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WWE Finanzen Sammelthread (Q3/2021 am 30.09.21)

  • WWE Finanzbericht Q2/2018

    Key Points:


    -WWE hatte im Q2/2018 Einnahmen in Rekordhöhe von 281,6 Millionen Dollar zu verzeichnen. Das ist das erfolgreichste Quarter überhaupt in der Geschichte des Unternehmens.

    -Zuschauerzahlen sind gesunken bei weniger Events, was durch höhere Ticketpreise weitestgehend ausgeglichen wurde.

    -Der Vertrag mit Saudi Arabien ist aufgrund einer Verschwiegenheitsverpflichtung nicht im Details bekannt. Zahlen dazu finden sich allerdings in der Kategorie Media im Bereich "andere" (ein Anstieg von 10 Millionen Dollar auf 60 Millionen Dollar).


    Finanzen

    Profit: 10 Millionen Dollar (5,1 Millionen in Q2/2017). Eigentlich hatte man hier 21 Millionen zu verzeichnen.

    Grund: Erhöhte Ausgaben für die Führungskräfte, da gesetzte Ziele erreicht wurden.

    Aufgrund einer Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit sind im Finanzbericht keine genauen Zahlen zum „Greatest Royal Rumble“ zu finden. WWE selbst schreibt im Report folgendes:

    “Revenues increased 48% to $202.6 million, primarily due to the distribution of certain programming content in international markets as reflected in “Other.”

    Durch die Verbreitung von Inhalten in internationalen Märkten sind die Einnahmen gestiegen. Zu finden ist dieser Anstieg im Bereich „andere“. Schaut man sich diesen Bereich an, erfährt man, dass unter dem Punkt „andere“ in der Kategorie „Media“ Einnahmen in Höhe von 60 Millionen Dollar zu finden sind. Im Vorjahr waren es 11,9 Millionen:

    Einnahmen „andere“ (Greatest Royal Rumble fällt darunter) Q2/2018: 60 Millionen Dollar
    Einnahmen andere Q2/2017: 11,9 Millionen Dollar


    Live Events

    Die Einnahmen für Live Events betrugen 52,3 Millionen Dollar (52,8 Millionen in Q2/2017). Die Zuschauerzahlen fielen sowohl in Nordamerika als auch in den internationalen Märkten. Dieses Minus konnte man mit einem Anstieg der Ticketpreise wieder auffangen:

    -Live Events im zweiten Quartal 2018: 90 Events (ohne NXT), davon 61 in Nordamerika (66 in Q2/2017) und 29 international (26 in Q2/2017).

    Nordamerika: im Q2/2018 hatte man ein Minus von 2,4 Millionen zu verbuchen, was damit zu erklären ist, dass WWE fünf Events weniger veranstaltete. Dennoch war ein Minus der Zuschauerzahlen von knapp 8% zu verzeichnen, was man damit ausgleichen konnte, dass der durchschnittliche Preis für ein Ticket um 5% auf 81,71 Dollar anstieg.

    International: die Zuschauerzahlen fielen im Schnitt von 6.300 Zuschauern im Q2/2017 auf ca. 5.700 Zuschauer im Q2/2018. Die Einnahmen stiegen jedoch insgesamt, da man drei Events mehr veranstaltete und die Ticketpreise im Schnitt um 8% (78,31 Dollar im Schnitt) anhob.


    WWE Network

    Das WWE Network schreibt positive Zahlen. Nach WrestleMania hatte die WWE 1,8 Millionen zahlende Kunden (2,1 Millionen inklusive „Free Trials“). Diese konnte man weitestgehend halten. Laut Dave Meltzer beläuft sich die Zahl auf 1,74 Millionen, im WWE Finanzbericht selbst findet man die aufgerundete Zahl von 1,8 Millionen:

    “WWE Network average paid subscribers2 increased 10% to 1.80 million paid subscribers, consistent with the Company’s guidance“.


