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MOONSAULT.de Interview mit dem IMPACT Wrestling Global Champion Eli Drake

  • MOONSAULT.de Interview mit Eli Drake (23.01.2018)

    Eli Drake hat sich in den letzten Jahren bei IMPACT Wrestling einen Namen gemacht und ist inzwischen einer der Eckpfeiler der Liga. Nach seinem Debüt 2015 konnte er sich 2017 den Global Championship sichern und IMPACT Wrestling auf seinen Schultern tragen. MOONSAULT.de hatte die Möglichkeit ein exklusives Interview mit ihm zu führen, das alle Stationen seiner Karriere beleuchtet und einen Einblick in die Welt des selbsternannten "Namer of Dummies" gibt, wie z.B. seine Sicht auf die Veränderungen bei IMPACT Wrestling, die Stimmung im Locker Room, Pro Wrestling NOAH, Brian Cage, Percy Pringle III (Paul Bearer), die Reality-TV-Serie "The Hero" mit The Rock, die Wahrheit über den Streit mit Bill DeMott bei der WWE, seine Zeit als "El Hijo de Trump", Jon Moxley (Dean Ambrose) und vieles mehr! Vielen Dank an IMPACT Wrestling für die Möglichkeit zu diesem Gespräch und an unseren Redakteur Edgehead für die Interviewführung!

    MOONSAULT.de: Hallo Eli, danke dass du dir die Zeit nimmst um mit uns ein bisschen zu reden. Wie geht’s dir?

    Eli Drake: Mir geht es gut. Ich genieße hier gerade meine Zeit in Kalifornien.

    MOONSAULT.de: Sehr schön. Meine erste Frage ist natürlich, woher bekomme ich diesen Dummy-Button? Ich habe sehr oft Situationen in denen ich so etwas gut gebrauchen könnte.

    Eli Drake: (lacht) Es gibt nur einen und den habe ich bei mir gebunkert. Du kannst dir aber im App-Store oder im Google Play-Store die "Eli Drake’s Dummy Button"-App runterladen. Das sollte dir weiterhelfen.

    MOONSAULT.de: Cool, das werde ich ausprobieren. Wie hast du denn das letzte Jahr bei IMPACT Wrestling erlebt, mit den ganzen Veränderungen von Billy Corgan über Jeff Jarrett usw. und wie ist die Stimmung im Locker Room?

    Eli Drake: Wir waren eigentlich immer recht cool drauf, es war keine angespannte Stimmung oder so. Es ist wirklich einer der besten und spaßigsten Locker Rooms in dem ich je war. Wir gehen auch nach den Shows zusammen aus, trinken etwas etc. Die Moral war auch immer gut. Es gibt zwar hier und da ein paar Ausreißer, aber die gibt es überall. Im Internet wird natürlich immer spekuliert, gerade wenn mehrere Wrestler nacheinander die Liga verlassen. Das liegt aber auch daran, dass einige Verträge einfach zur gleichen Zeit anfangen und dann natürlich auch zur gleichen Zeit enden. Was die Veränderungen angeht, im Oktober 2016 war die Situation tatsächlich ein bisschen haarig, mit der Klage von Billy Corgan und all den Gerüchten, zum Beispiel, dass wir an WWE verkauft werden sollen. Die Veränderungen, die darauf folgten, waren dann aber wieder positiv und ich hatte das Gefühl, dass alles stabiler wurde.

    MOONSAULT.de: Eine weitere Veränderung ist, dass ihr jetzt wieder den traditionellen viereckigen Ring benutzt. Welche Variante gefällt dir persönlich besser?

    Eli Drake: Ich habe da keine Vorlieben. Einigen Leuten gefällt das Eine besser als das Andere, aber die Umstellung ging bei mir eigentlich ziemlich automatisch. Wenn ich in die Seile laufen soll, laufe ich Richtung Seile, wenn ich in die Ecke muss, geh ich Richtung Ecke. Für mich macht das wirklich keinen Unterschied.

