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Crusader Kings - Heute gibt es Papst!

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  • Meistens pausiert man bei den Events aber nicht, man hat ja ein gewisses Zeitfenster in dem man seine Antwort wählen kann. Und die meisten Leute die Multiplayer spielen kennen die Events und müssen daher auch nicht wirklich viel lesen. An sich wird nur pausiert falls wirklich etwas außergewöhnliches passiert.

  • Ich hab mir jetzt CK3 auch mal gegönnt.


    Mein erster Versuch ging in die Hose. Ich bin als Ivar the Boneless in Schottland gestartet und habe knapp 80 Jahre überlebt. Ich wollte versuchen nicht Religion zu wechseln und der Norse Mythologie treu zu bleiben. Das Königreich Alba wurde aber immer größer und größer und ich musste nach Northumbria ausweichen. Allerdings wurde ich dann von Wessex und Alba in die Zange genommen und ständig wurde ich Opfer von Holy Wars. Das hatte dann keinen Sinn mehr.

    "All knights must bleed, Jaime. Blood is the seal of our devotion."


    Ser Arthur Dayne to Jaime Lannister

  • Zitat

    Original geschrieben von Jon Snow:
    Ich hab mir jetzt CK3 auch mal gegönnt.


    Mein erster Versuch ging in die Hose. Ich bin als Ivar the Boneless in Schottland gestartet und habe knapp 80 Jahre überlebt. Ich wollte versuchen nicht Religion zu wechseln und der Norse Mythologie treu zu bleiben. Das Königreich Alba wurde aber immer größer und größer und ich musste nach Northumbria ausweichen. Allerdings wurde ich dann von Wessex und Alba in die Zange genommen und ständig wurde ich Opfer von Holy Wars. Das hatte dann keinen Sinn mehr.


    Aber heilige Kriege kann man doch sehr gut mit Verbündeten und guten Freuenden blocken. In die darf ja quasi jeder Glaubensbruder mit einsteigen. Und als 'Last Resort' kann man ja auch immer noch konvertieren.


    Aber ich hatte auch meine liebe Mühe bei meiner Iberer-Kampagne damit. Muss ich vielleicht auch mal einen Erlebnisbericht zu schreiben.

  • Zitat

    Original geschrieben von Kapitän Ahab:
    Aber heilige Kriege kann man doch sehr gut mit Verbündeten und guten Freuenden blocken. In die darf ja quasi jeder Glaubensbruder mit einsteigen. Und als 'Last Resort' kann man ja auch immer noch konvertieren.


    Aber ich hatte auch meine liebe Mühe bei meiner Iberer-Kampagne damit. Muss ich vielleicht auch mal einen Erlebnisbericht zu schreiben.


    Der König von Schweden war zwar auf meiner Seite, aber gegen Alba, Wessex und die Iren war nicht viel möglich.

    "All knights must bleed, Jaime. Blood is the seal of our devotion."


    Ser Arthur Dayne to Jaime Lannister

  • Ich hab ja gesagt, ich möchte ein wenig über mein aktuelles CK3-Game erzählen.


    Worum geht es?
    Ich spiele eine Islamkampagne auf der iberischen Halbinsel. Ziel ist es, Rache für die Schlachten von Tours und Portiers zu nehmen, und den Christen zu zeigen wo der Hammer hängt. (Wer das Wortspeil verstanden hat, bekommt ein Fleißsternchen. Für alle anderen: Karl Martell, der die besagten Schlachten gewonnen hat, trägt den Beinamen 'der Hammer' und ist der Großvater von Karl dem Großen).


    Der Plan:


    -Erst die iberischen, muslimischen Clans einen
    -dann die Christen, namentlich die Königreich Kastilien und Leon einverleiben
    -dann über die Pyrenäen Südfrankreich, welches von Aquitanien und Frankreich kontrolliert wird, erobern.
    -nicht mit dem hl. römischen Reich oder dem Papst in die Wolle kriegen...