    http://corporate.wwe.com/inves…2018/07-26-2018-133155541


    WWE Q3/2018 Report: Vince McMahon über sinkende Zuschauerzahlen und Einnahmen bei Live Events: wir wissen was falsch läuft

    Key Points:

    -Vince McMahon sagte beim Conference Call, dass Live Events seit mehreren Quartalen eine Schwachstelle seien. McMahon betonte, dass Live Events für ihn und die WWE immer ein Barometer gewesen seien um zu beurteilen wie gut man mit der jeweiligen Strategie fahren würde. Er erklärte, dass das Konzept der Live Events etwas veraltet sei, dass man wisse, was falsch laufen würde und auch, dass man eine Lösung dafür hätte. Man werde anfangen etwas am Konzept zu verändern und wenn die Änderungen eintreten, erwarte man einen entsprechenden Umschwung.

    -WWE erzielte in Q3/2018 Einnahmen in Höhe von 188,4 Millionen Dollar. Im gleichen Quartal 2017 hatte man Einnahmen in Höhe von 186,4 Millionen Dollar.

    -Das Betriebsergebnis für Q3/2018 beläuft sich auf 18,1 Millionen Dollar, was einen großen Verlust im Vergleich zu Q3/2017 bedeutet, in dem man 33,9 Millionen Dollar erzielte. WWE erklärt den Verlust durch höhere Fixkosten, mehrere Investitionen, die man im Q3 durchführte sowie, wie schon im vergangenen Quartalsbericht aufgeführt, den höheren Zahlungen an die Führungskräfte.

    -Der Verlust des direkten Vergleichs zu 2017 wird größtenteils durch Steuerbegünstigungen wieder aufgefangen. Hier erhält WWE 15,6 Millionen Dollar, was den Bilanzgewinn auf 33,6 Millionen ansteigen lässt, im Vergleich zu 21,8 Millionen Dollar in Q3/2017.

    -Negative Entwicklungen gibt es im Bereich „Live Events“ und „Consumer Products“. Mit Live Events wurden Einnahmen in Höhe von 26,7 Millionen Dollar generiert (31,6 Millionen in Q3/2017), während Consumer Products 19,6 Millionen Dollar einbrachten (24 Millionen in Q3/2017). Somit erwirtschaftete man in diesen beiden Bereichen 9,3 Millionen Dollar weniger im Vergleich zu Q3 des letzten Jahres. Angemerkt sei, dass WWE in diesem Bereich alleine 2,8 Millionen mehr in Licensing investieren musste. Allerdings fielen die Einnahmen bei Live Event Merchandise Verkäufen um 1,2 Millionen Dollar.

    -Zuschauerzahlen für Live Events in Nordamerika sanken auf 4.500 Zuschauer im Schnitt. International sahen im Schnitt 5.600 Zuschauer WWE Events, was einem Minus von 18 % entspricht. Insgesamt erwirtschaftete man mit Live Events einen Gewinn von 200.000 Dollar.


    Live Events

    Die Einnahmen für Live Events betrugen 26,7 Millionen Dollar (31,6 Millionen in Q3/2017). Die Zuschauerzahlen fielen sowohl in Nordamerika als auch in den internationalen Märkten.

    -Live Events im dritten Quartal 2018: 90 Events (ohne NXT) (96 in Q3/2017), davon 86 in Nordamerika (89 in Q3/2017) und 4 international (7 in Q3/2017).

    Nordamerika: im Q3/2018 hatte man ein Minus von 2,9 Millionen zu verbuchen, bei drei Events weniger im Vergleich zum Vorjahr. Die Zuschauerzahlen fielen um knapp 8%, während der durchschnittliche Ticketpreis von 53,68 Dollar beinahe unverändert blieb (53,11 Dollar in Q3/2017).

    International: die Zuschauerzahlen fielen im Schnitt von 6.800 Zuschauern im Q3/2017 auf ca. 5.600 Zuschauer im Q3/2018. Die finanziellen Verluste in diesem Bereich stammen unter anderem daher, dass der durchschnittliche Ticketpreis von 107,- Dollar in Q3/2017 auf 93,18 Dollar sank. Somit erreichte man weniger Zuschauer bei geringeren Ticketpreisen.


