A N Z E I G E

Wie wohnt ihr? Wie wollt ihr wohnen?

  • Ich finde die Frage nach dem Wohnen und vor allem den Wohnideen ganz spannend, daher bin ich vor allem an eurer aktuellen Wohnsituation und wie ihr die gerne ändern würdet, interessiert. Vor allem auch, was euch wichtig ist, und ob das auch eine Frage des Alters, beziehungsweise der Lebenssituation für euch ist.


    Ich selbst wohne ja ziemlich exzentrisch, auf einem Aussiedlerhof, irgendwo im Nirgendwo. Der Fußweg zum nächsten Nachbarn sind gut 25 Minuten querfeldein. Bisschen länger, wenn man 'der Straße' folgt. Die ist auch nur ein besserer Feldweg. (Ja, am Ende des Weges links kommt dann das Hoftor). Jetzt im Sommer natürlich toll, im Winter aber durchaus spannend, gerade weil das alles nicht beleuchtet ist. Andere würden auch sagen gruselig. Das Haus selbst ist natürlich groß (fast 250m² Wohnfläche) und überraschend modern. Kanalisation, fließendes Wasser, Elektrifizierung, schnelles Internet ist alles gegeben. Und 'dank' des zweiten Weltkrieges zum Glück auch nichts mit Denkmalschutz, außer für den alten Bunker, der über meinen Keller zu erreichen ist. Der ist allerdings eh verschüttet. Aber das ganze ist eben weit ab von Schuss.


    Auf der einen Seite ist das sicherlich ganz cool, aber sicherlich was für jeden. Für Kinder wäre der Schulweg sicherlich mehr als nervig und Freunde treffen auch nicht so einfach. Auf der anderen Seite gibt es natürlich viel Platz und Natur.


    Ich hab vorher auch in einem kleinen Dorf, dann in einer WG in der Großstadt gelebt, und eben jetzt gefühlt am Ende der Welt. Ich kann mir auch momentan nicht vorstellen, wieder in die Stadt oder ins Dorf zu ziehen. Das kommt dann vielleicht mit dem Alter, wenn die Mobilität dann doch etwas flöten geht.


    Wie sieht das bei euch aus? Eigenheim? 40m² Dachgeschosswohnung? Hausboot? Wie lebt ihr? Und vor allem, wo soll die Reise hingehen?

    -"Niemand ist perfekt" und "Du bist perfekt, so wie du bist"

    -1980 und 2021 liegen genauso weit auseinander wie 1939 und 1980.

    -"Schon der Begriff Menschenrechte ist rassistisch." (Mr. Spock)

  • A N Z E I G E
  • Ich bin total angeregt, wollte aber erstens keine 3 Jahre alten Leichen fleddern, und da mir ja auch vor allem die Frage, was so die Wunschvorstellung ist, von besonderer Bedeutung ist, dachte ich mir, das alte Thema könnte eventuell eine Neuauflage gebrauchen ;) Darf natürlich auch gerne zusammengelegt werden.


    Aber mich interessiert ja eben nicht nur der Ist-Zustand (von vor 3 Jahren) sondern gerade auch die Wünsche? Gibt ja durchaus den Tiny-House-Trend, oder aber auch die Tendenz zur WG in höherem Alter. Daher denkt für mich der alte Thread eben nicht die ganze Bandbreite meiner Fragestellung ab.

    -"Niemand ist perfekt" und "Du bist perfekt, so wie du bist"

    -1980 und 2021 liegen genauso weit auseinander wie 1939 und 1980.

    -"Schon der Begriff Menschenrechte ist rassistisch." (Mr. Spock)

  • Wohne weiterhin am Rande Hamburgs, kurz vor der Grenze zu SH. Günstige Wohnung in beruhigter Verkehrslage. U Bahn Station 5 Min entfernt. Als Single sehe ich auch keinen Grund hier wegzuziehen, die meisten Freunde wohnen hier in der Ecke.