    Die Herausforderung:
    Die Clans sind immens zersplittert, alle besitzen einen eigenen muslimischen Glauben und eine eigene Kultur, was das ganze zu einem noch schlimmeren Flickenteppich als das heilige römische Reich macht. Da waren wenigstens alle Katholiken. Dazu kommen dann noch die Katholiken, die eben auch immer wieder drohen. Dazu liegt die iberische Halbinsel ziemlich am Rand der muslimischen Welt, und wo wirklich ernst wird man von den 'wahren Muslimen' in den heiligen Städten wie Mekka oder Jerusalem auch nicht genommen, eher belächelt.


    Der Beginn:


    Aller Anfang ist schwer, doch hier nicht. Ich spiele das Dhunniden-Emirat mit Sitz in Toledo. (Also die in der Mitte, die von Beginn an schon ein Herzogtum besitzen). Der amtierende Herrscher ist ein weiser Mann in den frühen 50ern. Leider hat er gerade seine Frau verloren, und auch nur einen Sohn und Erben. Damit ist die Ausgangslange zumindest überschaubar, aber leider nicht stabil. (Erklärung der Spielmechanik: Clan-Herrscher brauchen Bündnisse zu ihren Vasallen, um akzeptiert zu werden.) Um also das eigenen Reich zu sichern, beschließt der Emir, erneut zu heiraten, mehrfach zu heiraten. 'Leider' junge, und sehr fruchtbare Frauen, aber es gelingt so das Reich stabil zu halten. So entstehen leider auch in den späten Jahren noch neue Erben, und ob der Erbteilung, ist es erforderlich in kurzer Zeit schnell zu expandieren, um ein Königreich zu gründen, um keine Zersplitterung der Reiches zuzulassen.
    So steht für einen kurzen Moment eine sehr expansive Phase an, mit einem Vorstoß gen Mittelmeer und Gibraltar um schnell zum Sultan von Andalusien zu werden. Klingt gut, funktioniert auch halbwegs, doch wirft direkt das nächste Problem aus. Die besetzten Gebiete sind von anderer Kultur, interpretieren den Islam anders, was es unglaublich schwer macht, diesen Sack flöhe zu hüten. Zudem fehlen auch die eigenen Kinder um sie als Herrscher einzusetzen und eigene Kultur und Glauben voranzutreiben. Dennoch, gelingt es ohne sonderlich große Hemmnisse, ein Königreich auszurufen. Und zumindest auf der Seite das Reich zu stabilisieren.
    Der Sultan ist nun als großer, weiser Mann bekannt, gut Freund mit allen seinen Anrainern, und so gelingt es ihm auch, seine kleinen Nachbarn, vornehmlich auf Grafenrang an sein Reich zu binden, und zu vasslisieren. eine Folgenschwere Entscheidung, wie sein Sohn und Erbe später erfahren soll. Doch bis zum Tod des Herrschers wächst und floriert das Reich.


    -to be continued-

  • Zitat

    Original geschrieben von Cameron Grimes:
    Wie immer sehr schön zu lesen. Gibts auch einen aktuellen Screenshot? :)


    Zu der Kampagne leider nicht. Ich könnte höchstens ein Ausgangsbild erstellen. Könnte aber tatsächlich hilfreich sein, da es die Zersplitterung gut symbolisiert. Aber im Spiel bin ich leider schon etwas weiter.

  • Sonst könntest du ja wieder einen Screenshot posten, wenn du fertig bist (und möchtest). :) Finde sowas immer interessant.

