A N Z E I G E

CyBoard Album des Jahres 2020 - Auswertung online

  • Hallo liebe Gemeinde,


    auch in diesem Jahr werde ich nochmal die Auswertung zum Album des Jahres übernehmen und ich hoffe wirklich, dass sich diesmal wieder mehr User beteiligen. Dieses Jahr hatten ja wohl viele mehr Zeit Musik zu hören ^^


    Die Abstimmung läuft wieder wie die letzten Jahre:
    Ihr postet eine gewichtete Liste von Alben, optimalerweise eine Top 10. Ihr braucht natürlich nicht zwingend 10 Alben nennen. Wenn ihr z.B. nur 5 Alben habt, könnt ihr das auch so posten (wichtig ist nur, dass es eine gewichtete Reihenfolge ist).
    Wer mit 10 Alben nicht auskommt, kann auch eine Top 15 oder Top 20 posten (gezählt werden allerdings nur die Top 10).


    Ausgenommen sind wieder Live Alben, Compilations, EPs und Best-Ofs.


    Wünschenswert wäre es natürlich, wenn ihr zu euren Alben kurz etwas schreiben würdet. Auch Diskussionen wären nicht verboten (solange das nicht dazu führt, dass man die Wahl anderer User einfach nieder macht).
    Ihr müsst hier jetzt auch keine Schnellschüsse machen (für den Fall, dass ihr euch bisher noch keine Gedanken gemacht habt), denn ich werde die Abstimmungsphase mal 3 Wochen laufen lassen.


    Ursprünglich wollte ich es passend bis zum 31.12. laufen lassen, aber da das mit den ganzen Feiertagen eventuell doch zu kurz ist, lege ich noch eine weitere Woche drauf.

  • A N Z E I G E
  • 1. Taylor Swift - Folklore
    2. Future - High off Life
    3. Roddy Ricch - Please Excuse Me for Being Antisocial
    4. Sleepy Fish - Everything fades to blue
    5. Lil Uzi Vert - Eternal Atake
    6. Taylor Swift - Evermore
    7. Sleepy Fish - Beneath your waves
    8. The Weeknd - After Hours
    9. DaBaby - Blame It on Baby
    10. Dua Lipa - Future Nostalgia

  • 1. Disillusion - The Liberation
    2. Deep Purple - Whoosh!
    3. Kadavar - The Isolation Tapes
    4. Brant Bjork - Brant Bjork
    5. Disbelief - The Ground Collapses
    6. Dark Tranquillity - Moment
    7. Ayreon - Transitus
    8. AC/DC - Pwr Up!
    9. Haellas - Conundrum
    10. Me and that Man - New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1




    Bei Gelegenheit editiere ich diesen Beitrag noch um Beschreibungen/ Begründungen hinzuzufügen.

    «Was man im Sack hat, hat man im Sack», sagte Teammanager Oliver Bierhoff


    Listen!

    Einmal editiert, zuletzt von ()

  • Spotify ist Fluch und Segen zugleich. Alle Alben "kostenlos" bei Erscheinung, aber ich höre eigentlich durchgehend Shuffle und Alben vielleicht 1-2 mal in Gänze. Werde es aber trotzdem bis zur Deadline mal versuchen, es sind schon ein paar hervorgestochen. :)

    Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.


    Dieser "Schriftleiter", er nennt sich Diekmann, das ist natürlich kein richtiger Schriftleiter. Das ist lediglich ein wandelnder Anzug unter einem Pfund Streichfett.


    https://www.instagram.com/xboxseriesx_screens/

  • 1. Communic - Hiding From The World 9,5/10
    2. Osyron - Foundations 9/10
    3. Annihilator - Ballistic, Sadistic 8,5/10


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    4. Haken - Virus 8,5/10
    5. Testament - Titans of Creation 8,5/10
    6. Intronaut - Fluid Existential Inversions 8,5/10
    7. Demons & Wizards - III 8/10
    8. Fates Warning - Long Day Good Night 8/10
    9. Dool - Summerland 8/10
    10. Diesel Machine - Evolve 8/10