    WENN ich irgendwann umziehe, dann definitv nicht weiter in die Stadt. Ich habe lieber meine Ruhe und hätte liebend gerne deine Wohnlage Ahab. Das müsste natürlich mit dem Job vereinbar sein, aber auch bei uns wird Home Office wahrscheinlich weiter gehen, da wäre diese Hürde schon Mal kleiner. Ich sehe nicht ein 400.0000 €+ auszugeben, um mich dann mit den Nachbarn zu streiten.

  • Früher wohnte ich mal drei Jahre lang mit zwei Freunden aus der Kindheit in ner WG in Köln-Kalk. War zwar ne ganz nette ZEit, aber das bräuchte ich glaube ich auch nicht wieder.


    Zur Zeit wohne ich mit meiner Freundin in zwei Katern in ner 70 qm 3-Zimmer-Wohnung. Wir wohnen im 1. Stock und haben Zugang zu einer Dachterasse (4. Stock), wo eine Ecke uns ist. Wir zahlen dafür ca. 750 € warm.

    Ich/ wir würde(n) jedoch gerne über kurz oder lang (nicht mehr länger als 1-2 Jahre) in eine Wohnung im Erdgeschoss bzw. ein kleine Haus ziehen. Alleine, damit die Kater auch mal problemlosen Zugang nach draußen haben. Hier können wir sie nicht wirklich ebenerdig rauslassen, da wir direkt in der Fußgängerzone wohnen und die beiden Kater so zutraulich sind, dass sie mit jedem mitgehen würden. Auf die Dachterasse lassen wir sie zwar, aber da ist der Platz ja auch eher begrenzt.


    Am liebsten wäre mir persönlich ein (kleines) Haus in ruhiger Lage mitsamt Garten.


    Aber ob wir uns das leisten können, ist die andere Sache. ;-/

  • Momentan wohne ich in einer kleinen Wohnung (24qm) zentral in Helsinki. Merke aber immer mehr, dass eine Großstadt einfach nichts für mich ist, ich bin halt in einer Kleinstadt aufgewachsen und vermisse es auch. Viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Platz hier. Wunsch wäre eine Wohnung oder ein Haus ca 200 Kilometer nordöstlich von hier auf dem Land, mindestens 2 Kilometer Abstand bis zum nächsten Nachbarn und viel Wald um mich herum.

  • Wohne mit meiner Partnerin seit wohl 10 Jahren in einer normal großen Wohnung (2ZKB, 65 qm) in einem leider sehr hellhörigen Hochhaus im Hochparterre. Sehr großer Balkon, der aber vollsteht mit Chilis, Paprika, Tomaten. Ich hab immerhin ein kleines Tischchen mit 2 Stühlen verteidigen können.

    Haben vorher zusammen ein Jahr auf 32 qm gelebt. War schon damals schwer was bezahlbares zu finden in Regensburg.

    War zwischendurch Wochenendpendler (1 Jahr Pforzheim, 30 qm für mich; 3 Jahre Pfaffenhofen, 20qm).

    Davor hab ich alleine in der 32 qm Wohnung gewohnt. Davor in 2 Studentenwohnheimen. Fand ich damals voll in Ordnung, aber jetzt hat man halt Möbel und viel mehr Zeug ...


    Regensburg ist eine noch relativ gemütliche kleine Großstadt. Nur das man sich da halt kaum ein Eigenheim wird leisten können.

    Im Alter ziehen wir wohl nach Weiden, eine Kleinstadt. Ruhig. Dort Haus mit Garten. Einkaufsmöglichkeit um die Ecke. Krankenhaus wohl 2,5 km weg. Wenn mal was sein sollte.

    Ich finds ganz angenehm, wenn man Versorgungsmöglichkeiten in der Nähe hat und es mehr als 2 Kneipen in der Stadt gibt. Das die dortigen Discos jetzt nicht so meins sind, wird mir mit Mitte 60 egal sein.

  • Interessantes Thema.


    Bin als Kind von einer relativen Großstadt (Luxemburg City) aufs Land (2000-Seelendorf oder so im nördlichen Saarland) gezogen. Als Teenager fand ich die ländliche Idylle mal so richtig Scheiße und Jobs gab und gibt's im Saarland eh nicht.


