A N Z E I G E

DFB & DFL Sammelthread

  • Sehe ich es richtig, dass es da noch nichts umfassendes gibt? Jedenfalls habe ich nichts, außer vielleicht Free & Fun, gefunden, wo diese Geschichte hin passt:


    Showdown im großen DFB-Zoff


    Es geht seit geraumer Zeit nicht mehr um die Sache, sondern um Befindlichkeit, Verschleierung, Macht und Geld im großen Zoff im DFB-Präsidium. Am Freitag sollen Fakten und Vorwürfe schonungslos auf den Tisch des Hauses gelegt werden in der DFB-Präsidiumssitzung. Kommt es zu einer Entscheidung im Machtkampf zwischen Präsident Fritz Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius?


    [...]
    Aufgearbeitet werden sollen unter anderen folgende Themen an diesem Freitag:


    1. Vertraut Curtius auf zwei persönliche Medienberater außerhalb der Kommunikationsabteilung des DFB? Belastet das gegebenenfalls den Etat des Verbandes?


    2. Arbeitet Curtius mit der Markenberatung Gregor W. Busch zusammen zwecks eigener Profilierung? Auf der Homepage des Unternehmens heißt es: "...beschäftigt sich der Kommunikationsexperte seit 20 Jahren damit, wie Unternehmen und Persönlichkeiten zu einer erfolgreichen Marke werden und es bleiben". Unter "Referenzen" wird dort auch Curtius aufgeführt mit diesem Zitat: "Ein Austausch mit Gregor ist immer ein Gewinn. Sehr bereichernd."


    3. Mit einer Laufzeit über zehn Jahre vergab der DFB 2017 einen Vertrag an sporttotal.tv zur Ausstattung von Fußballplätzen von Amateurvereinen mit Hightech-Videokameras zur Übertragung der Spiele im Internet. Für diese Vergabe gab es keine Ausschreibung. Der Auftrag ging an Sporttotal - dessen Chef ist Peter Lauterbach: ein Schulfreund von Curtius aus gemeinsamen Tagen in Darmstadt.


    4. Etwa 3,5 Millionen Euro ließ sich der DFB die (letztlich erfolglose) Aufklärungsarbeit zur Vergabe der WM 2006 durch Finanz- und Rechtsexperten von Freshfields kosten. An dem Mandat entflammte Kritik, als bekannt wurde, dass Professor Dr. Christian Duve (bis 2018 bei Freshfields) und Curtius bis Sommer 2015 gemeinsam im Vorstand des Rotary-Clubs Frankfurt/Main saßen.


    5. Krachend gescheitert ist im Dezember 2017 das drei Jahre zuvor groß proklamierte Kooperationsabkommen mit China, das von Angela Merkel und Li Keqiang, Ministerpräsident der Volksrepublik China, eingeleitet worden war und mit der Reise einer DFB-Delegation nach China im September 2015 abgeschlossen wurde; mit verantwortlich für das Scheitern wird auch Curtius gemacht.


    6. Das vor wenigen Tagen bekannt gewordene Ermittlungsverfahren um die Versteuerung von Sachzuwendungen im Rahmen des Vertrags zwischen DFB und Ausrüster Adidas erfordert Stellungnahmen von Osnabrügge und Curtius. Wurden verschenkte Adidas- Artikel aus diesem Abkommen tatsächlich nicht versteuert?


    https://www.kicker.de/showdown…n-dfb-zoff-794540/artikel


    Ein großer Machtkampf mit verhärteten Fronten. Dazu kam heute heraus, dass sich Curtius anscheinend mit DFB-Mitteln den Wikipedia-Eintrag verschönern ließ. 15.000 Euro für eine mehrmonatige Vorbereitung und dann 1.200 Euro monatlich für ein "regelmäßiges Monitoring" und "kontinuirliche Anpassung" für eine "Person der Zeitgeschichte", WTF? :lol:
    https://twitter.com/Sportkultu…50001229993279488/photo/2


    https://twitter.com/Sportkultu…50001229993279488/photo/2

  • A N Z E I G E
  • Laut Süddeutscher Zeitung verhandelt der DFB mit Qatar Airways über eine Partnerschaft.