    WWE Network

    Zum WWE Network gibt es in Q3/2018 keine genauere Aufschlüsselung. Die aktuelle Anzahl an Abonnenten beläuft sich laut Bericht derzeit auf 1,66 Millionen (1,5 Millionen in Q3/2017). WWE führt allerdings an, dass neben dem SummerSlam, das Mae Young Classic Turnier bisher eines der am meisten gesehenen Programme sei.

    http://corporate.wwe.com/inves…2018/10-25-2018-133001732


    WWE Finanzbericht für das vierte Quartal 2018 sowie der Jahresbericht 2018: TV Verträge und Saudi Arabien Haupteinnahmequellen

    Key Points:


    -WWE erzielte in Q4/2018 272,5 Millionen Dollar Einnahmen (211,6 Millionen in Q4/2017), eine Steigerung von 29% im Vergleich zum Vorjahr.

    Im gesamten Jahr 2018 erwirtschaftete WWE Einnahmen in Höhe von 930,2 Millionen Dollar, davon 99,6 Millionen Dollar Profit (801 Millionen Dollar Einnahmen / 32,6 Millionen Dollar Profit in 2017)*.

    -Die größten finanziellen Sprünge wurden im Bereich „Media“ gemacht. Hierzu zählen insbesondere die steigenden Einnahmen der TV Verträge mit dem USA Network sowie der Punkt „Other“. Unter „Other“ fallen die Einnahmen aus dem Vertrag mit Saudi Arabien und im Jahre 2018 ebenfalls die Stadion Show in Australien:

    -Im Q4/2018 erzielte man im Bereich „Media“ Einnahmen in Höhe von 205,3 Millionen Dollar (146,6 Millionen in Q4/2017). Im Jahresvergleich erwirtschaftete man 683,4 Millionen Dollar in 2018 (535,6 Millionen Dollar in 2017). Aufgeschlüsselt in einzelne Segmente erzielte man durch den Bereich „Other“ (Saudi Arabien und Australien) 63,5 Millionen in Q4/2018 (20,6 Millionen in Q4/2017). Im Jahresvergleich 144,7 Millionen in 2018 (48,9 Millionen in 2017). Die TV Rechte brachten der WWE 72,2 Millionen in Q4/2018 (64,6 Millionen in Q4/2017) bzw. 269,8 Millionen im Jahre 2018 (244,3 Millionen in 2017).


    Live Events

    -Live Events im vierten Quartal 2017: 87 Events (ohne NXT) (101 in Q4/2017), davon 64 in Nordamerika (68 in Q4/2017) und 23 international (33 in Q4/2017).

    Die Zauschauerzahlen sanken im Schnitt um 7% auf 5.000 Zuschauer in Nordamerika.

    Nordamerika: die Einnahmen betrugen 19,7 Millionen (20,8 Millionen in 2017) bei vier Shows weniger. Ticketpreise wurden im Schnitt um 6% auf 57,75 Dollar erhöht.

    International: die Einnahmen betrugen 6,5 Millionen (12,7 Millionen in 2016). Ticketpreise wurden um 12% auf 64,93 Dollar im Schnitt gesenkt. Gleichzeitig wurden aufgrund der großen Events in Saudi Arabien und Australien 10 Events weniger veranstaltet. Saudi Arabien und Australien sind hier nicht miteingerechnet.

    Im Jahresvergleich erzielte man Einnahmen in Höhe von 144,2 Millionen Dollar (151,7 Millionen Dollar in 2017).


    WWE Network

    -Das WWE Network wird im Jahresbericht nicht mehr detailliert aufgeführt. Der zahlende Jahresschnitt beträgt 1,59 Millionen Abonnenten (1,53 Millionen in 2017).



    *Hier ist anzumerken, dass im Jahre 2017 eine steuerliche Einmalzahlung in Höhe von 11,3 Millionen Dollar getätigt werden musste.

