A N Z E I G E

Das Piledriver Project

  • Moin moin,


    Der Release von WWE 2K18 liegt mittlerweile einige Tage zurück und die Meinungen gehen weit auseinander. Während die einen froh sind, dass es endlich wieder ein neues Wrestling Spiel auf dem Markt gibt, schütteln andere nur den Kopf aufgrund der vielen Fehler. Mit Fire Pro Wrestling World erschien Mitte des Jahres die derzeit wohl einzige Alternative zum Primus von Take-Two. Doch schnell wurde klar, dass diese Spiele nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine Sache jedoch verbindet tatsächlich beide Spiele: Die Leidenschaft der Spieler selber ein Teil des Spiels zu sein. Sowohl bei WWE 2K18 als auch bei Fire Pro Wrestling World sind die Möglichkeiten das Spiel durch Caws oder Mods zu individualisieren vielleicht so groß wie nie zuvor und werden von einer Vielzahl an Spielern genutzt und geschätzt. Viele Spieler wollen nicht einfach nur das vorgegebene Spiel in ihrer Basis-Funktionalität spielen, sondern eigene Storylines, Charaktere und Gimmicks – schlicht ihre Kreativität – einbringen. Anders als bei anderen Sportarten geht es beim Wrestling darum Geschichten zu erzählen und Unterhaltung zu bieten. Die Facetten sind dabei breit gefächert. Sei es der US-Mainstream, den viele aus dem TV kennen, das Lucha Libre aus Mexiko oder traditionelles Puroresu aus Japan. Doch all diese Interessen unter einen Hut zu bekommen stellt auch viele Probleme dar, denn mittlerweile wollen viele nicht nur die Matches spielen, sondern auch das ganze Drumherum gestalten, quasi selbst der Chef einer Promotion sein.


    Darum soll es auch hier gehen und aus diesem Grund möchte ich euch das „Piledriver Project“ vorstellen. Wer sich nun über den Namen wundert, soll weiter unten im Text über den Ursprung aufgeklärt werden. Doch worum geht es genau? Vorweg: Wer nun glaubt, dass hier das nächste WWE 2K entstehen könnte, den muss ich direkt enttäuschen. Sowas liegt fernab der Realität. Denn auch wenn die Jungs von Yukes in den letzten Tagen und Wochen – vielleicht sogar zu Recht – massiv kritisiert wurden, steckt da ein großes Team hinter, was durchaus Know-How besitzt und ein nicht unerhebliches Budget zur Verfügung hat. Die Lizenzen der WWE Superstars sind dabei nur das i-Tüpfelchen.


    Doch nun zurück zum „Piledriver Project“. Die Älteren unter uns werden sich sicherlich noch an Spiele wie EWR, Promotion Wars, LeagueWarz oder TEW erinnern. Sie alle fallen in das Genre der Simulationen, doch bis auf TEW sind davon mittlerweile alle von der Bildfläche verschwunden. Dabei machen Adam Ryland und seine Entwickler mit TEW immer noch einen sehr guten Job und haben vielleicht das Spiel im Repertoire, welches sich am dichtesten an der Realität orientiert. Dies hat aber seinen Preis. Wer in den Genuss von Total Extreme Warfare kommen möchte muss derzeit für die aktuellste Version rund 35$ bezahlen, braucht dafür eine Kreditkarte und sollte der englischen Sprache mächtig sein. Man kann nun natürlich argumentieren, dass man in der heutigen Zeit durchaus mit all diesen Thematiken vertraut sein könnte, doch dies trifft bei weitem nicht auf jeden zu. Hinzu kommt, dass es immer einfacher fällt sich in Mechaniken hinein zu versetzen, welche in der Muttersprache ausgewiesen werden.


    Da setzt das „Piledriver Project“ an. Bereits seit Jahresbeginn laufen die Planungen mal mehr oder weniger auf Hochtour. Etliche Seiten mit Ideen, Ansprüchen und Bedenken wurden gesammelt, diverse Datenbanken mit unzähligen Datensätzen erstellt und riesige Sammlungen an Algorithmen und logischen Verknüpfungen gesammelt und verwaltet. Das „Piledriver Project“ soll nicht einfach nur ein deutsches TEW werden, es soll eine Alternative darstellen, für jung und alt, für „Die Hards“ und Einsteiger. Vor allem aber soll es das tun, was auch das Wrestling auszeichnet: Es soll Menschen miteinander verbinden. Aus diesem Grund soll das „Piledriver Project“ ein reines Browser-Game werden. Egal wo man ist, egal welches Gerät man verwendet, man soll jederzeit die Möglichkeit bekommen seine Liga zu verwalten. Die einzige Voraussetzung: Eine Internetverbindung.


