A N Z E I G E

Rassistische/Diskriminierende Vorfälle im Fußball

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  • Ich versteh bei aller Liebe auch nicht, mir wurde ja aber auch schon nahe gelegt ich solle mich dann gefälligst nicht dazu äussern. Die Diskussion (wenn es überhaupt eine gab) ist jedes mal am Ende. Und immer wieder kommt ein neues Posting ala "Man man man , hier darf man ja garnichts mehr sagen ohne das ein riesen Shirtstrom losgeht, diesem Land gehts zu gut, was hier abgeht, früher häts das nicht gegeben",

    Das ist doch der eigentliche Zwergenaufstand, sich mal wieder absolut zu entrüsten über eine angebliche Cancel Culture etc.


    Das es auf FUCKING Twitter Leute gibt die darauß einen Skandal machen wollen, ist doch vollkommen logisch. Ich versteh aber nicht warum man sich auf Twitter genau sowas antut. Bzw das dann als "Die Leute" abtut. Das ist eine kleine nichtssagende Bubble die zu allem ihre Meinung hat. Auf Twitter findest du auch eine Bubble die immernoch der Meinung ist das Gates die Leute mit den Impfungen klein halten will etc.


    Nochmals ich habe kein wirklich seriöses Medium gefunden welches in einem Duktus wie "SKANDAL!" "RASISSMUS SKANDAL!!!" usw berichtet. Das du sowas bei Bild, Taz etc findest ist doch logisch aber für mich absolut unbedeutend. Leute die regelmäßig solche Medien konsumieren haben ihre Meinung eh schon ge"bild"et.

  • A N Z E I G E
  • Das Sandro Wagner Ding war gestern eine Breaking News bei „BILD.de“. Jetzt kann man natürlich von Bild halten was man will, zu sagen das es aber nirgendwo bis auf Twitter Thema war ist halt falsch. Wäre es medial nicht präsent gewesen, hätte Sandro Wagner sich dazu auch nicht nachträglich geäußert.


    Edit: Hier paar Links


    https://amp.focus.de/sport/fus…r-eklat_id_180409826.html

    Einmal editiert, zuletzt von Davie Selke ()

  • Auf BILD.de ist heute "DFB-Star liebt ein Unterwasser-Model" eine Big News. Ab Januar wieder Dschungelcamp. Das ist kein Maßstab für irgendwas.

    Ändert aber nichts daran das die BILD mit das größte Print-Medium Deutschlands ist, und darüber berichtet hat. Ebenso Focus, da hatte ich einen Link nachgereicht.

  • Das Sandro Wagner Ding war gestern eine Breaking News bei „BILD.de“. Jetzt kann man natürlich von Bild halten was man will, zu sagen das es aber nirgendwo bis auf Twitter Thema war ist halt falsch. Wäre es medial nicht präsent gewesen, hätte Sandro Wagner sich dazu auch nicht nachträglich geäußert.


    Edit: Hier paar Links


    https://amp.focus.de/sport/fus…r-eklat_id_180409826.html

    Da steht auch nur, dass es Rassismus-Vorwürfe auf Twitter gegeben habe. Das ist genau das, was ich kritisiere. Zeig mir mal einen Link, in dem der Vorwurf des Rassismus von den Medien wirklich erhoben wird und nicht nur gesagt wird, dass es das auf Twitter geben würde.


    Und ja, der Focus oder die BILD blasen teilweise ins selbe Horn wie das, was ich hier kritisiere. Sie berichten über eine Aufregung, die es eigentlich gar nicht wirklich gibt. Entweder sollen die entsprechenden Blätter selbst die Chuzpe haben, die Äußerungen direkt als rassistisch zu aufregenswert zu bezeichnen oder sie sollen es lassen. Aber sich hinter Twitter-Usern zu verstecken ist aus meiner Sicht ziemlich schwacher Journalismus. So erzeugt man Aufregung aus dem Nichts. In dem man sich über angeblich existiertende Aufregung aufregt.


    Der wiederum ist aus meiner Sicht bei Focus und BILD auch nicht überraschend.


    Und was die BILD so alles "Eklat" nennt, nunja: https://www.google.de/search?q…pgBAKABAQ&sclient=gws-wiz.

    3 Mal editiert, zuletzt von Stingray ()

  • Der Tagesspiegel spricht in der Überschrift von „Rassismus am Mikrofon“, im Text rudern sie zurück und reden von Vorwürfen.


    Am Ende bleibt aber doch das es eine Diskussion über Rassismus gab, möglicherweise auch noch gibt und das ist doch traurig genug. Wenn der Großteil hier auf dem Board darin keinen Rassismus sieht finde ich das gut, da Rassismus auch für mich etwas anderes ist.

  • Der Tagesspiegel spricht in der Überschrift von „Rassismus am Mikrofon“, im Text rudern sie zurück und reden von Vorwürfen.


    Am Ende bleibt aber doch das es eine Diskussion über Rassismus gab, möglicherweise auch noch gibt und das ist doch traurig genug. Wenn der Großteil hier auf dem Board darin keinen Rassismus sieht finde ich das gut, da Rassismus auch für mich etwas anderes ist.

    Wie gesagt, man muss aus meiner Sicht zwischen echten Vorwürfen und vagen Berichten über angeblich existierende Aufregung unterscheiden.

  • Was an solchen Diskussionen immer ganz interessant ist, dass der ganze Tatbestand von gewissen Akteuren immer gänzlich auf den Kopf gestellt wird, um ein bestimmtes Narrativ zu bedienen. Damit ist Springer natürlich sehr erfolgreich.