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  • "Der Weg ist klar gezeichnet. Der Pfad ist vor dir. Du brauchst nur die Stärke im Glauben ihn zu gehen." Die letzten Worte des alten Herrschers an seinem Sterbebett sollten seinen Sohn und Erben, Sultan Yaya I. ein Leben lang begleiten, und ihn immer daran erinnern, was für eine Enttäuschung er doch für seinen visionären Vater sein musste.
    Yaya war nie der charismatische Anführer, wie es sein Vater einst war. Auch nicht der kluge Machtpolitiker, der wusste, wie er seine Fürsten an sich zu binden hatte. Lieber frönte er den weltlichen Freuden, dem Weine, den Weibern und dem Gesange. Und so kam es, wie es kommen musste. Weniger Monate, nachdem er den Thron in Toledo bestieg, brach im ganzen Reich die Rebellion aus.
    Ein schrecklicher Bürgerkrieg tobte, drohte das Land im Chaos zu versenken. Gleich 3 Anwärter auf den Thron meldeten Ansprüche mit ihren Truppen an. Ein weiterer Emir stritt für seine Unabhängigkeit. Sultan Yaya betete für ein Wunder, war bereit einen Pakt mit finsteren Mächten einzugehen, doch alle weisen Männer die er konsultierte, bereicherten sich nur an seiner Schatzkammer. 10 Jahre Krieg und Zerstörung, und ein nackter Kampf ums Überleben, der vielen den Tod brachte. Aber es sollte Yaya gelingen, seinen Thron zu verteidigen. Mit taktischem Geschick und einem kleinen Wunder in Form von plündernden Nordmännern, die in das Königreich Leon im Norden eingefallen waren, und auf ihren Raubzügen immer wieder kleine Einheiten von Yayas Gegnern aufrieben.
    Prägende Jahre für den Sultan, der beschloss solche Ereignisse dürften sich nicht wiederholen, und es wäre an der Zeit, ein Exempel zu statuieren. Er beschloss, mit eiserner Faust zu regieren. Angst, Folter und Schrecken zu verbreiten. Systematisch entzog er den alten Herrschern ihre Ländereien, setzte in allen Scheichtümern (Grafschaften) und Emiraten (Herzogtümern) seine Söhne als Herrscher ein, und war fortan als schrecklicher Tyrann bekannt.
    Auch erfolgreiche Feldzüge standen an, und so dehnte er das Reich weiter und weiter aus. Eroberte Barcelona, und die Mittelmeerküste über Valencia, Murcia, Malaga bis zum Felsen von Gibraltar. Damit war sein Hunger aber noch nicht gestellt. Auch die gegenüberliegende Küste des Alboran-Meers sicherten seine Truppen.
    Ein Reich, auferstanden aus dem Chaos zu nie dagewesener Blüte geführt, bis zu jenem schicksalhaften Tag, als der Ruf des Großmuftis von Jerusalem erklang, die ganze muslimische Welt einschwor, zum heiligen Dschihad aufrief, gegen Ruthenien...


    -to be continued-



    spielerische Anmerkungen: Mir war durchaus vorher klar, dass es für das Reich auf Dauer keine gute Idee ist, aus den eigenen Kindern starke Herzöge zu machen, und die eigentlichen Herrscher tyrannisch abzusetzen. Aber ich fand dies rollenspielerisch nach einem 10jährigen Bürgerkrieg aber ganz passend.

  • In fast 20 Jahren Herrschaft hat Sultan Yaya I. nun einiges erreicht, das Reich mit harter Hand geführt, die muslimischen Clans geeint, dazu 17 Kinder mit 5 Frauen gezeugt. Doch mit fast 60 Jahren steht nun eine neue Herausforderung an. Der Dschihad ins weit entfernte Ruthenien. Und der Sultan folgt diesem Ruf. Den Allah ist groß und die Orthodoxie stellt offensichtlich die größte Bedrohung des Orients da. Aber ganz ehrlich, es ist auch Angst vor dem Zorn der Glaubensbrüder dabei, sollte man dem Aufruf nicht folgen. Und so zieht das mächtige Heer des Sultans von Andalusien gen Osten...


    Doch wie sagt ein altes Sprichwort: "Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf den Tischen. Oder anders ausgedrückt. "Ich werde Kalif, anstelle des Kalifen". Und ja, die mächtigen Söhne begehren gegen den Vater auf, wollen den Thron besteigen. Einzig der älteste Sohn, Kronprinz Yaya II. stellt sich hinter seinen Vater, und beginnt das Reich und natürlich auch sein Erbe, zu verteidigen.


