A N Z E I G E

Wie sehr hat sich euer "Wrestling-Geschmack" verändert?

  • Wir Menschen entwickeln uns permanent weiter (zumindest in der Theorie ;) ) und Teil dieser Evolution ist Veränderung. Egal ob es um Essen, Musik oder Kleidung geht, oft unterscheiden sich unsere Vorlieben von denen aus alten Zeiten.

    War / ist das bei euch in Sachen Wrestling genauso?


    Ich erinnere mich, wie ich als Kind sehr begeistert war von Highflyer wie Rey Mysterio, Rob Van Dam, Paul London und anderen. Als Teenager war ich dann sehr angetan von Hardcore Wrestling, weshalb Namen wie Sabu, Raven, Abyss und andere bejubelt wurden.

    Seit längerer Zeit nun bin ich sehr angetan von sportlichem Wrestling (Pure Wrestling / Strong Styles / Catch as Catch Can / wie man es sonst nennen möchte) und kann nur bedingt was mit meinen einstigen Vorlieben anfangen. Natürlich bin ich von talentierten Cruiserweights beeindruckt aber wenn es eine Anreihung an Spots ist, ist es wenig bis gar nicht unterhaltsam.


    Ähnlich ergeht es mir mit Hardcore Wrestling; gelegentlich schaue ich gerne rein bei ICW NHB, GCW usw.

    Wenn es in einem Match dann aber nur zu stumpfen Eindreschen kommt, bin ich raus. Das macht keinen Spaß und erfordert wenig Talent. Mittlerweile geht es mir auch bei einigen Schlachten aus alten Tagen so. Ich habe nichts gegen Brawling aber etwas Talent zusätzlich schadet nicht.



    Wie ist es bei euch? Feiert ihr immer noch den selben Stil wie damals oder hat es sich auch bei euch verändert?

    Ring of Honor: Honor is real! 🤝

    XPW: You can't cancel, what was canceled.

  • A N Z E I G E
  • Also ich kann mit jeden Stil was anfangen, wenn er von den richtigen Leuten praktiziert wird.

    Am wenigsten sagen mir mittlerweile Spot- und Hardcore Wrestling zu, aber auch da gibt es Ausnahmen. Ich liebe zum Beispiel die Lucha Brothers, aber sobald ich die Young Bucks (vor allen Matt) seh will ich umschalten, dabei sind ihre Stile ja schon ähnlich.

  • Also ich kann mit jeden Stil was anfangen, wenn er von den richtigen Leuten praktiziert wird.

    Dem schließe ich mich an. Es muss halt zur Person passen und umgesetzt werden.


    Ich liebe zum Beispiel die Lucha Brothers, aber sobald ich die Young Bucks (vor allen Matt) seh will ich umschalten, dabei sind ihre Stile ja schon ähnlich.

    Geht mir genau umgekehrt ^^ Während ich die Bucks sehr gerne sehe, wirken die Aktion der Lucha Brothers für mich viel zu sehr einstudiert und choreographiert. Fand ich früher als Jugendlicher geil, mittlerweile mag ich solche Matches gar nicht mehr.

  • Also ich trauere schon dem Stil der 80er oder 90er Jahre hinterher. Man hatte eine gute solide Unterhaltung, ohne das man gewagtes bringen muss wie es heute ist. Auch kein Clusterf*ck, oder das man dauernd aus dem Finisher auskickt.


    Aber heute ist halt das das Wrestling schneller und auch gewagter, keiner der heutigen Fans würde diese Matches wie früher sehen wollen. Da hat man einfach nicht mehr das Gespür für.

  • Wie sich mein Geschmack verändert hat?

    Gar nicht!


    Ich schaue seit 1989 nonstop Wrestling und habe jede Art von Weiterentwicklung mitbekommen und mitgenommen.

    Jeder Stil ist bei mir willkommen, wenn man den Sport so liebt wie ich ist man einfach nur froh wenn es rund geht im Ring ;)


    Das einzige was mir nicht gefällt ist wenn es zu MMA lastig wird und kaum noch reine Wrestling Moves gezeigt werden, aber auch damit kann man klarkommen und sich etwas rauspicken was einem gefällt. Das schöne am Wrestling ist ja immer das man denkt man hätte alles gesehen nach über 30 Jahren....aber das stimmt nicht ;)

  • Gar nicht. Wrestling lebt davon, das es zahlreiche Stilrichtungen und Interpretationen im Booking Stil gibt.