    MOONSAULT.de: IMPACT Wrestling macht immer wieder Geschäfte mit Pro Wrestling NOAH aus Japan. Du warst dort und hast deinen Titel gegen Cody Hall verteidigt. Wie war diese Erfahrung für dich?

    Eli Drake: Das war großartig. Es war das erste Mal, dass ich in Japan war und dort wrestlen durfte und die Leute waren einfach super drauf. Natürlich ist das Publikum dort ganz anders, was die Reaktionen angeht. Es war wirklich cool und ich hoffe, dass ich das irgendwann nochmal machen darf.

    MOONSAULT.de: Gibt es jemand bestimmten bei NOAH gegen den du gerne antreten würdest?

    Eli Drake: Spontan würde mir da Ishimori einfallen, gegen ihn stand ich noch nicht im Ring. Mal sehen was die Zukunft bringt.

    MOONSAULT.de: Brian Cage ist einer der Neuzugänge bei IMPACT Wrestling. Du warst vor ca. zehn Jahren in einem Team mit ihm, ihr nanntet euch Natural Selection. Kannst du dir vorstellen wieder an seiner Seite zu stehen?

    Eli Drake: Ja, das müsste so 2010 gewesen sein. Wow, verrückt, dass das schon so lange her ist... Auf jeden Fall. Früher war er so behäbig und jetzt ist er auf einmal diese krasse, große Maschine (lacht) Da gibt es eine lustige Geschichte. Damals habe ich mir ein neues Auto gekauft. Er hat das mitbekommen, spricht mich darauf an und fragt, was ich mir gekauft habe. Ich sage, eine Corvette. Daraufhin sagt er, hey, ich habe auch eine Corvette, welche Farbe hat deine? Ich sage schwarz. Nein echt? Meine ist auch schwarz. So waren wir also ein Tag Team mit dem genau gleichen Auto, das dann auch noch die Tag Team Titel gewinnen konnte.

    MOONSAULT.de: Wo wir gerade von deiner Vergangenheit reden, Percy Pringle III (Paul Bearer) war dein Manager bei Championship Wrestling from Hollywood. Wie ist es dazu gekommen?

    Eli Drake: Das habe ich unserem Promoter Dave Marquez zu verdanken, der ein gutes Verhältnis zu ihm hatte. Er hat ihn in die Liga gebracht und Cage und mir an die Seite gestellt. Schon von Anfang an haben wir gemerkt, dass das alles gut passt. Als dann der Split kam blieb Percy an meiner Seite. Am Anfang war das schon ein komisches Gefühl, dass sie mir immer noch einen Manager an die Seite stellten, obwohl ich ja schon ein Promo-Typ geworden bin. Mit der Zeit fand ich das allerdings immer besser und die Chemie zwischen uns beiden war einfach gut. Ich stolpere immer mal wieder über alte Bilder und Videos von uns. Als er dann verstarb, gab es keine andere Möglichkeit als mich Face zu turnen. Ich war zwar vorher schon in der Rolle, dass die Fans es liebten mich zu hassen, aber das hat dann doch alles komplett verändert. Zum Zeitpunkt seines Todes war ich gerade auf Panama um die Reality-Serie "The Hero" mit The Rock zu drehen und dort haben sie uns allen die Handys und Computer weggenommen, sodass wir uns mit niemandem außerhalb unterhalten konnten. War wohl auch eine psychologische Sache. Als wir dann ein Fotoshooting gemacht haben kommt Rock auf mich zu und sagt, es tut mir echt Leid was mit deinem Manager passiert ist. Ich wusste nicht was los ist. Er hat mir dann erzählt, dass er letzte Nacht verstorben ist. Ich war natürlich komplett neben der Spur und habe den Rest der Show einfach fertig gemacht. Als ich dann wieder zurück in den Staaten bei Championship Wrestling from Hollywood war, durfte ich zu den Fans über ihn sprechen und in Erinnerungen schwelgen. Davon gibt es auch ein Video bei YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=McebIl0UCc0).

