A N Z E I G E

Monday Night RAW Report vom 13.09.2021

  • In welcher Form hätte man Big E eigentlich vor seinem Cash-In jetzt noch groß aufbauen müssen? Das ist doch gerade der Reiz des Money in the Bank Koffers. Es kann auch jemand eincashen, der nicht zweifelsfrei im Main Event steht und eh schon mit dem Champ fehdet bzw. auf den Titel schielt. Das macht es doch gerade aus, sonst hätte man auch eine "normale" Fehde zwischen Big E und Bobby Lashley bzw. Roman Reigns booken können.


    Wenn die Statistik bei Cagematch stimmt, hat Big E seit Gewinn des Koffers kein Match verloren. Auch wenn da viele Multimen-Matches bei waren, denen drückte er auch immer den Stempel auf und die Mini-Fehde um den Koffer gegen Baron Corbin entschied er auch für sich.


    Da gab es vom Standing her - zumindest gefühlt - schon etliche Money in the Bank Sieger, die es weniger verdient hatten und weniger aufgebaut waren als er.

    Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.


    Dieser "Schriftleiter", er nennt sich Diekmann, das ist natürlich kein richtiger Schriftleiter. Das ist lediglich ein wandelnder Anzug unter einem Pfund Streichfett.


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  • A N Z E I G E
  • Ich finde, man kann beim Draft die eine oder andere Überraschung bringen. Ich hätte nichts dagegen wenn Lashley sich zwischen Reigns und Brock stellt. Wenn Lesnar schon da ist, dann sollte man neue Paarungen bringen.


    Irgendwie hoffe ich noch das Wyatt/Fiend auftaucht. Aber nicht Single, sondern ein Stable wie bei der Wyatt Family. Und den Fiend nur zu Special Events zeigt.


    Dann kann Legado von NXT noch rauf als Stable und man kann schon neue Paarungen ansetzen. Dem Raw und auch Smackdown Roster schaden mal keine 10+ Leute.

    Raw kann ja mehr Entertainment bleiben und Smackdown eher Wrestling wie es NXT noch bis vor kurzen war.

  • Eddie Guerreo


    Ich bin auch kein Fan davon jedes mal zu schreiben " war wieder scheisse...ect"

    Das tue ich in der Regel auch nicht. Ich kann es in letzter Zeit auch nicht mehr wirklich beurteilen da die letzten Monate der WWE mein Interesse an den meisten Charakteren einfach nicht mehr vorhanden ist und ich bis auf einzelne Segmente (RKBro,Roman,alles rund um Owens oder jetzt Big E) nur noch mit halbem Auge oder gar nicht verfolge

    Dann ist aber deine Aussagen bezüglich "YT-Clips reichen" und "nur ein denkwürdiger Moment" sowie die Relation zur Ausgabe ziemlich hart und ist gegenüber der Ausgabe (vielleicht) nicht gerechtfertigt.

  • @Eddi was soll daran hart gewesen sein?


    Steve Blackman meinte ausser dem Cash in ist nichts denkwürdiges passiert worauf hin du meintest das man damit doch alles richtig gemacht habe mit big e.


    Ich meinte darauf (zugegeben vllt etwas überspitzt) wenn in 3h nur ine denkwürdigen Sache passiert man vllt den Gedanken bekommt die YT clips reichen.


    Wollte damit lediglich eine Gegenansicht zur These aufstellen man hätte alles richtig damit gemacht dass ausser dem Titelwechsel nichts passiert ist

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    Bei intresse bitte PN an mich :)
    *Fight Owens Fight*

    Einmal editiert, zuletzt von tonischurke ()

  • Ich hab dir dann aber eher geantwortet, da da zumindest nicht nur ein kurzer "One liner" stand :)


    Ich kann deine Sichtweise schon nachvollziehen, aber finde es immer etwas schwierig, so hart mit einer Ausgabe ins Gericht zu geben, wenn man nicht alles gesehen hat.


    Des Weiteren meinte ich keineswegs, dass man in dieser Ausgabe alles richtig gemacht hat. Die negativen Sachen konnte mir aber eine gute Ausgabe nicht verhageln. "Gut" reicht mir dann halt auch persönlich. Ich hab einiges/vieles gesehen, was mir seit langer Zeit an RAW gefallen hat, da bin ich dann auch mit "etwas weniger" zufrieden.


    Denkwürdig in Erinnerung bleibt eben Big E's Titelgewinn und hat für mich auch dann das Alleinstellungsmerkmal erhalten. Entgegen dem gab es, wie beschrieben, (für mich) noch immerhin viele Sachen mehr, die mir an der Ausgabe gefallen haben.