    Das macht Wrestling auch so abwechslungsreich.

    "Wrestling ist ähnlich wie Politik oder Religion! Jeder hat seine Meinung, und jeder glaubt, dass er Recht hat." (Shawn Michaels)
    "Wer das Schlechte sucht, wird das Schlechte finden. Wer das Schöne sucht, wird das Schöne finden." (chinesisches Sprichwort)
    "Viele Leute sagen immer vieles, doch das darf man nicht zu ernst nehmen. Ich bin einer, der schaut immer geradeaus." (Niko Kovac)

  • In Bezug auf Wrestling-Stilen gar nicht, das was ich damals mochte mag ich jetzt noch immer.

    Wenn es etwas gibt was sich bei über die Jahre verändert hat dann die Tatsache das ich weitaus weniger +30 Minuten Matches gucke, egal wie hoch sie in den Himmel gelobt werden. Aber das ist dann eher so eine Komfortsache anstatt eine Veränderung meines Wrestling Geschmacks.

  • Früher hatte ich wahrscheinlich gar keinen, damals haben wir uns alles reingezogen, jede Sekunde Wrestling wurde regelrecht aufgesaugt ganz egal wie das aussah was da kam. Heute würde ich sagen klassisches Wrestling mit vielen guten Aktionen und einer vernünftig ausgearbeiteten Geschichte. Was ich absolut nicht ab kann sind unrealistische Manöver bzw. sogar ganze Verläufe.

    R&S Kick A**

    ManCity verkündet bei Raw die Verpflichtung von Ronaldo, plötzlich erscheint im Simulcast bei Nitro ManU. Dank an A.Maximus!

  • Matchstory, Matchstory, Matchstory!


    Das ist für mich mittlerweile das entscheidende, gar nicht mal so sehr der Stil. Deswegen funktionieren für mich auch noch alte Matches von Hart, Sting, Flair und Co. Heute sind es dann umso mehr der American Dragon, Punk, Omega und Konsorten.


    Bei den Storys bin ich natürlich Erwachsener geworden und durch die starken Serien der 00er und 10er Jahre geprägt. Intelligent müssen sie sein und mit rotem Faden. Daher fühle ich mich eher bei AEW zuhause, da Pancakes, wöchentliche Turns und das fehlende Gedächtnis der WWE Entertainer mich übelst nervt und generell die Intelligenz der Zuschauer beleidigt.

  • Wie der "echte" Sport entwickelt sich auch Wrestling weiter. Man passt sich dann vielleicht etwas an. Mein Geschmack hat sich so gesehen fast gar nicht verändert. Ich bin für alle Wrestling Stile offen. Von Comedy, Matwrestling. Spotwrestling bis hin zu Death Matches kann ich mir alles angucken. Gut, ganze 3-stündige Death Match Shows vielleicht nicht mehr. Daran hab ich mich früher sattgesehen bei IWA-MS und CZW, aber vereinzelt wenn ein Death Match auf einer Card ist, dann geht das. Ansonsten halt alles.


    Ältere Sachen gehen auch immer, auch wenn einiges furchtbar schlecht gealtert ist, was man früher in den 90ern noch ganz toll fand. An den Matches der Attitude Era zum Beispiel hab ich heute kaum noch Spaß, weil das meiste nur wie stumpfes Gebrawle daherkommt. Das war nüchtern betrachtet schon damals nicht gut, aber man nahm es irgendwie anders wahr. Gebessert hat es sich zum Glück dann als Angle, Benoit, Jericho, Guerrero etc. zu WWE kamen und WCW bot immerhin eine solide Midcard und Cruiserweigth Division an.


    Wenn es etwas gibt was sich bei über die Jahre verändert hat dann die Tatsache das ich weitaus weniger +30 Minuten Matches gucke, egal wie hoch sie in den Himmel gelobt werden. Aber das ist dann eher so eine Komfortsache anstatt eine Veränderung meines Wrestling Geschmacks.


