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Bundestagswahl 2021 - 26. September 2021

  • Ich habe nicht gefordert, dass ein sofortiger Ausstieg erfolgen soll (auch wenn es wünschenswert wäre). Aber ein mittel- bis langfristiger Ausstieg in Verbindung mit einem entsprechenden Plan den Strombedarf komplett auf erneuerbare Energien umzustellen sollte eigentlich gemeinsamer Konsens sein.

    ich hatte das ehr allgemein betrachtet!

    aber das ein mittel- bis langfristiger Ausstieg gemeinsamer Konsens sein sollte, da stimme ich dir zu


    nur geht ein Europa oder gar weltweiter Umbau eben nicht von heute auf morgen, leider gibt es aber auch bei den deutschen Grünen oder bei FFF durchaus Leute die in ihren denken und fordern durchaus radikale Überlegungen haben, die so aber wohl erst in 20 oder 30 Jahren oder noch weiter in der Zukunft umsetzbar sind.

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  • Es gibt durchaus Menschen die die Meinung vertreten „Windkraft ja bitte aber nicht vor meiner Türe“, so abwegig ist seine Aussage jetzt nicht

    Davon gibt es gar nicht mal so wenige Menschen. Ist ähnlich wie hier mit dem Flughafen in Frankfurt. Alle hier wollen davon profitieren aber regen sich dann darüber auf wenn sie 5 km vom Flughafen halt Fluglärm haben.

  • Nein, das ist nicht abwegig. Vor der Haustür möchte kaum jemand so etwas haben. Übrigens ebensowenig wie ein Klärwerk, ein Kohlekraftwerk, ein Endlager für Atommüll etc. Da kenn ich auch einige, die diese Dinge fordern, aber protestieren würden, würde man sie ihnen vor die Haustür stellen (im Bezug aufs Endlager zB die gesamte CSU). Von daher fand ich diesen Vorwurf, der sich gezielt an Menschen richtet, die sich für die Umwelt engagieren schon immer etwas merkwürdig.

    Allerdings kann auch ich Menschen nicht verstehen, die sich wegen des Lärms oder einer Störung im Landschaftsbild gegen Windräder einsetzen. Unabhängig davon, ob sie sich sonst für regenerative Energien einsetzen oder ihnen das Thema egal ist.

    Alte Fettflecken werden wieder wie neu, wenn man sie mit Butter bestreicht!

    2 Mal editiert, zuletzt von Tom Mickel ()

  • Dieses bitte nicht vor meine Haustür betrifft aber viele gebiete...

    Baustellen... bitte nicht vor meine Tür obwohl es die mieten allgemein senken würdem

    Eine strasse vor meiner Tür? NIE im leben...

    Ein neuer nachbar vor meiner Tür? Ohhh gott wieder krach vor der renovierung.

    Aber wenn ich mir so die Parteiprogramme durchlese ist im grunde ... ja nun werde ich hate bekommen die grünen wählbar dann die linken und mit VIELEN Abstrichen die SPD....

    CDU hat sich mit ihren altherren wahlprogramm heute Disqulifiziert.

    AFD.... reche menschenhassen altherren brauch ich nicht schon garnicht in der regierung

    FDP ... ja lasst uns die reichen immer reichen machen. Linder wirkt jedenfalls äusserlich symphatisch... leider Charakterlich nicht....

  • "Not in my backyard" bzw. Nimby ist ja nun auch nicht unbedingt ein neues Phänomen.


    Zu was Anderem, vollkommen ohne Häme, mal aus aktuellem Anlass (Frau Baerbock und andere Grüne kritisieren die Landesliste im Saarland, weil ein Mann auf Platz 1 gewählt wurde.) gefragt:

    Wie empfinden die Wähler der Grünen hier eigentlich das Frauenstatut der Grünen, nachdem immer eine Frau an der Spitze zu stehen hat (sofern sich denn eine zur Wahl stellt)?


    Auch wenn das sicherlich provozieren wird hier, ich empfinde das in der Tat als Sexismus und außerdem nicht unbedingt demokratisch.

    CyBoard Rookie of the Year 2008; CL-Tippspiel Sieger 15/16


    Zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, ist ein so gewaltiger Unterschied, dass derjenige, der nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was in Wirklichkeit geschieht, seine Existenz viel eher ruiniert als erhält.(Niccoló Machiavelli)

    2 Mal editiert, zuletzt von DummerZufall ()

  • Ohne Wähler der Grünen zu sein, finde ich das grundsätzlich nicht besonders dramatisch. Das ist letztlich eine reine innerparteiliche Organisationsfrage und wenn die männlichen Parteimitglieder damit einverstanden sind und das für richtig halten, sehe ich das auch nicht als undemokratisch. Sofern es nicht Teil des Wahlprogramms der Grünen ist, vergleichbare Regelungen auch in staatlichen Institutionen durchzusetzen, ist das für mich erst einmal gar kein Thema.

  • Ist halt wie der Regionalproporz bei der Union oder FDP ne innerparteiliche Sache. Kann aus meiner Sicht ne Partei durchaus festlegen, solange Diskriminierung von Frauen noch ein Thema ist - und das war es zur Einführung dieser Regelung is noch deutlich mehr als heute und gehört somit in gewisser Weise zur Grünen Geschichte. Ob das noch komplett zeitgemäß ist, könnte man aber sicherlich überlegen. Die Trennung von Amt und Mandat usw. hat man ja auch irgendwann aufgegeben, glaube ich.

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