    Nun aber endlich zum Wesentlichen. Während die zuvor genannten Simulationen den klassisches Weg einer Sport-Simulation wählen, soll sich das „Piledriver Project“ deutlich von den bisherigen Ansätzen unterscheiden. Es gibt viele Leute, welche den Tiefgang in solchen Spielen lieben. Genauso gibt es aber auch viele Nutzer, welche gar nicht die notwendige Zeit haben um sich mit all diesen Mechaniken auseinander zu setzen. Doch wie bekommt man beide Zielgruppen unter einen Hut? Indem man die Möglichkeiten variabel hält. Das „Piledriver Project“ geht deshalb einen ganz neuen Weg, der vielen aber durchaus vertraut vorkommt. Zunächst erstellt man ein Profil und gründet eine Produktionsfirma. Ihr fragt euch nun, warum dies eine Firma und keine Liga ist? Dazu gleich mehr. Sobald ihr nämlich einen Namen für eure Firma ausgesucht habt, dürft ihr neben eurer eigenen Persönlichkeit auch eure erste eigene Liga erstellen und müsst dabei direkt einige wichtige Entscheidungen treffen. Welchen Stil verkörpert eure Liga? Wollt ihr mit Entertainment überzeugen oder setzt ihr auf Pure Wrestling? Versucht ihr euch mit Hardcore Wrestling oder führt eure Reise nach Mexiko und ihr wollt Luchadores in den Ring schicken und Lucha Libre anbieten? Fragen über Fragen, doch auch der Standort eures Hauptquartiers ist dafür nicht unerheblich. Denn neben den USA und Kanada stehen auch Mexiko, Japan, Australien, Deutschland, Irland und das Vereinigte Königreich als Startgebiet zur Auswahl. Jedoch ist Vorsicht geboten. Während in Mexiko das Lucha Libre besonders populär ist, interessiert dies in Deutschland nur die wenigsten. Derzeit stehen euch über 5.000 Ortschaften in 11 Nationen als Startgebiet zur Auswahl.


    Die Firma wurde also gegründet, was jetzt noch fehlt sind Wrestler. Dabei bekommt jede Liga ein festes Kontingent an generierten Wrestlern zur Verfügung gestellt. Eine Datenbank mit je 500 englischen Männer- und Frauenvornamen sowie 1.000 englischen Nachnamen generiert immer wieder aufs Neue unverbrauchte Persönlichkeiten. Ein Filter achtet darauf, dass keine Copyrights von bekannten Namen und Ligen verwendet werden. Es ist also nicht möglich, dass sich „Kevin Owens“ und „Seth Rollins“ in euren Rostern befinden – sehr wohl aber „Seth Owens“ oder „Kevin Rollins“. Die Werte der Worker orientieren sich dabei an eurer Ausrichtung. Möchte eine Liga also mehr auf High Flying setzen, werden mit großer Wahrscheinlichkeit keine Schwergewichte enthalten sein – außer diese sind überaus beweglich und agil. Dabei könnt ihr aber auch noch die Verteilung zwischen Männern und Frauen festlegen. Seid ihr eine rein männliche Liga oder dürfen beide Geschlechter auftreten? Setzt ihr wohlmöglich nur auf Womens Wrestling?


    Nachdem der erste Kader generiert wurde geht es dann aber endlich richtig los und hier werden die Unterschiede zu allen anderen Spielen endlich sichtbar. Egal ob das Eingabegerät nun ein klassischer Desktop-PC, ein Tablet oder ein Smartphone ist. Man landet immer auf einem Desktop mit Apps. Apps? Ganz richtig. Denn jede Funktionalität beim „Piledriver Project“ wird wie eine App gehandhabt. Ihr wollt euer Roster verwalten? Nutzt die Roster-App. Ihr braucht Informationen über eure finanzielle Situation? Nutzt die Finanzen-App. Auf den ersten Blick ist der Unterschied zu vergleichbaren Spielen noch gering, außer dass die optische Präsentation sich eher am Jahr 2017 orientiert, doch diese Apps haben alle eine Besonderheit. Bis auf wenige Ausnahmen sind nämlich alle Apps deinstallierbar und es können weitere Apps installiert werden.


    Moment. Das Ganze ist doch ein Browser-Game. Ihr fragt euch, wie ich jetzt auf Apps komme? Nun, das ist einfach. Das Spiel gaukelt euch ein eigenes Betriebssystem vor und nahezu jede Funktion kann über ein App-System de- oder aktiviert werden. Ihr habt kein Interesse euch um bestimmte Bereiche zu kümmern, weil diese euch nicht interessieren? Deinstalliert einfach die App. Habt ihr jedoch Interesse so viel Mikromanagement wie nur irgendwie möglich zu betreiben, schaut doch einfach mal was der App-Store sonst noch für Apps bietet. Das Spiel soll darüber laufend erweitert werden. Lediglich die Grund-Funktionalitäten können nicht entfernt werden. Dazu gehört neben dem Roster auch das Booking.