    MOONSAULT.de: Wie du eben schon erwähnt hast, warst du 2013 in der Reality-TV-Serie "The Hero" dabei. Haben sich die Erfahrungen dort, vor allem mit jemandem wie The Rock zu arbeiten, in irgendeiner Weise auf deine Wrestling-Karriere ausgewirkt?

    Eli Drake: Ich weiß nicht, ob sich das irgendwie auf meine Wrestling-Karriere ausgewirkt hat. Vor allem hatte ich vor der Show schon mein Tryout und die Zusage von WWE. Durch die Show und dazu die üblichen Gerüchte im Internet kam das dann natürlich so rüber, dass ich nur durch "The Hero" zu WWE kam. Außer dass The Rock mal ein paar Tweets über mich und WWE schrieb, glaube ich nicht, dass diese Show irgendwie meine Wrestling-Karriere beeinflusst hat.

    MOONSAULT.de: Könntest du dir also eine weitere Karriere im Fernsehen oder in Filmen vorstellen?

    Eli Drake: Absolut. Ich habe schon in ein paar Werbespots mitgespielt und eine sehr kleine Rolle in einer Folge Brooklyn Nine-Nine gehabt. Mein Name ist also nicht komplett neu dort. Jetzt muss ich nur irgendwie richtig da reinkommen, alles zusammensetzen und den Übergang hinbekommen.

    MOONSAULT.de: Das wäre natürlich sehr cool. Wie siehst du auf deine Karriere bei WWE zurück und würdest du im Nachhinein Sachen anders machen?

    Eli Drake: Hm, ich weiß nicht. Also wenn ich irgendwas anders gemacht hätte, dann dass ich mich nicht von Bill DeMott hätte provozieren lassen. Er liebte es sich mit Leuten anzulegen, die ganze Zeit. Nicht nur in einer lustigen Art und Weise, sondern wie ein richtiger Arsch. Wenn ich das einfach nur ignoriert hätte, wäre es nicht problematisch geworden. Ich bin allerdings ein sehr offener Mensch, der Sachen direkt anspricht. Das hat ihm nicht gepasst. Er hat es einfach komplett übertrieben. Das Problem ist, dass die Leute dort nur seine Sicht der Dinge kannten und ich eben unbekannt war. Dann hörte ich mal jemanden sagen, dass Bill nach einer Show gesagt hat, er hasse mich. Das wollte ich dann natürlich ansprechen. Also habe ich mir gesagt, ich werde das jetzt einfach ganz normal mit ihm besprechen. Ich muss jedoch darauf gefasst sein, dass wenn etwas hochkommt, was mich daran hindert hier weiterzukommen, dann kann es sein, dass ich abhaue. Ich ging also zu ihm und fragte ihn, warum ich bei ihm untendurch bin. Er wusste nicht auf was ich heraus wolle. Daraufhin habe ich ihm die Situation erklärt. Ich habe ihm dann weiter erklärt, hey, wir müssen keine besten Freunde sein, aber wir wollen hier doch professionell arbeiten und wenn mich so etwas in Zukunft daran hindern wird mich hier weiterzuentwickeln, dann brauche ich nicht hier sein. Daraufhin sagte er dann, nein nein, das war doch nicht Ernst gemeint. Er versuchte sich halt rauszureden. So einen High-School-Dreck brauche ich hier nicht, sagte ich dann. Als Antwort darauf kam dann von ihm, vor fünfzehn Jahren hätten wir so etwas noch vor der Türe mit unseren Fäusten geklärt. Das hat mich dann schon umgehauen. Was, ernsthaft? Wenn ich zu dir komme und ganz ruhig mit dir rede um ein Thema zu klären, das siehst du als Herausforderung zu einem Kampf? Wir haben dann einfach Hände geschüttelt und es dabei belassen. Am nächsten Tag komme ich ins Performance Center und es kommt ein Kollege auf mich zu der mir sagte, wie toll er das fand was ich da gestern gemacht habe. Es gab wirklich viele, die ihn nicht leiden konnten, aber auch einige die ihn mochten. Auf jeden Fall habe ich daraufhin gefragt, was er meint. Dann hat Bill doch tatsächlich rumerzählt, dass ich in sein Büro gestürmt wäre, die Tür zugeknallt hätte und mich mit ihm schlagen wollte. Wie gesagt, jeder der mich kennt weiß, dass ich zwar jedem sage, was ich denke, aber ich würde nie von mir aus solch eine Szene machen, wie er das erzählt hat. Es waren nur wir beide zu der Zeit in diesem Raum, also muss Bill diese Geschichte verbreitet haben. Das wurde sogar bis ins Main Roster getragen, wie ich dann über Freunde von Freunden erfahren habe. Nun hat sich also bis zu Raw und SmackDown! rumgesprochen, dass ich Bill DeMott eine reinhauen wollte. Dann hat sich das alles ziemlich hochgeschaukelt. Ansonsten hatte ich eine sehr tolle Zeit dort und mit allen anderen Trainern bin ich super ausgekommen. Terry Taylor, Robbie Brookside, Billy Gunn, alle waren einfach nur überragend. Joey Mercury, der hat uns wirklich gequält, aber er ist so gut und danach hatten wir auf jeden Fall eine gute Ausdauer. Es ist halt einfach blöd gelaufen, dass der Einzige mit dem ich nicht ausgekommen bin, der Head Coach war.

