A N Z E I G E

Der Fitness- & Ernährungsthread #3

  • A N Z E I G E
  • Was ist zu empfehlen, wenn die Griffkraft bei den RDL nachlässt. Bin jetzt für mich bei einem Arbeitsgewicht angekommen (100 kg), wo ich bei einem 3 x 5 Setting die 5. Wdh. kaum/schwer schaffe vom Griff her (nutze bereits den Kreuzgriff) und nach der 4. jeweils aufgehört habe, obwohl vom Rücken/Beine her würde noch was gehen würde...
    Hilfsmittel (Handschuhe oder diese Bänder?) nehmen oder was ich heute gemacht habe, das Setting auf z. B. 4 x 4 ändern und sich so langsam herantasten, bis man die 5 wieder am Stück schafft? Möchte halt schon eine gute Progression haben und daher denke ich mir mal, dass man die Wdh. pro Satz nicht unnötig reduzieren sollte, auch wenn das Gesamtvolumen ja noch genauso oder höher besser wäre...

  • Zitat

    Original geschrieben von Rockwilder:
    Vielen Dank mal wieder. Ok, also mit Hilfen den Satz wie geplant durchziehen. Wird gemacht Sir! :D


    Hey,


    Hast du schon mal liquid Chalk probiert?
    Benutze ich regelmäßig für Zugübungen.
    Hinterlässt auch kaum Spuren im Gegensatz zu Magnesiumpulver und ist auch für einen schmalen Kurs zu haben.

    “Hard work pays off, dreams come true. Bad times don’t last, but BAD GUYS do.” - Scott Hall ,

  • Schmutzig macht man sich ja nicht wirklich.
    Ich persönlich finde zumindest das Anlegen meiner Zughilfen (Bandage, ohne hook) ziemlich umständlich beim KH. Habe mir anschließend das chalk geholt und festgestellt das es so einwandfrei funktioniert.

    “Hard work pays off, dreams come true. Bad times don’t last, but BAD GUYS do.” - Scott Hall ,

  • Selbstverständlich macht man sich schmutzig oder kannst du danach einfach weiter trainieren ohne die Hände zu waschen? ;-)


    Also das Anlegen ist ja nun absolut easy. Mal ehrlich, das geht immer und überall. In der Regel nutzt man Zughilfen ja auch bei anderen Zugbrwegungen. Sonst wird der Griff immer limitieren und das macht, wenn man ihn wie beim Wettkampf nicht braucht, für das Training keinen Sinn.


    Zumal man den Kontext betrachten muss: er macht RDLs. Im Kreuzgriff. Das in sich ist schon grenzwertig aber dann immer noch von Zughilfen absehen in diesem Kontext macht doch wenig Sinn.


    Wenn ich die Griffkraft trainieren möchte, dann hängt man sich nach dem Training an eine Klimmzugstange bis es nicht mehr geht. Wenn ich wettkampfspezifische Griffkraft brauche, dann trainiere ich sie durch die Wettkampfdisziplin (in diesem Fall Kreuzheben). Aber icu chalke doch nicht den Zubringer (RDL) auf, der nur darauf abzielt Muskulatur aufzubauen: und genau darum geht es ja. Die Zughilfen helfen den limitierenden Faktor rauszunehmen und in diesem Fall die hintere Kette maximal zu belasten.

  • Danke euch für die Tipps und rege Diskussion! Habe beides noch nicht benutzt (weder Liquid Chalk noch Bandagen/Zughilfen). Habe allg. wie bereits mehrfach hier geschrieben wenig Zeit morgens, also erst Händewaschen laufen nach den RDL wäre für mich dann eher keine Option... ;)


    Kreuzgriff bei RDL grenzwertig wegen der Balance/Stabilisierung seitlich? Ich wechsele nach jedem Satz den Griff also erst mit links Untergriff und rechts Übergriff und dann umgekehrt usw.

