A N Z E I G E

Lebensmittel - Preis / Qualität / Nachhaltigkeit / Regionalität - Was ist euch wichtig?

  • Hallo Freunde des guten Geschmacks.


    Wenn man einkaufen geht, spielen ein oder mehrere Faktoren eine Rolle. Besonders bei Lebensmitteln. Wenn ich nur an Nudeln, Fleisch oder Milch denke, gibt es verschiedene Ansätze wie ein Prodult beworben wird.


    Der eine Artikel ist der Günstigeste, der andere Artikel setzt auf Regionalität, ein weiteres Produkt wirbt mit Klimaneutralität und wieder ein anderes Lebensmittel verspricht mir höchste Qualität. Es gibt viele Sachen worauf man achten kann.


    Worauf achtet ihr beim Einkaufen eurer Lebensmittel? Was ist euch wichtig oder was bewegt euch dazu ein bestimmtes Nahrungsmittel zu kaufen?

    :idee: Shinigami heißt jetzt Chaos :idee:


    There is no strength in being alone.

  • A N Z E I G E
  • "Worauf achtet ihr beim Einkaufen eurer Lebensmittel?" -> Die Devise lautet, es muss schmecken, Preis ist zweitrangig.


    Wir kaufen mal das Günstigste, dann bei andere Sache mal die Marke.

    Der Mais von G&G schmeckt genauso gut wie der von Bonduelle.

    Ketchup gibt es nur Heinz und Hela Curry, der Rest ist Schmu...


    Bestimmte Sachen beziehen wir lokal:

    - Fleisch: wird zu 90% bei unserem Lieblingsfleischer, welchen es schon in der DDR gab, gekauft

    - Spargel: kaufen wird seit über 15 Jahren bei ein und den selben Spargelbauer, der 30km seinen Hof hat

    - Erdbeeren: nur aus D und wenn möglichst aus der Region hier

  • Bei mir kommt es halt echt darauf an, was ich kaufe. Da ich nicht gerade in Geld schwimme, werden viele Sachen immer im Angebot gekauft und ich versuche, Geld zu sparen, wo es geht, ohne an Geschmack oder Qualität zu verlieren.

    PS4: Rikishi23 / LastFM
    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it." - George Santayana (1863-1952)

  • Es gibt Produkte bei denen die Billigvariante auch schlechter schmeckt, das ist für mich z.B.

    Chips oder Pizza.

    Ansonsten darf es auch gerne die günstigere Variante sein, muss aber nicht.

    Fleisch am liebsten von der Theke oder beim Metzer

  • Ich kann es pauschal eigentlich nicht wirklich sagen. Gemüse kaufe ich zumeist frisch. Es gibt aber auch ein paar Sachen, die mal aus dem Glas stammen (z.B. Jalapeño oder Pepperoni). Bio spielt dabei keine all zu große Rolle, sofern ich nicht gerade Zitronen brauche. Da geht es dann teilweise aber auch um den Preis. Wenn das Bio-Produkt teilweise doppelt so teuer ist, wird es natürlich schwieriger nur solche Produkte zu kaufen. Kostet die Bio-Kiwi nur 15 Cent mehr, nehme ich auch gerne diese. Ich muss jetzt zwar nicht jeden Cent zweimal umdrehen, aber schleudere das Geld auch nicht blind heraus.


    Bei Fleisch und Fisch bin ich soweit raus und da schaut in der Regel meine Frau, was/wenn sie etwas möchte. Es darf dann aber gerne eine bessere Qualität haben. Wobei das als Großstadt-Kind halt auch immer so eine Sache ist. Hier reihen sich ja teilweise Supermärkte an Supermärkte, aber für richtige Metzger muss man dann schon ein Stück fahren. Das ist dann unter der Woche und nach der Arbeit nicht immer drin - vor allem ohne Auto.


    Wenn es um Milch-Produkte geht, bevorzuge ich Soja-Alternativen (geschmacklich), aber hin und wieder darf es dann auch mal so etwas wie griechischer Joghurt mit Kirschen sein, wenn dieser gerade im Angebot ist. Da löst der reduzierte Preis dann eher den Reiz aus.


    Snacks, Alkohol und Energy nehme ich das, was schmeckt, aber gucke auch schon mal, was gerade im Angebot ist. Ich bin da nicht auf eine Marke fixiert und wenn gerade ein ebenfalls (geschmacklich) gutes Produkt im Angebot ist, nehme ich auch gerne das Günstigere. Das andere ist ja vermutlich in den nächsten 2-3 Wochen wieder günstiger.


