A N Z E I G E

Euer zuletzt gesehener Film + Bewertung/Diskussion Part VII[Keine Spoiler!]

  • Jojo Rabbit


    Hatte dank Sky Extra noch einen Freifilm im Sky Store verfügbar und mich im Wust vieler dort verfügbarer Schrottfilme, die allesamt aus dem schlechten Horrorgenre zu stammen scheinen, für diesen Streifen entschieden, weil er mich schon zum Kinorelease interessiert hat.


    Nun ja, ich weiß ehrlich gesagt nicht was der Film letztlich sein möchte. Eigentlich war es nur eine recht seichte Komödie mit einigen politisch unkorrekten Witzen, der irgendwie der Tiefgang fehlte.


    Die rund 100 min haben mir jetzt nicht den Abend versaut, aber mehr als biederer Durchschnitt war das irgendwie nicht. Hatte mehr Hoffnungen in die kuriose Handlung gesetzt.


    5/10

  • A N Z E I G E
  • Zitat

    Original geschrieben von Straßenköter:
    Hubie Halloween


    Ja, was soll ich sagen? Wenn Adam Sandler und Kevin James(und ein paar andere Kindsköpfe) einen Film machen, kommt so was dabei raus. Es ist einfach nicht (mehr) mein Humor.


    DUD...3-4/10

    Mir hat der FIlm gut gefallen, aber ich mag Adam Sandler ja sowieso.

  • Ich war gestern in Tenet:


    Mich hat der Film von der ersten Sekunde an gepackt. Das geht halt direkt mit der Eröffnungszene los. Die Musik, die Action... mir ging richtig die Pumpe obwohl man ja Anfangs noch überhaupt keine Ahnung hat, was überhaupt abgeht (und ich habe wiedermal keine Trailer oder sonst irgendwas vorher gesehen!). Der Protagonist hat mir gut gefallen und vor allem Pattinson hat mich echt überrascht. Ich hatte den nur zwangsweise (ich wurde überstimmt) mal im ersten dieser dämlichen Vampirfilmchen gesehen und habe seitdem einen großen Bogen um ihn gemacht. Aber hier hat er mir richtig gut gefallen, weshalb ich jetzt noch weniger Bedenken habe, was The Batman angeht. Aber zurück zu Tenet: Joa, also ich glaube ihn im Großen und Ganzen schon verstanden zu haben. Da ich Nolans Filme bisher alle ziemlich großartig fand (Dunkirk habe ich bisher leider noch nicht geschafft) und ich deshalb mittlerweile ein bestimmtes Gefühl für seine Filme habe, konnte ich diverse Dinge auch schon vorhersehen. Nolan liebt es nämlich seine "Puzzlestücke" direkt vor den Augen seiner Zuschauer zu platzieren, zusammengesetzt werden diese dann erst am Ende, aber man bekommt sie im Prinzip alle schon direkt offen vorgesetzt: das war bei Inception so, das war bei The Prestige so und auch in Interstellar.
    Die Musik hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es diesmal nicht Hans Zimmer war. Die Action sah wieder fantastisch aus und schön old-school handgemacht.
    Nach dem ich aus dem Kino raus war, hatte ich jedenfalls den Wunsch den Film (am liebsten sofort) noch einmal zu schauen ^^


    Meine Frau hatte ihn kur vor mir gesehen und meinte danach: Wenn man sich dieses Jahr noch unbeding irgendeinen Film im Kino geben muss, dann definitiv diesen! Dem stimme ich zu. Und ich schätze mal das hätte sie auch gesagt wenn wir gerade nicht wegen Corona sowieso eine sehr eingeschränkte Auswahl hätten. Dieses Jahr kommt, für mich, jedenfalls neben "New Mutants" nichts mehr interessantes, das ich gerne sehen möchte. Tenet ist ein Film der fürs Kino gemacht wurde und dort vermutlich auch am besten wirkt. Aber die Blu-ray wird definitiv geholt und auch direkt gesichtet.


  • Ich fand den Film ja super als ich ihn im Kino gesehen habe. So abstrus, witzig, nachdenklich und auch traurig wie er war.


    Ich glaube ich gab ihn eine 8,5 oder so.

