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WON: Houseshow-Konzept wohl Geschichte

  • Wie der Wrestling Observer im Newsletter berichtet, ist das klassische Houseshow Konzept wohl Geschichte und man kehrt nach der "Corona Pandemie" nicht mehr dazu zurück. Passend dazu wurde Live-Personal entlassen, das prominenste Beispiel hierbei der Ring Announcer Tony Chimel. Ebenfalls wurde mit Casselman der "Director of Venue Merchandise and Remote Operations" entlassen.


    WWE erwirtschaftete schon in den letzten Jahren wenig Gewinn und oft Verlust mit dem reinen Houseshows-Geschäft. Nachstehend die Originalmeldung.


  • A N Z E I G E
  • Wäre das Ende des klassischen WWE Geschäftsmodells. TV war eigentlich dazu da, um Houseshows aufzubauen. Früher waren die Houseshows mit hochwertigeren Cards besetzt als in den TV Shows. Da die WWE ohnehin den Markt mit TV Shows übersättigt hat, könnte der Wegfall der Houseshows auf die Stimmung während den TV Shows positiv auswirken, wenn Fans und Touring wieder möglich sind. Die WWE ist weniger inndrn Städten zu Gast. Bin aber auch gespannt, wie sich dies suf die Gehälter auswirkt. Ich nehme auch an, dass die internationalen Touren bleiben (wenns die Situation zulässt)

  • Das Vince die selben Beträge zahlt bei weit weniger Shows schwer vorstellbar. Eventuell geht man überwiegend International und dort wo man noch gut besucht war. In den USA war man sowieso in zu vielen Städten wo es extrem wenig war.

  • Ich könnte mir vorstellen, dass man nicht mehr 3-4 Houseshows pro Woche fährt, sondern vielleicht nur noch eine größere pro Woche wenn kein PPV ist. Irgendeinen Weg zum einstudieren von Matches brauchen sie in meinen Augen ja dennoch.

  • Sorry, ich glaube nicht, das WWE diesen Fehler begehen wird.


    Die FANBASE ist das wichtigste Gut von WWE, wichtiger noch als die Worker. Und die Fans verlierst Du langfristig, wenn Du kein Produkt zum "anfassen" mehr lieferst. Das Live Erlebnis, auch in kleineren Märkten, ist einer der wenigen Trümpfe gegenüber der Konkurrenz wie AEW.


    Nein, werden sie nicht aufgeben. Soo gross waren die Verluste (in Relation zum Gesamtgewinn) vor Corona in diesem Bereich auch nicht. Eklig wirds nur, wenn sich die Corona Lage langsam beruhigt. Es wird dauern bis die Menschen wieder in dem selben Masse Live Veranstaltungen besuchen werden. Die Kosten hat man trotzdem und deshalb werden im Houseshow Geschäft für ein, zwei Jahre grössere Verluste drohen. Das könnte man dann mit weniger Houseshows kompensieren. Aber langfristig muss man auch wieder in die Provinz/Übersee, wenn man das Geschäftsmodell nicht gefährden möchte.

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    The spirit of the Ultimate Warrior will run forever!

  • War eigentlich abzusehen und rechne auch nur noch mit Auslandstouren und vllt 2-3 USA Touren. Situation wird ja nicht besser. Bringt ja nichts die Leute zusätzlich durch Houseshows zu sättigen, wenn dafür 2-3 Monate später die halbe Halle leer bleibt.
    Und so viele Indy Promotions wie es gibt, oder YT, Twitch, (Saudi Events - wo 1 Event wohl mehr Geld bringt als 20 USA Events) etc. So ein Event ist jetzt auch nicht mehr so magisch wie es noch vor 10 Jahren war.

  • Zitat

    Original geschrieben von BigCountry:
    Sorry, ich glaube nicht, das WWE diesen Fehler begehen wird.


    Die FANBASE ist das wichtigste Gut von WWE, wichtiger noch als die Worker. Und die Fans verlierst Du langfristig, wenn Du kein Produkt zum "anfassen" mehr lieferst. Das Live Erlebnis, auch in kleineren Märkten, ist einer der wenigen Trümpfe gegenüber der Konkurrenz wie AEW.



    Es gibt noch immer 2+ TV Tapings pro Woche.

