A N Z E I G E

NFL Season 2021 - Week 6

  • Wer sind euere bisherigen Top 3 Quarterbacks in dieser Saison? 37

    1. Justin Herbert (25) 68%
    2. Tom Brady (19) 51%
    3. Josh Allen (18) 49%
    4. Kyler Murray (16) 43%
    5. Lamar Jackson (14) 38%
    6. Dak Prescott (9) 24%
    7. Russell Wilson (3) 8%
    8. ein anderer (2) 5%
    9. Joe Burrow (1) 3%
    10. Patrick Mahomes (1) 3%
    11. Aaron Rodgers (0) 0%

    Folgende Teams haben ihre Bye Week: Falcons, Saints, Jets und 49ers.


    Thursday Night Game, 2:20 Uhr:


    Buccaneers (4-1) @ Eagles (2-3)

    Es war ein sehr merkwürdiger Sieg der Eagles gegen die Panthers. Über weite Strecken war es eine horrende Offensivleistung mit vielen schlechten Playcalls und weit überworfenen Pässen. Negative Krönung dabei ein Safety. Es dauerte bis spät ins letzte Drittel, dass Hurts einen funktionierenden Drive hinlegte und den ersten TD schaffte. Wesentlich stärker präsentierte sich die Eagles Defense, die Darnold zu seinem deutlich schwächsten Saisonspiel zwang. Vor allem in Hälfte zwei war die Defense zur Stelle, das Special Team konnte auch den ersten geblockten Punt seit der Steinzeit erzwingen. Highlight aus Eagles-Sicht war dann die Interception von Steven Nelson im letzten Drive der Panthers, welche das Spiel quasi entschied.

    Die Buccaneers Offense ist nach dem Wackler gegen New England wieder voll in die Spur. Die Dolphins-Secondary, eigentlich eine die sich zu den solideren der Liga zählen darf, wurde von Brady und seinen Receiver in mehrere Stücke gerissen. 411 Yards, 5 TD, zweistellige Zahl an Yards pro Pass im Schnitt – wenn man bedenkt welche Nudelarmigkeit manch anderer Oldie an den Tag legt ist Brady einfach absurd. Die Defense der Bucs untersagte den Dolphins den Lauf, hatte aber mit dem Passspiel ihre Probleme. Den großen Prüfstein wird Tampas Defense in den nächsten Wochen aber auch nicht vor der Nase haben – da reicht dann meist auch Durchschnitt.


    Sonntag, London Game, 15:30 Uhr:

    Dolphins (1-4) @ Jaguars (0-5), live auf ProSieben

    Man könnte langsam die Vermutung haben, dass die NFL ihre Grottenspiele nach Europa auslagern möchte ;). Das Ost-Florida Duell ist mal wieder ein Kampf darum wer weniger schlecht aussieht. Die Dolphins wurden von den West-Florida Bucs gerade komplett vermöbelt und dürfen sich keine große Hoffnungen mehr auf einen positiven Saison Record machen. Das Problem der Dolphins ist der kommende Draft, denn eine Negativsaison stand absolut nicht auf dem Zettel. Der kommende Erstrundenpick in Folge des Waddle-Picks in Philadelphia gelandet. Immerhin: Tua könnte zurückzukehren, aber auch er muss ja schon ein wenig um seine Zukunft kämpfen.

    Die Jaguars...existieren. Urban Meyer, mal nicht tanzend, hat nun auch die gewünschte Identität verraten. Er wünscht sich von den Jaguars pro Spiel 250 Yards Rush & 250 Yards Pass.


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    Das ist ganz schön viel Gelaufe. Vor allem für ein Team, welches in fast jedem Spiel ständig hinten liegt und das außer Robinson ziemlich viel Meh auf RB hat. Trevor Lawrence ist ja nun auch kein Typus Lamar Jackson oder Jalen Hurts.



