A N Z E I G E

NFL Season 2021 - Divisional Round

  • Welche beiden Duelle erleben wir in den Championship Games? 32

    1. AFC: Chiefs @ Titans (12) 38%
    2. AFC: Bills @ Titans (7) 22%
    3. AFC: Bengals @ Chiefs (5) 16%
    4. AFC: Bengals @ Bills (7) 22%
    5. NFC: Buccaneers @ Packers (13) 41%
    6. NFC: Rams @ Packers (14) 44%
    7. NFC: 49ers @ Buccaneers (3) 9%
    8. NFC: 49ers @ Rams (2) 6%

    Spannung war in den meisten Wild Card Duellen Fehlazeige. Abgesehen von den Siegen der Bengals und 49ers erlebten wir in vier Duellen deutliche Klassenunterschiede. Dazu hat sich mit der NFC East auch schon eine Divison komplett aus den Playoffs verabschiedet. Alle anderen sind mindestens noch mit ihrem jeweiligen Sieger vertreten.


    Manche Klatsche fühlte sich schon wie eine Mischung aus Demütigung und Slapstick an. Bei den Eagles schoss sich der gefloppte 2020er Erstrundenpick Jalen Reagor vermutlich selbst ins aus. Zuletzt meist nur zum Returner degradiert hatte er selbst mit dieser Aufgabe große Mühe. Aber auch im Passspiel scheiterte Reagor an grundlegenden Dingen wie 1 gegen 1 Duelle.


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    Aber an ihm lag es zweifelsfrei nicht, die Eagles zeigten auf beiden Seiten des Balles eine blutleere Vorstellung, konnten nur am Ende etwas Ergebniskosmetik betreiben, als Tampa Bay mehrere Gänge zurückgeschaltet hatte.


    (Alle Spiele wieder live bei DAZN und ProSieben)


    Samstag:


    Bengals @ Titans

    Derrick Henry kehrt zurück. Der lange vermisste Star RB hat seine Verletzung auskuriert und soll Tennessee nun die entscheidenden Prozente in den Playoffs geben. Ausgeruht sollte die Mannschaft sein, da man die Wild Card Woche ja auf dem Sofa verfolgen konnte.

    Die Bengals waren eines der beiden Teams, dass sich durchgehend anstrengen musste. Die Raiders ließen sich einfach nicht abschütteln. Kurz vor Schluss roch es bereits schwer nach Verlängerung, als die Raiders auf sieben Punkte herangekommen waren und nur noch 9 Yards bis zur Endzone hatten. Doch der äußerst unverständliche Pass von Carr beendete die Raiders Saison. Ein Wurf vor die Endzone, in eine Doppeldeckung. Germaine Pratt musste nur zugreifen.


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    Etwas Trubel gab es rund um den Touchdownpass von Burrow auf Tyler Boyd. Kurz vor dem Catch gab es einen Pfiff, der Touchdown wurde aber doch gegeben. Letztlich dürfte er keinen Raiders-Spieler irritiert haben, dafür war er zu dicht am Catch. Die Vermutung, Burrow habe beim Wurf außerhalb des Feldes gestanden bewarheitete sich auch nicht.


    Bei den Bengals war danach natürlich Partystimmung angesagt. Der elendige Playoff-Fluch ist endlich weg, der Geist von Andy Dalton und Marvin Lewis sitzt maximal noch Im Keller der Ghostbusters.


    76 Duelle gab es bisher zwischen den beiden Franchises. Die Menge ergibt sich aus der Historie als die Titans noch als Houston Oilers unterwegs waren und beide Teams eine Division teilten. In den letzten Jahren trafen sich beide nur vereinzelt, fünf Mal seit 2008. Drei dieser Spiele gingen an die Titans. Die einzige Playoff-Begegnung gab es am 6. Januar 1991, in der Wild Card Runde. Die Oilers verloren damals deutlich mit 14-41. Es war für lange Zeit der letzte Playoffsieg der Bengals.