    Das Booking ist auch ein gutes Stichwort, denn hier kommt ein weiterer Unterschied zu anderen Spielen zum Tragen, den es in dieser Form bisher wohl nicht gab. Jede App kann im „einfachen“ und im „erweiterten“ Modus ausgeführt werden. Der einfache Modus erlaubt auch nur die Einstellungen des Nötigsten, beim erweiterten Modus hingegen bekommt ihr die volle Kontrolle. Das fällt besonders beim Booking auf. Wer nicht viel Zeit hat, nutzt ganz einfach den einfachen Modus, setzt ein paar Matches und die jeweiligen Sieger fest (oder lässt den Zufall entscheiden). Mit etwas Übung sollte eine Show damit innerhalb fünf Minuten realisierbar sein. Doch wer sich richtig tief in die Materie hinein denken möchte nutzt den erweiterten Modus. Dort wird man beispielsweise die Matchzeit, Eingriffe, den Kampfstil oder den Einsatz von bestimmten Gegenständen wie Waffen festlegen können. Die Feinjustierung der Cards bietet damit zwar die Möglichkeit bessere Ratings einzufahren, jedoch können die falschen Entscheidungen auch schnell mal zu schlechteren Bewertungen führen. Wer den erweiterten Modus nutzt, hat demnach nicht automatisch einen Vorteil, sondern nur mehr Möglichkeiten seine Show zu verbessern. Diese Effekte können sich aber auch jederzeit umkehren.


    Der ein oder andere erkennt nun vielleicht schon die Idee hinter dem „Piledriver Project“. Es geht nicht darum ein Spiel zu entwickeln, sondern dein Spiel. Es gibt nicht nur den einen Weg um ans Ziel zu kommen, sondern jeder muss für sich entscheiden welche Features ihm wichtig sind, worauf er Lust hat und wie er seine Liga gestalten möchte. Und wenn man doch einmal alles über den Haufen werfen möchte kommt die Firma ins Spiel. Denn wer genug Geld mitbringt kann später auch eine weitere Liga gründen oder gar einen Rivalen übernehmen (wenn dieser das zulässt). Somit könnte in Atlanta beispielsweise eine Hardcore Liga angesiedelt sein, hingegen ihr in Mexico City eine Lucha Libre Liga betreibt. Beide Liga haben dabei ihre eigenen Roster, Einnahmen und müssen manuell verwaltet werden – alles unter dem Dach der selben Firma: eurem Profil. Man kann also bequem ohne ein weiteres Nutzerprofil auch einfach mal neue Dinge ausprobieren.


    Doch all diese Worte sagen noch nichts über die Realisierung aus. Dazu möchte ich natürlich auch etwas sagen. Ich bin seit über fünf Jahren ausgebildeter Web-Entwickler, kenne mich auf dem Gebiet durchaus etwas aus und habe schon für verschiedene Verlagshäuser und Messen Web-Lösungen entwickelt. Dabei ist es für mich immer wichtig, dass die Ideen auch realistisch umsetzbar sind. Ich verschwende keine Gedanken an 3D- oder Spiele-Engines, setze nicht auf Apps für unterschiedliche Plattformen. Das bedeutet nämlich immer, dass diese auch allesamt gepflegt werden müssen. Browser-Spiele können, wenn diese mobil optimiert werden, jedoch von jedem Gerät genutzt werden und es muss immer nur eine Fassung aktualisiert werden. Damit ist sichergestellt, dass alle Nutzer stets die selben Features haben.


    Alle Funktionen basieren dabei auf verschiedenen Algorithmen, Formeln und festgelegten Abläufen. So werden Shows z.B. immer zu festen Zeiten vom System ausgewertet. Angedacht ist derzeit immer zur vollen Stunde und dies zwölf mal am Tag, jeweils im Abstand von zwei Stunden. Dadurch wird es irrelevant wann man Zugang zum Spiel hat und ist nicht auf bestimmte Kernzeiten angewiesen. Lediglich bestimmte Features könnten an die Uhrzeit gekoppelt sein, doch auch da soll es Alternativen geben. Um die Spieler bei Laune zu halten denke ich unter anderem an eine Börse, wo man sein virtuelles Geld in Aktien investieren kann. Die Börse in Deutschland könnte dort z.B. von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Da dies jedoch ein Nachteil für Spieler wäre, die nur nachts aktiv sind, gibt es wiederum eine Börse in Australien, die nur zu den nächtlichen Uhrzeiten geöffnet ist. Logischerweise bieten die unterschiedlichen Börsen dann aber auch unterschiedliche Aktien-Pakete an und die Kurse können sich komplett unterschiedlich entwickeln.