    Das ist bei mir anders rum. Früher kosteten mich lange Matches Überwindung diese zu schauen, wenn ich vorher wusste, dass ein Match länger geht. Heutzutage freue ich darüber wenn ein langes Match erzählt wird. Vorausgesetzt es macht Sinn und das Dargebotene hat Hand und Fuß wie zuletzt bei Nakajima/Kenoh oder Danielson/Hangman.

  • Grissom


    Dem letzten Absatz schließe ich mich uneingeschränkt an. Ich freue mich ebenfalls wenn ein Match nicht schon nach 5 Minuten rum ist. Das aufeinandertreffen von Omega & BD passt auch sehr gut in diese Kategorie. Hier machte es einfach Sinn

  • Für mich ist ebenfalls die Matchstory entscheidend und weniger der Stil.

    Auch ein Spotfest kann gut erzählt sein.

    Das Einzige was ich nicht so gut schauen kann sind Death Matches.

    Ein bisshen Hardcore gerne aber wenn es nur noch um Glas und Lightubes geht bin ich raus. Und so Gabel Gepickse und Geschneide kann ich gar nicht ab.


    Am liebsten sind mir Techniker wie Danielson oder Allrounder wie Punk, die wissen, wie man eine Geschichte erzählt.

    One World under Punk

    Statlander for Womens Champion


    #TeamSpears

    #TheChairmanCometh

  • Anfangs war ich eher der Typ, der ne Schwäche für Highflying hatte (mochte anfangs Rey Mysterio), ging dann zu Tag Team Wrestling über, dann zu Leuten, die am Mic gut waren und Stories erzählen konnten (sowohl verbal als auch im Ring), ehe ich 2009 dank zweier jetziger WWEler zum Indywrestling mit all ihren - damals noch für mich Teenager ohne Social Medias - positiven Facetten. Hatte dann 2010 eine Pause aus allen sportlichen TV-Sachen genommen, ehe ich dann 2011/12 wieder langsam mit dem Summer of Punk und ROH/PWG erneut zum Wrestling kam. Seitdem ist das ein Hin und Her bei mir.


    Die WWE wird mich trotz ihrer sehr schlechten Entscheidungen wohl nie verlieren, weil ich da immer noch meine Favoriten haben werde, IW habe ich nach dem GFW-Desaster wieder lieb gewonnen, mit AEW freunde ich mich langsam auch an.


    Wrestlerisch bin ich aber alleine deswegen nicht so leicht in eine Schublade zu stecken, weil ich Wrestling nur noch sporadisch und als Hobby, wenn ich mal Zeit habe, konsumiere. Am ehesten würde ich sagen, dass ich eher der Typ bin, der ein Gesamtpaket braucht, aber ich sehe manche minimalen Abweichungen nicht so schlimm an. Das Einzige, was mich seit Jahren stört (und ich deswegen vermutlich aus Trotz dagegen bin), sind Hypes. Ich merke das spätestens, seitdem man Banks extrem gut geredet hat, mir das alles von ihr aber nicht gefiel. War anfangs mit AEW auch so (auch wenn ich diese Vorstellung geil fand ^^ ), geht mir teilweise mit NJPW so, mit HOOK sowieso, aber so ticke ich halt.

    Schwarz und Weiß bis in den Tod!
    Cupsieger 2018 - ich war dabei!

    Liebhaber schlechter Wortspiele

  • Das ist bei mir anders rum. Früher kosteten mich lange Matches Überwindung diese zu schauen, wenn ich vorher wusste, dass ein Match länger geht. Heutzutage freue ich darüber wenn ein langes Match erzählt wird. Vorausgesetzt es macht Sinn und das Dargebotene hat Hand und Fuß wie zuletzt bei Nakajima/Kenoh oder Danielson/Hangman.

    Es fällt mir heutzutage echt schwer mich hinzusetzen und solche langen Matches zu gucken. Wenn ich sowieso die komplette Show gucke ist das kein Thema (Beispiel Kenou/Nakajima), aber so viel Zeit für ein einzelnes langes Match aufzubringen (wie z.B. der Draw zwischen Page und Danielson oder die meisten IWGP World Titel Matches letztes/dieses Jahr) wenn ich die Promotion sowieso nur so halb verfolge sitzt bei mir einfach nicht mehr drin.

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