    MOONSAULT.de: Also war Bill eigentlich der Einzige, der deine Erfahrung bei WWE irgendwie negativ beeinflusst hat?

    Eli Drake: Ich kann es nicht mal ihm komplett in die Schuhe schieben. Ich hätte ihn einfach ignorieren sollen. Wirklich das Einzige was ich im Nachhinein ändern würde, wäre auch mal still zu sein.

    MOONSAULT.de: Independent Wrestling ist in den letzten Jahren immer mehr auf dem Vormarsch. Verfolgst du das?

    Eli Drake: Nicht so wirklich. Ich muss zugeben, dass ich allgemein nicht viel anderes Wrestling verfolge. Leute werfen mir immer wieder Namen an den Kopf, die ich noch nie gehört habe. Was ich schaue ist Wrestling vom Ende der 90er Jahre; WWE, WCW usw. Wenn du mir aber ein paar Namen von bekannten Indy-Wrestlern nennen würdest, wäre ich wahrscheinlich komplett verloren.

    MOONSAULT.de: Einer deiner größten Stärken sind deine Promos. Hast du dort bestimmte Vorbilder?

    Eli Drake: Hell yeah, Steve Austin auf jeden Fall. The Rock, Ric Flair und noch Jake Roberts. Obwohl er kein Wrestler ist finde ich Negan von The Walking Dead richtig interessant. Ich mag seine Art. Wenn du alle zusammenmischst, bekommst du einen Eli Drake.

    MOONSAULT.de: Bei PWR bist du eine Zeitlang als El Hijo de Trump aufgetreten. Gab es dort mal Probleme mit diesem Charakter?

    Eli Drake: Nicht wirklich. (lacht) Ich habe mich da schon ein bisschen angepasst. Am Anfang, als er noch im Wahlkampf war, habe ich schon Sachen gesagt, die er selbst erwähnt hat und war einfach wie er. Als er dann jedoch die Wahl gewonnen hat, habe ich mir gedacht, oh oh, das kann ich jetzt nicht so weitermachen. Ich sage das hier jetzt auch, ich bin kein Anhänger von Donald Trump. Ich wollte nicht, dass es so rüberkommt, als ob ich einer wäre. Also habe ich eine Parodie daraus gemacht. Ich habe mir eine riesige Trump-Perücke aufgesetzt, damit rumgespielt und einfach einen Idioten aus mir gemacht. Dann haben die Leute verstanden, dass es nicht ernst gemeint ist. Zu Beginn war das Ganze wirklich ein bisschen heiß, aber ich hatte das dann ganz gut im Griff.