  • Zitat

    Original geschrieben von Wicked Ninja:
    Ich war gestern in [b]Tenet:


    Mich hat der Film von der ersten Sekunde an gepackt. Das geht halt direkt mit der Eröffnungszene los. Die Musik, die Action... mir ging richtig die Pumpe obwohl man ja Anfangs noch überhaupt keine Ahnung hat, was überhaupt abgeht (und ich habe wiedermal keine Trailer oder sonst irgendwas vorher gesehen!). Der Protagonist hat mir gut gefallen und vor allem Pattinson hat mich echt überrascht. Ich hatte den nur zwangsweise (ich wurde überstimmt) mal im ersten dieser dämlichen Vampirfilmchen gesehen und habe seitdem einen großen Bogen um ihn gemacht. Aber hier hat er mir richtig gut gefallen, weshalb ich jetzt noch weniger Bedenken habe, was The Batman angeht. Aber zurück zu Tenet: Joa, also ich glaube ihn im Großen und Ganzen schon verstanden zu haben. Da ich Nolans Filme bisher alle ziemlich großartig fand (Dunkirk habe ich bisher leider noch nicht geschafft) und ich deshalb mittlerweile ein bestimmtes Gefühl für seine Filme habe, konnte ich diverse Dinge auch schon vorhersehen. Nolan liebt es nämlich seine "Puzzlestücke" direkt vor den Augen seiner Zuschauer zu platzieren, zusammengesetzt werden diese dann erst am Ende, aber man bekommt sie im Prinzip alle schon direkt offen vorgesetzt: das war bei Inception so, das war bei The Prestige so und auch in Interstellar.
    Die Musik hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es diesmal nicht Hans Zimmer war. Die Action sah wieder fantastisch aus und schön old-school handgemacht.
    Nach dem ich aus dem Kino raus war, hatte ich jedenfalls den Wunsch den Film (am liebsten sofort) noch einmal zu schauen ^^


    Meine Frau hatte ihn kur vor mir gesehen und meinte danach: Wenn man sich dieses Jahr noch unbeding irgendeinen Film im Kino geben muss, dann definitiv diesen! Dem stimme ich zu. Und ich schätze mal das hätte sie auch gesagt wenn wir gerade nicht wegen Corona sowieso eine sehr eingeschränkte Auswahl hätten. Dieses Jahr kommt, für mich, jedenfalls neben "New Mutants" nichts mehr interessantes, das ich gerne sehen möchte. Tenet ist ein Film der fürs Kino gemacht wurde und dort vermutlich auch am besten wirkt. Aber die Blu-ray wird definitiv geholt und auch direkt gesichtet. [/B]


    1. Tenet fand ich auch sehr gut.
    2. Wenn du mehr gute Sachen von Pattinson willst, dann kann ich The Devil all the Time auf Netflix empfehlen. Solider Film und er spielt ne schön ekelhafte Rolle.


    Für The Lighthouse wurde er ja auch gelobt. Den hab ich leider noch nicht gesehen.

  • Heavy Trip


    Komödiantischer Roadmovie über eine finnische Nachwuchs-Metalband, die bei einem Metal-Festival in Norwegen ihren ersten großen Auftritt feiern möchte und auf ihrem Weg dorthin natürlich einige Hürden überwinden muss.


    Klischees sind ja schön und gut, aber einen Film rein auf Klischees aufzubauen ist mir dann doch ein bisschen zu billig.


    War jetzt kein totaler Reinfall, aber unter Durchschnitt. Verfügbar bei Prime Video.


    4/10

  • Gemini Man


    Frei verfügbar im Prime Video Abo.


    0815-Agentenfilm mit Will Smith in einer Quasi-Doppelrolle, einmal als 50jähriger (Ex-)Agent, einmal als sein jüngeres Ich.


    Hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, verdammt vorhersehbar und vom Verlauf ein Plot, wie man irgendwie schon 1000x in derartigen Actionfilmen gesehen hat.


    Nichtsdestotrotz keine Vollkatastrophe. Die sterile Optik sowie schlechte CGI-Effekte (vor allem beim Gesicht des jungen Will Smith, das kann ja die Reface-App fürs Smartphone teilweise besser darstellen) ziehen ihn letztlich knapp unter den Durchschnitt von 5/10.


    4,5/10

  • Abgeschnitten
    (auf Netflix verfügbar)


    Ein Thriller(nach einem Roman von Sebastian Fritzek) mit Moritz Bleibtreu und der wunderbaren Jasna Fritzi Bauer in den Hauptrollen. Kann man sich durchaus mal geben, auch wenn der Film mit einer Laufzeit mit knapp 130 Minuten ein wenig zu lang geraten ist.


    Ich bin so froh, dass es mit Moritz Bleibtreu noch einen Schauspieler(aus der A-Liga) aus Deutschland gibt, der nicht in die Fußstapfen eines Til Schweigers oder Matthias Schweighöfers tritt und regelmäßig gute bis sehr gute Filme abliefert.


    7,5-8/10

  • Swiss Army Man


    Ein Film voller kurioser WTF-Momente. Am besten die rund 90 Minuten Laufzeit nehmen und die Handlung auf sich einrieseln lassen. Ich glaube entweder mag man den Film oder man verreißt ihn total.


    Paul Dano und Daniel Radcliffe bringen die absurde Geschichte aber richtig gut rüber. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Man muss aber wirklich ein Faible für sehr skurrile Handlungen haben.


    Zur Zeit frei verfügbar bei Amazon Prime Video.