    Sonntag Frühschicht, 19 Uhr:


    Chargers (4-1) @ Ravens (4-1), live auf ProSiebenMaxx

    Die Ravens wollen es wohl auf Biegen und Brechen spannend machen? Gegen die ehemalige Baltimore Franchise aus Indianapolis hatten die Ravens ihre Probleme, 12 Minuten vor dem Ende stand es noch 25-9 für gut auftretende Colts. Danach fiel bei Indy alles in sich zusammen, während die Ravens zur Aufholjagd bliesen. Mark Andrews fing zwei Touchdowns, das Special Team blockte ein Field Goal und dann vergeigte Blankenship die Chance zum Game Winning Field Goal. In der Overtime maschierten die Ravens sehr dominant zum TD. Vor allem Lamar Jackson zeigte mit 86% angekommener Pässe für 442 Yards und 4 TDs eine herausragende Leistung als Pass Spieler, was ihm ja vereinzelt noch immer abgesprochen wird.

    Einen herausragenden Quarterback sehen wir derzeit auch bei den Chargers, Justin Herbert spielt sich bereits in seinem zweiten Jahr in die Elite der NFL. Er gewann die Punkteschlacht gegen die Browns, führte die Chargers in der 2. Hälfte in 5 von 6 Versuchen zum Touchdown. Herberts Arm ist eine absolute Waffe, die Bälle nicht nur weit, sondern auch präzise anbringen kann. Adrian Franke packte den Chargers QB in seinem aktuellen Quarterback Ranking auf Platz 1 der Liga und ich sehe wenig Gründe die dagegen sprechen – auch wenn es starke Alternativen wie Jackson und Brady gibt.


    Chiefs (2-3) @ Washington (2-3), live auf DAZN & ran.de

    Katerstimmung in Kansas City, mit einer negativen Bilanz hat man nach Woche 5 sicherlich nicht gerechnet, auch wenn es happige Gegner gab. Aber die Chiefs haben ein massives Problem, ihre Defense ist nicht schlecht. Sie ist nicht schwach. Sie ist dreadfully pathetic. Eine der schlechtesten Units, die mir so untergekommen ist. Das kann gutgehen wenn man einen Elite Quarterback wie Mahomes hat. Es kann aber auch in die Hose gehen, wenn selbiger Spielmacher auch mal einen richtig miesen Tag hat. Den hatte Mahomes gegen die Bills.

    Washington hat ein Problem und es ist nicht Taylor Heinicke. Der Quarterback hatte kein gutes Spiel und eine absolut schreckliche Interception. Man merkte seine Unruhe, nachdem Terry McLaurin von Lattimore weitestgehend aus dem Spiel genommen wurde.

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    Aber letztlich ist Heinicke nicht der Mann mit dessen Stärke man sich brüstet. Das betrifft die Defense. Die D-Line des Football Teams ist eine der besten der Liga und bringt das auch aufs Feld. Aber gefühlt steckt dort das gesamte Talent der Verteidigung. Die Linebacker und die Secondary sind äußerst anfällig. Der von den Bengals gekommene CB Williams Jackson III, 2016 Erstrundenpick, ist bisher ein großes Missverständnis und auch Safety Landon Collins ist sehr weit von seinen guten Leistungen bei den Giants entfernt.


    Packers (4-1) @ Bears (3-2)

    Der Sieg gegen die Bears war eine emotionale Achterbahn. Mit Looping, Korkenzieher und was es sonst noch gibt, das auf den Magen schlagen kann. Quasi drei Mal vergab Mason Crosby die Chance zum Sieg. Trotz letztlich 4 erzielten FGs war es eine der schlimmsten Tage des Kick-Verterans. Einen derart gebrauchten Auftritt hatte er letztmals 2018 in Detroit, als er nur einen von fünf Versuchen zwischen die Stangen brachte und zudem einen Extrapunkt verpasste. Abseits des Kicker-Dramas beeindruckte einmal mehr Devante Adams. Mit 206 Yards und einem Touchdown sammelte der 28-jährige einmal mehr Argumente für den Titel des besten Wide Receivers der NFL.