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    11. Assignment - Reflections 8/10
    12. Havok - V 8/10
    13. Lunatic Soul - Through Shades Woods 7,5/10
    14. Deep Purple - Whoosh! 7,5/10
    15. Avatar - Hunter Gatherer 7,5/10
    16. The Pineapple Thief - Versions of the Truth 7,5/10
    17. Sons of Apollo - MMXX 7,5/10
    18. Bonded - Rest in Violence 7,5/10
    19. Vanishing Point - Dead Elsyium 7,5/10
    20. Mystic Prophecy - Metal Division 7,5/10


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    21. Mustasch - Killing It For Life 7,5/10
    22. Sylosis - Cycle of Suffering 7,5/10
    23. Armored Saint - Punching The Sky 7/10
    24. Jon Petrucci - Terminal Velocity 7/10
    25. Psychonaut - Unfold The God Man 7/10
    26. Long Distance Calling - How Do We Want To Live? 7/10
    27. Lamb of God - Lamb of God 7/10
    28. Caligula's Horse - Rise Radiant 7/10
    29. Mekong Delta - Tales From a Future Past 7/10
    30. Psychotic Waltz - The God-Shaped Void 7/10


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    31. Five Finger Death Punch - F8 6,5/10
    32. Pearl Jam - Gigaton 5,5/10
    33. Pain of Salvation - Panther 5,5/10
    34. AC/DC - Power Up 5/10
    35. The Hirsch Effekt - Kollaps 4/10


    In Summe war auch 2020 wieder ein tolles Musikjahr mit keinem Totalausfall für mich und nur wenigen, durchschnittlichen Alben. Communic hat mein Album des Jahres produziert, das mich durchgängig abgeholt hat. Ich denke, dass ich zu ein paar Alben die Tage noch ein paar Sätze schreibe

  • Dann mach ich auch mal meine Liste kann sein das ich die noch editieren werde gerade bei den hinteren Plätzen kann sich das noch ändern oder ich hab was vergessen...


    1. Lamb of God - Lamb of God
    Ich hab das Album schon beim Opener geliebt wie es von jetzt auf gleich explodiert und auch das Gaspedal nicht mehr loslässt.


    2. Dark Tranquillity - Moment
    DT haben es einfach drauf wie niemand anderes Härte und diese düster Romantik zu verbinden.


    3. Body Count - Carnivore
    BC mit dem dritten starken Album in Folge bin einfach froh das sie wieder da sind.


    4. Sodom - Genesis XIX
    Das Album vereint alles was Sodom ausmacht ihr bestes Album seit Jahren und die zweite Gitarre tut ihnen gut ähnlich wie bei Destruction letztes Jahr.


    5. Marilyn Manson - WE ARE CHAOS
    Manson ist zwar hier ein bisschen ruhiger aber die Songs machen alle Spaß gefällt mir wesentlich besser als der Vorgänger.


    6. Armored Saint - Punching the Sky
    Richtig gutes Klassisches Heavy Metal Album das zwar am Ende ein bisschen nachlässt aber trotzdem insgesamt einfach nur Spaß macht. Vielleicht auch so hochbin der Platzierung weil ich in letzter Zeit so wenig traditionelles höre und das mal ne schöne Abwechslung ist.


    7. The Ghost Inside - The Ghost Inside
    Tolles Comeback, schön das sie nach der Tragödie vor paar Jahren wieder Musik machen.


    8. LIK - Misanthropic
    Schönes old school Schweden Death Metal Brett in bester Dismember Manier.


    9. Warbringer - Weapons of Tomorrow
    Warbringer liefern auch immer gute Thrash Alben ab und dieses Jahr war keine Ausnahme.


    10. Bodysnatcher - This Heavy Void
    Schönes Deathcore geknüppel ging glaub ich ein bisschen unter...


    Hier noch ein paar die ich gut fand ohne bestimmte Reihenfolge.