    7/10

  • A N Z E I G E
  • The Trial of the Chicago 7


    Heute auf Netflix erschienen. Sieben (bis zu einem gewissen Zeitpunkt acht) "Radikalen" wird der Prozess gemacht, nachdem sie als Hauptverantworltiche ausgemacht wurden, die Unruhen vor dem demokratischen Kongress 1968 in Chicago angezettelt zu haben. Der Prozess kommt einer Farce gleich und spiegelt die tiefen Gräben der Amerikanischen Gesellschaft, zwischen einem starr an seinen Konventionen festhaltenden Establishment und einer radikalisierten Jugend, die den Austritt aus dem Vietnam Krieg fordert, wieder.


    Dem Film gelingt es famos ein Zeitgefühl für die späten 60er zu entfachen, anders als z.B. Mrs. America, dass ich ebenfalls im Moment verfolge, in dem gute Schauspieler ständig wirken, als ob sie Teil eines Kostümballes wären. Parallelen zur heutigen Zeit sind nicht abzuweisen, besonders durch die Figur des Bobby Seales, Black Panther Mitgründer, und wie mit ihm verfahren wird während des Prozesses. Man wird damit aber nicht plakativ attackiert, denn dank der genauen Figurenzeichnung bleiben wir stets an diesen spezifischen Schicksälern interessiert. Das ist im Nachhinein vielleicht ein Grund, weshalb die offensichtlich als grosser Moment aufgebauschte Urteilsverkündung nicht so funktionierte, wie das der Fall hätte sein sollen - da sie einen Ton, à la im Grunde sind wir alle Patrioten, erzeugt, der nicht wirklich ins Gefüge passt, dass zuvor entworfen wurde.


    Insgesamt ein guter Film, mit herausragendem Ensemble, insbesondere Mark Rylance (mit dem schlechtesten Haarschnitt, der je einem Menschen verpasst wurde) ist bemerkenswert, aber um ein sehr guter Film zu werden, fehlte noch etwas - vielleicht gab es im letzten Jahrzehnt einfach zu viele skandalöse Justiz- oder Regierungsfehlverhalten, die mir stärker ans Gemüt gehen, als das Schicksal dieser Sieben, und ich würde jetzt auch nicht einen Grund sehen, den Film ein weiteres Mal anzuschauen.


    7 von 10

  • Zitat

    Original geschrieben von Straßenköter:
    Hubie Halloween


    Ja, was soll ich sagen? Wenn Adam Sandler und Kevin James(und ein paar andere Kindsköpfe) einen Film machen, kommt so was dabei raus. Es ist einfach nicht (mehr) mein Humor.


    DUD...3-4/10


    Adam Sandler hat zwar schon Filme gedreht die deutlicher platter und damit nerviger waren, macht den Film aber nicht besser. Die Optik des Films hat mir sehr gut gefallen, der Film selbst plätschert aber langweilig dahin. Paar Sachen sind zum schmunzeln, überwiegend ödet der Streifen mit vielen unnötigen und belanglosen Szenen aber an. 3 bis 4 Punkte trifft es ganz gut.

  • Habe auf sky mal ohne Erwartung Becoming angesehen und wurde enttäuscht.
    Es geht um ein Päarchen, dass sich auf nem Roadtrip befindet um Verwandschaft zu besuchen. Der Dude wird jedoch von einem dunklen Wesen in Beschlag genommen und beginnt sich zu verändern.
    So richtig passiert irgendwie nichts, wirkt alles sehr billig. Atmosphärisch ist nichts los, ich fand es auch zu keiner Zeit sonderlich spannend oder unterhaltsam.
    Absolut keine Empfehlung.
    Weil ich nicht abgebrochen habe: 2/10.

  • Zitat

    Original geschrieben von EyeofLegend:
    Adam Sandler hat zwar schon Filme gedreht die deutlicher platter und damit nerviger waren, macht den Film aber nicht besser.


    Er hat aber auch schon richtig gute Sachen abgeliefert. In Filmen wie Click, Uncut Gems, 50 First Dates, Punch-Drunk Love oder The Meyerowitz Stories beweist er doch, dass er schauspielern kann. Warum er dann trotzdem ständig mit so Rotzfilmen wie Jack and Jill oder Deuce Bigalow um die Ecke kommt, kann ich nich nachvollziehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Straßenköter:
    Er hat aber auch schon richtig gute Sachen abgeliefert. In Filmen wie Click, Uncut Gems, 50 First Dates, Punch-Drunk Love oder The Meyerowitz Stories beweist er doch, dass er schauspielern kann. Warum er dann trotzdem ständig mit so Rotzfilmen wie Jack and Jill oder Deuce Bigalow um die Ecke kommt, kann ich nich nachvollziehen.


    Bringt halt Knete und ist schnell abgedreht, während er gleichzeitig mit seinen Buddys Urlaub auf (hier Location des Films eintragen; meist Hawaii) machen kann.

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