A N Z E I G E

Zombies, Blitze, schwarzes Blut......ist das die Zukunft der WWE???

  • Ich muss sagen ich bin etwas geschockt, was zur Zeit in der WWE abgeht. Es hat teilweise gar nichts mehr mit Wrestling zu tun. Klar steht E für Entertainment, aber es sollte noch immer das Wrestling in erster Linie stehen. Sonst kann ich mir auch ne Comedy-Show oder nen Film ansehen.


    Aber angefangen nun mit dieser Fiend/Bliss und Randy Geschichte, wo ja nur mehr übernatürliche Dinge passiert sind. Mit dem Höhepunkt einer brennenden Fiend Puppe mitten im Ring. Und nun plötzlich Zombies???? Es ist mir schon klar dass man den Film promoten musste, aber kann man das nicht anders machen. Und ein Miz muss da noch mitspielen als ob es wirklich echte Zombies wären.


    Nun meine traurige Frage: Ist das die Zukunft der WWE? Tritt Wrestling immer mehr in den Hintergrund und wird nur mehr auf so etwas gestetzt?


    Ich hoffe nicht. Ich will Wrestling sehen, und Geschichten die sich noch halbwegs realistisch mit Wrestling verkaufen lassen. Fehden, Stables, Intriegen, usw.


    Aber ich hab schon gemerkt hier am Board stehen wirklich viele User leider drauf.....wird spannend eure Meinung....

    "You people, you know who i am...but you don't know, why i am here!"

  • A N Z E I G E
  • Was sagte Booker T vor kurzem "It's Entertainment. "


    Zusätzlich sagte Booker T , wer damit ein Problem hat gründet eine Wrestling Liga oder sucht sich eine Wrestling Liga, die seinen persönlichen Geschmack entspricht.


    Ich habe kein Problem damit, da ich im WWE Gimmick Zeitalter aufgewachsen bin.
    Undertaker, Kane, Papa Shango, Ultimate Warrior hatten mystische Superkräfte.


    Außerdem ist auch ein kleiner Bestandteil der Show und umfasst nicht die ganze Show.


    Main Event von Wrestle Mania Backlash war Reigns gegen Cesaro und kein mystisches Match.

    "Wrestling ist ähnlich wie Politik oder Religion! Jeder hat seine Meinung, und jeder glaubt, dass er Recht hat." (Shawn Michaels)
    "Wer das Schlechte sucht, wird das Schlechte finden. Wer das Schöne sucht, wird das Schöne finden." (chinesisches Sprichwort)
    "Viele Leute sagen immer vieles, doch das darf man nicht zu ernst nehmen. Ich bin einer, der schaut immer geradeaus." (Niko Kovac)

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  • Naja, wir haben 30 Jahre einen Undertaker gefeiert der Blitze und Donner kontrolliert. Oder Kane, auf dessen Kommando Feuer aus allen Ecke rausknallte. Zugegeben, Zombies sind mir auch etwas zu. Wäre das ein Halloween Special gewesen, wo Wrestler als Zombies sich verkleiden, wäre das noch eventuell lustig gewesen. Aber in der Form und dann nur für einen Film zu hypen, ich weiß nicht.. Und dann auch noch mit The Miz, der Champion war und jetzt ein schlechte Talfahrt ausbaden muss.


    Ich habe nichts gegen Gimmicks, im Gegenteil, ich wäre froh man hätte heute mehr davon. Aber das ist ein Trash, den weder die WWE noch die Fans brauchen.

  • Bei einem passenden Motto-PPV, z.B. "Halloween Havoc", hätte ich kein Problem mit den Zombies gehabt, aber hier war's irgendwie nur Promo für "Army of the Dead" mit Batista. Wobei Batze sich auf Social Media zumindest von den Zombie-Lumberjacks distanzierte und betonte, dass nix davon seine Idee war.


    Mystery/Horror-Elemente kann man gerne im Wrestling unterbringen und gerade in der Zeit vorm Fiend fand ich, dass das irgendwie in der WWE fehlte. Bei solchen Nummern besteht aber die Gefahr, dass so was ganz leicht in Ultra-Trash abdriften kann. Und WWE traue ich auch nicht unbedingt das entsprechende Feingefühl zu, damit das nicht passiert.