    Ozzy Osbourne - Ordinary Man
    Havok - V
    Annihilator - Ballistic, Sadistic
    August Burns Red - Guardians
    Testament - Titans of Creation
    Kataklysm - Unconquered
    Skeletal Reimans - The entombment of Chaos
    Trivium - What The Dead Men say
    Annexation - Inherent Brutality
    Skeleton Pit - Lust to Lynch
    Disbelief - The Grund Collapses
    Heaven Shall Burn - Of Truth and Sacrifice
    Bütcher - 666 Goats carry my Chariot
    Vader - Solitude in Madness
    Stälker - Black Majik Terror
    Hatebreed - Weight of the False Self
    Benediction - Scriptures
    Midnight - Rebirth by Blasphemy


    Insgesamt ein wirklich gutes Musik Jahr für mich, wieder ein bisschen was neues entdeckt und die alten haben auch überzeugt.


    Einzig die Zeal & Ador EP war nicht so doll wie sonst meiner Meinung nach.
    EPs waren noch Carcass und Night Demon richtig gut.

  • Ich fange mal mit den nicht wählbaren Lieblingsalben an:


    EP: Eskimo Callboy – MMXX
    Live: Iron Maiden – Nights of the Dead, Legacy of the Beast
    Cover: Eisbrecher – Schicksalsmelodien


    Plätze 20 – 11:



    20 – Lovebites – Electric Pentagram
    19 – Poppy – I Disagree
    18 – Havok – V
    17 – Callejon – Metropolis
    16 – The Night Flight Orchestra – Aeromentic
    15 – Tenside – Glamour & Gloom
    14 – Heaven Shall Burn – Of Truth and Sacrifice
    13 – Bodycount – Carnivore
    12 – Crystal Lake – The Voyages
    11 – Kataklysm - Unconquered



    Top 10:



    Platz 10 - Anaal Nathrakh – Endarkenment


    Nachdem der Vorgänger „A New Kind of Horror“ mich 2018 teilweise noch ratlos zurückgelassen hatte, war „Endarkenment“ bereits nach dem 1. Hören für mich deutlich zugänglicher. Das mag zum einen daran liegen, dass ich wusste was auf mich zukommen kann und zum anderen, dass gleich eine Reihe an Songs zumindest einen schon fast Ohrwurm ähnlichen Refrain haben und so einfach besser ins Ohr gehen. Hier kann ich Songs wie den Titeltrack, das fast schon bombastische „The Age of Starlight Ends“, „Libidinous“, „Feeding the Death Machine“ oder „Create Art, Though the world may perish” nennen. Zwischen dem ganzen Chaos in den Strophen ist der Refrain jeweils ziemlich catchy.
    Was dem Album allerdings schon ein bisschen fehlt ist so ein schöner Mid Tempo Stampfer wie „Forward!“ auf dem letzten Album. Zwar geht „Libidinous“ in den Strophen in die Richtung, aber insgesamt dann doch nicht. Ein Song wie „Forward!“ wäre hier Gold wert gewesen, denn gerade das Schlagzeug kennt hier eigentlich nur eine Richtung und wenn man dann am Ende bei „Punish Them“ und „Requiem“ ankommt, fühlt man sich so ein bisschen durchgeprügelt.
    Was Dave Hunt hier wieder mit seinen Stimmbändern alles anstellt, ist einfach faszinierend. Auch wenn ich bei „Beyond Words“ wirklich gar nichts verstehen kann.


    Anspieltipps: Endarkenment / The Age of Starlight Ends



    Platz 9 - Die Ärzte – HELL


    Nach viel zu langer Zeit gab es dieses Jahr endlich wieder ein neues Die Ärzte Album. Da ich aus Rammstein gelernt habe, hielten sich meine Erwartungen erstmal in Grenzen (zumal mir auch die beiden vorab veröffentlichten Singles nicht so wirklich gefielen – bei einer hat es sich aber mittlerweile geändert).
    Was direkt nach dem ersten Hören auffiel: Extrem viel Farin, bzw. sehr wenig Bela und noch weniger Rod. Das finde ich aber grundsätzlich nicht schlimm. Von Farin gibt es die komplette Bandbreite: Ob melodramatisch in „Leben vor dem Tod“, fröhlich klingend mit nachdenklichem Text in „Ich, am Strand“ oder einfach ein bisschen Rumblödeln in „Plan B“, „Das letzte Lied des Sommers“, „Liebe gegen Rechts“ und „Woodburger“. Natürlich haben gerade die beiden letztgenannten Songs auch auch eine ernstere, politische Aussage.
    Von den beiden Singles gefällt mir mittlerweile „True Romance“ sogar ganz gut.
    Was auf dem Album richtig gut gelungen ist, sind die Songübergänge. Nicht alle, aber viele Songs sind wirklich gut miteinander verbunden.
    Die meisten Die Ärzte Alben kann ich erst nach vielen vielen Durchgängen und meist auch erst nach vielen Jahren wirklich berurteilen. Aber der frische Eindruck ist auf jeden Fall so, dass mir „HELL“ besser als Vorgänger „auch“ gefällt.


