A N Z E I G E

Dark Side Of The Ring - VICE ON TV

  • Aufgrund der Erzählung gehe ich davon aus, dass bis zu Russos Shoot alles nach Plan verlief

    Das ist auch die bis heute weithin angenommene Theorie. Alles war geplant und mit allen Protagonisten abgesprochen bis Vince Russo es in seiner Promo zu weit getrieben hat. Wie man damit Geld verdienen wollte konnte bis heute keiner erklären.

  • A N Z E I G E
  • Das ist auch die bis heute weithin angenommene Theorie. Alles war geplant und mit allen Protagonisten abgesprochen bis Vince Russo es in seiner Promo zu weit getrieben hat. Wie man damit Geld verdienen wollte konnte bis heute keiner erklären.

    Ich habe es bis heute noch nicht ganz verstanden, da man Jarrett wohl nie informierte bzw. das Match mehrfach umgeschrieben hatte. Auch wurde ja am Tag des PPVs erneut alles umgeworfen, wodurch ich nicht ganz verstehe, wie man sich dennoch auf den Hinlegen-Quatsch einigen konnte. Wobei hier Brad Siegel wohl als Mediator fungierte. Immerhin sind wir uns einig, dass nicht klar ist, wie man mit dem Quatsch Geld verdienen wollte, ausser einer kurzzeitigen Kontroverse. Alle Szenarien gab es aber bereits 1999 und 2000 zu genüge bzw. der World Titel wurde mehrfach als Witz dargestellt. Damit meine ich nichtmal David Arquettes Titelgewinn

  • So Bischoff macht ein Angebot WcW zu kaufen für 67 Millionen?

    Und dann verkaufen die WCW für 4,2 Millionen an Vince

    Ja man merkt schlechte Geschäftsleute bei AOL/Time Warner

    Und natürlich macht sich Vince Russo zum Opfer Bro :seenoevil: :rtc:

  • Ich hab die Folge nicht gesehen, aber wenn man sich aus allen Leuten die Mitte raussucht, was sie bisher so erzählt haben,, dann lief bis zu Russo Shoot echt alles normal. Und angeblich soll in dem Moment, wo Hogan und Bischoff gingen alles umgeworfen worden sein.
    Es war auf jeden Fall ein Tiefpunkt der WCW.

  • Der Deal mit Bischoff bzw. seinen Partnern bestand aber darin die WCW weiter im TV auszustrahlen. Wofür man wiederum drauflegt. So hat man einfach einen Abschreiber gemacht und so gut es ging die Assets veräussert.

  • Die Bash at the Beach Folge war wirklich eher zum Kopfschütteln bzw. Schmunzeln über die Ereignisse. Nichts neues insgesamt und alle haben ihre Versionen erneut erzählt. So kompakt das nochmal zusammengefasst zu sehen, zeigte auf was für ein Unsinn da zusammengebookt wurde und den desolaten Zustand der Company. Jeff Jarrett machte noch den verrnünftigsten Eindruck der Beteiligten.


    Nächste Woche folgt mit Marty Jannetty das Staffel- und vielleicht auch das Serienfinale. Die Episode soll wohl so abgedreht sein (was kaum verwundert), dass man sie erst zum Schluss bringen konnte.

    Da bin ich mal gespannt ob die ganzen Dinge über Shawn Michaels (minderjährige Fans, KO Tropfen etc). autauchen, die Jannetty schon früher erzählt oder angedeutet hat oder ob Vice es lieber weggelassen hat, da man sich mit WWE etwas angenähert hat.

  • Die größte Überraschung für mich bei der BATB-Episode ist die Erkenntnis, dass die allesamt absolut fürchterliche Kackideen hatten und glaubten, dass die gut waren. Jetzt mal unabhängig davon, ob da alles nach Plan verlief, bis Russo seine Promo hielt, war doch schon die gesamte Basis kompletter Bullshit. Jarrett hat es absolut richtig gesagt: Niemand sah dabei auch nur ansatzweise gut aus und auch im weiteren Verlauf hätte niemand dabei gut ausgesehen. Kein Wunder, dass der Laden den Bach runterging bei so nem unfassbaren Müll.