  • Teilweise halt der Thunderdome Situation geschuldet. Ich glaube, man will einfach die Zeit totschlagen, wo man keine Fans in der Halle hat.


    Beim Fiend/Alexa: Habe den Eindruck, dass man sich solche Gimmicks wünscht, wenn keine da sind. Sobald aber ein solches Gimmick kommt, hagelt es rasch an Kritik. Zu Beginn des Fiends war aus meiner Sicht die Mehrheit begeistert.


    Bezüglich Realismus: Man kann so auch die ganzen Matt Hardy Compond Matches hinterfragen. Ebenso auch manches bei AEW, das suboptimal gedreht wurde (Bump Jerichos vom Käfig mit offensichtlichem Pumpboden). Gilt auch für die dummen Stunts von Shane, der sich immer wie ein Sack auf eine Matte fallen lässt.

  • Finde da überhaupt nichts Trauriges dran, wenn sowas ab und zu bzw. in ausgewählten Fehden auftritt. Ist ja nun nicht so, als wenn es nun plötzlich überall in der WWE und jederzeit irgendwelche übernatürlichen Dinge passieren.
    Da hat die WWE deutlich andere Probleme, als das in einem minimalen Prozentteil der Shows Fantasy-Elemente verbaut sind.


    Und natürlich kommt sowas schnell mal trashig daher, aber sein wir mal ehrlich, die Fehde zwischen Priest und Miz & Morrison war doch seit Wrestlemania auch absoluter Trash, Stichwort "Tomatenwerfen".
    Fand ich die Zombies gut? Ne, aber im Grunde war es mir auch ziemlich egal, weil mich Priest vs. Miz eh nicht interessiert hat bzw. ich mir nur gewünscht habe, dass diese Fehde endlich zuende ist.
    Und DAS war für mich das deutlich größere Problem an diesem Match.

    FC Barcelona-Fan aus Leidenschaft

    »It's not pining, it's passed on. This parrot is no more! It has ceased to be. It's expired and gone to meet its maker. This is a late parrot. It's a stiff. Bereft of life, it rests in peace. If you hadn't nailed it to the perch it would be pushing up the daisies. It's rung down the curtain and joined the choir invisible. This is an ex-parrot!«


    Wer auf Reactions steht, schaut mal vorbei ^^
    https://www.youtube.com/c/AngusSees

  • Ich mag Wrestler die einen Gewissen Mystery Touch haben. Brood, Taker, Kane waren doch um längen interessanter als so mancher anderer in der Vergangenheit. Auch Dexter Lumis NXT Gimnick oder Kross mit Scarlett finde ich weitaus interessanter als andere im NXT Rooster.


    Klar muss man es nicht übertreiben und Wrestlecrap alla Taskmaster und den Dungeon of Doom zurückbringen aber in gewissen Dosen tut das doch imho auch keinem weh.


    Ich will zumindest nicht unbedingt 2 Stunden nur Halbnackten Männern in Badehosen zugucken wie die sich durch den Ring schieben ^^

  • Es muss passen.


    Beim Fiend/Alexa war es an der Grenze, für mich okay, für andere nicht. Es hat halt zu der ganzen Thematik gepasst.
    Die fehlende Auflösung und das Ende der Story haben dann aber kein Stück mehr gepasst. Damit hat man viel kaputtgemacht. Dass man nun schon seit einem Monat keinen Plan hat, was man mit Wyatt anstellen soll, passt da perfekt ins Bild.


    Alexas Voodoo-Fähigkeiten finde ich auch eher peinlich, ohne das Fiend-Element wirkt es für sich eher fragwürdig. Da hat sie nun Superkräfte, setzt sie aber ein, um Jax und Baszler zu ärgern. Das ist alles nur noch fürchterlich unpassend und antiklimaktisch.



    Der Zombie-Scheiß war ja durchaus auch auf dem jämmerlichen Niveau dieser ganzen Fehde ... von bösen Kaninchen über tomatenwerfende Späßchen bis hin zu Zombies, da war alles erbärmlich. Wobei mein Respekt an Miz und Morrison geht, die den Sch eiß mitmachen, ohne sich totzulachen.



