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MOONSAULT.de Interview mit CM Punk über "Heels", die aussterbende Kunst des Pro-Wrestlings, wXw, Deutschland und vieles mehr

  • Wrestling-Serie "Heels" ab dem 15.08.2021 bei STARZPLAY

    MOONSAULT.de Interview mit CM Punk über "Heels", die aussterbende Kunst des Pro-Wrestlings, wXw, Deutschland und vieles mehr

    Vor wenigen Tagen startete weltweit die 8-teilige Wrestling-Serie "Heels". In den Hauptrollen erlebt ihr Stephen Amell ("Arrow") und Alexander Ludwig ("Vikings"). In Deutschland könnt ihr "Heels" seit dem 15. August 2021 exklusiv auf dem Streamingdienst STARZPLAY verfolgen. Das Staffelfinale wird am 3. Oktober ausgestrahlt. Infos zum Empfang von STARZPLAY findet ihr weiter unten.


    Wenige Wochen nach seinem Interview mit TV-Star und Heels-Hauptdarsteller Stephen Amell (hier geht's zu unserem Special) führte unser Redakteur Heisenberg ein weiteres Gespräch. Diesmal stand ihm mit CM Punk, der in "Heels" die Rolle des Ricky Rabies verkörpert, ein absoluter Wrestling Top-Star Rede und Antwort. Wir wünschen euch viel Spaß!


    MOONSAULT.de: Vorab möchte ich mich in Namen unserer Community dafür bedanken, dass du dir heute die Zeit nimmst, mit uns ein bisschen über HEELS, die Serie, die Geschichten dahinter und vielleicht sogar ein bisschen über Wrestling im Allgemeinen zu sprechen.


    CM Punk: Gerne!


    MOONSAULT.de: Wie kam es zu deiner Beteiligung an dem Projekt?


    CM Punk: Ich bin gut befreundet mit Michael Waldron [Anm: Drehbuchautor der Show]. Ich denke, es ist wie mit so vielem im Leben: Es ist weniger wichtig, was man schon gut kann; es ist wichtiger, wen du kennst. Ich habe vor etwa 4-5 Jahren für die Hauptrolle bei HEELS vorgesprochen und ich muss das so überzeugend gemacht haben, dass das gesamte Projekt erstmal eingestellt wurde. Vor ein paar Jahren hat er mich angerufen und mir gesagt, dass die das Projekt wieder aufrollen, es aber nicht mehr in Waldrons Hand sei. Er sei zwar am Set, aber andere hätten die Zügel in der Hand. Gleichzeitig hat er mich wissen lassen, dass Stephen Amell die Rolle von Jack Spade übernehmen würde. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, denn ich weiß, wie es ist, wenn man etwas kreiert, etwas seine ganze Aufmerksamkeit widmet und jemand nimmt es dir aus der Hand und macht etwas völlig anderes daraus. Deshalb war ich froh, dass Waldrons Ideen übernommen wurden und natürlich glücklich, dass Stephen die Rolle bekam. Er liebt Wrestling und das ist es, was man für diese Rolle braucht. Mir war es auch nie wichtig, dass ich diese Rolle bekomme, denn Schauspielerei ist nicht mein Hauptberuf. Waldron rief mich später an und teilte mir mit, dass man einen Platz für mich in der Serie habe, ich müsse aber kurzfristig nach Atlanta [Anm: Drehort der Serie]. Ich war eigentlich in Milwaukee beim Training, habe meine Frau angerufen und ihr gesagt, dass ich wohl nach Atlanta fliegen würde. Und am nächsten Tag, also wirklich direkt am nächsten Tag, saß ich in einem Flieger.


    CM Punk als Ricky Rabies in der Wrestling-Serie "Heels"


    MOONSAULT.de: Wow, das höre ich jetzt tatsächlich zum ersten Mal, dass HEELS schon so lange in der Mache ist? Wir wussten zwar, dass Stephen Amell 2019 gecastet wurde, aber nicht, dass der ganze Prozess schon so viele Jahre läuft.


    CM Punk: Oh ja!


    MOONSAULT.de: Es ist schön, dass du Stephen hier ins Spiel bringst, insbesondere als Wrestlingfan, denn ich hatte vor wenigen Wochen die Möglichkeit mit ihm zu sprechen (Link: Zu unserem Special). Wie du gesagt hast: riesen Wrestlingfan. Er hat uns erzählt, welche WrestleManias er schon live vor Ort gesehen hat. Kanntest du Stephen vor HEELS schon?