    Um einen kleinen Ausblick auf potenzielle Apps zu geben, habe ich eine kurze Stichwort-Liste zusammengefasst, welche neben den Grundfunktionen (Roster verwalten, Finanzen, Booking) weitere Anreize schaffen soll.


    - Apotheke: Verletzungen sind ärgerlich, tragen aber zu einem realistischen Erlebnis bei. Doch wer frühzeitig Medikamente dagegen nimmt, kann seine Wrestler wohlmöglich davor retten. Doch Vorsicht ist geboten, denn bestimmte Medikamente kosten nicht nur der Liga viel Geld, sondern können den Wrestler auch abhängig machen oder andere Werte ins Negative ziehen.
    - Börse: Aktienhandel an verschiedenen Börsen ermöglicht die Option sein Geld zu vervielfachen – oder aber komplett zu verlieren
    - Bugtracker: Fehler sind nervig und sollten behoben werden. Dafür braucht man aber die Hilfe der Spieler. Nutzt den Bugtracker um Fehler öffentlich zu machen. Die Transparenz ist für beide Seiten von Vorteil und bekannte Fehler müssen nicht immer wieder angemerkt werden
    - Fitness: Liebhaber von Mikromanagement wollen das Maximum aus ihren Wrestlern rausholen. Nur wer konstant an seinen Werten arbeitet wird irgendwann ein ganz Großer
    - News: Basierend auf Ereignissen in der Wrestling Welt wäre es lobenswert wenn man darüber auch informiert werden kann. Ein großer Wrestler hat sich verletzt? Eine neue Liga wurde gegründet? Ein neuer Rekord wurde aufgestellt? All sowas findet man hier
    - Social Media: In der heutigen Zeit gehören die sozialen Medien einfach dazu und es ist so einfach darüber seine Bekanntheit zu steigern. Mit etwas Einsatz können dies auch eure Wrestler, doch haben sie auch Lust darauf? Unterschiedliche Charakter-Eigenschaften nehmen Einfluss darauf und oftmals heißt es auch: Geld regiert die Welt
    - Statistiken: Sind wir doch ehrlich, jeder liest gerne Statistiken und vergleicht seine Leistungen mit denen anderer
    - Worldwide: Was treiben eigentlich die anderen Ligen und vor allem wo? Welches Gebiet ist für meine Liga vielleicht sogar lohnenswerter als mein bisheriges Territorium?
    - Wrestler-Markt: Jede Liga will wachsen und braucht irgendwann weitere Akteure. Ein ausgeklügeltes Vertrags-System soll euch unterstützen die perfekten Verträge zu finden, sodass ihr je nach Zeit und Aufwand das Maximum aus eurer Liga rausholen könnt


    Zusätzlich gibt es noch viele weitere Ideen, die ich an dieser Stelle noch nicht aufzählen möchte oder kann. Stellenweise greifen diese Ideen auch in eine der angedachten Apps direkt ein und erweitern diese massiv. Dafür muss aber die Basis stehen. Wichtig ist mir nämlich immer, dass jeder Wert, jedes Feld und jeder Button auch irgendeinen Sinn hat. Alles muss irgendwie miteinander verknüpft sein und einer Logik folgen. Einfach nur Werte zu haben um möglichst viele Zahlen auf einen Bildschirm zu bekommen bringt nichts, wenn diese kein Ziel verfolgen.


    Das war nun unfassbar viel Text und muss sicherlich erst einmal sacken. Ich habe diesen Text auch speziell für das CyBoard geschrieben und ihr werdet ihn – zumindest von meiner Seite aus – nirgendwo anders finden. Der Spruch „von Fans für Fans“ ist sicherlich ausgelutscht. Ich denke aber, dass es bei dem Projekt durchaus etwas darum geht dem Business ein Stück weit etwas zurückzugeben. Ob mir bewusst ist, was das für ein Mammut-Projekt ist und dass man das nicht innerhalb zwei Wochen auf die Beine stellen klar? Absolut. Da stecken mittlerweile Monate an Planungen drin und diese liefen sicherlich nicht immer rund, aber ich habe nie das Ziel aus den Augen verloren. Schon vor geraumer Zeit habe ich mir von ausgewählten Usern – sowohl vom Moonsault Team als auch normalen Usern – eine Meinung dazu eingeholt, habe auf Kritik und Befürchtungen versucht sachlich zu reagieren. Ich glaube nicht, dass ich der beste Entwickler oder der kreativste Kopf bin. Ich bin aber überzeugt, dass ich nicht ganz unfähig in dem Sektor bin und mit Zahlen spielen kann. Vor allem aber möchte ich authentisch sein und mir für jede Meinung, Anregung und Kritik Zeit nehmen darauf in Ruhe zu antworten. Nicht immer sofort, aber sicherlich zeitnah.