    Hab bis 2007 bei meinen Eltern gewohnt, dann ging's nach Studienabschluss nach London, wo es über einige WGs (von Minizimmer mit 10 Leuten in der WG bis zu nur Freundin und Kumpel alles gab) zu eigener Mietwohnung (40 m² und 50 m²) bis jetzt halt Eigenheim (2 Etagen (leider keinen Keller), mit Garten, 110 m²), aber in einem eher ruhigen Vorort Londons. Hier fühlt es sich nicht nach Großstadt an, was durchaus okay ist, aber man ist dennoch in der Nähe von allem, wenn mal wieder Stadion und Konzerte angesagt sind. Von daher ist die Lage durchaus perfekt. Man braucht kein Auto und kommt so überall gut hin.

    Der eigene Garten ist leider recht klein und komplett umzäunt, während bei meinen Eltern das Haus auf 3 Seiten von Wald umgeben ist. Gibt's in London zwar auch, aber das kostet dann halt 10 Millionen, die ich nicht gerade in meiner Portokasse hab. Das stört mich aber auch nicht wirklich, ist halt jetzt eine Umgewöhnung. Unsren Katzen gefällt's aber auch so. ^^


    Was ideal wäre?

    Gute Frage - im Alter kann ich mir durchaus eine Rückkehr ins Saarland oder nach Luxemburg vorstellen. Kann aber auch hier etwas weiter draußen sein. So am Stadtrand halb im Wald wäre da schon cool.

  • Oh, bei mir ist wohntechnisch viel passiert.


    Aufgewachsen bin ich in Breisgau-Hochschwarzwald (Freiburger Region) bei einem alten Schulhaus (der vor hundert Jahren vom dazugehörigen Dorf genutzt wurde), welches sehr abgelegen in der Natur stand. Das Haus hatte mein Großvater vor 40 Jahren gekauft der gebürtig aus dem Schwäbischen Gemünd kommt. Bin also absolut naturnah groß geworden gemeinsam mit meinen Eltern, Bruder und Großeltern dazu ein paar Hunde und Katzen. Schöne Zeit.

    Zwischendurch lebten wir (Eltern & Bruder) aus verschiedenen Gründen wie Arbeits- & Schulweg mal im Dorf in einer großen

    Maisonettenwohnung, aber gingen nach ein paar Jahren wieder zurück zum Haus.

    Später als ich mit der Schule fertig war, zog ich mit 17 Jahren alleine nach Freiburg in eine Zweizimmer-Dachwohnung. Später als ich eine Ausbildung in Winnenden (Raum Stuttgart) machte, lebte ich in einer WG mit drei weiteren Jungs (zwei davon waren Vollblutrussen, die immer ordentlich Party zu meinem Leidwesen machten). Noch während der Ausbildung teilte ich mit meinem Bruder eine WG in einem Vorort von Freiburg, damit ich auch mal Wochenends in meiner Heimat sein kann (mein Elternhaus ist einfach zu abgeschieden um mal Wochenends meine alten Freunde zu sehen).

    Nach der Ausbildung zog ich nach Köln für ein Jahr und teilte eine WG mit zwei Mädels unweit vom Mediapark. Eine Etage unterhalb der WG war sogar ein kleiner Puff. War immer amüsant, peinlich berührte Männer am Haustür oder Treppeneingang zu begegnen. ^^

    In dieser Zwischenzeit sind meine Eltern berufsbedingt nach Freiburg gezogen und als ich Köln verließ und wieder nach Freiburg kam, wohnte ich zwischendurch bei meinen Eltern, während ich auf Arbeitssuche war (mein Bruder ist da längst nach Berlin abgehauen). Die erste Wohnung (wunderschön) lag neben dem alten Friedhof der zwischen dem 17ten und 19ten Jahrhundert aktiv war, später zogen die zu einer anderen größeren Wohnung, auch

    Maisonette, wo ich mitkam. Als ich dann eine Arbeitsstelle hatte, zog ich in einer 5er Männerwg der ein Neubau war. Nach 3 Jahren hatte ich genug und zog in eine eigene Dachwohnung, wo mein Dad ein Raum als Büro nutzte (so teilten wir die Kosten). In der Zeit hatte ich seit ein paar Jahren eine Fernbeziehung und versuchte die ganze Zeit nach München zu bewerben (wo sie auch lebt). Nachdem mein Dad und ich mit den Vermietern nicht mehr klarkamen (Wohnung ist hellhörig und die leben darunter), haben wir die Wohnung aufgelöst und ich zog zu einem Freiburger Vorort zu einer Loft, wo eine wohlhabene Frau seit ihrer Scheidung zwei Zimmer untervermietete. Ich lebte dort ein halbes Jahr bis ich dann ne Stelle in München bekam.