    49ers @ Packers

    Während die Packers im eiskalten Green Bay nicht vor die Tür mussten erlebten die 49ers das ganz große Drama der vorigen Woche. Mehr Dramatik als im letzten Viertel hatte man selten.

    Die 49ers waren kurz davor das Spiel zu Ende zu laufen, mit einem First Down wäre alles entschieden gewesen. Dann bekam Samuel den Ball und schaffte es. Oder doch nicht, nach review änderten die Referees ihre Entscheidung. Ungefähr zwei Finger breit fehlten den 49ers zum Glück. Ein Fall für einen QB Sneak? Natürlich. Den gab es, er war erfolgreich...dachte man in der Bay Area. Ein komplett selbst verbockter False Start warf wieder alles durcheinander.

    Die Cowboys kamen mit 32 Sekunden nochmal an den Ball und kämpften sich über das Feld. Doch an der gegnerischen 40 Yard Linie, bei 14 Sekunden Rest, geschah etwas, das viele nicht nachvollziehen konnten. Vermutlich fast alle. Die 49ers Defense hatte sich Erwartungsgemäß weit hinten positioniert, jeder rechnete mit dem langen Ball oder zumindest einem kurzen Wurf an die Seite um nochmal 10-12 Yards zu machen. Vielleicht noch mit einem ganz kurzen Run für paar Yards. Doch Prescott lief weite, machte einen Slide bei 24 Yards Rest und neu Sekunden übrig...und bekam sein Team nicht mehr dazu einen Spike zu machen. Laut Regelwerk muss der Referee den Ball freigeben, das haben Prescott & Co ignoriert. Es fehlte eine Sekunde. Aber das war nur ein Aspekt der Niederlage, mit unnötigen Strafen haben sich die Cowboys diverse Stöcke in die Speichen geworfen.


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    Duelle zwischen den 49ers und Packers sind ein moderner Klassiker der Liga. Trotz unterschiedlicher Divisionen gab es vor allem in den letzten Jahren diverse Aufeinandertreffen. Seit 2018 gab es die Begegnung alleine fünf Mal, zuletzt erst Ende September. Acht Mal hatte man das Duell in den Playoffs, obwohl es da erst 1996 die Premiere gab. Vor 2 Jahren trafen beide Teams im NFC Championship Game aufeinander, damals konnten die 49ers mit einem deutlichen 37-20 Erfolg in den Super Bowl einziehen. Green Bay hatte damals einen horrenden Start, lag zur Pause 0-27 hinten. Es war das größte Abend in der Karriere des verletzungsgeplagten Running Back Raheem Mostert, der den Cheeseheads vier Touchdowns einschenkte. Er kann seinen Kollegen aber nur die Daumen drücken, steht seit Woche Eins auf IR.




    Sonntag:


    Rams @ Buccaneers

    Ausgepowert sollte hier niemand sein, beide Teams konnten früh in den Schongang wechseln. Bei den Rams war das sicherlich überraschender. Deren Defense verpasste den Cardinals eine erste Halbzeit aus der Hölle. Ganze drei Mal schafften die Cardinals ein First Down, alle in einem Drive. Die restlichen Drives endeten mit einem Punt und einer mit Pick Six. Selbst der eine funktionierende Drive war dann eine Interception. Die Rams konnten das Spiel mit Sony Michel und Cam Akers kraftsparend über die Zeit bringen. Selbst Odell Beckham Jr. durfte am Ende einen weiten Pass über 40 Yards auf Cam Akers schmeißen.

    Für OBJ und Matt Stafford war es der erste Playoffsieg der gesamten Karriere. Beide hatten zuletzt 2016 die Postseason auf dem Platz erlebt.