    Bevor ich aber zum Schluss komme, möchte ich einmal erläutern was bisher der Stand der Dinge ist. In erster Linie stehen nämlich zunächst einmal die Datenbanken.


    Charakter-Generierung:
    - Es stehen 101 verschiedene Größenoptionen (cm und inch) zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeitsformeln entsprechend dem Geschlecht eine Größe generiert. Tendenziell werden Männer größer als Frauen.
    - Es stehen 426 verschiedene Gewichtsoptionen (kg und lbs) zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeitsformeln entsprechend dem Geschlecht ein Gewicht generiert. Tendenziell werden Männer schwerer als Frauen.
    - Es gibt unterschiedliche Sprachpools (z.B. Deutsch, Englisch, Spanisch) und jede Nation kann auf drei dieser Pools zugreifen. Für jeden Sprachpool werden 500 männliche Vornamen, 500 weibliche Vornamen und 1.000 Nachnamen festgelegt. Aus diesen Pools werden die Namen generiert. Logischerweise kommen einige Namen in mehreren Sprachpools vor (z.B. Robert oder Emma). Sollte ein Land über mehrere Sprachpools verfügen, können diese auch gemischt werden (z.B. deutscher Vorname, englischer Nachname).
    - Derzeit befinden sich 2.068 verschiedene männliche Vornamen in der Liste (je 500 für die Blöcke Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch und Spanisch)
    - Derzeit befinden sich 870 verschiedene weibliche Vornamen in der Liste (je 500 für die Blöcke Deutsch und Englisch)
    - Derzeit befinden sich 1.000 verschiedene Nachnamen in der Liste (allesamt Englisch)


    Regionen:
    - Die Welt ist in 7 kontinentale Bereiche eingeteilt (Afrika, Asien, Europa, Mittelamerika, Nordamerika, Ozeanien und Südamerika)
    - Dabei stehen 246 verschiedene Nationen zur Auswahl, wovon 11 als Startgebiet ausgewählt werden können (Australien, Deutschland, England, Irland, Japan, Kanada, Mexiko, Nordirland, Schottland, USA und Wales)
    - Diese 11 Startgebiete umfassen insgesamt 308 Staaten und Bundesländer
    - In den 308 Staaten sind wiederum 2.824 Regionen enthalten
    - Diese 2.824 Regionen teilen sich auf 5.485 auswählbare Städte auf. Jede Stadt verfügt über eine eigenständige Halle mit einer festen Hallengröße. Insgesamt gibt es 100 verschiedene Hallengrößen und jede Halle kann um bis zu 10 Stufen ausgebaut werden


    Derweil wird am System zur Registrierung und Charakter-Generierung gearbeitet, ehe es dann wirklich an den Kern des Ganzen geht. Speziell der Booking-Bereich dürfte nämlich unfassbar aufwendig und zeitintensiv werden. Ähnlich wie ein Chris Roberts möchte ich daher eigentlich keinen Fahrplan herausgeben, da dies nur zu Unmut führt wenn man Termine nicht halten kann. Als groben Richtwert für eine mögliche Alpha Version mit den Basics (Registrieren, Login, Roster-Verwaltung, Booking, Finanzen) – das ist erst einmal das Ziel – werfe ich nur das Jahr 2018 in den Raum. Das ist das erste große Ziel. Ob dies nun aber im Februar oder im Dezember sein wird lasse ich an dieser Stelle völlig offen. Ich möchte mich auch nicht noch mehr unter Druck setzen als ohnehin schon.


    Eines ist mir aber an dem ganzen Projekt besonders wichtig. Ich möchte, dass jeder Spieler theoretisch die selben Chancen hat. Natürlich wird es immer so sein, dass jene mit mehr Freizeit auch eine höhere Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg haben. Doch ich möchte an dieser Stelle die Versprechung machen, dass es niemals bezahlbaren Inhalt geben wird. Keine Ingame-Erweiterungen, keine Lootboxen, keine kosmetischen Objekte und auch keine kaufbare Ingame-Währung. Man wird sich schlicht keine Vorteile – und es sei es nur optischer Natur – kaufen können. Ich möchte das Projekt nämlich nicht realisieren um damit Geld zu machen, sondern um etwas zu erschaffen, was ich selbst immer gerne als Nutzer gehabt hätte.


    Wer bis hierhin mit dem Lesen durchgehalten hat: Vielen Dank. Ich werde, wie angekündigt, versuchen auf jede Anregung, Meinung und selbst Kritik zeitnah zu reagieren. Ich verstehe jeden, der ein solches Unterfangen als unrealistisch einstuft und kann dahingehend nur gewinnen. Denn selbst wenn das Ganze nichts werden sollte, habe ich noch immer an Erfahrung gewonnen und auch das ist viel wert. Ansonsten sollten hier dann, hoffentlich, regelmäßig kleinere Updates zum Verlauf des Projekts folgen.