  • A N Z E I G E
  • Key Points:



    -WWE hatte mit 211,6 Millionen Dollar mehr Einnahmen als jemals zuvor (194,9 Millionen in Q4/2016), der Profit war im Vergleich zum Vorjahr jedoch geringer.


    Profit: 4,8 Millionen Dollar (8 Millionen in Q4/2016).


    Grund: Steuern in Höhe von 18,9 Millionen Dollar (4,8 Millionen in 2016), davon eine Einmalzahlung von knapp 12 Millionen Dollar.


    Im Jahre 2017 wurden 801 Millionen Dollar eingenommen, davon 32,6 Millionen Profit (729,2 Millionen Einnahmen / 33,8 Millionen Profit in 2016).



    (Anmerkung von Dave Meltzer: Mit größter Wahrscheinlichkeit wird WWE in 2018 das erste Mal mehr Gewinn einfahren als vor WWE Network Zeiten.


    (However, Donald Trump's new tax law change will greatly benefit the company in 2018 and lead to a significant increase in profits. It is a virtual lock that profits will finally break past the pre-Network numbers in 2018.)



    Abschließend wäre der Gewinn in 2017 höher als im Vorjahr, wenngleich noch unterhalb der PPV Zeiten anzusiedeln, wäre die einmalige Steuerzahlung nicht gewesen:


    Income before income taxes: 23,7 Millionen (12,8 Millionen in Q4/2016)
    Steuern: 18,9 Millionen (4,8 Millionen in Q4/2016)



    -WWE hat in beinahe allen Segmenten Zuwächse zu verzeichnen. In 2018 wird erneut eine Erhöhung der Zahlungen für die TV Rechte stattfinden, was WWE in eine gute finanzielle Position bringt, ehe neu verhandelt wird.



    -Für das gesamte Jahr fuhren lediglich die Segmente „Home Entertainment“ und „Venue Merchandise“ weniger Gewinn als im Vorjahr ein. Betrachtet man ausschließlich Quartal 4 aus 2017 mit 2016 kommt man auf folgenden minimierten Gewinn:


    Home Entertainment: 0,7 Millionen (1,9 Millionen in 2016)
    Live Events: 5,4 Millionen (6,2 Millionen in 2016)
    Venue Merchandise (Fanartikel in den Hallen): 1,8 Millionen (2,1 Millionen in 2016)
    WWE Shop: 2,8 Millionen (3 Millionen in 2016)
    WWE Studios: 0,3 Millionen (1,1 Millionen in 2016)



    Live Events


    -Live Events im vierten Quartal 2017: 101 Events (ohne NXT), davon 68 in Nordamerika (75 in 2016) und 33 international (28 in 2016).


    Nordamerika: die Einnahmen betrugen 21,7 Millionen (22,8 Millionen in 2016) bei sieben Shows weniger. Ticketpreise wurden im Schnitt um 4% erhöht.


    International: insbesondere die Europatour war in 2017 weniger erfolgreich (Anmerkung von Dave Meltzer). Laut WWE Bericht ergeben sich folgende Zahlen:


    Einnahmen: 13,5 Millionen (15,8 Millionen in 2016). 22% weniger Zuschauer international mit einer Zuschauerzahl im Schnitt von 5.200 Besuchern. Das Ganze wurde zum Teil durch eine Preiserhöhung um 8% auf 73,83 Dollar pro Ticket ausgeglichen.



    WWE Network


    -WWE Network hat zum 31.12.2017 1.547.000 Abonnenten (1.473.000 in 2016).


    Unterteilt ist das Ganze folgendermaßen:


    WWE Network Abonnenten: 1,547 Millionen (1,473 Millionen in 2016)
    US Abonnenten: 1,065 Millionen (1,033 Millionen in 2016)
    International: 406.000 (370.000 in 2016)


    Daraus ergeben sich kostenlose Abos von 76.000 (70.000 in 2016)



    http://corporate.wwe.com/inves…2018/02-08-2018-133234165

  • Hier noch mal ein kleiner Ausblick von Dave Meltzer aus dem aktuellen Observer Newsletter. Kurzum: passiert nichts außergewöhnlich (negatives), blühen der WWE sehr gute Jahre:



    World Wrestling Entertainment set a record for revenue in 2017 and its future looks bright, largely based on the future of content rights fees, which are the future of the modern business.


