. Die SPD hat zwar immer viele soziale, tolle Ideen, aber irgendeiner muss die Zeche am Ende nun mal zahlen.

    Das passt aber meiner Meinung nach so nicht. Die CDU zeichnet genauso Luftschlösser wie man hier sehen kann. Nicht anderes macht die SPD auch.

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  • alles soweit im Rahmen des zu erwarteten. Im Wesentlichen ist man zufrieden mit dem was man hat. Ich persönlich fände eine Beteiligung der grünen an der nächsten Regierung gut. Eventuell können sie sich den seniorpartner sogar aussuchen. Auch spd und juniorpartner cdu machen es solide. Die Fundamentaloppositionsparteien können nicht profitieren, die stimmung spricht nicht fpr Experimente.


    Schade um die 9 % afd.

    Am Ende werden die Nichtwähler wohl wieder stärkste Fraktion.

  • Meine Gedanken sind oft sehr "rot", der Grund warum ich aber nicht die SPD sondern die CDU wähle ist der, dass die CDU "immer" probiert, das Gewünschte mit dem Möglichen zu verbinden. Die SPD hat zwar immer viele soziale, tolle Ideen, aber irgendeiner muss die Zeche am Ende nun mal zahlen. Hier agiert die CDU für mich vernünftiger. Darüber hinaus wähle ich generell CDU , weil mich der Grundgedanke anspricht und ich ein durchaus konservativer Mensch bin. Da ich aber meine soziale Ader nicht verstecken kann bzw möchte, bin ich auch z.B. Mitglied der CDA - der soziale Flügel der CDU.


    In Niedersachsen wähle ich CDU, weil Herr Weil es nicht kann. Er hat mehr als unglücklich durch Corona geführt, vergisst bei allem was er macht völlig den ländlichen Raum und hat leider Häuser wie die LNVG völlig über bürokratisiert. Darüber hinaus ist er viel zu uninteressiert an der Clan-Bekämpfung und allgemein bezieht sich sein Regieren nur auf Hannover und Umgebung. Niedersachen ist ein Flächenland und dann erwarte ich von einem Ministerpräsidenten, dass er sich dessen auch bewusst ist. Natürlich war/ist die CDU auch in der Regierung, aber ich habe wirklich die Hoffnung, dass ein CDU geführtes Niedersachsen gewisse Dinge schneller umgesetzt bekommt. Darüber hinaus kenne ich auch noch persönlich ein paar Landtagskandidaten und traue diesen wirklich einiges zu und hoffe einfach, dass das der Startschuss zum Besseren wird.

    Ergänzend dazu das Thema Bildungspolitik: Die von SPD und Grünen angestrebte endgültige Schließung der letzten verbliebenen Förderschulen unter dem Banner der weiter zu entwickelnden Inklusion ist alles, aber nicht inklusionsfördernd: Was bedeutet denn diese Schließung? Dass gerade in den Grund- und Haupt-/Real-/Oberschulen noch mehr Kinder mit Förderbedarf in ohnehin schon vollgestopften Regelklassen neben ukrainischen Kindern und anderen Kindern mit Förderbedarf sitzen, während aufgrund der desaströsen Lehrerknappheit bereits einzelne Fächer komplett aus der Stundentafel gestrichen werden. Vereinzelt sind dann entsprechende Förderschullehrkräfte stundenweise anwesend, was dann als großer Wurf verkauft wird. Dann abzusehen, wie "gut" dann die Inklusion im Sinne der Kinder mit Förderbedarf funktioniert, wenn auch noch die letzten Förderschulen verschwinden, ist dann wirklich nicht allzu schwer.


    Die Bildungsagenda von SPD und Grünen ist dementsprechend alles aber nicht inklusiv, sondern letztendlich nichts weiter als eine verdeckte Kostensparmaßnahme unter dem Deckmantel der Inklusion, die letztendlich nur der Kritik des Landesrechnungshofs Rechnung trägt, der schon in dieser Legislaturperiode moniert hat, dass der Erhalt der Förderschulen zu kostspielig sei. Alleine aus diesem Grund ist schon die strategische Wahl bei der CDU, um unbedingt Rot-Grün zu verhindern.


    Fairerweise könnte man aber auch anführen, dass die bildungspolitische Vergangenheit von Herrn Althusmann jetzt auch nicht gerade als Wahlkampfargument dienen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von MCK ()

  • Wie stark war das denn? Ein bockstarker Bernd (on fire 🔥) und ein sachlich präziser Merz! Kein stumpfes Hau-Drauf, sondern eine sachliche Analyse des IST-Zustands. Das war gestern staatstragend von Herrn Merz. Groß, einfach nur groß!