    "Stell dir eine Stahlkugel vor, die so groß ist wie die Erde, und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederläßt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen..."

  • Zitat

    Original geschrieben von Steve_Blackman:
    Früher waren die Houseshows mit hochwertigeren Cards besetzt als in den TV Shows.


    Auch bis März 2020 war das noch so. Fast immer Universal/WWE Championship Matches (ausgenommen Brock) und auch die Match-Abläufe waren oft besser z.T. in Cage Matches. Bei House Shows ist man nicht an PG gebunden und kann daher krassere Sachen abliefern.
    Nur gab es halt fast nie Titelwechsel, oder die wurden am nächten Tag wieder rückgängig gemacht.
    Die WCW 1998 war bei House Shows genauso krass wie Attitude-WWF, Hogan vs. Wolfpac-Sting. im Cage, thru the table, alles dabei. Sting's Wolfpac-Zugehörigkeit wurde übrigens komplett ignoriert.Er war zwar Rot und die Wolfpac Musik spielte, aber es kam am Schluss weiterhin Goldberg regelmässig zu Hilfe um nWo-Hollywood zu vertreiben ^^ Wom Rest des Wolfpac keine Spur.


    Dark Matches waren zuletzt auf dem Vormarsch. Solange Fans da waren, war in der Halle nach RAW & SD (bzw. nach 205) meistens noch nicht Schluss.

  • Vielleicht werden dadurch die Matches endlich besser wenn die Aktiven nicht mehr so überstrapaziert werden. In Zeiten des Internets waren Houseshows eher hinderlich wenn es um Storylines und zukünftig geplante Matches geht. Wobei Dark Matches wohl bleiben werden bzw. eher noch eine Inflation erleben dürften.

    R&S Kick A**

    ManCity verkündet bei Raw die Verpflichtung von Ronaldo, plötzlich erscheint im Simulcast bei Nitro ManU. Dank an A.Maximus!

  • Würde ich ganz furchtbar finden, falls es wirklich so kommen sollte.
    Ich persönlich habe bei Houseshows eigentlich mehr Spaß als bei TV-Shows.
    War einmal bei einem Live-Raw in den USA und das war mit den ständigen Pausen schon eine kleine Qual. Bei einer Houseshow gibt es wenigstens "nonstop" Action und mehr Fan-Interaktion.

  • Zitat

    Original geschrieben von Eden H.:
    Vielleicht werden dadurch die Matches endlich besser wenn die Aktiven nicht mehr so überstrapaziert werden.


    Dafür fehlt den Wrestlern generell die Übung und die Möglichkeit, Aktionen fürs TV auszuprobieren. Vor allem für Nachwuchstalente könnte das von Nachteil sein. Die Verletzungsgefahr könnte durch mangelnde Routine sogar steigen.


    Für Indy-Promotions oder auch AEW, IW, ROH usw. könnte es so auch leichter werden, sich in einer Stadt/Region zu etablieren (allein weil einige Hallen so nicht mehr vertraglich von der WWE geblockt werden). Spätestens wenn die WWE Marktgewinne von der Konkurrenz registriert, werden sie in diesen Städten/Regionen wohl auch wieder Houseshows veranstalten.

  • Genau deshalb glaube ich nicht, dass man das Konzept komplett einstellen wird, ich denke eher man wird Events daraus machen. So wie die jährliche MSG Show. Ggf. Network Specials und zwei Mal im Monat eine große Houseshow. Tatsächlich denke ich aber auch, dass es das bekannte Houseshow Prozedere in der Form nicht mehr geben wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von Steve_Blackman:
    Wäre das Ende des klassischen WWE Geschäftsmodells. TV war eigentlich dazu da, um Houseshows aufzubauen. Früher waren die Houseshows mit hochwertigeren Cards besetzt als in den TV Shows.


    Das ist dann aber schon eine Weile her, seitdem hat WWE ja ein paar Änderungen des Geschäftsmodells durch.

    "Heute sehen wir noch viel klarer, daß Privateigentum an Produktionsmitteln und Marktfreiheit zu einer immer größeren Ungleichheit führten, welche die Freiheit der großen Zahl gegenüber der Freiheit kleiner Gruppen unerträglich einschränkt."
    - Karl-Hermann Flach (1971)

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