    Right now there is a demand for niche content and WWE can produce it, whether it be wrestling, reality shows or other content with wrestlers. Whether the content fees are sustainable has been a question people in sports have been asking, and stories of the inevitable bubble bursting have been trotted out for decades. Even with declining ratings, the sports products with any sort of mainstream appeal continue grow in television revenue, which in time will be media revenue. Still, there are a lot of start-ups that will lose a lot of money in this game.


    For the year, WWE grossed $800,959,000, by far its record year, up 9.6 percent from last year. Profits were $32,116,000. In 2016, the company grossed $729,216,000 and the profits were $33,725,000. However, the decline of profits is misleading as there was an $11,284,000 charge, a one-time payment arising from the enactment of the new tax law, of which $10,878,000 was a charge due to the re-measurement of deferred tax assets and $406,000 associated with reparation of foreign earnings. So normalized, the profit margin would have been $43.4 million, the best since 2010, about the time WWE started spending money to start the network. It has come slower than expected, and the growth in profits wasn’t because of the network, as predicted eight years ago. The original predictions of $150 million to $250 million in profits and three to four million subscribers by this point aren’t close to happening and the latter won’t happen for decades, if ever.


    But increases in television revenue from the big contracts, the key being the U.S. but the other big ones being the U.K. and India, should get the company well ahead of the pre-network profit level this year and eventually into record territory, presumably when the new deals go into effect in 2020.

  • Zitat

    Original geschrieben von Edgecutions:
    Ich glaube ich kann mich noch an den letzten Deal erinnern, da wurde auch so viel spekuliert und gelobt und mit anderen Parteien verhandelt.
    Am Ende sind sie dann bei USA geblieben und haben weitaus weniger bekommen als vorher spekuliert wurde.


    Und dennoch deutlich mehr als vorher. Das ist es ja: selbst wenn man bei dem Deal bleibt, wird er wohl nicht schlechter als damals. Und das ist die Haupteinnahmequelle der WWE geworden. Die UFC wird vorlegen und das ist ein guter Indikator für das was noch kommen wird. Sprich, die WWE muss nicht mal den Sender wechseln (kann sie aber durchaus) und wird dabei finanziell die nächsten Jahre absolut sicher sein.

  • Am Tag nach WrestleMania wurden erneut die Abonnentenzahl veröffentlicht. Erstmal konnte die WWE die zwei Millionen Marke durchbrechen:


    Aktuelle Abonnenten (inklusive Freimonat): 2.124.000
    Aktuelle Abonnenten (zahlende Kunden): 1.808.000


    Abonnenten (inklusive Freimonat) in 2017: 1.949.000
    Abonnenten (zahlende Kunden) in 2017: 1.661.000



    Basierend auf den aktuellen Daten hat die WWE in Q1/2018 im Schnitt 1,56 Millionen Abonnenten, gegenüber 1,49 Millionen aus dem Vorjahr.


    Die OIBDA für das erste Quartal scheint ebenfalls höher auszufallen als geplant. 30 Millionen anstelle von 27 Millionen.


    Insgesamt zeichnet sich ein erfolgreiches erstes Quartal 2018 ab.



    http://corporate.wwe.com/inves…2018/04-09-2018-204506063

  • Hier mal ein paar greifbare Zahlen was der neue TV Vertrag eigentlich für die WWE ausmacht. Wenn nicht irgendetwas überraschend für eine hohe Investitionssumme nötig wird, dann wird die WWE ihre besten Jahren vor sich haben:


    Einnahmen aus den TV Verträgen für die Jahre:


    2020: 435 Millionen US Dollar
    2021: 462 Millionen US Dollar
    2022: über 470 Millionen US Dollar


    TV Verträge im Ausland können derzeit noch nicht sicher berechnet werden, da dort in der Zeit auch neue Verträge abgeschlossen werden müssen. WWE rechnet derzeit mit ca. 80 Millionen US Dollar für 2020. Somit könnte man schon 2020 alleine aus TV Verträgen weit über 500 Millionen US Dollar sicher einnehmen.