    Tampa Bay hatte einen einfachen Heimsieg gegen die Eagles, bei dem früh alles entschieden war und dessen Endresultat von 31-15 knapper aussieht als es war. Auch in diesem Spiel gab es von Beginn an einen Klassenunterschied, zu Beginn des 4. Quarters stand es 31-0 ehe die Eagles Ergebniskosmetik betreiben durften. Aber irgendwie stellten sich mir Fragen. Die Bucs taten sich sehr schwer damit Spieler zu schonen, Brady spielte jeden Drive, angeschlagene Liner wurden zurück aufs Feld geschickt. Nun sind Tackle Tristan Wirfs und Center Ryan Jensen stand Mittwoch auf "Questionable". Dazu kommt der Schlag von HC Bruce Arians gegen den Helm von Safety Andrew Adams. Arians wollte damit eine Strafe gegen Adams vermeiden, allerdings kann man sich fragen ob es da keine andere Möglichkeiten gibt die natürliche Coaching Autorität auszuwirken. Die Liga hat Arians zu einer Geldstrafe von 50.000 $ verurteilt.


    Das Matchup gab es vergleichsweise selten, 27 Mal seit dem Beitritt der Buccaneers 1976. In den letzten Jahren nahm die Schlagzahl aber zu. 2019 gab es beim 55-40 Sieg Tampas eines der Spiele mit den meisten Punkten überhaupt. Alleine das letzte Viertel lieferte sechs Touchdowns und ein Field Goal. Letzteres von Matt Gay, der nun auf der Gegenseite steht. Das letzte Duell gab es im September, da gewannen die Rams daheim mit 34-24. In den Playoffs sahen sich beide Teams zwei Mal, jeweils im NFC Championship Game. 1980 gewannen die Rams mit 9-0 in Florida, 2000 11-6 in der alten Heimat St. Louis. Diesmal darf man aber sicherlich mit mehr Punkten rechnen.



    Bills @ Chiefs

    Auch diese beiden Teams mussten in der Wild Card Runde nicht über sich hinauswachsen. Die Chiefs taten sich anfangs allerdings etwas schwer. Eine Serie an Punts, eine Interception und dann Williams' doppelter Fumble, bei dem sich die Steelers nach 20 Minuten Spielzeit die ersten Punkte des Spiels sicherten.


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    Bis dato war es für Freunde des Offensivspektakels ein fürchterlicher Anblick, denn auch von den Steelers kam nichts. Aber für die Chiefs war dieser Fumble ein Weckruf. Mahomes warf bis zur Pause drei Touchdowns, darunter für einen 48-Yard Touchdown auf Travis Kelce.


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    Nach der Pause legten die Chiefs munter mit drei weiteren Touchdowns nach. Mahomes kam letztlich mit 5 Touchdowns, 404 Yards und über 75% Completions vom Feld. In einem Spiel, bei dem in den ersten 20 Spielminuten so gar nichts lief. Seinen besten Auftritt seit langem hatte Jerick McKinnon. Der ehemalige Vikings Running Back konnte in dieser Saison nur vereinzelt mal Yards auf Tableau bringen. Nun sorgte er für 142 Yards, 61 per Lauf und 81 nach Pass, dazu einen Touchdown. Für den verletzungsgeplagten McKinnon, der 2018 und 2019 wegen Knieoperationen verpasst hatte, der stärkste Auftritt seit seinem Comeback.


    Mahomes war gegen die Steelers stark, aber Josh Allen in seinem Match noch etwas stärker. Von Beginn an wurden die Patriots mit schierer Dominanz zerlegt, gar vorgeführt. Es war ein deutliches Ausrufezeichen und für einige der Schritt Buffalos zum AFC-Favoriten. Die Defense wies Mac Jones & Co im Pass- und Laufspiel in ihre Schranken, die Offense funktionierte in beiden Varianten - was will man mehr? Josh Allen kam auf 308 Pass- und 66 Rushing Yards, brachte 21 von 25 Pässen an und warf für 5 Touchdowns. Nur um Haaresbreite, 0.7 Punkte, verpasste Buffalos QB das perfekte Passer Rating von 158.3.

    Auch Devin Singletary hielt seine gute Form der letzten Wochen und konnte in seinem fünften Playoff-Spiel erstmals die Endzone erreichen, sogar doppelt. Auch Dawson Knox unterstrich seine gute Saion mit zwei Touchdowns.


