A N Z E I G E

Monday Night RAW Report vom 28.02.2022

  • Bisher fand ich es noch immer halbwegs OK. Bis vor nem Jahr gab es ja immer noch ein paar feste Teams. Bei WM waren Riott Squad, Mandy Rose & Dana schon länger zusammen. Tamina & Natalya und Lana & Naomi hat man früh auf der Road to Wrestlemania zusammengesteckt. Billie Kay sucht eine Partnerin war auch eine zumindest vorhandene Story.


    Aber nach der letzten WM hat man ja die Division nach und nach gekillt. Lana & Naomi, sowie der Riott Squad wurden durch ne Entlassungswelle erledigt, ebenso Billie Kay. Mandy zu NXT. Nia und Shayna durften nach dem Titelverlust noch etwas zusammenbleiben bis zum Split (und Entlassung von Nia). Etwa gleichzeitig Natalya und Tamina durch den Split. Und seitdem gibt es immer nur maximal 2 Teams. Die letzten 2 Monate nur noch eins.


    Ich finde den Titel eigentlich grundsätzlich OK und finde, dass man durchaus gute Storys mit Frauenteams erzählen kann. Aber in dieser Form macht es keinen Sinn. Mal sehen. Vielleicht ist ja die Unification der großen Titel ein Schritt Richtung Beendigung des Roster Splits. Dann hätte man genug Damen um mal 5 Teams zu bilden und ne Richtige Division draus zu machen. Aber ansonsten brauchst Du ja im Grunde drei Teams pro Brand, damit der Titel Sinn macht. 3 Teams pro Brand machen aber dann wiederum bei 10 Frauen pro Brand keinen Sinn.

  • A N Z E I G E
  • Der Sieger von Lesnar gegen Reigns darf nach einer bestimmten Zeit einen der beiden Titel abgeben. Merkt euch meinen Post, ich glaube das kommt bestimmt so.

    man würde es nicht Unification Match nennen, wenn man die Titel nicht zusammenlegt. Also sollte sowas nicht möglich sein.


    Dave Meltzer hat allerdings von einer WWE Quelle gehört, dass man längerfristig wegen den 2 Networks die man bedient, weiterhin 2 World Champions haben möchte. Da müsste man dann wieder einen neuen Titel einführen, was das Booking vom Unification Match absolut unsinnig macht.

  • man würde es nicht Unification Match nennen, wenn man die Titel nicht zusammenlegt. Also sollte sowas nicht möglich sein.


    Dave Meltzer hat allerdings von einer WWE Quelle gehört, dass man längerfristig wegen den 2 Networks die man bedient, weiterhin 2 World Champions haben möchte. Da müsste man dann wieder einen neuen Titel einführen, was das Booking vom Unification Match absolut unsinnig macht.

    wrestling-infos.de berichtet dazu folgendes:


    Am zweiten Tag kommt es dann zum Title vs. Title Match zwischen WWE Champion Brock Lesnar und WWE Universal Champion Roman Reigns. Obwohl dieses Match nun als „Titelvereinigungskampf“ promotet wird, gibt es auf längere Sicht keine Pläne, nur noch einen World Title für beide Shows zu nutzen. Bei WWE ist man der Meinung, dass es zwingend notwendig ist, bei beiden Brands je einen World Champion zu haben. Auch bei FOX und beim USA Network möchte man wohl jeweils einen eigenen Weltmeister bei „Smackdown“ und „RAW“. Dementsprechend wird man dem Sieger des Unification Matches bei „WrestleMania 38“ einen der beiden Titel bald wieder abnehmen.

  • wrestling-infos.de berichtet dazu folgendes:


    Am zweiten Tag kommt es dann zum Title vs. Title Match zwischen WWE Champion Brock Lesnar und WWE Universal Champion Roman Reigns. Obwohl dieses Match nun als „Titelvereinigungskampf“ promotet wird, gibt es auf längere Sicht keine Pläne, nur noch einen World Title für beide Shows zu nutzen. Bei WWE ist man der Meinung, dass es zwingend notwendig ist, bei beiden Brands je einen World Champion zu haben. Auch bei FOX und beim USA Network möchte man wohl jeweils einen eigenen Weltmeister bei „Smackdown“ und „RAW“. Dementsprechend wird man dem Sieger des Unification Matches bei „WrestleMania 38“ einen der beiden Titel bald wieder abnehmen.