    CM Punk: Nein, bis dato nicht. Tatsächlich kannte ich bis auf einige Leute backstage niemanden und habe alle erst vor Ort kennengelernt.


    MOONSAULT.de: Während unseres Gesprächs brachte er auch deinen Namen ins Spiel und er hatte nichts als Lob für dich übrig, da man dir während des Drehs jederzeit Fragen stellen konnte. Wie viel konntest du zur Serie beitragen? Hat dir das insgesamt Spaß gemacht?


    CM Punk: Ich habe es geliebt! Sie waren so darauf bedacht, alles so authentisch wie möglich zu machen, und haben sich so viel Mühe gegeben. So viel Mühe, dass ich ihnen auch mal sagen musste: Leute, wir drehen hier eine TV-Serie. Das kann nicht alles 1:1 wie beim Wrestling sein. Die Wrestling-Szenen sind also sehr authentisch, man konnte aber nicht alles so machen wie in einer "echten" Wrestling-Show. Es ist also öfter vorgekommen, dass die Produktion angehalten wurde und man mich gefragt hat: Sag mal, ist das realistisch? Und ich habe ihnen immer wieder gesagt: Macht einfach. Ihr seid die TV-Spezialisten. Es ging aber nicht weiter, bis ich meine Meinung dazu gesagt habe, denn sie wollten es einfach authentisch machen. Ein ums andere Mal musste ich dann auch sagen: Hm, das würde so eher nicht passieren, lasst es uns doch vielleicht so machen. Das war eine richtig tolle Arbeitsumgebung, denn sie machten das nicht mir zuliebe. Ich war ja letztlich als Schauspieler, nicht als Wrestler da. Aber ich glaube, sie haben es schon sehr wertgeschätzt; war ein großartiges Gefühl!


    MOONSAULT.de: Wir konnten bisher die ersten vier Episoden sehen und ich hatte das auch schon zu Stephen gesagt, wir sehr man die Liebe zum Detail erkennt. Es sind Kleinigkeiten, die "der Wrestlingfan" wiedererkennt ohne den Gelegenheitszuschauer oder den Zuschauer, der nichts mit Wrestling am Hut hat, zu überfordern. Er war sehr glücklich, so etwas von "uns" als Wrestling-Fans zu hören. Wir sind jetzt kurz vor der Premiere und STARZ [Anm: der Sender auf dem HEELS ausgestrahlt wird] hat ein Werbeplakat mit dir als Ricky Rabies hochgeladen.


    CM Punk: (lacht)


    MOONSAULT.de: Erzähl uns ein bisschen was über Ricky Rabies. Wer ist er und wer ist die Familie Rabies?


    CM Punk: Ricky ist ein Weltenbummler, der mal einen Fuß bei den "Großen" drin hatte, aber jetzt eher auf dem absteigenden Ast ist. Er kannte Jacks Vater besser als Jack selbst. Er ist jemand, der durch die Städte reist, um in den Ring zu steigen. Würde er das nicht machen, würde er wahrscheinlich irgendwo am Straßenrand Gräben ausheben. Er ist jemand, der einfach nichts anderes kann als das. Er ist ein Relikt der alten Tage. Er reist mit seiner Familie umher und ist ein Wrestler. Ein good ol' Südstaatler. Das ist es, was er kann.


    MOONSAULT.de: Du meintest in einem deiner vergangenen Interviews, Ricky Rabies seist du in einem anderen Universum.


    CM Punk: Ja (lacht).


    MOONSAULT.de: Also ist da noch Liebe für das Pro-Wrestling in dir?


    CM Punk: Weißt du, mir haben über die Jahre Wrestler immer wieder gesagt, ich wurde 20-30 Jahre zu spät geboren. Ich spreche von Dusty Rhodes, Terry Funk, Pat Patterson, Harley Race - alles Leute, zu denen ich aufgeschaut habe. Ich war immer etwas mehr der Kerl der alten Schule und das ist letztlich auch Ricky Rabies. Ich habe versucht einiges zu verwenden, was ich persönlich von den Old-School-Wrestlern mitnehmen durfte, und habe versucht, das in den Charakter einzustreuen. Also ja, das bin definitiv ich - wenn ich 20-30 Jahre früher auf die Welt gekommen wäre.