    Einen Adams hätte man in Chicago vermutlich sehr gerne, wobei dieser auch anständig eingesetzt werden müsste. Bei Matt Nagy darf man doch arg bezweifeln, dass dieser ein sinnvolles Konzept entwickeln könnte. Die Bears leben nur durch ihre Defense, welche Gegner zum Glück kleinhalten kann. Ex-Raider Khalil Mack und seine Unit konnte Las Vegas bei rund 250 Yards halten, aus denen nur ein Touchdown resultierte. Da reicht dann auch eine sehr vorsichtige Offense mit einem Justin Fields, der nur kurze Würfe machen darf.


    Bengals (3-2) @ Lions (0-5)

    Die Meldung über Joe Burrows Krankenhausaufenthalt nach dem Spiel sorgte für einen Schockmoment in Cincinnati, doch so wie es aussieht, ist sein Einsatz gegen die Lions nicht in Gefahr. Da alles gut ausging, kann man auch ruhig mal scherzhaft werden und die Kehlkopfverletzung auf einen Kloß im Hals schieben, der sich nach dem Field Goal Debakel von Ohio festgesetzt hatte... Mason Crosby lehnte drei Einladungen zum entscheidenden Field Goal ab, Evan McPherson tat es ihm gleich, auch wenn 57 und 49 Yards für einen Rookie sicherlich keine Pflichtaufgaben sind. Vor allem im ersten Fall, bei Gleichstand, 26 Sekunden und 4th&2 auf ein sehr, sehr langes Outdoor Field Goal zu gehen wird HC Zac Taylor sicher noch ein paar Mal aufs Brot geschmiert werden. Zumal die Packers dadurch schlagartig eine super Ausgangsposition hatten.

    Die Lions hielten in den ersten Wochen ganz gut mit, ernteten trotz Niederlagen Respekt. Auch diesmal schnupperte man kurz am Erfolg, kassierten dann mit dem Auslaufen der Uhr ein 54-Yard FG. Aber es wäre ein sehr, sehr glücklicher Sieg gewesen, denn Detroit kam das ganze Spiel über nur sehr, sehr schwerfällig über das Feld, der Pass Rush der Vikings dominierte die Line deutlich. Nur ein Fumble von Alexander Mattison kurz vor dem Ende gab den Lions die ungeahnte Siegchance. Aber können die Lions mehr als Respekt ernten? Die Offense ist qualitativ einfach kaum NFL-tauglich. Weder auf WR noch RB hat Detroit einen echten Playmaker. Swift ist da noch die brauchbarste Anspielstation neben TE Hockenson. Immerhin hat Amon-Ra St. Brown mit 7 Receptions für 65 Yards im zweiten Spiel in Folge gute Zahlen aufs Papier gebracht – vielleicht kann er ja in die Rolle hineinwachsen. Düsterer wird es um Jared Goff. Er macht zwar keine kapitalen Fehler aber man sieht auch einfach nichts warum die Lions über 2021 hinaus auf ihn setzen sollten. Die Zeit als NFL-Starter könnte für den 26-jährigen First Overall von 2016 ein frühes Ende finden.



    Texans (1-4) @ Colts (1-4)

    Was bitte war das denn von Davis Mills? Der Drittrundenrookie, welcher vergangene Woche noch von der Bills komplett zerfetzt wurde zeigt gegen die eigentlich starke New England Defense ein herausragendes Spiel mit 3 Tds, bei dem er sein Rookie-Gegenüber Mac Jones outplayed hat. Am Ende reichte es nicht, auch weil Ka'imi Fairbairn einen sehr verkorksten Tag hatte. Aber die Texans kämpfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ein paar lösbare Aufgaben kommen ja noch.

    Überraschend gut waren auch die Colts am vergangenen Wochenende unterwegs. Bis ins vierte Quarter sah es sehr nach einem Überraschungssieg und dem Comeback der Playoff-Ambitionen aus. Aber auch in Baltimore war Kicker-Drama angesagt, wenn auch nur auf Colts-Seite (Justin Tucker kennt kein negatives Drama). Rodrigo Blankenship hatte schon einen Extrapunkt verpasst, danach blockten die Ravens einen Field Goal Versuch und das vermeintliche Game Winning Field Goal endete links der Stangen. Bitter auch weil Carson Wentz sein bestes Spiel seit 2019 hatte und vielleicht doch noch Hoffnung darauf besteht, langfristiger Franchsie QB der Colts zu werden.