    Ist doch ganz klar, was passiert.


    Der RAW-World-Title wird eingestampft. Reigns wird der United-Universal-Champion!


    Aber die WWE ist ja nicht dumm, versteht ihr?

    Bei RAW after Mania zaubern sie dann völlig überraschend die Galactic Championship aus dem Ärmel, die dann gleich ausgewrestlet wird! :megalol: :megalol:


    Das Schlimme ist, dass ich das nicht mal für unwahrscheinlich halte :megalol: :megalol:

  • In Prinzip sind die Raw Shows augenblicklich gar nicht so schlecht. Indem man derzeit mehrere Stories am laufen hat, gibt man der Show eine Struktur, die lange Zeit gefehlt hat. Alleine das macht Raw schon angenehmer zu schauen als vor einiger Zeit. Dazu setzt man zumindest vereinzelt Highlights.


    In dieser Woche sind das natürlich ganz offensichtlich Edge und AJ Styles, auf deren Match man einfach Lust haben muss. Die Inszenierung und Rollenverteilung ist auch wirklich sehr gut gelungen, damit der perfekte Kickoff der Fehde. Edge ist zudem einfach ein natürlicher Bösewicht, diese Rolle steht ihm deutlich besser als sein bisheriges Auftreten seit seinem Comeback. Ich finde auch nicht, dass dieses Match zu spät kommt. Beide sind noch gut genug in Form um ein großes Match zu bestreiten, zudem strahlen sie gerade als Veteranen etwas aus. Ohnehin haben beide eine Superstar-Aura, die den meisten konturlose Teilzeit-Main Eventern der WWE fehlt (wobei hier der Fehler nicht bei den Leuten selbst, sondern beim Aufbau und Booking liegt). Sehr schön, dass man Styles nun auch wieder in einer prominenteren Rolle einsetzt, statt ihn als Sidekick von Omos zu verschwenden. Ich hoffe, dass man die Story mit Edge nun nutzt, um Styles für einen weiteren Main Event Run zu etablieren, da er – wie schon gesagt – einfach einer der wenigen verbliebenen Stars ist. Hier setzt man also ein Highlight, das der vielbeschworenen Road to Wrestlemania gerecht wird.


    Zweites Highlight sind ganz klar Owens und Rollins, die einfach in allem was sie tun gut sind. Eine Schande, dass beide schon seit Ewigkeiten nur Nebendarsteller sind. Aber zumindest überzeugen sie mit ihrem Auftritt und sorgen für ein wenig Spotlight in der Tag Team Division. Das ist ganz schön, vor allem auch Gable und Otis zu gönnen, wird leider aber auch nicht nachhaltig sein. Weiterer Wermutstropfen: Im Prinzip hängt die Owens/Rollins Kombo für Wrestlemania weiter in der Luft. Es gibt keine nennenswerte Entwicklung. Der großartige Owens muss weiter seine eindimensionale und stupide Anti-Texas Rolle verkaufen, nur um dann vermutlich binnen weniger Minuten bei Wrestlemania von einem Mid-Fünfziger, der seit zwei Jahrzehnten kein Match mehr bestritten hat, aus dem Ring gefegt zu werden. Owens ist quasi nur der Anlass für einen weiteren Austin-Beer-Bash … ganz toll und nachhaltig.


    In einer perfekten Welt hätte man die Fehde schon länger beginnen können, zwei großartige Talker wie Austin und Owens hätten sich sicherlich intensive Promos liefern können. Und man hätte sicherlich einen besseren Anlass finden können, als dieses eindimensionale Texas-ist-doof. Warum nicht ein Owens, der die Legende provoziert und persönlich angreift (ein alter Mann der nur noch von seinem Mythos lebt, aber keinem mehr Angst macht). Mit Intensität und Brisanz hätte man auch die perfekte Ausgangslage für einen harten Brawl, der den Rentner Austin nicht überfordert hätte, aber mehr wäre als ein Match, in dem Owens am Ende ganz schlecht aussehen wird (zweifelt daran jemand?). Und am Ende könnte Owens gewinnen und seinen Bad Ass Charakter festigen, indem er die Legende besiegt. Das wäre perspektivisch sinnvoll, würde Austins Comeback interessant und intensiv machen und wäre ein Match, das mehr ist als nur ein PR Stunt.


