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Klimawandel

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  • Wenn ich langfristig eine Behausung suchen würde, dann wäre ich trotz Nordlicht mit Seefahrern im Stammbaum auch nicht interessiert an einem Strandhäuschen.

    Vielleicht in der Nähe, aber dann sicher nicht direkt dran. Und die Idee in Holland zu leben als Alternatividee wäre schon ein heftiges Vertrauen in deren Deichtechnik. ;)

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  • Wenn ich langfristig eine Behausung suchen würde, dann wäre ich trotz Nordlicht mit Seefahrern im Stammbaum auch nicht interessiert an einem Strandhäuschen.

    Vielleicht in der Nähe, aber dann sicher nicht direkt dran. Und die Idee in Holland zu leben als Alternatividee wäre schon ein heftiges Vertrauen in deren Deichtechnik. ;)

    Vor allem handelt es sich um einen einzige von zahllosen Faktoren, die den Wasserspiegel ansteigen lassen werden. Und hier sind es bereits 65cm.

    Um den Sicherheitslevel zu erhalten, müssten Deiche um den Faktor 1,5 - 2 im Verhältnis zum durchschnittlichen Anstieg des Wasserspiegels erhöht werden. Und pro Meter Deicherhöhung müssen die Deiche 7-8m verbreitert werden. Den Niederlanden (aber in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten eben auch Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen) wird dementsprechend kaum Platz für effektiven Hochwasserschutz zur Verfügung stehen.

    Man sollte also auf jeden Fall zusehen, dass man sich ein paar Meter über NN niederlässt.

  • Vor allem handelt es sich um einen einzige von zahllosen Faktoren, die den Wasserspiegel ansteigen lassen werden. Und hier sind es bereits 65cm.

    Um den Sicherheitslevel zu erhalten, müssten Deiche um den Faktor 1,5 - 2 im Verhältnis zum durchschnittlichen Anstieg des Wasserspiegels erhöht werden. Und pro Meter Deicherhöhung müssen die Deiche 7-8m verbreitert werden. Den Niederlanden (aber in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten eben auch Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen) wird dementsprechend kaum Platz für effektiven Hochwasserschutz zur Verfügung stehen.

    Man sollte also auf jeden Fall zusehen, dass man sich ein paar Meter über NN niederlässt.

    Du schlägst also vor direkt ein Hausboot zu erwerben. ;)

  • Ich pack es mal hier rein:

    Die evangelische Kirche hat sich nach einer Synode dazu entschieden bei kirchlichen Dienstfahrten ein freiwilliges Tempolimit einzuhalten. Auf der Autobahn wären das 100 und auf der Landstraße 80 km/h.

    Inwieweit das alle einhalten, sei mal dahingestellt, wobei ich 80 auf der Landstraße, je nach Straße, Wetter etc. etwas wenig finde.

    https://www.tagesschau.de/inla…ngelische-kirche-101.html


    Auf Twitter melden sich dazu natürlich viele Leute zu Wort.

    Lindner sagt, dass die Evangelische Kirche das ruhig machen kann, er selbst sieht den Bedarf noch nicht.

    Aiwanger schießt den Vogel jedoch ab, besonders mit seiner Antwort, dass Stammtische schlauer seien als Expertengremien:

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    Du verfälschst den Kommentar, hier ist das Wort „oft“ wichtig. Finde ich zwar auch übertrieben, aber wenn er „manchmal“ geschrieben hätte, wäre das eine gute Antwort gewesen.

  • Du verfälschst den Kommentar, hier ist das Wort „oft“ wichtig. Finde ich zwar auch übertrieben, aber wenn er „manchmal“ geschrieben hätte, wäre das eine gute Antwort gewesen.

    Ist aber auch symptomatisch für moderne Debattenkultur in dem man vieles verkürzt oder eben wesentliche Details auslässt. Viele wollen keine Ergebnisoffene Debatten sondern die Debatte gewinnen.

  • Ähnlich wie der Post über mir hat ja auch die Klimakonferenz (COP27) in Ägypten keinerlei Reaktionen hervorgerufen. Diese Konferenz ist heute zu Ende gegangen und hat - wie einige bereits vorhergesagt hatten - keine Ergebnisse geliefert. Also nichts ist auch falsch, man hat sich auf einen Fonds geeinigt, um benachteiligte Länder in deren Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen.

    Zitat

    Die Klimakonferenz hat sich in Ägypten auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Darin wurde der Aufbau eines Fonds für klimabedingte Schäden beschlossen. Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt. Scharfe Kritik kam von UN und EU.


    In Ägypten hat sich die Weltklimakonferenz auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Darin festgehalten ist der Aufbau eines gemeinsamen Fonds zum Ausgleich von Klimaschäden in ärmeren Ländern.


    Zudem bekräftigten die rund 200 Staaten am frühen Sonntagmorgen ihren früheren Beschluss, die Verbrennung klimaschädlicher Kohle herunterzufahren. Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt.