    Insgesamt kann man das gerne machen, aber mit Sinn und Verstand. Da es in der WWE beides nur in ganz kleinen Dosen gibt, ist es auch schon wieder egal.

  • Ich kann mich da einigen meiner Vorrednern nur anschließen:


    1) Wenn man von Wrestling bei der WWE spricht MUSS man einfach davon ausgehen, dass man überwiegend Entertainment, Unterhaltung und Comedy bekommt.
    In den Weeklys ist der sportliche Aspekt inzwischen absolute Nebensache. Erst bei den PPV liegt dann das Augenmerk größtenteils auf dem Kampf, um eine "Fehde" richtig auszutragen


    Wer also einen größeren Wert auf den reinen Sportkampf legt, der ist inzwischen bei WWE wahrscheinlich nicht besonders zufrieden.


    2) Zu diesem Entertainment gehören in der heutigen Zeit eben auch Sachen wie Social Media oder Celebrity-Promotions und ähnliches. Auch das hat mit dem Sport selbst wenig zu tun.
    Es ist genauso nicht glaubhaft, dass ein Typ der Musik macht oder einen Manschaftssport oder sowas ausübt, einen professionellen Kämpfer besiegen kann, oder?
    Und durch Social Media verschwimmen Charaktere und die "echten Menschen" dahinter sowieso immer mehr, weshalb Realismus auch dadurch schon in Frage gestellt werden kann. Es ist eben wie bei Schauspielern in einem Film, wo man genau weiß, diese Figur wird einfach nur von XYZ GESPIELT.


    Vor Jahren hätte man Undertakers Karriere sicher gänzlich anders beendet. Er wurde als unsterblicher dargestellt, der lebendig begraben wurde und ähnliches.
    Aber auch durch sowas wie Social Media ist das verschwimmen des Mark Calaway und des Undertakers nicht zu vermeiden gewesen. Daher hat man so eine ausführliche Doku gebracht und er war einfach nur ein normaler Mann.


    3) Und da man eh weiß, dass alles ein (teils unrealistisches) Schauspiel ist, warum dann nicht wie in Filmen und Serien Fantasy Kram einbauen?
    Das kommt in der heutigen Zeit einfach (bei einem gewissen Teil an Zuschauern) besonders gut an, früher ja auch schon, aber heute umso mehr, weil im Fernsehen möchte ich unterhalten werden.
    Viele finden Ihre Unterhaltung eben im Kino, beim Zirkus, einer Magie-Show, einer Fernseh-Show, einer Serie oder einem Film (usw...). Und damit muss sich die WWE eben messen.
    Daher mag dann einfach ein großer Teil der Zuschauer solche Figuren wie The Fiend oder die "neue" Alexa Bliss (oder früher den Undertaker). Diese haben meist eine ganz andere, mystische und interessante Charaktertiefe als andere.
    Und da der Mensch immer mehr Zeit vor irgendwelchen Medeien verbringt, und alles sehr kurzlebig ist, brauch ich etwas, was fesselt und mir meine Unterhaltung bietet. Und das schaffen solche Charaktere bei einigen eben besonders gut....



    Ich bin auch der letzte der sagt, sowas muss jedem gefallen, im Gegenteil, ich habe Verständnis wenn einem das ganze nicht gefällt.
    Mir zum Beispiel gefällt ein "normaler" brawl-fight einfach nicht, weil es mir zu langweilig ist, auch wenn es für viele diesen Sport ausmacht.
    Da hab ich lieber Gimmick-Matches mit krassen Aktionen oder eine gute Promo oder ein Segment mit Story-Erzählungen.


    Und es wurde ja nun auch schon paar mal erwähnt: Das Fantasy, Sci-Fi Zeug ist ja echt nur ein kleiner Teil der Show.
    Viel schlimmer ist doch die Tatsache, dass es kaum Storys und Charaktere gibt die unterhalten....
    Außerdem wie erwähnt ist der Realismus in einer Show mit einem Script und schauspielerischen Sportlern generell so eine Sache, wo ich finde, dass die ein oder andere überzogene Figur der Unterhaltung eigentlich nur gut tun kann.
    Die Art, wie das ganze umgesetzt wird, ist dann eben auch noch so eine andere Sache...