    Der Kommentar ist mit Sicherheit kein Skandal und man muss Sandro Wagner nun nicht unterstellen, dass er durch und durch ein Rassist ist. Der Hinweis darauf, dass diese Äußerung unangemessen ist, ist jedoch vollkommen gerechtfertigt. Ein solcher Kommentar ist nun wahrlich kein Hinweis auf eine gefestigte rassistische Geisteshaltung, aber schon durchaus Ausdruck eines unterschwelligen Rassismus, der leider noch gesellschaftlich verwurzelt ist. Weil diese Strukturen in den Köpfen noch immer vorhanden sind, kann einem so ein dummer Spruch ja auch „rausrutschen“. Von alltäglichen Rassismen kann sich vermutlich kaum jemand ausnehmen, da das wie gesagt tief verwurzelt ist. All das macht so einen Spruch aber weder harmlos noch hinnehmbar. Wenn man so etwas Dummes vor einem Millionenpublikum im Fernsehen ausspricht, dann darf man sich über eine negative Reaktion nicht beklagen. Dass ein Sandro Wagner nun das Opfer der vielzitierten Cancel Culture sein soll, verdreht am Ende die Tatsachen. Er wird ja weder zensiert noch gefeuert, sein Arbeitgeber hat ihm lediglich mitgeteilt, dass man so etwas nicht gut findet. Und das ist auch völlig richtig.


    Ganz so nebenbei: auch wenn man die Fußball WM in Katar aufgrund der Begleitumstände furchtbar findet und auch die fehlende Fußballkultur dort belächelt, sollte man als vernunftbegabter Mensch in der Lage sein, dies zu machen, ohne sich einer primitiv-obszönen, mit rassistischen Vorurteilen geschwängerten Ausdrucksweise zu bedienen, die man von NPD Parteitagen kennt. Ganz ehrlich, ich habe es ausprobiert und es funktioniert ... manchmal hilft es, ein wenig über das nachzudenken, was man sagt.


    Die „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Fraktion kommt nun aber natürlich wieder hervor und fabuliert von Sprechverboten und beschwört einen Skandal herauf. Es hat aber nichts mit Zensur zu tun, wenn man von Leuten im Fernsehen verlangt, dass sie darüber nachdenken, bevor sie so einen dummen Spruch raushauen. Und es ist auch kein handfester Skandal, wenn ein paar Leute darauf hinweisen, dass dieser Kommentar saublöd und rassistischer Sprech ist – und auch nicht, wenn der Abreitgeber von mir verlangt, dass ich so eine Ausdrucksweise bitte zukünftig unterlassen solle.

    Unterm Strich funktioniert der Mechanismus aber wieder total gut: man beschwört einen Skandal herauf, der gar keiner ist und punktet damit bei der Klientel, die der Meinung ist, dass man hierzulande nicht mehr alles sagen dürfe – damit aber eigentlich beansprucht, alles unwidersprochen sagen zu dürfen. Dass Springer mit der Skandalisierung dieser Geschichte dann ganz nebenbei auch noch das Märchen eines von linken und grünen Moralwächtern besetzten, öffentlich-rechtlichen Staatsfunks bedienen kann, ist quasi die Kirsche auf der Torte.

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  • In Saarbrücken kocht seit gestern immer mehr ein Rassismusskandal hoch. Ein freier Journalist der hauptsächlich und seit Ewigkeiten für die Saarbrücker Zeitung im Umfeld des 1. FC Saarbrücken arbeitet hat den Trainer der zweiten Mannschaft (deutsch-Syrer der aber schon seit Jahrzehnten im Saarland ist) für mehrere hörbar als Eselsfic… bezeichnet.


    Leider gibt es weder von der Zeitung noch vom Verein Reaktionen die man erwarten würde, ebenso nicht vor Journalistenverband die ihn alle mehr oder weniger ungestraft davon kommen lassen. Im Verein wurde zum Beispiel vom Präsidium akzeptiert das er von sich aus 2 Wochen seine akkretierung ruhen lässt statt ihn längerfristig zu verbannen.


    Die Reaktionen sind natürlich zurecht vernichtend, zum einen natürlich aufgrund der Schwere des Falles und zum anderen natürlich auch im Wissen wie es jedem Fan (zurecht) erginge wenn er sich so einen krassen Fehltritt erlauben würde. Die würden wohl auf lange Zeit kein Stadion mehr betreten.


    Hier ein längerer Bericht darüber, man scheint wohl allgemein überrascht zu sein wie stark die Reaktionen sind. Man kann gespannt sein wo das noch hinführt.


    https://www.saarnews.com/vorla…g-zwei-wochen-lang-ruhen/

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  • Saarbrücken bekommt dieses Jahr auch wenig Ruhe rein, oder? Zwei Wochen ist schon ein schlechter Witz. Dem würde ich auf ganz lange Zeit keine Tür mehr öffnen. Solche Worte rutschen nicht einfach raus, solche Worte sind mit einem Mindset verbunden... Ekelhaft.

  • Saarbrücken bekommt dieses Jahr auch wenig Ruhe rein, oder? Zwei Wochen ist schon ein schlechter Witz. Dem würde ich auf ganz lange Zeit keine Tür mehr öffnen. Solche Worte rutschen nicht einfach raus, solche Worte sind mit einem Mindset verbunden... Ekelhaft.

    Ja, genau das ist es ja. Vor allem wenn so was nicht in einem Streit oder ähnlichem rausgerutscht ist wo man es wenigstens mit Emotionen irgendwie erklären könnte auch wenn es natürlich auch da nicht passieren darf sondern in einem ganz normalen Gespräch unter Journalisten. Der betreffende Trainer der zweiten Mannschaft war nichtmal anwesend. Ein weiterer Journalist hat das wohl mitbekommen und gemeldet.


    Das spricht schon extrem gegen diesen Typen und lässt sich kaum irgendwie verteidigen mit „Ausrutscher“

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