    Als ich dann in München war, lebte ich zur Untermiete bei einem guten Bekannten im Münchner Zentrum während ich mit meiner damaligen Freundin auf Wohnungssuche war. Nach 3 Wochen fanden wir an einem Münchner Vorort eine wunderschöne 3-Zimmer Wohnung mit herrlichem Balkon. Wir lebten auch ein paar Jahre dort. Während der Zeit war ich beruflich immer unglücklicher und entschied mich beruflich neu zu erfinden. Die dazu gehörige Ausbildung gibt nur in Schleswig-Holstein. So zog ich schweren Herzens hin zu einer schönen kleinen Dachwohnung 200m von der Ausbildungsstelle weit weg und hatten wieder eine Fernbeziehung, der dann auch ein halbes Jahr vor Ende der neuen Ausbildung endgültig in die Brüche ging.

    Trotz der Trennung entschied ich mich wieder nach München zu ziehen anstatt nach Berlin. Nach zwei kurzen Untermiete, bekam ich durch Vitamin B dann eine tolle 3-Zimmer Wohnung mit Balkon in München, der sogar bezahlbar ist. Ich bin superzufrieden mit der Location (bayerisches Dorf Feeling, obwohl es IN München ist), nur ist es verdammt hellhörig, da Altbau (200 Jahre alt). Aber ich kann es verkraften.


    Während alle den Jahren und dem halben Nomadenleben war ich auch nie wirklich sesshaft bis auf meine Kindheit. So entwickelte ich eine Haltung zum Minimalismus, ausgelöst durch das Genervtsein von Kistenschleppen :-D und habe zum Ziel gesetzt, irgendwann ein Tinyhouse Leben zu führen.


    Und meine Eltern leben inzwischen in den französischen Vogesen (unweit von Freiburg) in einem wunderschönen riesigen alten Haus mit VIEL Fläche drumherum mitten in der Natur. Bin so oft wie möglich dort.


    Anmerkung: Während ich die Zeilen getippt habe, habe ich gemerkt, dass meine Familie vermögend rüberkommt. Das ist nicht so. Wir sind ganz klassische Mittelschichtler mit viel Glück, gute Kontakte und zur richtigen Zeit am richtigen Ort. :-D:


    Kapitän Ahab: Ich seh, dass wir ja einen ähnlichen Weg hatten :) Nice.

    Supereric: Wow, wo konkret? Mit Brandenburg liebäugle ich ja (auch aus diesen Gründen), wenn es mich jemals nach Berlin ziehen würde (aus bestimmten Gründen).

    War. War never changes
    ~ Deaf & Proud <0/ ~
    ♥ SC Freiburg - Die Nr. 1 im Ländle ♥

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  • Supereric: Wow, wo konkret? Mit Brandenburg liebäugle ich ja (auch aus diesen Gründen), wenn es mich jemals nach Berlin ziehen würde (aus bestimmten Gründen).

    Von den Rahmendaten her müsste das Potsdam sein, sagt zumindest der Berliner in mir. ;)


    Sehr spannendes Thema, weil ich / wir aktuell darüber nachdenken wie wir eigentlich wohnen wollen. Ich bin in meinem Leben sehr oft umgezogen, manchmal aus privaten und teilweise aus beruflichen Gründen, und habe in allen möglichen Konstellationen gewohnt (aufgewachsen im Berliner Plattenbau, zu Uni-Zeiten teilweise in einer 4er WG, dann diverse Wohnungen alleine und zu zweit, die zwischen 50m2 und 106m2 groß waren und von der Lage auch extrem unterschiedlich waren, zwischen direkt in München & Berlin und einem Ort mit rund 10.000 Einwohnern). Bis auf die knapp 5 Jahre die ich in München gelebt habe, hatte ich bisher immer das große Glück fürs Wohnen nicht sooo viel zahlen zu müssen. Berlin war damals noch billig (habe bis 2006 dort gewohnt), München wie gesagt teuer, aber Leipzig (ab 2011) zu der Zeit auch noch günstig (in Leipzig haben wir damals in einer 106m2 Wohnung gewohnt, die ziemlich das gleiche gekostet hat wie die 50m2 Wohnung in München, die Zeiten sind aber in Leipzig inzwischen auch vorbei).