    Aber ob man es zugeben will oder nicht: Die Story um The Fiend/Alexa Bliss und Randy Orton war eine langfristig aufgebaute Story, mit wirklich guten Erzählungen und Cliffhängern, die einem Lust auf mehr Infos gemacht haben und was noch passiert, etc.
    SOWAS will ich doch sehen. Interesse wecken, Storys erzählen, Charaktere entwickeln und Interessant aussehen lassen. Und wenn die sich dabei abfackeln und schwarzen Mist ausscheiden, ist es halt so.
    Das mit der Unterhaltung hat man dabei aber definitiv geschafft.


    Der Abschluss dieser Story, das war der größte Müll. Und wie man sie derzeit einfach nicht wirklich weiter erzählt (The Fiend ist halt jetzt weg und Alexa Bliss ersetzt The Fiend ohne große Worte durch "Lilly")....
    Und GENAU DAS ist das eigentliche Hauptproblem der WWE:
    Interesse Wecken, Storys erzählen, Charaktere entwickeln und Interessant aussehen lassen schaffen Sie fast nicht mehr oder nur sehr kurzweilig.
    Hauptsächlich sehen wir faules booking, immer gleiche Matches in den Shows, kaum Charaktere mit Tiefe, wenige lange Storys, wenige Storys in der Mid Card und darunter...


    Da tut finde ich ein Charakter wie The Fiend einfach nur gut, der mystisch ist und den (interessierten) Zuschauer fesselt und das verlangen weckt mehr zu wissen.
    Genau das bewegt einen dazu eine Serie, einen Film oder wie hier eine Show zu gucken und wieder einzuschalten. Und weil The Fiend/Alexa Bliss das geboten haben, sind sie einfach so beliebt, egal wie "unrealistisch" die Charaktere sind. Und wie gesagt: So viel gibt es davon ja dann auch wiede nicht.
    wenn man es dann halt auch zuende erzählen würde....


    Und bei den "realistischen" Charakteren ist da bis auf Roman Reigns derzeit mMn keiner auch nur ansatzweise in der Nähe sowas wie Interesse zu wecken.......




    Um dem Ausgangspost also nach vielen Worten abschließend zu Antworten:
    Nein, das ist nicht die Zukunft des Wrestlings, das ist Wrestling - eine Show.
    Dieses übernatürliche hat immer und wird immer (auch in vielen anderen Promotions) einen Platz haben, jedoch immer nur einen kleinen Platz einnehmen, so wie immer.
    Der überwiegende Teil ist doch "realistischer" angehaucht und die Fehden möchten in einem Wrestling-Match ausgetragen werden und Championships wollen gewonnen und verteidigt werden.
    Solche Gimmicks wie mit den Zombies wird es sicher noch das ein oder andere Mal geben, aber auch das ist ja jetzt nicht immer der überwiegende Teil der Show.
    Doch durch das ganze Mediale, Social Media usw. wird halt nochmals deutlicher vermittelt, dass das ganze Produkt eine Unterhaltungs-SHOW ist!


    Sorgen sollte man sich bei der WWE eher um das Story-Telling und Booking machen.
    Egal ob "realistische" oder "unrealistische" Charaktere dabei beteiligt sind oder geformt werden, es müssen Menschenmassen mit verschiedensten Geschmäckern unterhalten werden.
    So ist es, So war es immer und So wird es immer sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von ESG-Kid:
    3) Und da man eh weiß, dass alles ein (teils unrealistisches) Schauspiel ist, warum dann nicht wie in Filmen und Serien Fantasy Kram einbauen?
    Das kommt in der heutigen Zeit einfach (bei einem gewissen Teil an Zuschauern) besonders gut an, früher ja auch schon, aber heute umso mehr, weil im Fernsehen möchte ich unterhalten werden.


    Ich finde, dass leider genau das auch der Hauptgrund warum das Wrestling derzeit von der Zuschauerzahl so schlecht abschneidet wie noch nie zuvor.
    Die Leute denen so etwas gefällt, sind bereits Wrestlingfans und werden das auch bleiben (bis auch sie irgendwann evtl. rausgewachsen sind). Neue Fans bekommt man mit sowas eher nicht.