    Bischoff bestätigt zudem hier mal wieder meine Meinung über ihn: Der hatte in seinem Leben eine gute Idee und das war die nWo. Ansonsten kam da nichts erwähnenswertes rum.

    Russo ist ein Quatschkopf und man fragt sich, warum der überhaupt noch irgendwas mit dem Business zu tun hat, wenn es ihm doch so auf den Sack geht. Naja, und Hogan ist eben Hogan - hatte immer genau eine Idee und zwar, dass er den Titel gewinnt.


    Naja, diese Folgen sind immer ein wenig der Letdown der Staffeln, wobei ich diese zumindest dahingehend interessant fand, dass niemand gut wegkommt und ich mich mit dem Thema auch nie beschäftigt habe, weil ich WCW nie wirklich verfolgt habe.


    Das Highlight dürfte dann wohl Jannetty werden. Bin gespannt, wie wahnsinnig es wird. Hält man sich zurück oder lässt man richtig die Sau raus? Bei dem ist ja so einiges losgewesen.

  • A N Z E I G E
  • Die Folge mit dem Bash At The Beach 2000 war genial! Genial produziert und Nostalgie pur. Eines meiner Lieblingsthemen im Wrestling und mit Millionaire's Club vs. New Blood auch eine der Top 3 Storylines of all time, vielleicht sogar Platz 1. Beste Nitro-Folge aller Zeiten beim Restart im April 2000, dieses Gefühl als alle meine Helden als Millionaire's Club vereint am Entrance standen und verbal auf die Fresse bekamen, die Atmosphäre, die Darstellung und schauspielerische Leistung von allen auf einem absoluten Höhepunkt und für mich als Mark wohl der Nr. 1-Moment in der Geschichte.


    Schön, dass alle Beteiligten ausführlich zu Wort gekommen sind. So bekam man doch eine schöne Übersicht über das Ganze. Obwohl ich immer auf der Seite Hogans war kam mir Russo schon sehr sympathisch rüber, vor allem als er anscheinend immer wieder zurück stecken musste und sich dann in einer 2 on 1 Situation im Trailer wieder fand. Ich weiß nicht, was wirklich passiert ist und bleibe grundsätzlich auch unparteiisch, aber nahezu alle Darstellungen waren wirklich sehr gut und nachvollziehbar und detailliert beschrieben. Nur Bischoff kam mir tatsächlich eher A-mäßig rüber mit der Einstellung "Wir Boss - du nix!" Außerdem stimmt es nicht, dass Hogan den Gürtel mit in die Limo genommen hat. Er hatte ihn einem Kind geschenkt, sieht man auch in der Szene als Vampiro vorbeigeht, das Kind mit dem Belt im Hintergrund.


    Vor allem hat mir Russos Spruch mit den Sharktanks gefallen, dass man es als guter Mensch in diesem Business nicht weit bringen kann und der Schluss als er sagt: "Don't!" auf die Frage, wie man ins Wrestling Business kommt. "I despise the Wrestling business bro, I despise the people in it! You cannot be a good person and exist in the Wrestling business!" Damit spricht er mir aus der Seele und das spiegelt auch meine persönliche Erfahrung in dem Business wieder.

  • MJ in da hoouuuuuuuse! Ich hätte mir dann doch die ein oder andere Überraschung erhofft. Mir war über Marty soweit alles bekannt.

    Wer sich heute noch fragt, warum Shawn statt Marty Karriere gemacht hat, der sollte sich die Doku aber auf alle Fälle anschauen.

    Letztlich ist es aber traurig zu sehen wie kaputt er ist, körperlich und mental. Die Rockers waren immer eines meiner liebsten Tag-Teams. Deshalb wird er bei mir auch ewig ein Stein im Brett haben. Hoffentlich kommt er irgendwie wieder auf die Bahn. Wenn man sich seine Vita anschaut, dann muss das aber leider bezweifelt werden.