    Aktuell wohnen wir einer (flächenmäßig) kleinen Wohnung mit 4 Zimmern (wir brauchen 2 Arbeitszimmer) in einer kleinen Stadt und es stellt sich die Frage wie es weitergehen soll, entweder 2021 oder 2022 wird ein Umzug anstehen. Einerseits reizt mich das Leben in der Stadt, auf der anderen Seite merke ich wie mich das teilweise auch (deutlich) mehr stresst und ich einfach meine Ruhe und Platz haben möchte. ;) Ich habe arbeitstechnisch in Franken eine Zweitwohnung, da habe ich meine Ruhe, das ist nah an einem Fluss und einem Wald, nach langen Arbeitstagen sind abendliche ruhige Wanderungen / Spaziergänge dort einfach nur schön. Ich brauche aber auch eine gute Anbindung, der nächste ICE Bahnhof sollte nicht allzu weit entfernt sein (möglichst an der VDE 8 Strecke) und spätestens da wird es dann schwierig.


    Ein Haus kommt für uns aktuell nicht infrage, wir hätten einfach nicht die Zeit um uns entsprechend kümmern zu können (Haus und Garten), so dass es am Ende wohl eine etwas größere Wohnung mit 4 Zimmern in Randlage hinauslaufen wird (sehr gerne mit Dachterrasse), um zu versuchen einen guten Kompromiss zu erreichen (Ruhe und Platz, aber dennoch mit guter Anbindung).


    Stellt sich nur noch die Frage nach der genauen Region, hier gibt es auch mehrere Kandidaten, aber ist noch mal ein ganz anderes Thema. ^^

  • Berlin Innenstadt. Mietwohnung mit 2 Zimmern reicht mir vollkommen. Hatte damals noch Glück, die anderthalb Zimmer vor der großen Preisexplosion bekommen zu haben.



    Ich meine, ich gehe gerne raus, habe gute Einkaufsmöglichkeiten aus aller Herren Länder fußläufig, Unterhaltung, Kultur und Gastronomie. Was will ich mehr. Und komme durch den ÖPNV Knotenpunkt Hermannplatz im Grunde schnell überall hin.



    Mit einer Famile und Kindern würde ich eher raus ziehen - Aussenbezirke / Speckgürtel. Einfach weil die Ecke Kreuzberg / Neukölln sicher aus der Sichtweise eher viele Nachteile auch hat. Aber eine größere Stadt muss es schon sein (Mit größer meine ich > 1 Million Einwohner). Land / Dorf ist schön - aber nur für den Urlaub ;)



    edit Kane - eindeutig Potzdorf. (Na, wer kennt den Film, auf den ich anspiele?)

    Lust auf Leben, Lust auf Liebe, Lust auf Lust. Lust auf Lagerfeuer und nen fetten Kuss. Lust auf Wunder, Wunderbar und Wundervoll. Lust mein Maul nicht zu halten wenn ich soll ( Manchmal - Milch & Blut )


    Also wenn man in alle Richtungen nur nach Süden kommt, dann ist es der Nordpol. Wenn man in alle Richtungen nur nach Norden kommt, ist es der Südpol. Soweit klar.
    Was ist dann wohl West-Berlin ;)

  • Ich wohne mit meiner Lebensgefährtin in ihrem Haus, dass ihr Vater ihr gebaut hat. Ganz idyllisch am Land. Wir wollen beide keine Kinder, daher haben wir echt sehr viel Platz. Jeder hat seinen eigenen Rückkzugsort, was schon sehr fein ist. Ich kann zocken und Fußball schauen, während sie sich ihre Soaps ansehen und ihren Hobbies nachgehen kann, ohne dass wir uns um den Fernseher streiten müssten.