    Rams (4-1) @ Giants (1-4)

    Es ist schon bitter, erst verloren die Giants Saquon Barkley, zur Pause dann auch noch Daniel Jones und später Kadarius Toney per Ejection. Da war dann gegen die Cowboys nichts mehr zu holen, obwohl die Giants Offense mit Ersatz-QB Mike Glennon ein paar mal über das Feld kam. Glück im Unglück, dass die beiden wichtigsten Spieler der Giants-Offense keine langfristigen Verletzungen haben. Jones befindet sich noch im Concussion Protocol, Barkley könnte in Woche 7 wieder dabei sein. Die Ejection für Toney wird sich aufs kommende Spiel nicht auswirken, aber dennoch war es traurig, dass sein Breakout Game (189 Yards, 10 Receptions) auf so unrühmliche Art endete.

    Die Rams sind nach dem Sieg in Seattle wieder in der Spur, aber man kann sich die Frage stellen, ob man auch ohne Wilson Verletzung gewonnen hätte. Nach starkem Start ist bei Matthew Stafford ein wenig der Wurm drinnen, denn einige Würfe verfehlen ihr Ziel deutlich. Vor allem die Endzone-Interception wirkt komisch, denn um den Ball bewusst wegzuwerfen ist er doch arg tief und fangbar für Seahawks Safety Quandre Diggs gewesen. Und einer von Staffords Mitspielern war da so gar nicht.


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    Vikings (2-3) @ Panthers (3-2)

    Der Traum der Panthers ist endgültig rum, nach 3 Startsiegen gab es nun die zweite Niederlage. Bis tief in die 2. Hälfte hielt man die Eagles Offense komplett in Schach, ehe ein weiter Pass auf Quez Watkins ein großes Loch in die Defense riss. Offensiv ging bei den Panthers nach der Pause fast gar nichts mehr. Unter 100 Yards gelangen Darnold & Co in der zweiten Hälfte, einzig bei einem Field Goal war man noch mal halbwegs tief in der Hälfte der Eagles. Entscheidend kritisch waren dann die letzten Drives. Erst blocken die Eagles einen Punt, der sie in eine großartige Ausgangsposition brachte, dann landete Darnols 20 Yard Pass in den Händen von Eagles CB Steven Nelson.

    Bei den Vikings weiß ich noch immer nicht, wie ich sie so richtig einschätzen soll. Von den Teams mit negativer Bilanz waren sie vorige Woche der realistischste Kandidat auf die Playoffs. Nun haben sie die Bilanz auf 2-3 aufgebessert, aber an zuversicht habe ich eher etwas verloren. Mit Ach und Krach gab es einen Sieg gegen die Detroit Lions. Ist auch anderen passiert, aber das war nun die zweite dürftige Vorstellung in Folge. Viele Fragen gab es auch um die Szene zwischen Kirk Cousins und Mike Zimmer. War das nun Freude, Ärger, abgebauter Frust, der sich da entladen hat?


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    Gewinner des Abends war Vikings Kicker Greg Joseph. Zwar verpasste er Ende des 4. Viertels bereits ein 49 Yard Field Goal, konnte dann aber mit Ablaufen der Zeit den entscheidenden 54-Yarder zum 19-17 versenken. Mit dem zuvor verfehlten Kick und dem Last Minute Fehlschuss gegen die Cardinals im Hinterkopf war das für Joseph sicherlich eine extreme Erleichterung.



