A N Z E I G E

Wiederholungswahl in Berlin 12.02.2023

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  • Du hast es ja nicht gerade groß und erst recht nicht seriös ausgeführt. Immerhin ist das hier nicht Twitter.


    Achso jetzt habe ich gesagt, dass es die richtige Entscheidung war, die Wahl am Tag des Berliner Marathons durchzuführen. Berlin hätte davon übrigens abweichen können, wollten sie aber ausdrücklich nicht, dazu gab es damals eine Diskussion. Sie dachten, dass es keine Probleme geben würde.


    Ist es falsch, dass ich meine Meinung über den Senat äußere oder wo ist das Problem? Wenn du das machst, scheint es ja kein Problem zu sein. Und dass der Senat schlechte Arbeit leistet ist ja keine Mindermeinung.

  • A N Z E I G E
  • Könnte bei der Wahl auch durchaus eine kleine Chance für die Berliner CDU werden. Gaffey wird meines Erachtens 100 % vernichtend abgestraft werden und das alle Stimmen noch weiter nach Links gehen ist auch nicht unbedingt gesagt. Ach....schön zum Häuserwahlkampf nach Berlin und dann stehe ich auf mal vorm Brawler.. ^^

  • Ich finde es halt falsch es zu verknüpfen. Übrigens bin ich persönlich der Meinung, daß die generelle Arbeit in Angesicht der Pandemie durchaus im Rahmen war.


    Und natürlich hätte man die Berlin Wahl auch zwei Wochen vor oder nach der BT Wahl durchführen können - aber wäre das in Anbetracht der Kosten vermittelbar gewesen den Bürger zweimal in einem Monat wählen zu lassen?


    Wobei ich jetzt nicht einmal sicher bin, welcher Termin als erstes feststand: aber genau da begann daraus eine Katastrophe zu werden.

  • Ich finde es nicht falsch, da es in das Gesamtbild der letzten Jahre passt und nun die Möglichkeit besteht, einen neuen Senat zu bekommen. Dass der Senat manchmal auch was gutes macht, kann sowieso nicht von der Hand weisen. Du scheinst die Arbeit ja doch gut zu finden, wenn du den so sehr verteidigst.


    Für den Wähler sind höhere Kosten eher vertretbar, als ein Wahlchaos. Bundestagswahl stand zuerst fest, wenn ich mich richtig erinnere.

    Den Marathon hätte man auch verschieben können.

  • Ich habe eine sehr divergente Meinung zur Arbeit der Koalition. Generell kommt sie mir in der öffentlichen Wahrnehmung und tendenziöser Berichterstattung (Axel Springer, Focus etc) viel zu schlecht weg.

    Was nicht heißen soll, daß ich sie gut finde.

    Allein der Umgang mit dem Ergebnis der letzten Volksabstimmung spricht für sich. Auch ein Grund warum giffey weg muss.


    Den Marathon verschieben ist halt auch nicht günstig, aber dieser stand halt auch zuallererst fest - auch wenn so was die Bonner nicht interessiert

  • Den Umgang von Giffey mit dem Volksentscheid finde ich gar nicht mal schlimm. Da war die Koalition vorher viel schlimmer, aber das ist ja nochmal ein ganz anderes Thema.


    Es war absehbar, dass Ende September eine Bundestagswahl und Abgeordnetenhauswahl anstehen würde. Außer man rechnet mit einer Abschaffung der Demokratie. Mit etwas Weitsicht hätte man den Marathon nicht genehmigt, aber das kann man bei einem von Ideologien verblendeten Senat ja nicht vorwerfen. Da gibt es keine Weitsicht. Eine Verschiebung wäre auch günstiger als eine Neuwahl.

  • Sehe ich in beiden Punkten komplett anders.


    Das erste mag subjektiv sein, für mich ist sollte aber in einer Demokratie ein Volksentscheid absolut bindend sein.


    Zum anderen: Ob das organisatorisch mit all den Sponsoring von der einen und ganzjährigen Trainingsplänen auf der anderen Seite vereinbarend, als auch überhaupt vermittelbar gewesen wäre, sehe ich auch nicht.

    Und gerade da der Termin bereits feststand hätte man die Wahl nun mal nicht an diesem Tag terminieren dürfen - und da ist nun mal, wie du auch sagst, die Bundestagswahl so gelegt worden. Sicherlich keine Absicht, aber eben eine falsche Entscheidung, an die sich die folgende anschloss.

    Und ich musste schon während des Marathons durch Berlin, das ist nun mal quasi unmöglich im Verlauf der Strecke.

    Und als ehemaliger Wahlhelfer (Wahlvorstand) kann ich auch sagen: mit der ubahn bekommst du all die Materialien nicht zum Lokal.

  • Nur kurz : Weil die CDU ja auch immer gezeigt hat, dass sie das besser managen würde als Rot-Grün.


    Und Linke, AfD, Die Basis oder wer sich da noch berufen sieht, zu kritisieren, sollten dann auch bitte vormachen, dass sie Berlin besser regieren..


    Giffey hier in Neukölln fand ich im Übrigen nicht so verkehrt. Nur als Berliner Bürgermeisterin und auf Bundesebene versagt sie.


    Wenn schon Hashtag dann #SchlußmitderGEISELhaft.


    Geisel hat bisher IMO noch nicht einmal bewiesen, dass er für sein Amt geeignet ist.