  • Habe jede der letzten Episoden gesehen und muss sagen, dass ich die Sendung weiterhin gerne schaue, aber irgendwie auch eine Sättigung erreicht habe. Die Themen sind irgendwie durch. In letzter Zeit sind es lediglich Karriererückbetrachtungen, von Wrestlern mit Drogenproblemen, die auf tragische Art sterben. Beim Matt Bourne war noch das Ende mit den Anschuldigungen konfus und sein Arschlochverhalten gegenüber Wrestlern und Familie einer Episode würdig. Die Karriere des JYD war jetzt nicht sehr Darkside of the Ring würdig. Er nahm Drogen, liess sich von Fans für Sex bezahlen und durch seinen Wechsel zur WWE wurde er von einem Main Event Act zu einem maskottchenähnlichen Gute Laune Act. Adrian Adonis hatte noch einen interessanten Werdegang vor dem Wrestling, der aber keinen Einfluss auf die Wrestlingkarriere hatte. Er hatte ein Drogenproblem, dass er dem Anschein nach in den Griff kriegte und starb an einem Autounfall. 10 Minuten der Episode gingen an das Portrait eines Tag Teams und eines Promoters drauf, dessen Bär seine Freundin getötet hat. Interessant war noch die Schlägerei mit Dan Spivey. Es ist aber für mich eher eine, was wäre wenn Story. Weder will ich Drogenkonsum klein reden, noch die tragischen Todesfälle als normal anschauen. Aber die Show hat irgendwie alles durch und ist lediglich ein Schnellrückblick diverser Wrestlingkarrieren. Einzig noch Janetty interessiert mich.

    Ich sag es mal so, nicht jede Biografie tangiert mich gleich und ja, dass mit den Drogenkonsum überschneidet sich logischerweise in der Zeit mit den Wrestlern, um die sich die Reportage dreht, jedoch stört mich das eher weniger. Weil ich als Fan in die golden Era einstieg und die new Generation Era voll mitgenommen habe und ich weiß, dass viele der Wrestler zu dieser Zeit konsumiert haben.


    Mehr stört mich:

    Die Art, wie Dark Side präsentiert oder aufgenommen wird. Es deckt sich halt mit jeder anderen Folge.


    Das ist zwar Absicht, aber lässt jedes Schicksal gleich wirken und das nutzt sich leider sehr schnell ab.


    Die Matt Bourne Folge hat sich von der Marty Jannetty Folge kaum unterschieden, obwohl ganz andere Situationen ,( zwar mit gleichen Kern) zu Protokoll liegen und dann fühlt es sich halt wie Kopie und Paste mit anderen Protagonisten an.

    Als würde man immer wieder den gleichen Film, mit unterschiedlicher Besetzung/Cast schauen.

  • Doink fan nr1 Ich denke Du beschreibst es besser als ich. Finde es gut getroffen, dass der Erzählstil die individuellen Schicksale und Lebensgeschichten gleich wirken lässt.


    Die Marty Jannetty Episode habe ich noch nicht gesehen, aber die Backstageperson von Matt Buorne war mir wenig bekannt, ebenso die skurrile Geschichte um seinen Tod.

  • Doink fan nr1 Ich denke Du beschreibst es besser als ich. Finde es gut getroffen, dass der Erzählstil die individuellen Schicksale und Lebensgeschichten gleich wirken lässt.


    Die Marty Jannetty Episode habe ich noch nicht gesehen, aber die Backstageperson von Matt Buorne war mir wenig bekannt, ebenso die skurrile Geschichte um seinen Tod.

    Mir war es bei Matt Bourne auch nur bekannt, weil.. erklärt sich von selbst.

    Bzw fiel mir während dessen auf, was ich alles vermisst habe oder unzureichend erklärt wurde



    kamalas Geschichte inklusive des kurzen Comebacks war mir überhaupt nicht mehr präsent, bzw zeitlich lag ich komplett daneben und auch über Martys leben wusste ich nicht sehr viel, nur stichpunkte. Trotzdem fühlte sich die Folge an als hätte ich sie schon gesehen und selbst das was ich nicht wusste wirkte dann irgendwie nicht mehr neu für mich. Hätte man zwischen drin die Chris kanyon folge mit reingeschnitten, wäre mir das wahrscheinlich garnicht aufgefallen. Deshalb teile ich deine Meinung auch, wenn man nicht grad Riesen Fan ist, sitzt man nach 10 Minuten neben bei am Handy und ist man Fan denkt man sich, da wurde jetzt auch nur das gröbste recherchiert und bringt einem die Person auch nicht näher.

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