    Die Gesamteinnahmen könnten schon 2020 die Marke von einer Milliarde überschreiten.


    Die TV Verträge in den USA laufen bis zum 30.09.2024.



    Aus dem Observer Newsletter:


    The combination of the FOX and USA Network deals would be $435 million in 2020, $462 million in 2021, and escalate past $470 million in 2022. Right now the company is estimating $79 million for television rights outside the U.S. in 2020 and $80 million in 2021, but those numbers because of the various deals that haven’t come due, can change, meaning a projection of $542 million in 2021. The company should shoot past the $1 billion revenue mark by 2020.


    The company projects OIBDA to hit $200 million in 2019, and would likely grow greatly from there. So by next year, they should double their all-time profit level and blow that record away by a huge margin in 2020.


    They project an increase in overall television revenue of $200 million more than the 2019 numbers in 2020, and approximately $28 million more than that in 2021, so OIBDA by 2020 would likely be well in excess of $300 million. If no major spending increases take place, it could be as much as $400 million and grow from there, which is why the stock is on fire.


    The WWE stock closed on 6/26 at $70.86 per share, with the latest increase fueled by J.P. Morgan listing its long-term price expectation of $70 per share, from a prior figure of $46, and hysteria from the television deals.



    Eine "witzige" Anekdote zum momentanen Kursstand und Vince McMahon:


    In December, he sold 3,340,000 shares at $28.68 per share to raise $95,791,200 for the XFL start-up. If he sold those shares today at market value (and if he did sell, it would actually be at slightly below market value) he’d have raised $236,672,400 so had he just sat right for six months he could have retained far more stock while raising far more money, and funded a ton of XFL early losses. But either way, he’s at the stage where he can afford however large the losses will be at first.

  • Zitat

    Original geschrieben von Heisenberg:
    Hier mal ein paar greifbare Zahlen was der neue TV Vertrag eigentlich für die WWE ausmacht. Wenn nicht irgendetwas überraschend für eine hohe Investitionssumme nötig wird, dann wird die WWE ihre besten Jahren vor sich haben


    Absolut.


    Hab vorgestern auch erstmal geschluckt als ich 5 Jahre gelesen habe. Besser geht es gar nicht. Mehr Glück als Verstand bzw. ein hoher Content Druck bei FOX/USA.


    Ich bin sehr gespannt, wie WWE das mehr an Geld investieren wird.

    EC3 changing the game... The best guy here. The best guy there. The best guy ANYWHERE!


    The spirit of the Ultimate Warrior will run forever!

  • Zitat

    Original geschrieben von BigCountry:
    Mehr Glück als Verstand bzw. ein hoher Content Druck bei FOX/USA.


    Ich glaube man muss das einfach aus verschiedenen Perspektiven sehen. Als purer Wrestlingfan sagt man sich bei dem was bei RAW und SmackDown! teilweise läuft "puuuuuuh, schwere Kost", auf der anderen Seite hat McMahon über die letzten zehn Jahre so hart am WWE Image gearbeitet wie wohl selten zuvor.


    Aus der "Wrestling-Ecke" raus, Mainstream, Kooperationen usw. Sich wieder interessant gemacht für Werbepartner die früher nie in Wrestling investiert hätten, die Marke WWE größer etabliert als einen einzelnen Star usw.


    Ich will damit nur sagen, dass ich nicht der Meinung bin, dass alles nur Glück war. Sondern auch viel Arbeit die da reingeflossen ist. Natürlich gehört Glück und Timing immer dazu und dass bspw. die UFC letztes Jahr für diese Monstersumme verkauft wurde und wieder ein guter Vorreiter für TV Verträge war, hat der WWE natürlich auch geholfen. Dazu der Appeal mit Ronda Rousey, der auch zum richtigen Zeitpunkt kam.