  • bin zwar nicht 'ihr' aber auch Niedersachse. Ich habe nicht den Eindruck dass sich die Kräfteverhältnisse drastisch verschieben. Ist alles relativ unaufgeregt. Die CDU kann am ehesten vom großen Nichtwähler Lager oder vom rechten Rand gewinnen (nichtwähler stellen immer das größte Potential und die afd hatte glaub ich etwas zu gelegt). Der MP in NDS ist halt sehr mittig und durchaus akzeptiert in der Bevölkerung.

  • Glaubt ihr, dass ihr das Ruder noch rumreißen könnt? Nach den letzten Umfragen hat die SPD zwar keinen großen, aber immer einen gleichbleibenden Vorsprung von 3,4,5 %.

    Ich glaub daran. Beispiele dafür gab es ja gerade mit der Wahl in NRW zuletzt. Ich glaube, dass die CDU durchaus am Ende 5 % vor der SPD liegen kann. 42 % der Leute haben sich noch gar nicht entschieden, daher sind solche Umfragen im Vorfeld auch immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.


    Mein Tipp:


    Die CDU wird stärkste Kraft, wird aber trotzdem nicht den MP stellen dürfen, weil der passende Partner fehlt.

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  • Die CDU wird stärkste Kraft, wird aber trotzdem nicht den MP stellen dürfen, weil der passende Partner fehlt.

    Die Grünen haben sich schon klar positioniert? Ansonsten wäre es für Nicht-Niedersachsen doch keine große Überraschung, wenn auch dort Schwarz-Grün gebildet wird, sollte die CDU die stärkste Kraft werden.


    So wie es aktuell aussieht, könnte die FDP den Einzug knapp verpassen und dann können sich die Grünen aussuchen, mit wem sie regieren.

  • Würde auch wirklich nicht mehr sagen, dass die Grünen da irgendwie besonders an der SPD hängen würden. Das ist ziemliche Vergangenheit, da wird man ergebnisoffen mit beiden Seiten reden und gucken, wer mehr bietet.

  • Würde auch wirklich nicht mehr sagen, dass die Grünen da irgendwie besonders an der SPD hängen würden. Das ist ziemliche Vergangenheit, da wird man ergebnisoffen mit beiden Seiten reden und gucken, wer mehr bietet.

    Könnte man sich das aktuell trauen? Einige CDUler wie Merz würden daraus doch gleich einen Vertrauensbruch konstruieren, wegen dem die Ampelkoalition in Frage gestellt werden müsse...

  • Könnte man sich das aktuell trauen? Einige CDUler wie Merz würden daraus doch gleich einen Vertrauensbruch konstruieren, wegen dem die Ampelkoalition in Frage gestellt werden müsse...

    Eigentlich finde ich die Partner im Bund sollten auch immer die präferierten Partner auf Landesebene sein, weil es einfach Sinn macht, auch im Landtag eine Mehrheit anzustreben. Aber man hätte auch in NRW rechnerisch eine Ampelkoalition bilden können und die Grünen haben sich stattdessen für die CDU entschieden. Deshalb kann ich mir das auch in Niedersachsen gut vorstellen.

  • Die Grünen haben sich schon klar positioniert? Ansonsten wäre es für Nicht-Niedersachsen doch keine große Überraschung, wenn auch dort Schwarz-Grün gebildet wird, sollte die CDU die stärkste Kraft werden.


    So wie es aktuell aussieht, könnte die FDP den Einzug knapp verpassen und dann können sich die Grünen aussuchen, mit wem sie regieren.

    Die Grünen in Niedersachsen, sind nicht die Grünen wie z.B in NRW. Aus unseren Kreisen kommt selber klar die Meinung raus, dass wenn es sogar beide Seiten wollen würden, es niemals bis zum Ende gut gehen würde. Die Einschätzung ist halt die, dass die Grünen in Niedersachsen ideologischer unterwegs sind, als zb anderorts und das würde eine Zusammenarbeit unmöglich machen.


    Die FDP ist zu schwach und die SPD will keine weitere große Koalition , erst recht nicht als Juniorpartner. Daher denke ich, dass Rot-Grün ziemlich in Stein gemeißelt ist. Die Frage ist nur: Mit welchen Begleitumständen?

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