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Naturschutz und Wildnis in Europa

  • ich weiß, wir haben einen Thread für Tierrechte und so weiter, aber das Thema Naturschutz in der Heimat geht ja deutlich weiter, als über eine Ernährungswende zu diskutieren. Und ich bin auch nicht sonderlich begnadet darin, einen Thread zu eröffnen, und direkt schlagenden Thesen in den Raum zu werfen, aber ich versuche es mal trotzdem.


    Beim Naturschutz geht es im Kern ja auch um die Erhaltung von Ökosystemen, von Artenreichtum was ja durchaus auch im Sinne des Menschen ist. Ich selbst habe ja schon in mehreren Posts in diversen Threads über das sehr ambivalent zu betrachtende Thema der Jagd gesprochen.


    Auch das ZDF hat relativ tagesakutell zum Thema "Wildnis" einen Artikel veröffentlicht.


    Das ganze Themengebiet ist auch unglaublich weitläufig, zerfasert vom hundertstel ins tausendstel, und selbst 'Experten' sind sich oftmals nicht einig. In der Öffentlichkeit spielt er auch nur selten eine Rolle, da eben auch unsere persönlichen Berührpunkte mit "Natur", sprich abseits bewirtschafteter Kulturlandschaften sehr gering ist. Meist kommt der Natur- und Artenschutz dann zum tragen, wenn es darum geht, aus irgendwelchen Gründen ein Bauvorhaben zu blockieren. Leider ist er dann oftmals nur das vorgeschobene Argument, und wirkt oftmals deplatziert.


    Über allem steht aber eine grundsätzlich, und politische Frage. Wie will man mit Natur überhaupt umgehen? Ist der "Wildnisansatz", der ja auf dem Papier ganz schön klingt, der richtige Ansatz, aber auch Schwächen birgt? Will man einen eher symbiotischen Umgang mit der Natur, quasi den Disney-Naherholungsgebiet-Natur-Erlebnisspark-Gedanke? Oder ist für 'echte Wildnis', so wie die Urwälder hier in den Rheinauen am Oberrhein, im dicht besiedelten Mitteleuropa überhaupt kein Platz mehr?

    -"Niemand ist perfekt" und "Du bist perfekt, so wie du bist"

    -1980 und 2021 liegen genauso weit auseinander wie 1939 und 1980.

    -"Schon der Begriff Menschenrechte ist rassistisch." (Mr. Spock)

  • A N Z E I G E
  • Wenn man den Umgang mit Bär und Wolf sieht, scheint die Frage recht eindeutig zu beantworten zu sein. Und ohne die obere Nahrungskettenmitglieder scheint mir ein komplexes Ökosystem ohne menschlichen Eingriff nicht möglich. Also bleibt nur der Disneypark nach Gutdünken des Menschen

    Ich habe dann im Fitnessstudio auch direkt ein Gerät gefunden, an dem ich arbeiten konnte. Ich habe mir eine Cola gezogen.

  • Auf jeden Fall gibt es in Deutschland zuwenig Wildnis. Die Bundesregierung hatte festgesetzt, dass 2% der Fläche als Wildnis geschützt werden soll. Am schlechtesten schnitt dabei NRW mit 0,19% geschützter Wildnis. Dann folgte Kapitän Ahab B-W mit 0,23%. Insgesamt liegt man auf Bundesebene bei 0,6%. Ganz vorne sind M-V und das Saarland.


    https://www.zeit.de/politik/de…ndeslaender-artenvielfalt

    Ich habe dann im Fitnessstudio auch direkt ein Gerät gefunden, an dem ich arbeiten konnte. Ich habe mir eine Cola gezogen.

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