A N Z E I G E

[NB] AEW Dynamite Report vom 12.01.2022

  • War ganz okay. Jede Show ohne Cargill ist eine gute Show und auch die zweitgrößte Verschwendung von AEW-Sendezeit (Darby Allin) war zum Glück nur kurz zu sehen. Cole überzeugt weiterhin mit allem, was er tut und MJF ist sowieso Gott. Ansonsten hat es mich sehr gefreut, dass Archer wieder fit ist und auch gleich in ein prominentes Programm gepackt wird. Sicher wird er Page nicht den Titel abnehmen, aber schön, dass man wieder etwas mit dem Murderhawk Monster anfängt. Apropos Page: Das "Shoot me!", als Lambert auftaucht, war das absolute Highlight dieser Show.

  • A N Z E I G E
  • Für mich wurde bei dieser Ausgabe klar, wie stark ich momentan die SuperKliq und die Undisputed Era ich in ihrer Präsenz finde und wie verhunzt aus meiner Sicht The Pinnacle ist. Der Auftritt am Anfang war sehr gut und als Britt Baker dazugekommen ist, hat man dieses Geflecht aus verschiedenen alten und neuen Verbindungen noch einmal um eine spannende Facette erweitert. Ob sie sich zerstreiten, oder die Liga noch ein paar Monate zusammen unsicher machen, die Konstellation holt mich zu einhundert Prozent ab und Adam Cole ist der ideale Dreh- und Angelpunkt in diesem Stable.

    Auf der anderen Seite ist The Pinnacle für mich nur noch eine laues Lüftchen. Wardlow wird das Momentum des Matches geraubt, indem er einen dummen Einroller einstecken muss, Shawn Spears wirkt wie der Trottel vom Dienst und FTR scheint sich um die Gruppe gar nicht mehr zu kümmern. Dabei könnte man Wardlow einfach auch mal den entscheidenden Impact geben, damit er MJF endlich abstreifen kann und Shawn könnte auch so viel mehr. Da rettet dann MJFs gutes Acting auch nicht viel an dem Gesamtschaden, denn The Pinnacle von dieser Präsentation davonträgt. Nach so vielen Powerbombs ernsthaft noch ein Einroller-Finish einbauen, stößt mir gerade immer noch auf.

    Wenn wir bei Impact schon mal sind, ich fand auf der einen Seite den Angriff von Sting und Darby richtig gut und auf der anderen Seite auch Lance Archer einen willkommenen Übergangsgegner. Die beiden Faces haben sich toll präsentieren können und lassen sich kein bisschen ausbremsen, während Archer endlich wieder zurück ist und gleich mal Hangman zeigt, wo der Hammer hängt. Klar, er ist nicht der, der Hangman den Titel abnehmen wird, ein guter Herausforderer wird er jedoch schon sein, bevor Hangman dann gegen seinen PPV-Gegner fehden wird. Nach einem begnadeten Techniker ist ein Monster auch ein schöner Kontrast um Hangman als Champion reifen zu lassen. Dan Lamberts Rede fand ich nebenbei gut. Zeigt, dass er auch mal loben kann, wenn etwas selbst ihm gefällt.


    Bei Deeb gegen Shida fand ich die Eskalation sinnig, denn wenn man noch ein paar Matches der beiden bringen will, kann man ruhig eine härtere Gangart wählen.


    Und dann kam Brody King! Wow, das House of Black wächst! Super, seine Präsenz ist direkt ein voller Erfolg und er kann gleich zeige, welch zerstörerische Kraft er mitbringt. Das ist aktuell neben den Machenschaften um Adam Cole, die Bucks, KOR und Fish meine liebste Story überhaupt. Heiß wie Frittenfett ist da jede weitere Entwicklung für mich. Mit Penta hat man auch einen würdigen Gegner, der den Varsity Blondes beistehen kann und gleichzeitig auf Augenhöhe mit Black ist. Wenn ich an Penta bei Lucha Underground zurückdenke, gibt es da so viele Möglichkeiten, wie die Geschichte weitergehen kann.


    Insgesamt habe ich wenig bis gar nichts über die Matches geschrieben, da ich die meisten nur als Vehikel für die Geschichten drumherum empfand und die wenigste In-Ring-Action besonders herausgestochen ist. Womit ich auch gar kein Problem habe, es muss nicht jede Show absolute Granaten im Ring geben, wenn der Rest passt.

  • Was hast du gegen Darby Allin?

    Die pure Langeweile. Jedes Match ist gleich, er steht einem körperlich überlegenen Gegner gegenüber, zeigt massig harte Spots und am Ende gewinnt er dann doch. MJF hat es mal sehr gut auf den Punkt gebracht: Glorified Stuntman. Mit Sting hat man ihn für mich kurzzeitig interessant gemacht, aber das ist auch schon seit ca. März wieder vorbei, da hat man für mich einfach den Moment verpasst, etwas mit ihm anzustellen.

  • Die pure Langeweile. Jedes Match ist gleich, er steht einem körperlich überlegenen Gegner gegenüber, zeigt massig harte Spots und am Ende gewinnt er dann doch. MJF hat es mal sehr gut auf den Punkt gebracht: Glorified Stuntman. Mit Sting hat man ihn für mich kurzzeitig interessant gemacht, aber das ist auch schon seit ca. März wieder vorbei, da hat man für mich einfach den Moment verpasst, etwas mit ihm anzustellen.

    Fandest du Jeff Hardy denn auch nicht gut..? Weil ich finde, dass er mich sehr an ihn erinnert.

    "well enough is enough and it's time for a change"

    "with a tear in my eye, this is the greatest moment in my life"

  • Fandest du Jeff Hardy denn auch nicht gut..? Weil ich finde, dass er mich sehr an ihn erinnert.