  • Zitat

    Original geschrieben von Rockwilder:
    Kreuzgriff bei RDL grenzwertig wegen der Balance/Stabilisierung seitlich? Ich wechsele nach jedem Satz den Griff also erst mit links Untergriff und rechts Übergriff und dann umgekehrt usw.


    Weil es aufgrund der Übung einfach keinen Sinn macht ;)


    Der Kreuzgriff birgt immer ein gewisses Risiko, dass der supinierte Arm (bei dem die Handfläche zu dir zeigt) eine Bizepsbelastung mit sich zieht. Gerade, wenn der Griff schwer wird und man den Arm leicht beugt. Auch hier: im Wettkampf ein Muss, man darf keine Zughilfen verwenden. Sollte natürlich trotzdem nicht passieren aber ist eben ein Risiko des Wettkampfsports.


    Und hier greift eben wieder das was ich eingangs schon schrieb: es ist eine Zubringer Übung einer Hauptübung (Kreuzheben). Es geht hier nicht darum seinen Griff zu trainieren, es geht einfach darum, die komplette hintere Kette maximal auszubelasten. Und in diesem Kontext macht es wenig Sinn, sich durch den Griff potentiell zu limitieren. Auch mit Chalk. Ich meine mal ehrlich, klar, Chalk hilft logischerweise aber deshalb schaffen es Athleten auch nicht immer, den Lift zu vollenden. Es ist einfach nur flüssiges Magensium, dass eine bessere Möglichkeit schafft aber in dem Fall eben nicht vergleichbar mit Zughilfen.


    Die haben eine ganz einfache Aufgabe aufgrund ihrer Beschaffenheit, nämlich egal was passiert, die Hantel an der Hand zu halten. Ich mag es zwar nie diese Beispiele zu geben aber mal ganz simpel:


    schau dir Gewichtheber an. Die haben per se kein Kreuzheben im klassischen Sinne aber die erste Teilübung von Reißen und Stoßen ist der Zug. Nichts anderes als Kreuzheben, nur, dass eben maximal beschleunigt werden muss. Selbstverständlich trainiert ein Gewichtheber das Reißen und Stoßen oder die Teilübungen, einen Power Clean oder Power Snatch ohne Zughilfen. Ist ja logisch, er braucht den Griff.


    Wenn es aber darum geht die Züge, also wirklich nur die Teilübung, zu trainieren, dann siehst du beinahe jeden mit Zughilfen ziehen. Warum? Weil es submaximale Lasten sind (RDL wird immer "leichter" sein als das klassische Kreuzheben) und es bei der Übung darum geht die Muskulatur maximal auszureizen. Dafür nutzen sie auch keinen Hook Grip oder Chalk ;)

  • Danke dir mal wieder für die gewohnt hohe Qualität und Ausführlichkeit deiner Antwort! :)


    Habe verstanden warum es grenzwertig ist, dieses im Kreuzgriff auszuführen. Heute habe ich das jedoch nochmal so gemacht, da ich so kurzfristig keine Zughilfen organisieren konnte und siehe da: Habe die 3 x 5 heute durchziehen können. :) War vllt einfach nur wieder zu ungeduldig...


    Bin übrigens auch immer am Zweifeln, ob ich nicht langfristig wieder zum klassischen KH wechseln sollte... Da hatte ich ja letztes Jahr urspünglich mit angefangen und dann aber die mehrmalige Hexenschuss-Thematik (falsche Technik, zu viel gewollt, etc., hatten wir hier und per PM ausführlich drüber). Nun mache ich seit über einem halben Jahr RDL mit kontinuierlicher Steigerung und seither wirklich 0,0 Problemen mit dem Rücken... Von daher juckt es mich schon irgendwann wieder zurückzuwechseln, aber bin andererseits doch sehr vorsichtig, da ich eine erneute Rückenproblematik, wenn's irgendwie geht doch vermeiden möchte.

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