  • Man mag es eine Panik-Ausgabe nennen und auch ich sehe diesen Titelwechsel aus mehreren Gründen kritisch, dennoch muss man vorweg sagen, dass diese Ausgabe solide war. Das wäre normalerweise nicht erwähnenswert, stellt allerdings im Fall von RAW eine immense Steigerung im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit dar. Es zeigt sich, dass es einer Show unglaublich gut tut, wenn sie einen roten Faden und eine gewisse Struktur hat. Dabei war wahrlich nicht alles gut und sinnvoll, dennoch wirkte die Sendung deutlich runder als zuletzt.


    Das beginnt natürlich bei der Geschichte um den Titel, die sich durch die Show zog, einen Spannungsbogen hatte und die Akteure sinnvoll miteinander kombinierte. Noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn dies in eine längere Fehde eingebettet gewesen wäre, was sich im Fall von Lashley und New Dad angeboten hätte. Hier gibt es auf jeden Fall Potenzial für die Anschlussfehde.


    Warum mir der Titelwechsel dennoch nicht gefällt. Zunächst wäre da der Punkt, der unter fehlendem Aufbau schon ansatzweise diskutiert wird. Dabei ist es meiner Meinung weniger der fehlenden Aufbau, denn Big E ist glaubwürdig, sondern vielmehr der verschenkte Moment. Den ersten Titelgewinn muss man als Babyface anders zelebrieren, der Cash In bleibt ein billiger Heel-Move. Big E hätte den größtmöglichen Triumph gebraucht, der ihn zum Top Face macht. Er hätte unfair scheitern und sich nach oben zurückkämpfen müssen, damit die Fans diesem großen Moment entgegenfiebern.


    Als weiteren Kritikpunkt würde ich ergänzen, dass die Rivalität von Lashley und New Day zu wenig als Anheizer genutzt wurde. Dadurch wirkt der Cash In gegen Lashley so willkürlich. Klar, das ist irgendwo das Konzept des Koffers, einem Wrestlingcharakter tun klare Motive aber dennoch gut.


    Beim Rest der Show zeichnen sich Konturen ab. Ich mag die Entwicklung des Alexa-Gimmicks nicht, aber man bemüht sich um einen Fehdenaufbau. Ähnlich bei Damien Priest, der leider auch als Champion nichtssagend bleibt. Aber man führt die Fehden konsequent fort.


    Ansatzweise kann man das auch von Drew McIntyren und Jinder Mahal sagen, wobei das leider wenig war und ist. Hier wurde Fehdenpotenzial verschenkt. Drew braucht nun unbedingt eine Uppercard Fehde die ihn heiß hält. Das wäre auch für AJ Styles sinnvoll, der im Tag Team mit Omos weiter verschenkt ist. Styles wären doch ein hervorragender Contender für den neuen Face Champion, während man Omos doch bestens als Bodyguard von MVP weiter aufbauen könnte. Das wäre eine Rolle, in der er wenig Schaden anrichten und sich weiterentwickeln kann. Stand jetzt ist er noch weit davon entfernt, dass er längere Matches bestreiten zu sollen.


    Abschließend noch ein paar Worte zu Karrion Kross, der exemplarisch für den schädlichen Umgang der WWE mit ihren Talenten steht. Die Promo war gut, das hätte man so schon vor Wochen bringen müssen. Und zwar VOR seinem Debüt. Und noch immer frage ich mich, warum man ihm Scarlett weggenommen hat.

    Der Umgang mit NXT Leuten bleibt fragwürdig. Es gibt ja für beide Optionen durchaus gute Argumente: entweder auf den NXT Charakter setzen und an die Entwicklung dort anknüpfen ODER einen kompletten Reboot im Main Roster. Eine Kombination aus beiden funktioniert nicht und führt zu dem, was wir hier sehen: einer inkonsequenten Darstellung, die man nach einiger Zeit wieder übern Haufen werfen muss, weil Kross niemanden interessiert.

  • Mal abgesehen von Langstons großartigem Titelerfolg hat mir besonders die Interaktion zwischen Alexa Bliss und Charlotte Flair gefallen. Bin ziemlich gehypet für ihren wohl bevorstehenden Kampf.

    Mir gefällt Alexa aktuell auch wieder etwas besser. Hoffe sie ist jetzt eher eine verrückte, die sich Mindgames bedient und man lässt die übernatürlichen „ich kann den Gegner steuern“-Kräfte weg.


    Bei Eva-Marie verstehe ich nicht, was das Ganze sollte. Da man Eva immer nur als jemanden dargestellt hat der nicht wrestlen kann, bringt Doudrop die ganze Story nur wenig. Ich hätte Eva als Managerin eines Frauen Stables präsentiert. Quasi ein weiblicher MVP, die nur gelegentlich noch in den Ring steigt, aber ihre Schützlinge voran bringt. So ist sie nur eine Jobberin und Doudrop eine die für ne Jobberin gearbeitet hatte und am Ende die Jobberin vermöbelt. Bringt keinem was.

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