    In diesem Sinne



    P.S.: Um Das Rätsel mit dem Namen nun auch endlich aufzulösen. Der Piledriver wurde einst in der WWE verboten, da der Ausführende ein großes Risiko eingeht und über den Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Der Gegenpart hingegen muss dem Ausführenden einfach vertrauen und hoffen, dass alles klappt. Ich fand die Symbolik dahingehend einfach super, da es bisher noch keinen Arbeitstitel gab.

  • A N Z E I G E
  • Moin,


    Im Zuge der Charakter- und Ligen-Erstellung möchte ich euch in meinem ersten Update ein wenig die unterschiedlichen Ausrichtungen der Ligen näher bringen. Dabei habt ihr die Wahl aus insgesamt 13 verschiedenen Stilen die ideale Ausrichtung für eure Liga zu bestimmen. Ein Wechsel der Ausrichtung wird jedoch im späteren Verlauf möglich sein, falls man sich doch noch einmal neu erfinden möchte oder merkt, dass man so einfach nicht voran kommt.


    Doch was genau bringt die Ausrichtung einer Liga? Zum einen entscheidet diese vor allem über die Fähigkeiten eures Start-Rosters. Jeder Stil legt seinen Fokus auf unterschiedliche Werte, welche der Ausrichtung entsprechend besonders gute Ratings erzielen. Fast noch wichtiger ist aber die Popularität der Ausrichtung in den entsprechenden Regionen. In jeder Region sind die Ausrichtungen unterschiedlich beliebt und locken mal mehr und mal weniger Zuschauer an. Während in Mexiko das Lucha Libre das Maß aller Dinge ist, sind die USA da etwas breiter gefächert. So ist in Kalifornien ein schnellerer Kampfstil gefragt, hingegen die Texaner vielleicht lieber auf härtere Gangarten stehen. Eine entsprechende Analyse kann euch dabei helfen herauszufinden welcher Stil in welcher Region derzeit besonders beliebt oder unbeliebt ist. Mit der Zeit kann sich dieses Momentum aber verlagern und eine Region bleibt nicht bis in alle Ewigkeiten in der Obhut einer bestimmten Ausrichtung. Dabei gilt vor allem, dass umso öfter Shows unter einem bestimmten Aspekt ausgetragen werden, desto beliebter sie werden können. Auch hier kommt es natürlich darauf an wie gut die Shows sind. Eine schlechte Show macht keine gute Werbung für eine Ausrichtun und schadet damit wohl möglich der Popularität.


    Doch welche Ausrichtungen erwarten euch zu Beginn?


    Mixed
    Für all diejenigen, die sich nicht so richtig entscheiden können ist die „Mixed“-Ausrichtung der ideale Einstieg. Das Roster kann breit gefächert sein und erlaubt Einflüsse aus nahezu jeder anderen Ausrichtung.


    Entertainment
    Die Ausrichtung auf „Entertainment“ distanziert sich fast schon am weitesten vom klassischen Wrestling. Die Zuschauer wollen vor allem durch Promos und Stories in den Bann gezogen werden, das In-Ring-Geschehen muss dabei nicht auf höchstem Niveau sein und kann ruhig in gekürzter Form stattfinden.


    Old School
    In eine ähnliche Richtung geht auch die „Old School“-Ausrichtung. Die Qualität des Wrestlings steht nicht an erster Stelle, dafür jedoch Charaktere in denen sich die Zuschauer wiedererkennen, die vielleicht sogar Helden darstellen. Trash stellt dabei keine Seltenheit dar - ebenso wenig wie Squash Matches.


    Brawling
    Obwohl schon das „Old School“-Wrestling oftmals für große, schwere Jungs stand, ist dies auch im „Brawling“ nicht anders. Doch das Wrestling hat sich in den letzten 30 Jahren massiv weiter entwickelt, auch die Big Men müssen als Powerhouses heutzutage deutlich mehr drauf haben und stellen nicht mehr einfach nur unbezwingbare Riesen dar.


    Submission
    Liebhaber von Technik-intensiven Matches wiederum kommen in einer „Submission“-Ausrichtung auf ihre Kosten. Diese leben vor allem von einer starken Psychologie und dem Bearbeiten einzelner Körperregionen inklusive dem entsprechend realistischen Selling. Der Matchaufbau geht dabei eher ruhig von statten.


    High Flying
    Wer allerdings auf Leichtgewichte steht, die mit ordentlich Tempo durch den Ring fliegen, für den ist das „High Flying“ genau die richtige Ausrichtung. Die Athleten wirken dabei jedoch in Hinblick auf Gimmicks und Promos zumeist etwas blass. Dieses Makel gleichen sie durch eine raffinierte Ringpsychologie jedoch wieder aus.