    Ansonsten finde ich es toll, wenn Produktverpackungen möglichst auf unnötig viel Plastik verzichten, aber ich strafe jetzt auch nicht den Hersteller unbedingt ab und kaufe das Produkt sonst nicht mehr. Letztendlich wäre das eine Lose-Lose-Situation. Der Hersteller kriegt von mir kein Geld, ich aber auch nur ein schlechteres Alternativ-Produkt.

    Losing my sanity

    Get rid of my vanity

    All I can feel is, feel is

    All I can feel is vertigo

  • Gemüse gibt's bei mir meistens auch frisch, für Gerichte, wo man mehr als 2 Zwiebeln braucht, kann es aber mal sein, dass ich einen Sack TK-Zwiebeln kaufe. Ansonsten so Sachen wie Porree oder Brokkoli werden auch schon mal TK gekauft. Dosengemüse gibt es bei mir eigentlich gar nicht, da ich so Sachen wie Mais, Bohnen und co. eh nicht so gut vertrage (und größtenteils auch einfach nicht mag).


    Fleisch hole ich mir im Normalfall an der Fleischtheke, da es hier im Dorf leider keinen richtigen Metzger mehr gibt, wenn ich Burger selber mache, hole ich mir allerdings vorgefertigte Patties aus der Packung, da diese 20 % Fett haben und auch ziemlich gut schmecken.

    PS4: Rikishi23 / LastFM
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  • "Worauf achtet ihr beim Einkaufen eurer Lebensmittel?" -> Die Devise lautet, es muss schmecken, Preis ist zweitrangig.

    So ungefähr läuft das auch bei uns.


    Gibt aber auch so gewissen Sachen wie z.B. Ketchup, da ist alles außer Heinz einfach nicht gut.


    Bei Fleisch schauen wir schon eher auf die Herkunft bzw. kaufen das lokal vom Bauern ab Hof, zumindest in größeren Mengen. Das ist auf dem Land zum Glück kein Problem. Banalere Sachen wie etwa Faschiertes oder Suppenfleisch kaufen wir dann in größeren Mengen und frieren das ein. Es gibt aber auch hin und wieder einfach das abgepackte (Grill)Fleisch vom Hofer.


    Hühnerfleisch oder -teile kaufen wir mittlerweile beinahe ausschließlich vom Bio-Hühnerbauern, da ist uns der höhere Preis auch egal. Eier haben wir selbst, die hole ich mir einfach aus dem Hühnerstall. ^^

  • Bei Lebensmitteln komm es sicherlich darauf an, welche.


    Obst/Gemüse kaufen wir eigentlich nur saisonal und entweder beim Bauern direkt oder auf dem Wochenmarkt. Auf 'exotisches' versuchen wir dabei, wenn es keinen besonderen Anlass gibt, zu verzichten. Das ist bei uns im Dorf aber auch einfach, da sich mehrere Bauern hier auch zusammengeschlossen haben, und einen gemeinsamen "Dorfladen", statt ihrer einzelnen kleinen Hofläden betreiben. Hat so ein bisschen Tante-Emma-Laden-Scharm und hat bei uns dazu geführt, dass zumindest EDEKA seine Filiale bei uns im Dorf geschlossen hat. Milch gibt es auch frisch von dort, beziehungsweise vom Milchautomat direkt daneben.


    Brot und Brötchen backe ich in der Zwischenzeit selbst. Auch wenn es komisch klingt, ist das so ein bisschen Hobby und Ritual in der Coronazeit geworden, und hat eigentlich mit den "Hefe selbst züchten"-Tipps letztes Jahr im ersten Lockdown angefangen. Liegt aber auch daran, dass ich allgemein gerne Dinge selbst mache.


    Getränke werden über einen Getränkelieferanten bezogen, der zur Unternehmsgruppe meines Bruders gehört. Da meine Frau da einen sehr feinen Geschmack hat, bestimmt sie, gerade bei Wein und Bier, was da kommt. Da wir aber hauptsächlich Wasser, Kaffee und Tee trinken, sind die Getränke eher Genussmittel als Lebensmittel.


    Beim Kaffee bin ich wieder wählerisch. Da wird 'meine Marke' dann speziell bei einem Importeur bestellt. Ein extrem teurer Luxus, (nein, kein Katzenkaffee) verglichen mit dem billigen Tchibo-Kram. Gleiches gilt für Tee. Kostet dann aber auch mal 50-60 Euro pro Kilo.


    Halbfertigprodukte, wie Backmarzipan usw, kaufen wir meist im Großmarkt.

    -"Niemand ist perfekt" und "Du bist perfekt, so wie du bist"

    -1980 und 2021 liegen genauso weit auseinander wie 1939 und 1980.