    Auch dieses Partie hatten wir bereits in der Regular Season. Im Oktober gewannen die Bills deutlich mit 38-20. Der 27. Sieg in der 51. Begegnung dieser Teams. Vor gut einem Jahr, am 24.1. waren die Chiefs siegreich, gewannen das AFC Championship Game mi 38-24. Davor trafen sich beide schon drei weitere Male in den Playoffs. Obwohl der Sieger dieser Duelle stets im Super Bowl vertreten war, ging er dort stets leer aus...

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  • Morgen Nacht wird es ernst. Nach dem Saisonverlauf ist ein Divisional Match im Lambeau Field erstmal ein Grund für Freude und Zufriedenheit. Wenn man sich die Spiele und explizit die 2. Saisonhälfte der 49ers im Detail anschaut, komme ich unweigerlich zu dem Fazit, dass wir da morgen gewinnen können. Der Leistungssprung in vielen Mannschaftsteilen ist bemerkenswert und speziell die Run Defense und Secondary hat einen riesen Satz gemacht, nachdem man die Packers Ende September schon hätte schlagen müssen.


    Natürlich hat sich auch bei den Packers einiges getan, das ist mir klar. Wenn man sich die Werte der Mannschaftsteile nüchtern betrachtet, kann es nur auf eines hinauslaufen. Run, Baby, Run. Unser Run Block ist exzellent, wir haben mit Mitchell und Samuel 2 Monster im Backfield und mit dem Shanahan Scheme alle Möglichkeiten, ein Spiel wie das im NFC Championship Match 2019 zu wiederholen. Die Packers Run Defense ist nicht überragend, so wie die gesamte Defense.


    Weiterhin haben wir einen Pass Rush, der seit einigen Wochen überragend funktioniert und die gegnerischen QB teils bis zu 50% ihrer Plays unter Druck setzt. Nick Bosa wird wohl gecleared und auch Fred Warner ist nicht mal questionable. DeMeco Ryans hat in seinem ersten Jahr als DC einen großen Sprung in der Saison gemacht und die Defense wieder auf das 2019er Niveau gehoben. Wir waren mal das Team mit den meisten DPI Calls, das hat man fast komplett abgestellt.


    Kommen wir zu den negativen Punkten: Wir spielen in Green Bay, es werden Temperaturen um die -10 bis -15 Grad erwartet. Das ist für ein Team aus der Bay Area sicher kein besonders angenehmes Wetter. Vielleicht hänge ich diesem Umstand auch zu hoch, aber ich befürchte, wir werden viele muskulären Probleme sehen. Wir haben einige Spieler, die bereits angeschlagen in das Spiel gehen und auf dem steinharten Boden eher weniger geschont werden.


    Und dann hat man natürlich einen Aaron Rodgers in absoluter Top Form. Er hat uns dieses Jahr schon gezeigt, was er anstellen kann, wenn es drauf ankommt. Er kann das Team quasi im Alleingang (mit Adams) durch ein Spiel tragen. Deshalb muss man alles daran setzen, das Passspiel zu unterbinden und sie zum Laufen zu zwingen. Dann werden sie nicht viel zu Stande bekommen.


    Eigentlich hätte ich jetzt noch unser katastrophales Special Team angeführt, aber die Packers haben ein noch schlechteres, Nummer 32 der Liga. Das war mir so nicht bewusst. Dahingehend wird sich das wohl egalisieren.


    Mit Rodgers sind die Packers sicher favorisiert, ohne ihn wären es die 49ers in meinen Augen. Nichtsdestotrotz bin ich optimistisch und wäre auch enttäuscht, wenn man da morgen rausfliegt. Und wie gesagt, eigentlich ist die Saison super gelaufen und man ist über den Erwartungen. Aber nach den letzten Spielen und der Leistungssteigerung ist da einfach mehr drin, wenn man seine optimale Leistung abruft.