    MOONSAULT.de: Bei MOONSAULT.de haben wir ein großes Forum, das CyBoard. Ich habe dort gefragt, was die User von Eli Drake wissen wollen. Ich fange mal mit dem User Nostrademon an. Der wollte wissen, wie du den Beginn deiner TNA-Karriere mit The Rising fandest und was dir allgemein besser gefällt: Singles Wrestling oder Tag Team Wrestling?

    Eli Drake: The Rising mit Drew und Micah war wirklich der perfekte Platz für mich. Ich hatte keinen großen Indy-Namen. Jemand bei WWE, dem ich viel zu verdanken habe, hat den Verantwortlichen bei IMPACT Wrestling meinen Namen genannt. Er hat gesagt, dass es bei WWE leider nicht funktioniert hat, aber er denke dass dieser Typ immenses Talent hat und ihr solltet ihn euch mal anschauen. Danach hatte ich dann ein Dark Match, das gut verlaufen ist und ich habe eine Promo gehalten. Das hat ihnen gefallen und ich habe einen Einsteiger-Vertrag bekommen. Dann kam es zu meinem Debüt mit den Beiden. Ich denke das haben sie gemacht, weil ich eben nicht bekannt war und der Einstieg mit zwei bekannteren Leuten dann deutlich einfacher ist. Dort konnte ich dann eben positiv auffallen. Was die Frage angeht, ob ich lieber alleine im Ring stehe oder im Team, Singles Wrestler, auf jeden Fall.

    MOONSAULT.de: User PWG Fan will wissen, ob du dich noch an die Matches mit Jon Moxley (Dean Ambrose) bei Heartland Wrestling erinnern kannst und wie sie dir gefallen haben?

    Eli Drake: Klar, wir waren ja sogar ein Team, The Crew. Das waren Ich, Er, Sami Callihan und Braxton Sutter. Wir haben sogar eine Zeitlang zusammen gewohnt, so anderthalb Jahre. Das ging dann auseinander als ich nach Kalifornien gezogen bin und er Richtung CZW nach Philadelphia ging. Wir hatten ein paar verrückte Matches. Leider war das ziemlich am Anfang unserer Karriere. Ich würde heute gerne mal gegen ihn antreten und schauen wie sehr wir uns verändert haben.

    MOONSAULT.de: Ja, ich glaube ein Promo-Duell zwischen euch beiden wäre richtig gut.

    Eli Drake: Auf jeden Fall. Unser Stil hat sich seitdem so weit auseinander gelebt, das wäre sicher interessant anzuschauen.

    MOONSAULT.de: User Patrick Rain will wissen, welche Zeit in deiner Karriere dir am besten gefallen hat und was für dich dein größter Moment war?

    Eli Drake: Die Zeit bei Championship Wrestling from Hollywood war für mich persönlich sicherlich bahnbrechend. Dort habe ich auch gleich gelernt, wie man fürs Fernsehen arbeiten muss. Sowas ähnliches hatten wir zwar auch bei Heartland, aber bei Hollywood war die Produktion einfach hochwertiger. Dadurch hatte ich auch dieses hochwertige Material, was ich an andere Ligen schicken konnte. Die Zusammenarbeit mit Paul Bearer war natürlich ein weiteres Highlight dort. Ich finde das schlimmste, was du in deiner Wrestling-Karriere tun kannst, ist immer am gleichen Ort zu bleiben. Man muss einfach rumkommen und verschieden Stile lernen, auch wenn das manchmal unangenehm ist. In Ohio habe ich mich zum Beispiel nicht so wirklich wohlgefühlt, einfach von der Stimmung her. Als ich dann nach Kalifornien gekommen bin, hat mir das schon viel besser gefallen. Dieser positive, freundliche Vibe hier hat mich auch dazu gebracht kreativer zu werden. Das war auf jeden Fall eine sehr entscheidende Zeit in meiner Karriere. Der größte Moment bis jetzt war aber natürlich den IMPACT Global Championship zu gewinnen und das Vertrauen, das die Liga in mich hat.