    CM Punk als Ricky Rabies in der Wrestling-Serie "Heels"


    MOONSAULT.de: Du hast mit GQ mal ein Video mit dem Titel "CM Punk breaks down Wrestling-Scenes from Movies" veröffentlicht ...


    CM Punk: (lacht)


    MOONSAULT.de: ... ein ziemlich cooles und lustiges Video, das man sich ansehen sollte (Link: Zum Video bei YouTube). Jetzt, da du eigene Erfahrung am Set hattest und ohne zu voreingenommen zu sein: Wie bewertest du die Wrestling-Szenen in HEELS?


    CM Punk: Ich habe leider noch nichts von der Show gesehen, daher kann ich leider nur das bewerten, was ich vor Ort gesehen habe, und die Szenen, in denen ich dabei war. Es ist zu 100% authentisch. Dabei muss man immer wieder bedenken, dass es eine TV-Serie ist und wir nicht nur die statische Kamera haben, den Weitwinkel. Man hört uns also auch reden, man hört, wie man die nächsten Spots bespricht. Alles Dinge, die ich in einem echten Match versuchen würde zu vertuschen. Wenn du also ein richtiger Old-School-Wrestling-Fan bist und damit ein Problem hast, dass man die Wrestler miteinander sprechen hört, dann ist die Show vielleicht nichts für dich, aber ansonsten ist sie sehr genau und ein Liebesbrief ans Wrestling.


    MOONSAULT.de: Also wenn man jemals ein John-Cena-Match im Fernsehen gesehen hat, dann stört sowas sicher auch nicht in HEELS ...


    CM Punk: John, ja, John tendierte immer etwas dazu, seine Ideen so laut zu artikulieren, dass man ihn sogar bis in die letzte Reihe hören konnte. Aber hey, niemand ist perfekt.


    MOONSAULT.de: Der Wrestling-Part ist das eine, das andere sind die Storylines und alles, was außerhalb des Rings passiert. Ich hatte mit Stephen auch über das Vorurteil gesprochen, dass viele Wrestling noch als "fake" ansehen. Ich glaube die meisten Leute verstehen mittlerweile Wrestling als das, was es ist. Die, die es nicht tun, wird man in meinen Augen auch nicht überzeugen und muss das auch gar nicht. Stephen sagte, man wolle die Wrestling-Fans nicht beleidigen. Man wolle nicht, dass sie sich dumm fühlen, während sie die Serie schauen. Also gebe ich die Frage auch an dich weiter: Glaubst du, die Show kann einen anderen Blickwinkel auf Wrestling für den Gelegenheitszuschauer bieten? Ein neues Interesse am Wrestling auslösen?


    CM Punk: Vielleicht. Das hängt vom Zuschauer ab. Ich glaube, wer bisher noch keinen Bezug zum Wrestling hatte, wird nach HEELS zumindest keinen negativen Bezug dazu haben. Gerade in Hollywood gibt es noch sehr oft Vorurteile gegenüber Wrestling, sodass es dort wie das kleine, ungewollte Stiefkind behandelt wird. Ich kann sagen, dass viele am Set - inklusive mir - nie vorhatten, die Meinung der Zuschauer groß zu verändern. Genau wie du gesagt hast: Pro Wrestling ist wie eine Religion. Wenn du religiös bist: super, du glaubst, woran du glaubst, aber du versuchst nicht wirklich andere davon zu überzeugen. Außer du bist ein verrückter Fanatiker, aber das ist ein Gespräch für einen anderen Tag. Ich denke, Pro-Wrestling-Fans werden die Serie für die Authentizität lieben, andere werden es sehen und ein anderes Verständnis entwickeln. Ähnlich wie jemand, der noch nie Football geschaut hat und sich dann Friday Night Lights ansieht, eine Serie über Football.


    MOONSAULT.de: Du hast vorhin über Michael Waldron gesprochen. Bevor ich weitermache: Hast du "Loki" (Anm: Michael Waldron schrieb Loki) schon gesehen?


    CM Punk: Klar!


    MOONSAULT.de: Wie zufrieden warst du mit der Serie?