    Anspieltipps: True Romance / Ich, am Strand



    Platz 8 - Mushrommhead – A Wonderful Life


    Mushroomhead haben es mir mit diesem Album nicht leicht gemacht.
    Vorneweg: Die erste Hälfte feiere ich richtig ab, in der Mitte lässt es ein wenig nach und am Ende hab ich quasi sämtliches Interesse verloren. Bei insgesamt 17 Tracks ist es natürlich auch schwer die Spannung komplett hochzuhalten.
    Wie gesagt, die ersten 8 Songs finde ich richtig gut. Das fängt mit “A Requiem for Tomorrow” samt passenden Intro an, geht über den absoluten Hit “The Heresy” und hört mit “The 11th Hour” auf, welches zusammen mit dem vorherigen Track “The Time Has Come” eine Art Abschluß bildet.
    Hier bin ich geistig schon auf Ende eingestellt. Doch dann kommen mit “The Flood” und “Where the End begins” noch 2 ordentliche Lieder, die aber gut Tempo rausnehmen. Es fühlt sich hier halt alles so an, als ob das Album ausklingt.
    Doch dann kommen mit “Confutatis” und “To The Front” 2 Instrumentals hintereinander. Das erste ist mehr klassisch gehalten und setzt auf Chöre, während “To The Front” ein “normales” Instrumental ist. Mir tut dann der nächste Song “Sound of Destruction” ein wenig Leid, denn hier hab ich mich schon ausgeklingt. Es folgt am Ende noch ein weiteres Instrumental mit “Lacrimosa”.
    Das Album ist für mich irgendwie unrund, aber gerade die erste Hälfte finde ich richtig gut und das rettet das Album noch bei mir.


    Anspieltipps: The Heresy / Pulse



    Platz 7 - Static X – Project Regeneration Vol.1


    Als dieses Projekt im Zuge des 20 jährigen Jubiläums der "Wisconsin Death Trip" angekündigt wurde, war ich zuerst skeptisch. Auch weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man ein komplettes – neues – Album zusammenbekommen kann mit alten Gesangsaufnahmen Waynes.
    Das Ergebnis hat mich dann aber doch überzeugt. Es ist so ein bisschen, als ob man eine Zeitkapsel aus dem Jahre 2000 geöffnet und hier das verschollene Album gefunden hat, welches zwischen Wisconsin Death Trip und Machine aufgenommen wurde.
    Das Intro “Regeneration” versetzt einen direkt zurück in eine Zeit, in der Blade durch einen stroboskop durchfluteten Club läuft.
    Man hat hier zum einen Songs, die in alter bekannter Manier einfach nur knallen wie z.B. “Terminator Oscillator”, “Accelerate”, “My Destruction” oder “Otsego Placebo” (welches nicht nur dem Namen nach der Nachfolger zu “Otsego Undead” sein könnte).
    Andere Songs bringen mehr Melodie und mehr Elektroeinflüsse mit, wie man sie vor allem damals auf “Machine” mit Songs wie “Cold” hatte. “Hollow”, “Worth Dying For” und “All these Years” möchte ich hier auch noch gerne anführen.
    Am Ende ist es natürlich nur eine Art Resteverwertung bzw. wohl eine B-Seiten Ansammlung, aber ich hatte hier meinen Spaß und füllte mich in meine Jugend zurückversetzt.