    -"Schon der Begriff Menschenrechte ist rassistisch." (Mr. Spock)

  • So, mal einfacher:

    Bio: So oft es geht, bei tierischen Produkten immer.

    Fairtrade: Wenn die Qualität gleichwertig zum nicht fair gehandelten Produkt ist.

    Regionalität: Wenn die Qualität gleichwertig zum nicht regionalen Produkt ist. Kein aktiver Verzicht auf Produkte, welche es regional gar nicht gibt.

    Soziale Komponente (z.B. von einem Hof stammend bei dem geistig so wie körperlich eingeschränkte Personen arbeiten): Siehe Regionalität.

    Klimaneutralität: Siehe Regionalität.

    Preis: So lang dieser nicht vollkommen absurd ist, spielt er kaum eine Rolle.


    Abgesehen davon nutze ich die Yuka-App und verzichte so gut es geht auf jegliche Zusatzstoffe (die nicht explizit als vollkommen unbedenklich eingestuft wurden).


    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich niemand einen Vorwurf mache, der sich aufgrund seiner finanziellen Situation eben billigst möglich versorgt und dabei nicht auf tierische Produkte verzichten will. Bei Leuten, die es sich aber ganz locker leisten könnten bewusst auf Fairtrade und Bio zu setzen (vor allem bei tierischen Produkten), sehe ich das schon kritischer.

    CyBoard Rookie of the Year 2008; CL-Tippspiel Sieger 15/16


    Zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, ist ein so gewaltiger Unterschied, dass derjenige, der nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was in Wirklichkeit geschieht, seine Existenz viel eher ruiniert als erhält.(Niccoló Machiavelli)

    3 Mal editiert, zuletzt von DummerZufall ()

  • Bei Schokolade sind wir auf "Die Gute Schokolade" umgestingen, da zumindest ein fester %-Satz Fair Trade Kakao (und ohne Kinderarbeit) drin ist.


    Bei Gemüse und Obst gucke ich, dass es so nah wie möglich angebaut wurde.


    Bei hergestellten Lebensmitteln gucke ich auf Regionale Firmen wenn möglich (Berchtesgaden Milch und Käse), Fleisch vom Metzger mit Großteil eigener Schlachtung.


    Und keine Erzeugnisse der Nestle Group, nichts mit Palmfett/öl.


    Bei Joghurt bin ich meist nicht so wählerisch und kaufe das was die Woche im Angebot ist.


    Es kommt auf die Produktkategorie an, je nachdem setze ich die Kriterien.


    Bei Magarine kaufe ich immer Lätta. Keine Ahnung ob es da nicht was besseres gibt (günstiger bestimmt), aber ich hab schon immer Lätta gekauft. ^^


    Derzeit versuche ich auch Kuhmilch durch Madelmilch zu ersetzen und Hackfleisch mit Veggiehack (wegen CO2 und so).


    Generell finde ich es aber nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Am Ende will man sich ja auch noch Abwechslungsreich und schmackhaft ernähern.


    Bei uns in der Kantine hab ich noch nie nachgefragt, wo er seine Waren herbezieht. Meist steht der Lebensmittelgroßhändler oder Edeka Transporter an der Rampe.

    :idee: Shinigami heißt jetzt Chaos :idee:


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  • Ich bin da vermutlich schon etwas versnobbt und kaufe eigentlich entweder vom Bio-Laden (oder Supermärkten, die zumindest sehr viel Bio haben), Spezialitätenläden oder direkt vom lokalen Erzeuger.


    Bei tierischen Produkten kaufe ich generell nichts, was nicht entweder Bio ist oder wo ich die Erzeugungs-Methoden halbwegs kenne (der Metzger meines Vertrauens hat z.B. kein Biofleisch, aber ich weiß, wo die Tiere herkommen und dass die Haltungsbedingungen gut sind).


    Der Preis spielt bei den ganzen gewöhnlichen Produkten (Butter, Milch, Mehl, etc.) für mich auch keine Rolle. Nur bei Luxusprodukten schaue ich wirklich auf den Preis, also z.B. wenn ich ein Steak kaufe oder eine Flasche Wein dazu nehme. Da sind die Unterschiede ja auch zum Teil niedrig und ob mich ein Stück Fleisch nun 20 oder 80 EUR ist mir natürlich nicht egal.


    Für mich ist das zum einen ein Stück Lebensqualität und zum anderen komme ich dadurch auch nicht in finanzielle Nöte und kann nichts mehr sparen. Daher fühle ich mich persönlich auch moralisch verpflichtet, gute Produktion zu unterstützen.

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