    Wir haben unsere eigenen Hühner und ein paar Kaninchen.

    "All knights must bleed, Jaime. Blood is the seal of our devotion."


    Ser Arthur Dayne to Jaime Lannister

  • Haben uns uns vor wenigen Jahren, ein Haus auf dem Dorf gebaut/bauen lassen. Neben den sicherlich deutlichen Vorteilen lag der Grund darin, dass ich das Leben in einer Stadt extrem unangenehm finde. Ich habe es inbrünstig gehasst, in einem Mehrfamilienhaus zu leben. Man sitzt auf dem Balkon, hört 3 Gespräche gleichzeitig, riecht zig verschiedene Mittagessen und einen richtigen Rückzugsort bietet die Wohnung auch nicht.


    Dahingehend war der Umzug eine absolute Befreiung. Es ist mein Haus ( :psst: ) , ich kann machen was ich will und habe absolute Ruhe. Kein Verkehr, keine fremden Fernseher, nur der Nachbar mit dem Rasenmäher. Mein Stresslevel ist dermaßen gesunken, dass es alles Wert war...und die Freundin findest auch okay.

    'I mean, i just keep losing. Like are some people just meant to lose to keep the balance of the universe?' - Earnest Marks

  • Ich komme vom Land, genauer gesagt aus einem Dorf (12K Einwohner, darf sich aber Stadt nennen). Meine erste eigene Wohnung war in einem Mehrfamilienhaus, also so einem richtigem Wohnblock mit 7 Häusern zu je 10 Wohnungen, Dachgeschosswohnung (aber gut isoliert), ca. 80m². Das war an sich schon eine ziemlich coole Wohnung und die Miete war relativ günstig, also auch für mein damals 18jähriges ich gut leistbar. Danach ist meine Freundin zu mir gezogen, hat gut gepasst. Nachteil war, es gab keinen Aufzug. Als wir dann unser erstes Kind bekommen haben wurde das alles schnell sehr mühsam, den Einkauf + das Maxi Cosi von der Tiefgarage nach oben tragen, ganze 5 Stockwerke insgesamt, war einfach zu anstrengend auf Dauer. Vor allem für die Frau, die war ja zu Beginn die meiste Zeit zu Hause.


    Also was neues gesucht, im selben Dorf, und auch schnell gefunden. 120m², Mehrfamilienhaus (aber nur 4 Parteien) inkl. einem kleinen Garten. Die Miete war dort natürlich nicht mehr so günstig aber wir verdienen zum Glück beide relativ gut. Die Wohnung war auf zwei Etagen aufgeteilt, die Schlafräume waren direkt unter dem Dach. Leider war dieses Haus schon etwas älter (in den 60ern gebaut) und Leute mit Dachgeschosswohnung werden jetzt wissen wie man dort im Sommer geschlafen hat. Nach gut 10 Jahren Miete wollten wir aber endlich was eigenes.


    Grund war klar gemacht (ihr Erbe), Haus war schon bestellt (Fertigteilhaus), leider ist dann mein Schwiegervater verstorben und das Elternhaus meiner Lebensgefährtin (ja, immer noch, wir heiraten nicht ^^) stand plötzlich leer. Also haben wir unsere Pläne gecancelled, das Haus übernommen, die Schwester rausgezahlt und das Haus total saniert. Beste Entscheidung unseres Lebens. Wir haben 180m² Wohnfläche alleine im oberen Stockwerk. Im unteren Stockwerk, wo die Großmutter (93 Jahre) noch Wohnrecht hat, gibt es nochmals ca. 100m². Diese Wohnung übernimmt dann, hoffentlich, mal eines unserer mittlerweile zwei Kinder. Töchterlein spricht zumindest schon mal davon. Dazu haben wir knapp 1.500m² Garten, einen 9x5 Meter großen Pool und knapp 50 Meter Luftlinie auch die vorbeifließende Enns wo man im Sommer auch super baden, bootfahren oder was auch immer kann. Natürlich extrem ruhig dort, ein kleiner Ort, etwas über 4K Einwohner. Wir haben dort unsere heilige Ruhe.

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