    Anspieltipps: All These Years / Hollow



    Paltz 6 - Alestorm – Curse of the Crystal Coconut


    Vorneweg: Man bekommt hier genau das, was man von Alestorm erwarten kann. Bis auf wenige Ausnahmen, gibt es hier den typischen lustigen Piratenmetal mit Mitgröhl und Schunkelfaktor…und mir gefällt es. Songs wie „Treasure Chest Party Quest“, „Fannybaws“, „Chomp Chomp“, “Zombies ate my Pirate Ship” oder “Pirate Metal Drinking Crew” gehen sofort gut ins Ohr und spätestens beim 2. Refrain kann man direkt mitsingen.
    Wer bisher nichts mit Alestorm und deren Humor anfangen konnte, wird auch an „Curse oft he Crystal Coconut“ keinen Spaß haben.
    Ein paar wenige Songs fallen allerdings aus diesem Raster (sowohl in positiver als auch negativer Sicht).
    Mit „Shit Boat (No Fans)” wollte man wohl an „Fucked with an Anchor” anknüpfen und ist meiner Meinung nach kläglich gescheitert. „Henry Martin“ fühlt sich auch irgendwie „falsch“ an, aber da es ein Cover eines traditionellen schottischen Folklieds ist, hatten sie hier wohl nicht soviel kreative Freiheiten.
    Zum Abschluß mein absolutes Highlight des Albums: „Wooden Leg, Pt. 2 (The Woodening)“.
    Als ich den Song das erste mal gehört habe, hatte ich kurz gedacht, mein Radio hätte den Ordner gewechselt. Der Song beginnt mit einem Intro, welches Dimmu Borgir nicht hätten besser schreiben können (starke Serpentine Offering Vibes). Direkt nach dem Intro kommen Blastbeats und Screams. Ja sind wir hier beim Black Metal?! Der 8-minütige Song wandert zwischen Black Metal, Thrash Metal, Pirate Metal und ein bisschen Folk und fühlt sich dabei unglaublich frisch und unverbraucht an. Hätte Alestorm so einen Song niemals zugetraut.


    Anspieltipps: Treasure Chest Party Quest / Wooden Leg, Pt. 2 (The Woodening)



    Platz 5 - Warbringer – Weapons of Tomorrow


    Wie auch schon 2018 haben Warbringer für mich das beste Thrash Metal Album des Jahres rausgebracht.
    Hier wird musikalisch direkt an den Vorgänger „Woe to the Vanquished“ angeschlossen.
    Direkt zu Beginn wird man mit „Firepower Kills“, „The Black Hand Reaches Out“ und „Crushed Beneath the Tracks” durch schnelle Riffs, donnerndes Schlagzeug und tonnenschwere Riffwände an die Wand gedrückt. „Unravelling“ ist gar so schnell, dass sich der Gesang in den Strophen fast schon überschlägt.
    Zeit zum Durchatmen bekommt man bei „Defiance of Fate“ und „Heart of Darkness“, welche eher ruhiger daher kommen. Zumindest am Anfang. Denn beide haben jeweils ein nettes Intro. „Defiance of Hate“ bewegt sich eigentlich komplett im Mid Tempo Bereich. „Heart of Darkness“ wechselt immer zwischen Mid Tempo und Blastbeat Einlagen.
    Ich hatte es ja schon am Anfang erwähnt. Weder Havok noch Testament kommen meiner Meinung nach an dieses Album ran. Wer auf traditionellen Thrash Metal mit einem frischen Touch steht, sollte hier mal reinhören.