    Sonntag 1. Spätschicht, 22:05 Uhr:


    Cardinals (5-0) @ Browns (3-2)

    Mit 42 erzielten Punkten zu verlieren ist hart. Mit 531 Offense Yards zu verlieren schmerzt. Die Browns haben einen herausragendes Offensivspektakel gegen die Chargers mit 42-47 verloren. Ein reichlich kurioses Resultat, wenn man bedenkt, dass die Defense in den letzten Wochen stark, die Offense eher mäßig war. Nun gabs das komplette Gegenteil und Baker Mayfield warf auch erstmals seit 6 Spielen wieder für mehr als einen Touchdown.

    Etwas komisch war auch der Auftritt der Cardinals. Die gewannen ihr Spiel gegen die 49ers 17-10, aber die starke Offense, zuvor immer über 30 Punkte, geriet nach dem TD im ersten Drive stark ins Stocken. Offensiv sehr uninspirierte 49ers waren letztlich viel zu lange nah dran. Immerhin: Murray hat in seiner Bilanz nun eine ausgeglichene Statistik – 18 Siege, 18 Niederlagen und ein Unentschieden.



    Sonntag 2. Spätschicht, 22:25 Uhr:


    Cowboys (4-1) @ Patriots (2-3), live auf ProSiebenMaxx

    Die Cowboys maschieren weiter, auch wenn sie sich es beim Start gegen die Giants wesentlich schwerer als nötig gemacht haben, als zwei der ersten drei Drives in Turnover endeten. Doch im Anschluss endeten dann sechs von sieben Drives in den Punkten. Vor allem Trevon Diggs dominiert derzeit die Statistiken, hat in jedem Saisonspiel eine Interception gefangen und mancher möchte ihn bereits als DPOY auszeichnen. Sollten QBs überhaupt noch in Diggs Richtung werfen? Natürlich, denn auch wenn Diggs viele Interception sammelt, hat er gleichzeitig Probleme mit seiner Coverage und lässt sehr viele gegnerische Yards zu. Nach PFF-Grades ist Diggs unter den Cornerbacks gerade Mal auf Rang 38 – mit dem dritten Eagles CB Avante Maddox. Diggs Tandem-Partner Anthony Brown ist auf Platz 7 wesentlich weiter oben.

    Die Patriots bleiben weiter schwer einzuschätzen, wobei NFL-Mittelmaß aktuell wohl das Limit ist. Nach respektabler Leistung gegen die Bucs folgte nun ein in Teilen glücklicher 25-22 Sieg gegen die Texans. Die präsentierten sich stärker als erwartet, aber dennoch bleiben es die Texans und wie die Defense Davis Mills als Spitzen-QB aussehen lassen konnte, ist ihr Geheimnis. Am Ende wachten die Pats zumindest auf und Mac Jones kann sich ein Comeback ans Revers heften.


    Raiders (3-2) @ Broncos (3-2)

    Ja, was soll man aktuell zu den Raiders sagen? Jon Gruden ist weg, nachdem in seinem Mail-Verkehr, u.A. mit Ex-WFT-Präsident das komplette Beleidigungs-Bingo ausgefüllt wurde. Rassismus, Dskriminierung, Sexismus, LGBT-feindlichkeit – kaum etwas, das Gruden ausgelassen hat. Wie das Team nun darauf reagieren wird, lässt sich für mich kaum vorhersehen. War man vielleicht nicht mal überrascht? Gerade wenn man bedenkt, dass bei den Raiders mit Carl Nassib der erste aktive geoutete Spieler auf dem Platz steht. Gruden ist nun also weg (wurde zudem auch von den Bucs aus deren Ring of Honor geworfen), vorerst wird Rich Bisaccia, der Special Teams Coordinator als Head Coach einspringen.

    Auch bei den ehemals 3-0 Broncos ist man nun wieder in der Realität angekommen. Die Defense ließ sich früh von den Steelers überrumpeln und fand dann kaum noch ins Spiel während die Broncos Offense erst in der zweiten Hälfte mal ins Rollen kam. Feel Good Moment des Spiels war der erste NFL Touchdown von Kendall Hinton. Er war der arme Tropf, der letzte Saison bei der 3-31 Niederlage gegen die Saints als Quarterback agieren musste, nachdem alle Broncos QBs wegen eines Covid19-Verstoßes nicht einsetzbar waren. Wenn man als eigentlicher WR in so einer Situation vom Practice Squad ins kalte Wasser geworfen wird, kann man ihm diesen ersten Touchdown nur von Herzen gönnen. Zumal Hinton später einen weiteren wichtigen Catch hatte.