    Nö. Hardy war für mich nie mehr als ein solider Midcarder. Aber im Vergleich mit Allin hat er zumindest etwas ausgestrahlt und so ausgesehen, als könnte er gegen größere Wrestler bestehen. Allin nehme ich das einfach nicht ab.

  • Ich finde das Finish beim Punk Match plötzlich doch gut. 8)


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  • Wardlow wirkt überhaupt nicht trottelig.

    MJF konnte den Hals nicht vollkriegen. Wardlow wollte ihn doch die ganze Zeit Pinnen. Punk war stehend KO. Kein Wunder das er nicht mehr mit Gegenwehr gerechnet hat.

    Wardlow musste sich halt mit MJF beschäftigen. Punk hat dann seine letzten Reserven mobilisiert.

    Ich finde das hat niemanden geschadet.

  • Ich persönlich finde, dass v.a. MJF "schlecht" dabei wegkommt, weil er seinem Schützling Wardlow damit den sicheren Sieg genommen hat und für die Niederlage gesorgt hat, was wiederum zu Spannungen führt. Schlecht aber nicht im Sinne, dass er dadurch in der Darstellung seines Charakter Schaden nimmt, denn dahingehend haben seine Aktionen Sinn gemacht und waren nachvollziehbar. Schlecht sind eher die storytechnischen Folgen die ihm dadurch entstanden sind. Punk hat trotzdem gewonnen und Wardlow ist noch wütender auf ihn. Wardlow kommt mit dieser Darstellung recht gut weg. Er hat zwar verloren, aber nur weil MJF es einfach übertrieben hat, ansonsten hat jeder gesehen, dass er einen dominanten Sieg gegen einen der Top Stars von AEW eingefahren hätte. Klar kann man sich die Frage stellen, wieso Wardlow überhaupt auf MJF gehört hat, aber das verbuche ich eher unter der Kategorie einer Heel Präsenz und der normalen Handlungsweise eines Handlangers, der die Befehle seines Chefs ausführt. So muss er eigtl. auch agieren, damit er durch ständige Misserfolge eigenständiges Denken und Handeln entwickeln kann, was wiederum notwendig ist um einen sinnvollen Turn zu vollziehen.

  • Ich finde das Finish beim Punk Match plötzlich doch gut. 8)


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    Hast Du auch gesehen, was nach dem Match passiert ist.

    Diesel ist ausgerastet.

    Zwei Ringrichter KO geschlagen und Bret Hart danach noch zwei Jackknife Powerbombs verpasst.

    War nicht besonders glücklich nach dieser Niederlage. ;)


    Wardlow's Ausraster ist bis irgendwann verschoben.

    "Wrestling ist ähnlich wie Politik oder Religion! Jeder hat seine Meinung, und jeder glaubt, dass er Recht hat." (Shawn Michaels)
    "Wer das Schlechte sucht, wird das Schlechte finden. Wer das Schöne sucht, wird das Schöne finden." (chinesisches Sprichwort)
    "Viele Leute sagen immer vieles, doch das darf man nicht zu ernst nehmen. Ich bin einer, der schaut immer geradeaus." (Niko Kovac)

    Einmal editiert, zuletzt von Guru-Kovac ()

  • Nach der Anzahl an Powerbombs, finde ich schon, dass Wardlow trottelig rüberkommt. Wenn sieben (?) Powerbombs nicht ausreichen, dann wertet ihn das ab. Punk hat immer noch genug Kraft ihn für einen 3 Count einzurollen, sowas sollte nicht passieren dürfen. MJF trägt die Schuld, Wardlow lässt sich aber nun mal auch überrumpeln. Eure Argumentation finde ich schlüssig, kann man natürlich so sehen, bei mir kam es jedoch anders an. Wären es zwei oder drei Powerbombs gewesen, ich wäre eher d'accord mit euch.



  • Muss man ganz klar differenzieren. Diesel war zu dem Zeitpunkt schon Tweener, verlor den Titel welchen er fast ein Jahr hielt und turnte nach dem Match endgültig zum Heel.


    Bei Warldow und Punk diente es komplett für einen anderen Zweck. Die Umstände sind komplett verschiedene, nur die Small Package kam quasi aus der selben Position.

  • es ist doch aber schlüssig, dass Wardlow sich von nem rollup übertölpeln ließ? wardlow ist neu , punk hat erfahrung… das wissen, dass wardlow gewonnen hätte, hätte er nicht auf seinen Chef gehört, wird ja dazu führen, dass er hoffentlich nächste Woche MJF eine verpasst und nicht nur die Hand verdreht… er war ja kurz davor… und ich hab drauf gewartet und dann haben sie s doch gestreckt, diese Wahnsinnigen.



    aber ist schon geil, was sie mit dem house of Black da in petto haben… das schwarze Auge bvon Black wird ja immer größer… und wie lässig er den Gegner an King gegeben hat für den move… sah lässigaus. auch die cannon ball in die ecke von King sah sehr geschmeidig aus von der Bewegung her…


    auch spannend, wie Julia quasi da reinpasst… als Black Queen wirkt das sicher cool. mal sehen wie die Transformation von statten geht.


    Die provokante Hirsch mit Statlander gefällt mir auch… da wirds krachen…


    Debb vs. Shida … aua aua… sehr gut gespielt


    war wirklich wieder alles unterhaltsam, bis auf Brandon Cutler… der nervt mit seinem Klapsband und diesem Spray…. vor allem wie er Britt vollsprüht…. wozu… nun ja


    hat wieder Spaß gemacht und auf nächsten Donnerstag wird sich wieder gefreut.

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