    Daneben sind die Highlights rar gesät, aber zumindest erkennt man, wohin es gehen soll.


    Miz gegen die Mysterios ist in Ordnung, wobei Letztere weiterhin eher langweilen. Rey und sein Sohn strahlen halt viel zu wenig aus, um interessant zu sein. Dazu kommt der sich laaaaaaange hinziehende Vater/Sohn Zwist, bei dem es endlich mal Entwicklung geben muss. Dabei halte ich Dominik Mysterio gar nicht mal für untalentiert, aber er strahlt noch nichts aus und zeigt keine Charakterentwicklung (und hat ganz nebenbei den blödesten Wrestlernamen den man sich vorstellen kann – da verzichtet man auf etwas wohlklingendes wie Rex Steiner, aber behält ausgerechnet bei Dominik den Namen bei …). Wenn das Wrestlemania-Match zumindest zum lange überfälligen Turn führt, wäre ich damit einverstanden. Ein weiterer Vater-Sohn-Feelgood Moment wäre hingegen unschön. Spätestens nach Wrestlemania muss man Dominik in eine andere Richtung entwickeln (meinetwegen die Legado del Fantasma ins Main Roster hochziehen und Dominik dorthin turnen lassen, falls man ihn noch nicht auf eigene Beine stellen möchte – mit irgendwelchen mexikanischen Traditionsgerade oder „Rey will seinen Sohn nicht in seine Fußstapfen treten lassen“ Erklärungen bekommt man da sicherlich eine ordentliche Story hin).


    Die Ciampa/Ziggler Story tut auch niemandem weh, nur macht man hier einen ähnlichen Fehler wie bei Karrion Kross: man präsentiert Ciampa viel zu farblos, man gibt ihm keine Zeit zur Charakterentwicklung. Zwei Minuten Match inkl. Rollup macht nun auch nicht viel Lust nach mehr. Schade, da könnte man mehr rausholen. Da allerdings Ziggler und Roode auch kein großartiges Standing haben, wird das ohnehin belanglos. Ich glaube nicht, dass man so Ciampa wirklich gut etablieren wird.


    Alles was mit der Womens Division zu tun hat, schmerztauch ein wenig ob des verschenkten Potenzials. Man hat Talent, aber keine Idee wie man es entsprechend der Stärken und Schwächen einsetzen kann. Auf das Titelmatch von Belair und Becky hat kaum jemand wirklich Lust, weil die Chemie einfach nicht stimmt. Großartige Workerinnen im Ring, zweifelsohne, in ihren Rollen wirken sie aber fehlbesetzt und der Matchaufbau daher total antiklimatisch. Die Geschichte zieht sich auch schon seit Ewigkeiten, die Chemie beider ist aber zu schlecht, um eine solche Dauerrivalität heiß zu halten. Schade für beide Damen, die in anderen Fehden besser aufgehoben wären. Bianca hätte eine Pause vom Titelgeschehen inklusive Story zur Weiterentwicklung geholfen, Becky eine andere Herausforderin (Rhea Ripley, Asuka bei ihrer Rückkehr, was ganz anderes?) ebenfalls.


    Die Tag Team Szene ist derweil keiner Erwähnung wert, weil dort nichts passiert. Die Teams sind beliebig, der Titel kaum präsent und der Matchaufbau quasi nicht vorhanden. Dabei könnte man die Titel ja durchaus aufwerten, Talent ist ja da. Würde man sich auf nur einen Womens Titel festlegen, könnte man die Tag Team Gürtel komplementär dazu als wichtiges Ziel ausrufen. Man könnte Fehden (auch Singles Fehden) durch verschiedene Konstellationen auch besser erzählen und zugleich dem Tag Team Gold Relevanz verleihen. Das ist eigentlich gar nicht so schwer, allerdings beweist man ja auch bei den Männern seit Jahren, dass man kein Interesse und schon gar kein Gespür für Tag Team Wrestling hat. Daher gibt es auch keine Aussicht auf Besserung.