    Quelle


    Währenddessen in Deutschland:

    Zitat

    Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, hat auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Fulda vor einer „Klimadiktatur“ gewarnt. Spahn kritisierte am Samstag die „taz“-Wirtschafts­korrespondentin Ulrike Herrmann indirekt. Die habe sich laut Spahn unter anderem für ein Ende des Individualverkehrs ausgesprochen, was der CDU‑Politiker als ungerecht empfinde. „Das klingt alles wie Bullerbü, das ist aber am Ende Planwirtschaft, die im Extremfall in eine Klimadiktatur führt“, warnte Spahn deutlich.


    Die „Verfechter des Niedergangs und der Planwirtschaft“ hätten mehr Zustimmung, als man denkt, mahnte Spahn weiter. „Schaut in die Bestsellerliste, welche Bücher da ganz oben gerankt sind“, forderte der stell­vertretende Unionsfraktionsvorsitzende von der Jungen Union mit Blick auf das Sachbuch „Das Ende des Kapitalismus“ der „taz“-Autorin Ulrike Herrmann.

    Quelle


    Alleine in den letzten 2 Wochen: KlimaRAF, Klimaterroristen, Klimadiktatur


    Wir leben wirklich in der dümmst möglichen Realität und es wäre fast witzig, wenn es nicht so tragisch wäre.

  • A N Z E I G E
  • Zitat

    Man müsse in Deutschland Grundsatzdebatten führen, „damit diese Ideologie des Bullerbüs in unserem schönen Deutschland keine Mehrheit findet“, mahnte Spahn.

    wer will schon Bullerbü haben, wenn die Aussicht Atlantis ist..

  • Alleine in den letzten 2 Wochen: KlimaRAF, Klimaterroristen, Klimadiktatur


    Wir leben wirklich in der dümmst möglichen Realität und es wäre fast witzig, wenn es nicht so tragisch wäre.

    ich teile zwar nicht Spahns Ansichten

    finde aber schon das z.b die letzte Generation auf dem Weg zu einer Art KlimaRAF ist.

    sie ist es stand heute noch nicht, aber sehe schon Tendenzen in solch eine Richtung.

    sie begehen bewusst Straftaten, radikaleren sich, versuchen den Staat zu erpressen in dem sie Forderungen stellen wie ein 9€ Ticket oder Tempolimit stellen, sagen öffentlich das sie ihren Protest weiter führen und in Zukunft noch radikaler werden.

    einige von ihnen sagen öffentlich in Talkshows oder sozialen Medien das sie bereit sind notfalls auch ins Gefängnis zu gehen.


    anstatt ihren Protest, der eigentlich für eine gute und gerechtfertigte Sache dient mit demokratischen Mitteln durchzusetzen, radikalisieren sie sich zunehmend und bringen Menschen die z.b zur Arbeit fahren gegen sich auf.

    es ist auch im Namen des Kilmaschutzes niemanden geholfen, wenn Herr Müller oder Frau Maier 2-3 mal zu spät auf Arbeit kommt weil sich irgendwelche Vollidioten auf Straßen festgeklebt haben.

    das bringt weder den Klimaschutz weiter, noch bekommt man Menschen dazu, sich anzuschließen oder selbst mehr für den Klimaschutz zutun, man bewirkt das Gegenteil damit.


    wie beschrieben finde ich ihr Grundanliegen richtig, aber die Umsetzung ihrer Proteste total falsch, man kann mit ihren zunehmenden radikalen Protesten, der Menschenleben gefährdet, der Kultur und Kunstgegenstände beschädigt, die mit Klimaschutz 0,0 zutun haben und nur Opfer dieser Gruppe werden um Aufmerksamkeit zu generieren, der Allgemeinheit nicht seinen Willen aufzwängen, sondern man muss versuchen in unserer demokratischen Grundortung, mit demokratischen Mitteln einen Diskus miteinander zu erzielen und möglischst viele Menschen mitzunehmen.

  • anstatt ihren Protest, der eigentlich für eine gute und gerechtfertigte Sache dient mit demokratischen Mitteln durchzusetzen

    Nenn mir bitte mal entsprechende Mittel, die eine schnelle Änderung der aktuellen Politik herbeiführen würde.


    Ich glaube auch nicht, dass die aktuelle Form tatsächlich hilfreich ist, aber es ist immer so leicht gesagt "sucht euch andere Formen des Protests", da würde mich schon mal interessieren, was das sein soll. Ein großer Teil des Bundestages möchte nichts wirklich Signifikantes gegen den Klimawandel unternehmen. siehe auch die Äußerung von Spahn.

  • Je knapper die Zeit wird, desto radikaler wird die Bewegung. Sollte man sich nicht drüber wundern und ich verurteile das auch nicht. Finde es eher bedenklich, dass Farbe auf Glasscheiben und ein paar festgeklebte Menschen das größere Problem als die zukünftige Unbewohnbarkeit eines großen Teils des Planeten sind.


    Aber naja, mein Vertrauen in die Spezies Mensch ist eh so gut wie nicht mehr vorhanden. Von daher...

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