    Aber ich werde mich wieder als Mitarbeiter im Wahlamt Neukölln bewerben. Hier ist es recht reibungslos vonstatten gegangen, gerade auch im Vergleich zu z. B. Pankow.

  • Nur kurz : Weil die CDU ja auch immer gezeigt hat, dass sie das besser managen würde als Rot-Grün.


    Und Linke (…) sollten dann auch bitte vormachen, dass sie Berlin besser regieren..

    hm… ;)


    Aber mit Geisel geb ich dir komplett recht. Aber ob wir den loswerden…? Giffey wohl eher, da die spd sicher nicht stärker als die Grünen werden.

  • A N Z E I G E
  • Der vorherige Senat hat den Berlinern und Berlinerinnen falsche Hoffnungen gemacht, indem er einen solchen Volksentscheid zugelassen hat und in Teilen auch noch dafür geworben hat, obwohl es von Anfang an aussichtslos war. Giffey hat dann die undankbare Aufgabe des erfolgreichen Volksentscheides bekommen. Es ist eigentlich egal was sie diesbezüglich macht oder nicht macht, es wird ihr wahrscheinlich angelastet werden. Genauso wie die weiter zunehmende Wohnungsnot, wo ich den aktuellen Senat nicht mal negativ beurteilen würde.


    Der Bund muss sicherlich nicht überall gucken, wo welche Veranstaltungen stattfinden und ob das organisatorisch geht. Da würden und haben sie sicherlich bei jedem Bundesland nachgefragt. Schon 2017 war durchaus vorhersehbar, dass die Bundestagswahl im September 2021 stattfinden würde. Im Endeffekt ist eine Wahl wichtiger als ein Marathon. Beides sollte nicht gleichzeitig stattfinden, gerade auch eine solche "Super-Wahl".

    Übrigens wird der Termin für eine Bundestagswahl so bestimmt: Der Bundespräsident bestimmt den Termin per Anordnung, nachdem die Bundesländer und der Bundestag mehrheitlich dafür waren und die Bundesregierung dies folglich dem Bundespräsidenten vorschlagen konnte.

  • Eine ziemliche Klatsche für den Rot-Rot-Grünen Senat. Wird Zeit, dass die Regierung abgelöst wird.

    trotz diverser Pannen sehe ich das anders

    die CDU ist in Berlin schwach

    bei den aktuellen Zahlen sind sie zwar fast gleich auf mit den Grünen, aber das CDU Personal ist einfach unterirdisch und dazu kommt das diese CDU in ihrer Oppositionsrolle seit 2016 für mich keine so herausragende Arbeit gemacht hat das sie in Regierungsverantwortung in den Berliner Senat zurück kehren sollte.

    2016 haben sie mit etwas über 17% das schlechtes Ergebnis ihrer Berliner Landesgeschichte eingefahren

    heute stehen sie bei 19%

    das zeigt das sie mit ihrer Oppositions Arbeit wenig überzeugen konnten, den 2% gewinn von 2016 zu heute sind ehrlich gesagt mies


    die FDP ist in Berlin seit vielen vielen Jahren schwach und hat einen schweren stand, die sind immer traditionell um die 5 bis 6% und sind im vergleich zur Wahl vom letztes Jahr trotz eines Rot-Rot-Grünen Senat weiter geschwächt und haben zwischen 05 bis 0,7% verloren. das zeigt das einfach nicht profitieren können


    mit der AFD will eh keiner eine Koalition bilden


    wo soll also die Alternative sein?

  • Das Problem ist in der Tat, dass alle Parteien schwach sind und kaum gutes Personal haben. Auch deswegen dürfte der Frust vieler Berliner ziemlich groß sein.

    In den aktuellen Umfragen steht die CDU schon deutlich besser da als bei der letzten Wahl, was schon sehr ungewöhnlich für die aktuelle Berliner CDU ist. In meinen Augen wäre Grün-Schwarz, wenn es eine Mehrheit gäbe, einen Versuch wert.


    Die SPD regiert in Berlin seit der Wiedervereinigung, seit 20 Jahren als stärkste Kraft. Wie viele Chancen will die SPD noch bekommen, wenn sie schon immer in der Regierung waren?

  • Grün Schwarz würde ich zwar nicht ausschließen, aber aufgrund des Verhältnisses der Parteien auf Landesebene eher unwahrscheinlich, insbesondere aus Sicht der Basis.

    Mal abgesehen davon, dass wohl viele Berliner Wählerinnen und Wähler die Landowsky Affäre mit bankenpleite nicht vergessen haben.


    Man muss tatsächlich den Wahltag abwarten, für welche Konstellation es überhaupt rechnerisch reicht.

  • Die Linke hat eigentlich keine ganz schlechte Chance, sich deutlich zu verbessern, wenn sie sich nicht doof anstellt. Die Volksabstimmung hat ja eine deutliche Sprache gesprochen, was den Wählerwillen bezüglich der Immobilienkonzerne angeht. Ich will die Diskussion um den Sinn oder Unsinn dieses Ergebnisses nicht erneut beginnen, aber mal ganz wertungsfrei könnte sich die Linke schon so positionieren und damit Wahlkampf machen, dass sie die einzige Partei ist, anders als ihre aktuellen Koalitionspartner, die tatsächlich an einer Umsetzung dessen interessiert ist.

    Aber wahrscheinlich stellt man sich wieder bekannt blöde an.

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