  • Ich denke, Du schätzt die Wetterbedingungen sogar zu gering ein. Allein das würde sogar bei leichten Vorteilen der 49ers auf dem Papier für die Packers sprechen.


    Von daher gehe ich hier doch recht sicher von einem Packers Sieg aus. Ausserdem nehme ich den 49ers bis heute sowohl die Ausbootung von Montana und die Entlassung von Kaepernick übel ;)



    Ansonsten sehe ich die Titans und Bucs ebenfalls in der Favoritenrolle.


    Mit großer Spannung erwarte ich Bills @ Chiefs. Hier könnten die Bills die Nase vorne haben.

    Danke für alles Jaime


    Wenn Atomkraft nachhaltig ist, dann ist Krieg auch Frieden, Freiheit Sklaverei und Unwissenheit Stärke. Oder um es nicht mit 1984 zu vergleichen: Fleisch ist nun vegan!

  • Ich hoffe einfach auf die Rams. Ich will einfach die Gefahr Brady im Super Bowl wieder siegen zu sehen, so früh wie möglich ausmerzen. ;)

    Ich glaube der versucht tatsächlich solange weiterzuspielen bis er für jeden Finger einen Ring hat, hoffentlich gehört er nicht zu den Menschen die auch an den Zehen Schmuck tragen. ^^

    Wenn er und die Mannschaft die beste Leistung bringen soll es mir recht sein, die Buccaneers waren nicht gerade erfolgsverwöhnt in den letzten Jahren.

  • Es werden vier knappe Spiele, wobei ich auf die Titans, Packers, Rams und Chiefs hoffe. Für mich das wichtigste Spiel natürlich das meiner Packers, wobei mir unsere Lauf-Defense etwas Sorgen bereitet, aber ich hoffe das es A-Rod richten wird

  • Bengals@Titans


    Die Bengals müssen sich aufjedenfall noch etwas steigern im Vergleich zur letzten Woche wo man mehrmals verpasst hat den Deckel draufzumachen. Key wird sein genügend Pressures auf Tannehill zu bekommen und das mit einem angeschlagenen Hendrickson. Offensiv hat man aufjedenfall genug Firepower um genügend Pkt auflegen zukönnen. Ob die Henry Rückkehr so gut für die Titans ist weiß ich gar nicht bei 100% wird er nicht sein und wenn es dir Titans dazu veranlässt ihre Early Down Run rate wieder deutlich hochzuschrauen könnte es schnell nach hinten losgehen wie die letzten Playoff Games. Key für die Bengals hier wird sein AJ Brown und Julio im Griff zuhaben und die Titans dann vllt sogar zum Run einzuladen und explosive Plays zuverhindern. Letztendlich ist die Talentgap eigentlich zugroß für die Bengals aber ich glaube an Burrow und vertraue Vrabel überhaupt nicht das er die richtige Run Pass Balance findet.


    Score : 27:24 Bengals


    49ers@Packers


    Im ersten Spiel waren die 49ers der erwartet eklige Gegner und den Packers die Mal wieder schlecht gegen den Run sind werden mit Samuel allerhandzutun haben von daher werden die 49ers aufjedenfall eine Chance haben. Die Frage ist kann Jimmy G mit seiner verletzten Hand mehr beitragen als gegen die Cowboys denn die Packers werden sicherlich gegen die Secondary der 49ers 28+ Pkt auflegen und ich denke das wird letztendlich zu viel sein für Jimmy G.


    Score: 31:24 Packers


    Rams@Buccaneers


    Hier werden wahrscheinlich die Trenches entscheiden. Falls bei den Buccaneers Jensen und Wirfs angeschlagen spielen sehe ich hier gute Chancen für den Rams Pass Rush das Spiel zu übernehmen und wenn Brady Druck kriegt hat er Probleme das hat man selbst geben die Eagles gesehen. Genauso kann es aber auch die Rams treffen Whitworth fällt aus und die Buccs Defense scheint gerade wieder etwas heißzulaufen. Wenn die Buccs den Run wieder ähnlich gut stoppen wie gegen die Eagles wird es schwer für die Rams weil ich Stafford nicht wirklich vertraue gerade im Vergleich zu Brady.