    Spot
    Das „High Flying“ kann in puncto Adrenalin-Kick aber noch einmal deutlich gesteigert werden. Immer schneller, immer spektakulärer und vor allem nonstop. Selling wird völlig überbewertet, dafür folgt ein krasser Move nach dem anderen. Dafür steht die „Spot“-Ausrichtung.


    Puroresu
    Wer eine Mischung aus „Brawling“ und „Submission“ sucht, dürfte im „Puroresu“ glücklich werden. Die vor allem in Japan bevorzugte Ausrichtung überzeugt durch harte, stiffe Aktionen, kann aber genauso gut auch durch viel Psychologie beeindrucken.


    Lucha Libre
    Das mexikanische Gegenstück findet sich im „Lucha Libre“ wieder. Diese Ausrichtung ähnelt sehr dem High Flying, erfordert aber sehr hohe Belastungen von den Workern, welche oftmals mehrere Runden pro Match hinter sich bringen müssen. Dazu verehren die Zuschauer Luchadores, die eine Demaskierung mehrfach abwenden können.


    Midgets
    Eine weitere Ausrichtung, die speziell in Mexiko sehr beliebt ist, ist das „Midgets“-Wrestling. Als Kleinwüchsig gilt wer auf eine Körpergröße von unter 150cm kommt. Doch auch die etwas zu kurz geratenen Athleten wollen durch ihre Art überzeugen und stellen dabei oftmals Kopien bekannter Gimmicks dar.


    Hardcore
    Ganz anders sieht der Stil aus wenn die Ausrichtung „Hardcore“ ausgewählt wird. Stühle, Leitern oder Tische sind keine Seltenheit und auch Blut darf durchaus fließen. Viele legendäre Momente sind durch eine solche Ausrichtung entstanden, doch die Wrestler brauchen eine gute Fitness um regelmäßig auf hohem Niveau wrestlen zu können.


    Ultraviolent
    Wer dachte, dass Hardcore schon brutal ist, sollte sich vielleicht einmal mit der „Ultraviolent“-Ausrichtung auseinander setzen. Ähnlich wie im „Spot“-Wrestling gilt auch hier: Immer spektakulärer, damit gleichbedeutend aber auch immer brutaler. Selbst Glass und Scheren sind dabei kein No-Go und die Wrestler riskieren mit jedem Match ihre Gesundheit.


    Backyard
    Eine Besonderheit wartet mit der „Backyard“-Ausrichtung auf einen. Backyarder sind keine professionell trainierten Wrestler, verfügen zumeist über schlechtere Werte als jene aus anderen Ausrichtungen, sodass dies quasi als der höchste Schwierigkeitsgrad betrachtet werden darf. Die Shows sind für gewöhnlich sehr günstig, damit überhaupt genug Zuschauer kommen, da in vielen Regionen das Backyard-Wrestling verpöhnt ist.



    Wer sich nun fragt wo speziell das Womens Wrestling ist: Jede Ausrichtung kann sowohl rein männlich, weiblich oder aber geschlechtsübergreifend genutzt werden.


    Im nächsten Update nehmen wir dann die Skills der einzelnen Ausrichtungen etwas genauer unter die Lupe.

  • Lesen tut sich das schon mal fantastisch.


    Wenn das was du da vorhast, nur ansatzweise so umgesetzt werden kann, freue ich mich schon sehr darauf.


    Ist ein ambitioniertes Projekt, aber ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

    <---War schon: gems, S. Tshabalala, Busenbommel, Jos Luhukay, Per Skjelbred, One Man Brand, Gemsi, The Spätzle One
    Wie er seinen ersten Auftritt im Olympiastadion erlebt habe, wurde er gefragt: "Wahnsinn", sagte Skjelbred. "So ein großes Stadion." Er sei schon als Kind bei einem Schulausflug vom Olympiastadion beeindruckt gewesen. Jetzt habe er Gänsehaut gehabt. "Gåsehud, auf Norwegisch. Klingt wie Gänsehut", sagte Skjelbred. Kichern. Kurz wieder Junge sein.<---Per Skjelbred über das Oly

  • Erst einmal Danke für euer Interesse. Dass das Ganze nicht ganz einfach wird - und das ist noch sehr nett umschrieben - habe ich ja bereits ausführlich erläutert. Ich hoffe, dass ich mir da aber lange genug Gedanken gemacht und eine Planung aufgestellt habe, die zumindest zu einem Ziel führt. Denn der wichtigste Schritt steht aktuell an: Die Basis. Ich versuche mich derzeit wirklich auf das Fundament zu stürzen und denke auch, dass dafür die meiste Zeit ins Land gehen wird. Aktuell gibt es durchaus einige frustrierende Momente, da noch nicht alles auf Anhieb so hinhaut wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich bin stets auf der Suche nach Lösungen und versuche mit anderen Wegen ans Ziel zu kommen. Natürlich liest sich eine Vielzahl an potenziellen Features immer viel interessanter, aber diese können auch nur dann verhältnismäßig einfach und effektiv eingefügt werden wenn der Kern des Spiels richtig angegangen wurde. Ich will es auf jeden fall vermeiden, dass man später "alles" über den Haufen werfen muss, weil sonst bestimmte Dinge nicht mehr realisierbar sind.