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    Sunday Night Game, 2:20 Uhr:


    Seahawks (2-3) @ Steelers (2-3)

    Wo geht die Reise der Seahawks nun hin? In den vergangenen Wochen haben 9-jährige ihren Geburtstag gefeiert, welche noch nie einen anderen Starting QB der Seahawks als Russell Wilson erlebt haben. Der vermeintlich unverletzbare muss nun erstmals in seiner seit 2012 laufenden NFL-Karriere ein Spiel von draußen verfolgen. Starten wird Geno Smith, den manche*r vielleicht schon vergessen hat. Der ehemalige Jets-QB startete zuletzt in 2017, damals in Diensten der NY Giants. Seit damals hatte Smith ganze 9 Passversuche in der Liga – bis Donnerstag. Nach Wilsons Verletzung musste er ran und hielt sich sehr wacker, wenn man diese ewige Pause berücksichtigt. Aber wie weit kommt man mit ihm, wo der Erfolg der Seahawks schon sehr mit der individuellen Klasse Wilsons verbunden ist? In ihrer knallharten Division darf sich Seattle schon jetzt nicht mehr viele Niederlagen erlauben.


    Monday Night Game, 2:15 Uhr:


    Bills (4-1) @ Titans (3-2)

    Wenn eine katastrophale Defense wie die der Chiefs eines nicht möchte, dann auf die Bills treffen. Josh Allen & Co führten die KC Verteidigung ziemlich böse vor. Selbst Dawson Knox, der noch nie über 67 Yards war, wurd von den Chiefs zur Deep Thread Waffe gemacht uns erreichte einen Touchdowns und 117 Yards. Auch die Defense war sehr dominant, zwang Mahomes zu seinem vielleicht schwächsten NFL-Auftritt.

    Die Titans haben nach der desaströsen Jets-Pleite ihren Frust an den Jaguars ausgelassen und das Divisionsduell mit 37-19 gewonnen. Einmal mehr war es die große Derrick Henry-Show mit 130 Yards und drei Touchdowns. Fraglich ob das am Ende gegen die Bills reichen kann. Ein Hoffnungsschimmer ist Julio Jones. Der Star-Receiver könnte nach Verletzung zurückkehren, dazu ist auch A.J. Brown wieder dabei. Es wird der zuletzt limitierten Titans sicher nicht schaden, dass Tannehill nun wieder seine besten Receiver am Start haben könnte.

  • A N Z E I G E
  • Ich bin sehr gespannt auf das Spiel gegen die Packers. Mit Bill Lazor als Playcaller in den letzten beiden Wochen war die Offense Lichtjahre besser als mit Nagys Unsinn und hat eine solide Identity geschaffen, die aber jetzt getestet wird wenn es gegen einen Gegner mit ernstzunehmender Offense geht (Disrespect fully intended gegen Lions und Raiders ;) ). Da wird Lazor Fields mehr fordern müssen. Ich denke nicht, dass man das Spiel gewinnen wird, aber wenn man es knapp hält und die Offense (und Fields) einen weiteren Schritt nach vorne macht wäre das sehr wichtig.

    Enjoy yourself - It's later than you think.