    Der Titelwechsel zu Balor war überfällig, weil Damien Priest bisher nichts ausgestrahlt hat und als Champion furchtbar langweilig war. Man gibt ihm nun zumindest die Möglichkeit sein Gimmick etwas aufzufrischen und einen erneuten Anlauf zu nehmen. Finn Balor bleibt derweil zwar ähnlich unspektakulär, könnte als Champion aber zumindest wieder ein wenig ins Rampenlicht rücken. Bei ihm sollte man auch dringend darüber nachdenken, wie man ihn präsentieren möchte. Aufgrund seiner Stärke im Ring gäbe es zumindest die Chance, den Midcard-Titel wieder zu einem Work-Horse Titel und Garant für gute Matches zu machen. Und mit Austin Theory steht ja auch eine talentierte Ablösung bereits in den Startlöchern. Eine überzeugende Matchserie gegen Balor wäre mit Sicherheit auch ein guter nächster Schritt für Theory.


    Was sonst noch erwähnenswert ist?


    - Omos bleibt furchtbar. Er hat kein Talent, keine Ausstrahlung und keinen Unterhaltungswert. Glaubte man wirklich, dass man damit jemanden wie Braun Strowman ersetzen könnte? Den „Tausch“ verstehe ich bis heute nicht, war Strowman doch der perfekte Big Man, bereits etabliert, im Ring glaubwürdig und solide (Omos ist weder das eine noch das andere) und charismatisch genug, um zwischen Monster Heel und knuffigen Riesen-Babyface alles zu spielen. Also der perfekte Big Show Ersatz. Omos dagegen ist NICHTS.


    - Bei Orton bleibt zu hoffen, dass er sich nicht verletzt hat. Hatte sich gerade neu erfunden und auch Riddle würde massiv darunter leiden. In der Kombination eines der Highlights bei Raw, und spätestens nach einem Turn wichtiger Entwicklungsschritt für Matt Riddle.


    - Vince McMahon gehört selbst nicht auf die Wrestlemania Card. Mit McAfee gegen Austin Theory könnte man es versuchen, sofern es der Entwicklung von Theory hilf. Allerdings müsste man in die Gänge kommen, damit die Story noch die nötige Brisanz bekommt.



    Insgesamt also eine für sich genommen solide Show, mit ein paar Highlights. Im Hinblick auf Wrestlemania passiert aber noch deutlich zu wenig, gerade bei Leuten wie Owens, Rollins, Theory, Riddle und Orton. Bei den Damen hält sich die Vorfreude ebenfalls in Grenzen. Wie schon in den vergangenen Jahren, hat man das Fingerspitzengefühl verloren, wie man den größten Event des Jahres aufbaut und sukzessiv auf den Höhepunkt zusteuert.

  • Tigersoul

  • Der Sieger von Lesnar gegen Reigns darf nach einer bestimmten Zeit einen der beiden Titel abgeben. Merkt euch meinen Post, ich glaube das kommt bestimmt so.

    Das denke ich auch und hoffe ich auch so. So hält man sich wenigstens die Möglichkeit offen mal wieder ein Titelmatch zu sehen, in dem man zwei Pin-Falls, zwei Submissions etc. erfolgreich ins Ziel bringen muss. Oder in einem Match geht Pinfall an Wrestler X der nächste an Wrestler Y und am Ende hat man wieder zwei Champions.

  • A N Z E I G E
  • Das wird dann die nächste große WWE-Storyline: Der Infinity Championchip. Reigns hat den blauen Gürtel, holt sich bei Mania den Roten, dann die Gürtel von Balor und Knoxville und zum Schluss den von Breaker. Dann vereinigt er sie alle zu einem Gürtel und löscht damit die gesammte Main Event-Szene der WWE auf.

  • Wenn man beide World-Titel langfristig vereinen will (woran ich nicht glaube, denn auch der letzte vereinte World-Titel hielt nur 3 Jahre durch), dann sollte man auch beide Women's-Titel vereinen. Das wird's dann bei WM39 mit Becky vs. Ronda geben, weil Title vs. Title macht ja alles gleich viel epischer, wie man uns aktuell vermitteln will.

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