    Score: 24:20 Buccs


    Bills@Chiefs


    Vermutlich das Spiel der Playoffs. Alle erwarten ein High Score Feuerwerk.

    Wenn Allen weiter so On Fire ist und dazu Singletary zumindest ordentlich spielt wird es sehr schwer die Bills zu stoppen dazu ist die Bills Defense dann auch nochmal ein höheres Level als die Chiefs Defense. Aber wir reden hier halt immernoch von Allen der halt jederzeit auch mal ein Down Game drin haben kann. Auf der anderen Seite können sich die Chiefs diesmal keine 5 Possessions ohne Score zum Start wie gegen die Steelers leisten aus dem Loch würde selbst Mahomes nicht mehr rauskommen andererseits hat man gesehen wie schnell sie 20+ Pkt auflegen können. Letztendlich kommt es drauf an spielt Allen sein Niveau sehe ich die Bills vorne gerade weil ich der Defense den ein oder anderen Stopp mehr zutraue, spielt Allen aber einen Tick schlechter sind die Chiefs auch jederzeit in der Lage das zunutzen.


    Score: 38:35 Bills

  • Ich frage mich gerade, wie viel % der aktuellen Spieler bei der Ausbootung Montanas überhaupt schon gelebt haben.

    Geht ja auch nicht gegen die Spieler, sowohl damals als heute.


    Ok, die Montana Causa mag verjährt sein, trotzdem war er der erste QB der 49ers, den ich dort hab spielen gesehen und von dem ich auch Fan war. Das bleibt halt hängen (wobei ich Young seine Qualitäten nicht abspreche, aber er war halt nicht Joe ;) )


    Die Entlassung von Kaepernick bleibt dennoch, was für mich eben durchaus zu einer weiteren und aktuelleren Missgunst dem Verein gegenüber resultiert.

    Danke für alles Jaime


    Wenn Atomkraft nachhaltig ist, dann ist Krieg auch Frieden, Freiheit Sklaverei und Unwissenheit Stärke. Oder um es nicht mit 1984 zu vergleichen: Fleisch ist nun vegan!

  • Geht ja auch nicht gegen die Spieler, sowohl damals als heute.


    Ok, die Montana Causa mag verjährt sein, trotzdem war er der erste QB der 49ers, den ich dort hab spielen gesehen und von dem ich auch Fan war. Das bleibt halt hängen (wobei ich Young seine Qualitäten nicht abspreche, aber er war halt nicht Joe ;) )


    Die Entlassung von Kaepernick bleibt dennoch, was für mich eben durchaus zu einer weiteren und aktuelleren Missgunst dem Verein gegenüber resultiert.

    Du solltest trotzdem für die Niners sein, wenn man die letzten Aussagen von Rodgers so liest:


    Nein, nur weil nicht jeder mit deinen Bullshitaussagen übereinstimmt, lieber Aaron, ist es keine Zensur. Vielleicht hättest du dich auch einfach impfen sollen und nicht rumschwurbeln und das arme Opferlamm spielen?

    <--früher:gems, S. Tshabalala, Busenbommel, Jos Luhukay, Per Skjelbred, One Man Brand, Gemsi, The Spätzle One, Nick Change
    Wie er seinen ersten Auftritt im Olympiastadion erlebt habe, wurde er gefragt: "Wahnsinn", sagte Skjelbred. "So ein großes Stadion." Er sei schon als Kind bei einem Schulausflug vom Olympiastadion beeindruckt gewesen. Jetzt habe er Gänsehaut gehabt. "Gåsehud, auf Norwegisch. Klingt wie Gänsehut", sagte Skjelbred. Kichern. Kurz wieder Junge sein.<---Per Skjelbred über das Oly