    Persönlich glaube ich, dass eventuell noch etwas mehr Geld in den Nachwuchs fließen wird, so dass man alle Märkte bedienen kann. Das fängt bei NXT UK an, geht über solche Geschichten wie die WWE Indy Show weiter und hört dann im eigenen Roster auf.


    Durch das Network ist man das größte Risiko schon eingegangen und ich wüsste nicht, was man in den nächsten zwei bis drei Jahren noch für große Risiken eingehen müsste. Eigentlich kann man nur weiterhin ausbauen was man schon hat. Eventuell das Network noch weiter stärken.

  • Absolute Zustimmung.


    Mit "Glück" meinte ich weniger die Position von WWE (für die sie wie Du richtig schreibst viel getan haben). Sondern die schwierige Situation der traditionellen Networks, die mit Cord Cutting zu kämpfen haben und deshalb Preise und Laufzeit höher treiben als es in "normalen Zeiten" (früheren, ohne Streaming Plattformen) der Fall gewesen wäre. Facebook und Amazon waren ja glaube ich zu Beginn auch noch im Rennen - also insgesamt vier Bieter mit extrem tiefen Taschen.

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    The spirit of the Ultimate Warrior will run forever!

  • Zitat

    Original geschrieben von Heisenberg:
    Eigentlich kann man nur weiterhin ausbauen was man schon hat.


    Und da wäre die Präsentation der Shows in meinen Augen ein wesentlicher Punkt. Wieder vernünftige, individuelle Sets für PPVs, hin und wieder Pyro etc. wäre zumindest etwas, was die Shows optisch aufwerten würde und sich auch bestenfalls auf die Stimmung der Crowd positiv niederschlagen könnte. Und das hat man ja damals aufgrund von Kosteneinsparungen deutlich reduziert bzw. komplett eingespart. Diese Handbremse kann man bei diesem unfassbaren Finanzspielraum ja nun wieder ein wenig lockern.

  • Zitat

    Original geschrieben von Antichrist:
    Und da wäre die Präsentation der Shows in meinen Augen ein wesentlicher Punkt. Wieder vernünftige, individuelle Sets für PPVs, hin und wieder Pyro etc. wäre zumindest etwas, was die Shows optisch aufwerten würde und sich auch bestenfalls auf die Stimmung der Crowd positiv niederschlagen könnte. Und das hat man ja damals aufgrund von Kosteneinsparungen deutlich reduziert bzw. komplett eingespart. Diese Handbremse kann man bei diesem unfassbaren Finanzspielraum ja nun wieder ein wenig lockern.


    Genau daran habe ich auch gedacht. Dass man langsam wieder zu speziellen Themes zurückkommen kann, so wie man es auch beim GRR gemacht hat. In Australien wird man sicher auch wieder was Großes aufziehen.


    Man kann jetzt eigentlich wieder ohne Probleme an der Präsentation arbeiten, die in meinen Augen auch deutlich zu Wünschen übrig lässt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Heisenberg:
    Genau daran habe ich auch gedacht. Dass man langsam wieder zu speziellen Themes zurückkommen kann, so wie man es auch beim GRR gemacht hat. In Australien wird man sicher auch wieder was Großes aufziehen.


    Man kann jetzt eigentlich wieder ohne Probleme an der Präsentation arbeiten, die in meinen Augen auch deutlich zu Wünschen übrig lässt.


    Ich denke auch, dass man das zumindest bei den Weeklys wird machen müssen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass FOX es cool findet wenn ihre Show optisch genau so aussieht wie die von NBC, nur in blau gehalten. Denke schon, dass NBC und FOX etwas daran liegt dass Unterschiede zu erkennen sind und ein radikal anderes Set wäre da angebracht. Hier hat man die Chance für einen kompletten Reset der Präsentation der Weeklys UND PPVs.

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