    Anspieltipps: The Black Hand Reaches Out / Firepower Kills



    Platz 4 – Carach Angren – Franckensteina Strataemontanus


    Da sind unsere Symphonic Black Metal Märchenonkel aus Holland zurück. Diesmal haben Sie sich die Geschichte um Dr. Frankenstein und sein Monster vorgenommen und in diesem Konzeptalbum verarbeitet.
    Textlich beschäftigt man sich hier mit der Vorgeschichte (Tod, Trauer und Wiederbelebung) in den ersten 3 Songs „Scourged Ghoul Undead“, „Franckensteina Strataemontanus“ und „The Necromancer“. Weiter geht es mit den Erkenntnissen des Doktors („Sewn for Solitude“) und des Monsters („Monster“) bevor die Geschichte der beiden Akteure jeweils in „Skull with a forked tongue“ und „Like a Conscious Parasite I Roam“) endet.
    Wie jetzt die 2 Songs „Operation Compass“ (über eine Operation aus dem 2. Weltkrieg in Afrika) und „Der Vampir Von Nürnberg“ (selbsterklärend) in die Geschichte passen, will mir nicht wirklich einleuchten. Aber immerhin hat mir der Song „Der Vampir Von Nürnberg) das Wort „Leichenschauhausratte“ beigebracht.
    Musikalisch ist es wohl das zugänglichste Album von Carach Angren, da sie hier zum einen häufig im Mid Tempo Bereich unterwegs sind und v.a. Wert auf den Symphonic Teil gelegt wird. Zum anderen hat man hier das Gefühl, dass sich die Musik nicht dem Text unterordnet (was bei den anderen Alben eher der Fall war).


    Anspieltipps: Franckensteina Strataemontanus / Der Vampir Von Nürnberg



    Platz 3 – Avatar – Hunter Gatherer


    Die vorab veröffentlichten Singles „Silence in the Age of Apes“ und „God of Sick Dreams” ließen mich aufhorchen. Waren beide doch deutlich härter, flotter und düsterer als alles auf dem letzten Album. Ich fühlte mich an „Black Waltz“ erinnert. Vorneweg: Das komplette Album geht nicht in diese Richtung und hat noch genug Abwechslung im Programm.
    „Hunter Gatherer“ würder ich als loses Konzeptalbum beschreiben. Die Lieder selbst stehen nicht in direktem Zusammenhang zueinander. Aber ein übergeordnetes Thema gibt es hier: Träume bzw. Albträume. Die beiden schon erwähnten Singles sind mit Abstand die härtesten Tracks. „Colossus“ geht ein bisschen in die Industrial Richtung und könnte instrumentell auch von Rammstein sein.
    „Child“ versprüht wie „Puppet Show“ oder „Black Waltz“ von früheren Alben ein wenig ein Jahrmarktgefühl und mit „Gun“ gibt es eine reine Piano Ballade. Gerade hier wirkt Johannes Gesang unglaublich roh und verzweifelt. Dennoch bleibt „Tower“ meine Lieblingsballade von Avatar.
    Wer ohne zu Googlen Corey Taylors Part bei „A Secret Door” raushört kriegt 1000 Gummipunkte. Die Eier muss man als Band erstmal haben.
    Mich stört an dem Album eigentlich nur eine Sache, und diese stört mich richtig: Zwischen den meisten Songs ist eine nicht enden wollende Stille. Die mag vielleicht nur 1-2 Sekunden sein, aber man wird regelmäßig aus dem Flow gerissen. Trotzdem: Die einzelnen Songs können nichts dafür und so hat es knapp zu einem Platz auf dem Podest gereicht.


    Anspieltipps: Silence in the Age of Apes / Child



    Platz 2 – Trivium – What The Dead Men Say


    Nachdem “The Sin and the Sentence” vor 2 Jahren noch den Sprung auf Platz 1 geschafft hatte, ist „What The Dead Men Say“ knapp daran gescheitert. Das liegt zum einen daran, dass sich hier die Überraschung bei mir in Grenzen gehalten hat und zum anderen daran, dass mich halt ein anderes Album regelrecht umgepustet hat.
    Mit fehlender Überraschung meine ich, dass das Album wirklich wie eine Fortsetzung zu „The Sin and the Sentence“ klingt. Das sollte eigentlich nichts Besonderes sein, allerdings hatten Trivium es bisher immer geschafft mit dem Folgealbum anders zu klingen. In diesem Falle finde ich es aber nicht schlimm, da mir das Vorgängeralbum sehr gut gefallen hat. Die Konstanz könnte auch daran liegen, dass man gefühlt zum ersten mal zwischen Alben nicht den Drummer gewechselt hat…und das ist gut, denn Alex Bent ist ein Beast.
    Musikalisch ist das Album ziemlich rund. Man wechselt immer zwischen Up- und Mid-Tempo, zwischen Cleangesang und Screams. Manche Songs sind mehr Mid-Tempo („Bleed into Me“, „Sickness Unto You” oder “Scattering the Ashes), andere Songs sind mehr Up-Tempo (“Amongst The Shadows &The Stones” oder “Bending The Arch To Fear”). Die anderen Songs bewegen sich da irgendwo in der Mitte.


