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Ned Beatty im Alter von 83 Jahren verstorben

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    Der US-Schauspieler Ned Beatty ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er wirkte in mehr als 150 Filmen und TV-Serien mit, unter anderem war er in "Superman" zu sehen und bekam eine Oscarnominierung.


    Der beliebte Charakterdarsteller Ned Beatty starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren in seinem Haus eines natürlichen Todes, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf seine Familie und sein Management berichteten. Beatty war 1977 für einen Oscar nominiert für seine Rolle in der schwarzen Komödie "Network". Der US-Mime spielte dort den Medien-Konzernchef Arthur Jensen.

    Gefeiert wurde Beatty bereits für seine Rolle in seinem Debütfilm "Deliverance" (deutsch: "Beim Sterben ist jeder der Erste") von 1972. In den "Superman"-Verfilmungen (1978 und 1980) mit Christopher Reeve verkörperte er den Handlanger von Bösewicht Lex Luthor.

    Insgesamt hat Beatty in mehr als 150 Produktionen mitgewirkt. Nachdem er zunächst als Theaterschauspieler aktiv war, startete er Anfang der Siebziger in Hollywood durch. Auch seine Rolle in der Krimiserie "Homicide", in der er von 1993 bis 1995 mitspielte, wirkte sich positiv auf seine Popularität aus.

    Die Behauptung hat aber nur dann wirklichen Einfluß, wenn sie ständig wiederholt wird, und zwar möglichst mit denselben Ausdrücken. Napoleon sagte, es gäbe nur eine einzige ernsthafte Redefigur: die Wiederholung. Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, dass es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird.


    Gustave Le Bon - Psychologie der Massen (1895)

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  • Wunderbarer Schauspieler, der in sehr vielen bekannten Werken mitgespielt hat meistens in kleineren Rollen. Ich würde auch sagen, dass Network und Deliverance, neben den beiden Superman Filmen als Gene Hackman/Luthor's Handlanger, herausragen. Gerade sein Monolog in Network, natürlich auch durch das beängstigend gute Skript von Paddy Chayefsky, ist perfekt vorgetragen. Bis zu dem Moment stellte ich mir die Frage, warum er für den Oscar nominiert wurde, da er kaum im Film war bis dato, danach erübrigte sich die Frage. Man kaufte ihm diese zynische herablassende Selbstgefälligkeit zu jeder Zeit ab, einiges von dem was er von sich gibt, ist auch schwer zu widerlegen, im totalen Kontrast dazu die Rolle in Deliverance als Opfer. Der Film ist gespickt von Alpha-Männern, die miteinander Krieg führen, um zu sehen, wer auch das Omega ist. Da ist es nicht leicht ein "verweiblichtes", "weiches" Opfer zu spielen. Ich bin ausserdem überrascht, dass das seine erste Filmrolle war - seine Leistung ist damit noch einmal stärker einzuschätzen.


    Ich werde ihn sehr vermissen, bin aber froh, dass er so viele Filme gemacht hat und es noch einiges zu entdecken gibt. R.I.P. Ned Beatty.

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