  • Ok, die Montana Causa mag verjährt sein, trotzdem war er der erste QB der 49ers, den ich dort hab spielen gesehen und von dem ich auch Fan war. Das bleibt halt hängen (wobei ich Young seine Qualitäten nicht abspreche, aber er war halt nicht Joe ;) )

    Bei mir war das witziger Weise genau anders. Als ich mich anfing für Football zu interessen war es gerade das Jahr, indem Young übernommen hat. Ich bin also mit Steve Young als dem Prototypen eines Quaterbacks (für mich) aufgewachsen. Vermutlich habe ich deswegen auch eine Vorliebe für diese Art von Quaterbacks und nicht so sehr für die Pocket-Player wie Montana.


    Dass Rodgers eine Bumsbirne ist ändert zwar an meinen Sympathien für heute Nacht nichts mehr (wäre es für die Niners gewesen und mochte Green Bay schon allein wegen den schmerzlichen Playoff-Niederlagen in den 90ern nie), aber trotzdem, extrem unangenehmer Typ.

    Choo Choo.

  • Du solltest trotzdem für die Niners sein, wenn man die letzten Aussagen von Rodgers so liest:


    Nein, nur weil nicht jeder mit deinen Bullshitaussagen übereinstimmt, lieber Aaron, ist es keine Zensur. Vielleicht hättest du dich auch einfach impfen sollen und nicht rumschwurbeln und das arme Opferlamm spielen?

    Ich finde es so traurig, dass ein Ausnahmesportler wie Rodgers sein Andenken und seine Lebensleistung mit solchen Shit-Aussagen beschmutzt.


    Ihm kann und wird es sicher egal sein, aber bei mir bleibt da immer was hängen.

  • Bei Rodgers Aussagen gehe ich natürlich völlig konform. Ändert dennoch nicht an der Grundsympathie für die Cheeseheads. Allein der Aspekt, dass es die einzige Franchise ist, die in Besitz der Fans ist, macht die Packers für mich sympathisch.


    Aber versteht mich nicht falsch. Ich wünsche den 49ers trotzdem nichts schlechtes, sind ja nicht die Patriots ^^

    Daher würde ich mich über den Packers Sieg freuen, aber mich über einen Sieg von San Francisco auch nicht ärgern.

    Danke für alles Jaime


    Wenn Atomkraft nachhaltig ist, dann ist Krieg auch Frieden, Freiheit Sklaverei und Unwissenheit Stärke. Oder um es nicht mit 1984 zu vergleichen: Fleisch ist nun vegan!

  • Joe Montana hat damals nahezu 2 komplette Saisons mit Verletzungen verpasst und befand sich allmählich in der finalen Phase seiner Karriere. Steve Young war der jüngere Quarterback und konnte die offensive Produktion um eine Stufe anheben und verbessern.


    Wären die Bedingungen ähnlicher gewesen, wäre es möglich, dass Montana und Young mit einem ähnlichen Status in die Geschichtsbücher eingegangen wären. Young hatte da im Direktvergleich den Nachteil, dass der Overall Supporting Cast (speziell Defense) nicht mehr an die vorherigen Montana Jahre rankam und gleichzeitig sich eine toughe Konkurrenz entwickelte mit den starken Cowboys oder dann auch den Packers. Zudem änderten sich während den Young Jahren die Strukturen in der Liga mit der Einführung des Salary Cap, was schlussendlich dann auch die Bedingungen erschwerte.


    Montana war ohne Zweifel einen großartiger Leader und ein Clutch Player, wenn es drauf ankam. Young selber aber auch ein sehr talentierter und revolutionierender QB. Prinzipiell eine Fackelübergabe, wie sie sich viele Teams heuer nur wünschen könnten oder würden. Und wenn schlussendlich auch die Anzahl an gewonnen Super Bowls bei Montana als Starter wesentlich höher war als mit Young als Starter, standen sie sich qualitativ in nicht viel nach, wenn man andere Parameter miteinbezieht und tiefer betrachtet.

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