    CM Punk: Superzufrieden! Ich bin offensichtlich ein großer Comic-Nerd und ich liebe alle Marvel-Filme. Allein die Ideen und die Planung hinter den Filmen. Zehn Jahre im Voraus. Das ist Wahnsinn. Du hast da einen angeblichen Bösewicht, packst ihn in eine Serie und plötzlich merkt der Zuschauer: Wow, er hat Ecken und Kanten und man will ihn unterstützen. Das ist einfach "anders" cool. Ich habe das Privileg, Waldron privat zu kennen. Er hat eine unglaubliche Serie geschrieben. Ich kann es kaum erwarten, seine nächsten Projekte zu sehen.


    MOONSAULT.de: Ich glaube "Dr. Strange 2", oder?


    CM Punk: Genau. Gerüchteweise schreibt er danach einen Star-Wars-Film. Einfach irre.


    CM Punk als Ricky Rabies in der Wrestling-Serie "Heels"


    MOONSAULT.de: Waldron hatte nämlich in einem Interview erzählt, dass die Geschichte in Staffel 1 quasi wie ein Doubleturn am Ende war. Er hat also bewusst ein Wortspiel aus dem Wrestling dafür verwendet. Er meinte dann weiter, dass er sich sehr viel Inspiration für die Art, wie er Dramen und Storys schreibt, vom Wrestling holt, weil er selbst Wrestlingfan ist. Du selbst bist schon so lange im Geschäft: Warum denkst du, tut sich Wrestling heutzutage so schwer, gute Storys zu erzählen, die den Zuschauer auch interessieren?


    CM Punk: Es ist eine sterbende Kunst. Wrestling war dahingehend schon immer sehr seltsam, denn man musste alles schützen, um die Zuschauer zu überzeugen, dass es real sei. Denn sie sollten ja ihr Geld dafür ausgeben. Es hat sich durch das Fernsehen und alles andere aber sehr stark weiterentwickelt. Die Zuschauer sind teilweise herausgewachsen, in dem Moment als sie verstanden haben, dass es "fake" ist und man kommt zu der Erkenntnis: Eigentlich ist es wie ein Theaterstück. Während meines Karrierehöhepunkts hatte ich teilweise zwei Live-TV-Shows in der Woche, die oft um mich herum aufgebaut wurden. Manchmal musste ich eine 20-30-minütige Promo halten und dann noch ein Match bestreiten, das sich über drei bis vier Segmente zog. Es ist da nicht so viel anders als am Broadway. Die Zuschauer sind wegen der Wrestler da. Es ist live und alles kann passieren. Das ist ein Teil der Spannung. Ich denke, da steckt eine Kunst dahinter, die in meinen Augen derzeit zu 100% stirbt. Wrestling ist einfach so seltsam: Es soll wie ein Sport präsentiert werden, damit es real wirkt. Aber dann hat man auf der anderen Seite einfach Zombies, die im gleichen Programm herumlaufen. Man kommt natürlich immer mal wieder mit bestimmten Ansätzen davon. Es ist wie mit so vielem: Es gibt unterschiedliche Arten etwas zu machen. Es ist ein Unterschied, ob man einen richtigen Film dreht, eine TV-Serie dreht oder auf einer Theaterbühne steht. Verschiedene Ansätze passen zu verschiedenen Medien und am Ende kommt es auf die eigene Vorliebe an. Warum ich von einer "sterbenden Kunst" spreche, ist die Tatsache, dass es in meinen Augen nur noch wenige Personen gibt, die genau das, die unterschiedlichen Medien, auf einem hohen Niveau und unterhaltsam darstellen können. Viele sind nicht mehr da. Wir haben leider gerade erst Bobby Eaton verloren. Er war zum Beispiel jemand, der nie die Anerkennung bekommen hat, die ihm gebührt hätte. Denn er war einfach so gut.


    MOONSAULT.de: Da wir jetzt nur noch einige Minuten mit dir haben sind wir als deutsche Wrestlingseite natürlich sehr daran interessiert, ob du noch Erinnerungen an deine Zeit in Deutschland hast. Du standest hier ja bereits im Ring. Kannst du dich noch daran erinnern? An das 60 Minutes Iron Man Match gegen Chris Hero bei der wXw?