    Ulf das Krokodil und Guperman: Gone, but not forgotten. <3

  • Puh das war wieder sehr dürftig 3 Viertel lang. Die Niederlage hat man ja schon eingeplant aber das man Offensiv so gar nicht den Rhythmus findet gegen eine Secondary die die meisten Yards der gesamten Liga erlaubt. Die Statistik lügt vielleicht ein bisschen da es eigentlich kein Team versucht gegen die Bucs zu laufen. Aber 1 Rushing Versuch von Miles Sanders in der ersten Hälfte von einem RB ist eine absolute Frechheit. Nach 6 gespielten Spielen versteh ich immer noch nicht den Plan von Sirianni wenn er überhaupt einen hat. Hurts wird ein Gameplan aufgelegt in dem er á la Tom Brady als Pocket Passer spielen soll was absolut nicht seine Kernkompetenz ist. Die Defense war mir auch nicht aggressiv genug aber letztendlich hat man nur 28 Punkte zu gelassen. Die Baustellen in der Offense sind definitiv größer und macht mir für den weiteren Saisonverlauf und Zukunft ob mit oder ohne Hurts große Sorgen. Da muss noch einiges passieren ansonsten kann man Sirianni auch schnell wieder begraben.

  • Ja, das Spiel hat wieder viele Fragezeichen produziert. Erst läuft man, abgesehen vom ersten Drive, 3 Viertel lang total hinterher und plötzlich funktioniert es und man hat sogar noch die Chance das Momentum zu kippen. Leider war die Defense dann auch einfach mal platt.

    Jetzt muss einfach mal dringend ein konstanter Offense Plan her, der nicht in den ersten 3/4 aus 99% Passversuchen oder Hurts-Läufen besteht. Sanders kann laufen, Gainwell kann laufen und die Line hat sich auch etwas stabilisiert. Also nutzt da doch endlich mal etwas, um Hurts nicht gänzlich berechenbar aussehen zu lassen.

  • Also, dieses London-Spiel ist ja mal wieder eine grenzwertige Ansetzung. Klar, daß JAX dabei ist, ist man mittlerweile ja gewohnt, weil sich zuhause kaum jemand für sie interessiert. Und daß die Kommentatoren, um das Spiel zu bewerben, dauernd vom Derby faseln - okay, nur findet es halt nicht in Florida statt, und MIA ist auch nicht gerade gut zur Zeit. Das wird ein Spiel Not gegen Elend.

    Was passiert dann erst, wenn irgendwann tatsächlich mal ein Spiel in Deutschland stattfindet? Müssen dann beide Mannschaften sieglos sein?

  • Irgendwie verstehe ich die Kritik an Meyers nicht.

    Klar, für das was sieauf dem Platz vermurksen gerne, aber für das Video mit der Frau?! Oder das aus dem College? Ne, sorry, das verstehe ich nicht, das eine hat mit ihm nichts zu tun und beim anderen darf ohne Frage seine Frau sauer sein, aber das war es auch.

  • Irgendwie verstehe ich die Kritik an Meyers nicht.

    Klar, für das was sieauf dem Platz vermurksen gerne, aber für das Video mit der Frau?! Oder das aus dem College? Ne, sorry, das verstehe ich nicht, das eine hat mit ihm nichts zu tun und beim anderen darf ohne Frage seine Frau sauer sein, aber das war es auch.

    Zeigt halt eine gewisse fehlende Professionalität und passt zu seinem eher merkwürdigen auftreten als Jaguars HC. Ansonsten ist so ein Video natürlich in religiösen Kreisen verpönt, zumal die Familie Meyer eher den Trumpisten zuzuordnen ist (zumindest seine Frau)

  • Spiel noch mieser als erwartet, kann nur besser werden nach der Halbzeit.

    KwD: Beim Royal Rumble Match kommt als nächstes die Nummer 30. Niemand weiß, wer es sein könnte. Der Countdown läuft ab und dann sagt jemand "Knock knock!" Das Publikum fragt "Who's there?". Und herein kommt: Braden Walker.


    Miss you Bucky. #Flyers#Wizards#NBALive#WNBA#FTG#LFL

  • Das war ja mal ein komplett blindes Ei von Tua.

    "Ich war jüngst mit ihm bei einem Spiel im Old Trafford und es wurden Cantona-Songs gesungen. Einfach so, Jahre nach seiner aktiven Zeit und ohne, dass jemand mitbekommen hätte, dass er da ist. Als sie ihn entdeckten, begannen erwachsene Männer zu weinen."


    FC Schalke 04 & Carolina Panthers

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