    Anspieltipps: What The Dead Men Say / The Ones We Leave Behind



    Platz 1 – Orbit Culture – Nija


    Nach Shadow of Intent letztes Jahr sind dieses Jahr Orbit Culture meine Neuentdeckung. Zu „Nija“ fällt mir vor allem ein Wort ein: Heavy.
    Sie spielen eine Mischung aus Death und Groove Metal. Manche sagen auch gerne „Metallica on Steroids“ dazu. Dieses Album ist ein Brett von tonnenschweren Riffs. Der Gesang wechselt zwischen tiefen Growls und „cleanem“ Gesang. Die Band versteht es dem Zuhörer zwischendurch Atempausen zu geben. Die Songs „Behold“ und „Rebirth“ kommen eher ruhig und clean daher, bevor beide Songs im letzten Viertel explodieren. Das ist auch so ein bisschen der rote Faden des Albums. Fast alle Songs legen zum Schluß hin nochmal richtig zu und schalten direkt 3 Gänge höher.
    „North Star of Nija“, „Nensha” und “The Shadowing” sind absolute Bretter und nehmen keine Rücksicht auf die Nackenmuskulatur des Hörers.
    „Mirrorslave“ ist eine klare Huldigung an Metallica, denn der Riff schreit einfach „Sad But True“.
    Wenn James Hetfield von nun an fragt „Do you want heavy?“ sollte der nicht mehr „Sad But True“ anstimmen, sondern einfach „Nija“ auflegen.
    Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis Konzerte wieder möglich sind und ich Orbit Culture live erleben kann.


    Anspieltipps: North Star of Nija / The Shadowing

  • 1. Lovebites - Electric Pentagram
    2. Bruce Springsteen - Letter To You
    3. Die Ärzte - Hell
    4. Yousei Teikoku - The Age of Villains
    5. Marilyn Manson - We Are Chaos
    6. AC/DC - Power Up
    7. Ozzy Osbourne - Ordinary Man
    8. Die Toten Hosen - Learning English Lesson 3: Mersey Beat! The Sound Of Liverpool
    9. Wagakki Band - Tokyo Singing
    10. Seether - Si Vis Pacem, Para Bellum

  • 1. Bring Me The Horizon – Post Human: Survival Horror
    2. Nothing But Thieves – Moral Panic
    3. Hollywood Undead – New Empire Volume 1
    4. Hollywood Undead – New Empire Volume 2
    5. Boston Manor – Glue
    6. Hayley Williams – Petals For Armor
    7. Die Ärzte – Hell
    8. Beyond The Black - Horizons
    9. Code Orange – Underneath
    10. Messgram – Cheers For The Failures

  • Dieses Jahr war dem Aufarbeiten des Gesamtwerks von so einigen "Classic Rock"-Künstlern vorbehalten. Daher sind es effektiv nur drei neue Alben geworden, die ich natürlich gerne nenne.


    1. Bruce Springsteen - Letter to you
    2. Reinhard Mey - Das Haus an der Ampel
    3. Visions of Atlantis - A Symphonic Journey To Remember

    Rock Chick


    Wherever there's a cop beating a guy
    Wherever a hungry newborn baby cries
    Where there's a fight against the blood and hatred in the air
    Look for me, I'll be there

    ~Bruce Springsteen - The Ghost of Tom Joad, 1995~

  • 1. Blues Pills - Holy Moly!
    2. Idles - Ultra Mono
    3. Ensemble Resonanz & Charlie Hübner - mercy seat - winterreise
    4. Ferris MC - Missglückte Asimetrie
    5. Myrkur - Folkesange
    6. Boris - NO
    7. The Streets - None of Us Are Getting Out of This Life Alive
    8. Macabre - Carnival of Killers
    9. Bohren & der Club of Gore - Patchouli Blue
    10. Gamma Bomb - Sea Savage

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