    MOONSAULT.de: Meine letzte Frage wäre, wenn du die Top 3 Dummies auf der Welt bestimmen müsstest, wer wäre das?

    Eli Drake: (lacht) Auf der ganzen Welt? Ohje, mal schauen. Auf Platz drei wäre wohl Donald Trump. Kim Jong-un auf Platz zwei. Puh, ich weiß aber nicht wer da ganz vorne wäre. Ich kann dir jetzt gerade echt nur diese Zwei geben.

    MOONSAULT.de: Alles klar, das passt schon. Dann war es das von meiner Seite. Danke, dass du dir die Zeit für uns genommen hast und ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

    Eli Drake: Ich danke dir. Auf Wiedersehen.



    Das Interview für MOONSAULT.de führte Edgehead
    (c) 2018 MOONSAULT.de

  • A N Z E I G E
  • Zitat

    Original geschrieben von Eli Drake:
    Man sollte dazu schreiben nur das Interview Lesen wenn ihr die neuen Spoiler kennt. Da schon sehr gespoilert wird.


    Stimmt. Danke für den Hinweis - ich habe es jetzt erwähnt.

  • Super Interview hat Spaß gemacht zu Lesen. Drake ist ein klasse Typ das liest man immer wieder. Bei ihm habe ich die Hoffnung das er seinen Vertrag der diesen Sommer? endet verlängern wird.

    "Nur Loser müssen beweisen, dass sie keine Loser sind, indem sie dauernd gewinnen"

  • Schönes Interview und ich bin sehr stolz das auch meine Frage wegen seiner Fehde mit Moxley bei HWA beantwortet wurde war mir jetzt echt wichtig weil die da so einen Hass hatten. Sehr interessant das er und der heutige Dean Ambrose mal eine Zeit lang zusammen wohnten war mir noch unbekannt bis heute. Auch interessant ist das er kein Indy Wrestling schaut aber selbst für Indy Ligen gebookt wird.


    Danke nochmal an Edgehead und Impact Wrestling wegen dem Interview.

  • Sehr schönes Interview. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Unsere User haben auch tolle Fragen gestellt, schade, dass ich es verpennt hab :(

  • Zitat

    Original geschrieben von Grissom:
    Die Story mit Bill DeMott bestätigt so einiges was man über ihn hört. Gut, dass er weg ist.


    Schönes Interview.


    Sehr erwachsener Umgang mit der WWE-Thematik auch. Hätte man auch deutlich anders angehen können von seiner Seite aus.

  • Wirklich ein gelungenes Interview mit schön ausführlichen Antworten von Drake. Eine so detaillierte Stellungnahme zu seinen Problemen mit DeMott habe ich noch nicht gelesen/gehört. Einerseits schade, dass seine Karriere dadurch etwas ausgebremst wurde, aber andererseits weiß man auch nicht, ob er sonst die Entfaltungschancen erhalten hätte, wie jetzt bei IW.

  • Zitat

    Original geschrieben von Nostrademon:
    Wirklich ein gelungenes Interview mit schön ausführlichen Antworten von Drake. Eine so detaillierte Stellungnahme zu seinen Problemen mit DeMott habe ich noch nicht gelesen/gehört. Einerseits schade, dass seine Karriere dadurch etwas ausgebremst wurde, aber andererseits weiß man auch nicht, ob er sonst die Entfaltungschancen erhalten hätte, wie jetzt bei IW.


    Für ein vermitteltes Interview von der Promotion ist dieses Interview eigentlich eine Sensation an "Offenheit".

    Dieses Spiel kann man nicht gewinnen, man kann es nur spielen!

  • Fand auch vor allem die Bill DeMott Story interessant. Schönes Interview, danke dass du eine meiner Fragen gestellt hast :)
    Wusste gar nicht, dass er mit Paul Bearer so ein enges Verhältnis hatte und er damit wohl der letzte Wrestler war, der je von Bearer gemanaget wurde. :(

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