    CM Punk: Oh man, ja! Natürlich. Wow. Ich war damals noch ziemlich jung und in einer Ära, wo es wirklich was Besonderes war, wenn der Promoter/Veranstalter dir ein Flugticket bezahlt hat (lacht). Das war irre! Da ist dir alles andere plötzlich egal, es ist fast schon wie ein Status-Ding. Nicht nur, dass ich wrestlen kann, ich bekomme ein Hotel, ich bereise ein fremdes Land. Das hat mir wirklich die Augen geöffnet, zu sehen wie leidenschaftlich die deutschen Fans waren. Ich habe vor kurzem die A&E-Doku über Bret Hart gesehen und wow, wie groß Bret Hart in Deutschland war! Als ich damals drüben war, hat sich das wie ein unerschlossener Markt angefühlt. Sie [Anm: Die WWE] waren nicht fair zu Deutschland, diese Fans wollten mehr, als sie bekommen haben. Sie hätten es verdient gehabt, ihre Stars viel öfter mal aus der Nähe sehen zu können. Dass ich das mit Chris Hero zusammen erleben durfte, war großartig. Das Setup damals war auch ganz anders. Keine Ringabsperrungen, die Fans konnten auf die Ringmatte schlagen. Es war einfach anders und das ist der beste Weg, wie ich das beschreiben kann: Es war sehr "Punk-Rock". Es hat mich an Konzerte erinnert, die ich in meiner Jugend besucht habe. Green Day oder Bouncing Souls. Es war einfach wild. Ich weiß diese Erinnerungen unglaublich zu schätzen. Das war übrigens alles Chris Hero. Er war derjenige, der die Verbindungen nach Deutschland hatte. Also: danke Chris!


    MOONSAULT.de: Zum Abschluss: Hast du eine Vorliebe im direkten Vergleich? Du hast gerade so schön die Stimmung bei wXw-Shows beschrieben. Auf der anderen Seite bist du in einem vollen Stadion bei WrestleMania aufgetreten. Bevorzugst du eines der beiden oder ist es dir gleich, solange du nach deinen Vorstellungen antreten kannst?


    CM Punk: Man kann die beiden tatsächlich nicht vergleichen, da beides so extrem unterschiedlich ist und man dementsprechend ganz anders auftreten muss. Und genau da kommen wir zu dem Punkt der sterbenden Kunst. Es gibt nicht mehr viele Leute, die beides können. Es gibt nicht mehr viele Personen, die beide Erfahrungen gemacht haben. Auftritte vor null Zuschauern in einer Scheune in Indiana bis zu ausverkaufen Arenas und Stadien. Es fehlt schlicht und ergreifend die Erfahrung, zu erkennen, in welcher Situation man sich befindet und wie man agieren muss. Okay, ich bin jetzt in dieser Halle mit x Zuschauern in dieser Situation und muss jetzt auf diese Art und Weise auftreten. Denn: mit einer TV-Kamera arbeitet man anders als vor 300 verrückten Fans bei wXw. Das ist alles unterschiedlich. Aber das sind alles Erfahrungswerte und die wirklichen Meister ihrer Kunst konnten das. Jemand wie Terry Funk würde das sofort wissen. Er würde sich einmal umsehen und wissen, was er zu tun hätte. Jemand wie Eddie Guerrero würde den Raum betreten und wissen: ok, das muss ich tun um den Zuschauern, die ihr Geld bezahlt haben, die beste Erfahrung zu bieten, die ich ihnen bieten kann.


    MOONSAULT.de: Im Namen von MOONSAULT.de danke ich dir vielmals für dieses offene Gespräch. Ich wünsche dir alles Gute, viel Erfolg für HEELS und hoffentlich sehen wir dich, vielleicht in einer zweiten Staffel, schon bald wieder.


    CM Punk: Ich danke dir! Die Daumen sind gedrückt!


    - Das Interview für MOONSAULT.de führte Heisenberg


    Trailer "Heels"

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  • Auch hier möchte ich nochmal ein dickes Lob aussprechen. Das war ein wirklich lesenswertes Interview und vielen Dank an Heisenberg, dass er sich bereit erklärt hat das Interview für Moonsault zu führen. Man hat wirklich gemerkt, dass CM Punk, insbesondere in der zweiten Hälfte des Interviews aus sich herausgekommen ist und scheinbar erfreut über gewisse Fragen war und Dinge erzählen konnte, die auch mal vom Standard abgewichen sind, was bei solchen Interview Sessions immer wichtig ist, da es sonst für den zu interviewenden eintönig wird. Das Interview wirkt sehr authentisch. Deswegen auch hier nochmal Hut ab vor dieser Leistung!

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    Bin immer noch sauer, dass meine Mutter mich ausgerechnet bei dem Entrance angerufen hat und ich dachte, es wäre was schlimmes passiert ^^

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