    Zitat

    Es waren elf Buchstaben, die im vergangenen März für Aufsehen sorgten: Als die deutschen Fußball-Nationalspieler vor der Partie gegen Island fürs Teamfoto posierten, trugen sie T-Shirts mit dicken weißen Lettern auf schwarzem Grund; zusammengeknüpft ergaben diese das Wort "Human Rights", Menschenrechte. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vermeldete später stolz, man habe damit für die Charta der Vereinten Nationen geworben, Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte - der spricht einem Jedem das Recht auf ein Leben unter würdigen Bedingungen zu. Der tragende Gedanke dahinter war klar: Die Partie gegen die Isländer war die erste des DFB-Ensembles in der Qualifikation zur WM 2022, die im kommenden Winter im winzigen Emirat Katar steigen soll. Dort also, wo es um die Menschenwürde vieler Einwohner nicht ganz so rosig bestellt ist, gelinde gesagt.


    Es ist nicht nur diese Konstellation, die den krisengeschüttelten Dachverband bald in weitere Schwierigkeiten stürzen könnte: Mehrere Quellen aus politischen und wirtschaftlichen Kreisen bestätigen der SZ, dass der DFB mit Qatar Airways über eine Partnerschaft verhandelt, einem der wichtigsten Staatskonzerne des kommenden WM-Gastgebers. Laut kundigen Begleitern ist die Sache so weit gediehen, dass demnächst eine Vorlage für das Präsidium erstellt werden könnte. Holger Blask, der Marketingchef des DFB, teilt auf Anfrage nur mit, man kommentiere generell keine Gespräche mit Partnern, ob akuten oder potenziellen, aber: "Wenn es etwas zu vermelden gibt, können wir gerne darüber reden."

    Quelle: Süddeutsche.de


    Tolle Unternehmenskultur:


    Zitat


    Qatar Airways steht international wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik. So können gemäß Arbeitsvertrag schwangere Mitarbeiterinnen aufgrund der Schwangerschaft entlassen werden. Der Besitz von Alkohol, Zigaretten oder Schweinefleisch ist ein weiterer Entlassungsgrund, die Unterkünfte der Besatzung werden überwacht und weibliche Mitarbeiter können dort keine Männer treffen, außer ihre Ehemänner, Brüder oder Väter.

    Wiki-Artikel


    Mal sehen, ob es am Ende dazu kommt und welch blumige Erklärungen der DFB dafür finden wird.

  • Damit kann man jede LGBTIQA*-"Unterstützung" des DFB in die Tonne treten. Ebenso wie jedes Antisemitismus-Projekt oder sonstiges pro Menschenrechte. Aber wie konnte man auch nur erwarten, dass ein Verband um Rainer Koch einen Funken Moral besitzen könnte?

  • Als DFB, der sich bei der EM fast mit der UEFA wegen Regenbogenfarben angelegt hat, dann mit Qatar Airways zu verhandeln, ist einfach nur Doppelmoral vom Allerfeinsten. Wäre so, als wenn Greenpeace mit einer Firma, die der japanischen Regierung nahe stünde, verhandeln würde.

    Schwarz und Weiß bis in den Tod!
    Cyboards „Edge“ - against all posts stupid
    Cupsieger 2018 - ich war dabei!
    FCK TRLLS!
    Liebhaber schlechter Wortspiele

  • Mann muss natürlich ein bisschen die Hintergründe kennen. Es hat angefangen , das die Lufthansa den jahrelangen Sponsoring Vertrag mit dem DFB nicht weiterführt wegen Corona https://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-lufthansa-em-1.5323288

    Das war mir durchaus bekannt, dennoch finde ich einen (eventuellen) Deal mit Qatar Airways nicht vermittelbar. Natürlich müssen die irgendwie von A nach B kommen und meinetwegen bei großen Strecken auch per Flugzeug, aber da gibt es im Fall der Fälle auch andere Unternehmen (siehe auch den von dir verlinkten Artikel), da muss es nicht gerade Qatar Airways sein.


    Und der DFB hätte auch jetzt (bei er EM) durchaus per Lufthansa fliegen können, hätte eben nur dafür bezahlen müssen.

  • Und der DFB bemüht sich weiter sein gutes Bild aufrecht zu erhalten. ;)



    Quelle: Süddeutsche.de


    Was soll man zu den Laden noch sagen? :monokel:

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