    Eilig wird das Heer aus Ruthenien zurück gerufen. Doch in den finsteren Karpaten lauerte schon der Feind. Ein versprengtes Heer Papst Thomas stellt die Rückkehrer und Sultan Yaya I. gerät in die Klauen des Pontifikats. Ein erster Fluchtversuch Yayas scheitert und so muss er hilflos mit ansehen, welch schreckliche Dinge in seinem Reich passieren und nur das Beste hoffen.


    Doch Prinz Yaya II. schlägt sich fantastisch, kann auch mit Hilfe eines unheiligen Bündnisses mit den in Leon angelandeten Nordmännern die anderen Herzöge zumindest in Schach halten. Bis der Herzog von Ibizia, ein 6jähriger Knabe namens Abu Ghastes einen Krieg gegen die Tyrannei des Sultans beginnt.


    Abu Ghastes, der erstgeborne Sohn Yaya II, wendet sich gegen das Königshaus. Und es gelingt ihm tatsächlich, seinen Vater, den Reichserben in einer Schlacht gefangen zu setzen, und so den Krieg gegen die Tyrannei für sich zu entscheiden. Doch woher kommt dieser Zorn des jungen Grafen.


    Abu Ghastes ist ein Entstellter. Teuflische rote Augen, schneeweises Haar und ein hünenhafter Körper. Ein Kind entsprungen aus den Niederungen der Unterwelt, und so schrecklich anzuschauen, dass Prinz Yaya dafür sogar die ehelichen Bande zur Kindsmutter löste. (Das Kind hat die Eigenschaften Albino und Riese, und ja, die "weißer Riese"-Witze liegen nahe) Nur durch eine glückliche Fügung und eine Erbschaft von mütterlicher Seite, konnte er sich nach Ibizia zurückziehen, und seine Rache planen. Welch Moment der Genugtuung es doch sein muss, den eigenen Vater im Kerker zu sehen.


    Doch wie sollten die nächsten Schritte jetzt aussehen. Abu Ghastes perfider Plan (oder der seiner Mutter) scheint aufzugehen. Mit einem süffisanten Lächeln wohnt er der Hinrichtung seines Vaters bei. Und noch ehe der Körper seines Vaters kalt geworden war, erzwang er seine Forderungen im Tyrannei-Krieg, setzte den alten Sultan Yaya I. ab, und löste den dynastischen Erbfall aus, und trat schweren Herzens das Erbe, welches ihm als einzigen männlichen Erben des kürzlich verschiedenen Prinz Yaya II. zustand an, die Herrschaft als Sultan Abu Ghastes I.


    --- to be continued---



    Spielmechanisch: Der Kleine hat sich wirklich extrem opportun auf den Thron gemeuchelt, und ich hab dabei gelernt, dass man Kriegsgefangene auch hinrichten kann (und das manchmal sehr sinnvoll sein kann), anstatt sie in einem erzwungenen Frieden auszutauschen.

  • Habe mir mittlerweile auch mal CK 3 zugelegt und bin gerade mit meinem ersten Spielstand gut gescheitert. Habe in Irland angefangen und mir schnell 1-2 größere Gebiete (Grafschaften?) sichern können. Da in einem jedoch massive Instabilität war, habe ich das an meinen loyalen Bruder abgetreten und mit ihm ein Bündnis geschlossen. Unser gemeinsamer Krieg gegen eine Nachbarnation ging jedoch vollkommen schief, trotzdem zahlenmäßiger Überzahl wurden wir gut aufgerieben. Gleichzeitig wurde dann noch meine Hauptstadt von den Wikingern geplündert und mein halber Hofstaat gefangen genommen. Ich selbst verlor in diesen Schlachten ein Bein. :D


    Nach diesem ersten Versuch will ich später mal Runde 2 starten. Zumal es eh erstmal darum geht, das Spiel an sich zu verstehen. Damit habe ich trotz I:R und EU-Erfahrungen noch größere Probleme.

    Mein erster Blog: Videospielhistoriker - Geschichte in Videospielen. // CyBull TV - Der Darts-Channel


    The Signature of bdbjorn: Drechslerrr (4.4.2017), Selfmade (19.4.2017), Skyclad (22.05.2017), J-Man (21.08.2017), ...

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