    Wenn ich in meinem Programm inszenierte Kämpfe zwischen zwei (oder mehr) Menschen zeige, und mit einer gescripteten Story eine Fehde aufbaue, dann ist das eine Sache. Wenn das gut aufgebaut wird und glaubhaft dargestellt wird, dann kann sich der Zuschauer darin verlieren, auch wenn er weiß, dass es eigentlich nur ein Schauspiel ist.
    Wenn ich aber ganz offensichtlich den Zuschauern vor Augen führe, dass alles gefaked ist und keine Konsequenzen hat (Zombies fressen Wrestler, Kämpfe sind offensichtlich choreographierte Stunts mit Augenzwinkern) funktioniert es eben nicht, dass der neue Zuschauer sich in dem Programm verliert.


    Dein Vergleich mit den Filmen funktioniert auch nur, weil hier über zwei Stunden die Schauspieler in ihrer Rolle sind und diese ernst nehmen. Da dreht sich kein Hobbit in einem Kampf gegen einen Ork um sagt in die Kamera "Hey! Der Ork ist gar kein echter Ork und ich bin gar nicht wirklich so klein... das ist alles nur animierter quatsch" ... um dann wieder in die Rolle zu schlüpfen und weiterzukämpfen.
    Das hat bei Deadpool geklappt, wenn das aber in einem Horrorfilm, Drama, Thriller o.Ä. passiert, so wird der Film genauso zerrissen, wie WWE und AEW derzeit zerrissen werden.


    Wenn man also sein eigenes dargestelltes Programm nicht ernst nimmt, warum sollten die Zuschauer das dann mit investiertem Interesse tun?

  • Ich sage es ist die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der WWE. Und mehr noch.


    Es ist bei nahezu allen großen Ligen im Wrestling ok und wird auch gemacht. Es ist nur eine Frage, wie weit möchte man gehen.


    Die Zombies waren nicht gut, glaube da sind viele der gleichen Meinung. Und dennoch wird es immer Raum für abgedrehtes Zeug und Stories geben.

  • Bei NXT Halloween Havoc gab es ja auch schon Zombies, allerdings machte es dort auch Sinn und war noch gut umgesetzt.
    Das was bei Backlash passiert ist, ist zwar auch nicht mein Programm, aber jedem der sagt dies hätte nichts mehr mit Wrestling zu tun, kann ich nur ein Wort entgegen bringen: Undertaker.

  • Zitat

    Original geschrieben von Ho Lee Fuk:
    Bei NXT Halloween Havoc gab es ja auch schon Zombies, allerdings machte es dort auch Sinn und war noch gut umgesetzt.
    Das was bei Backlash passiert ist, ist zwar auch nicht mein Programm, aber jedem der sagt dies hätte nichts mehr mit Wrestling zu tun, kann ich nur ein Wort entgegen bringen: Undertaker.


    Sorry, aber das ist doch nicht vergleichbar.


    Der Taker war ein in sich logischer Charakter wie der Fiend auch mal. Über Monate (Fiend und Alexa) bis Jahrzehnte wurde hier kontinuierlich ein Charakter präsentiert. Mag nicht jedem gefallen, aber macht so viel Sinn wie ein "Million Dollar Man" oder wie alle Stories um Verbrechen (teilweise mit "Polizisten") ohne Folgen. Als Fan sieht man das alles als Teil des Schauspiels an. Man weiß ja auch, dass reale Menschen hinter den Charakteren stecken und dass diese ihre Rolle spielen - aber diese Rolle soll dann auch gespielt werden.


    Dieser Zombie-Dreck hatte keinen Sinn außer dahingeschissener Promo für einen Film mit Batista. Nicht nur dass es sinnlos war, solche hirnlosen Segmente sind auch perfekte Antiwerbung fürs Wrestling insgesamt.


    Miz & Morrison spielten Zombieopfer, waren dann aber einen Tag wieder fit. Gab es nun einen Zombieasubruch? Egal, war ja nur Werbung. Und genau dieses "egal, macht man halt mal nebenher" ist heute das Problem. Die WWE schützt so nicht mal mehr das eigene Produkt, warum auch immer. Wenn der Rubel stimmt, machen wir uns halt lächerlich, passt schon. :nene:

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