    Natürlich verfolge ich auch andere Projekte wie TEW oder WMO. Was enttäuscht dich denn konkret an WMO, Wölfpack? Es geht mir dabei nicht darum die "Konkurrenz" bloßstellen zu lassen. Allerdings ist es natürlich auch für mich interessant welche Fehler ich vermeiden sollte oder welches Potenzial nicht vollständig ausgenutzt wurde.


    Ansonsten bin ich auch für Anregungen, Ideen und Wünsche offen, verspreche aber in diesem frühem Stadium zunächst gar nichts in Hinblick auf eine Integration. Jedoch werde ich mich mit jeder Idee auseinandersetzen und diese auch vermerken. Allerdings möchte ich das Ganze auch transparent halten und regelmäßig erläutern was derzeit ansteht. Im Idealfall mit einer Begründung, warum gerade Schritt X sein muss. Ich möchte es daher vermeiden schon früh über irgendwelche speziellen Features zu diskutieren und Hoffnungen zu machen, wenn dafür noch gar nicht die entsprechende Basis steht. Ein Beispiel wäre da z.B. das Privatleben der Wrestler. Das macht erst dann Sinn wenn auch wirklich ein Roster vorhanden ist, wo die bisher angedachten Werte ineinander greifen. Zudem gibt es sicherlich eine Hand voll Features, die viel wichtiger und interessanter wären. Dahingehend könnte ich sicherlich einen unfassbar langen Text verfassen, was ich mir alles vorstellen könnte. Damit würden aber auch die Erwartungen und Hoffnungen unnötig steigen und das Ganze wird von Feature zu Feature unrealistischer. Wenn aber eine Basis steht und auch funktioniert, wird das Einbringen von Wünschen und die anschließende Integration sicherlich viel realistischer.

  • Manchmal muss man zwei Schritte zurück machen um einen nach vorne zu kommen. So auch in diesem Fall. Die Charakter-Generierung ist derzeit etwas ins Stocken geraten. Sowohl das Konstrukt der vielen unterschiedlichen Werte, die ich zum richtigen Zeitpunkt noch genauer erläutern werde, als auch die Verknüpfung der verschiedenen Funktionen macht derzeit noch ein paar Probleme, die sich vor allem auf die Performance ausüben. Besonders wichtig ist mir dabei, dass die verschiedenen Ausrichtungen auch spürbar die Generierung der Werte beeinflussen. Andernfalls hätte diese Einteilung keinen wirklichen Sinn. Da wird also noch ein wenig Hirnschmalz hineinfließen müssen um eine ideale Lösung zu finden.


    Jedoch darf man sich bekanntermaßen von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen und manchmal hilft es an anderen Baustellen zu arbeiten. Um jedoch nicht etwas ganz Neues anzufangen und Gefahr zu laufen, dass ich die Probleme aus den Augen verliere, habe ich dem bisherigen Stand mal „quick and dirty“ ein kleines Preview-Layout spendiert. Preview deshalb, weil dieses mal locker innerhalb einer Stunde aus dem Handgelenk geschüttelt wurde. Soll heißen, dass sich daran durchaus noch etwas verändern kann. Dafür ist das Gezeigte tatsächlich schon vollständig nutzbar und keine Photoshop-Montage. Nichts desto trotz sollte die Landing Page, wenn erst einmal richtige Texte und Bilder feststehen, damit auch ihren Sinn erfüllen. Außerdem tut es sicherlich auch mal gut nach dem vielen Lesen tatsächlich etwas Greifbares zu sehen.


    Sinn der Landing Page ist neben dem Login und der Registrierung auch die Präsentation der wichtigsten Features in Form von einem kurzen Erklärungstext und mehreren Screenshots.


    Preview

  • Ich auch. Das Layout finde ich jetzt ehrlichgesagt noch nicht vielsagend, aber was du beschreibst wohin das Ganze führen soll und wie es funktionieren soll - geil. In mir hast du defintiv einen Mitspieler. Ich hatte es dir ja schonmal angeboten: Wenn du Tester oder so brauchst, sag Bescheid :)

    twitch.tv/elmokito
    Vorbeikommen, Spaß haben, abonnieren!


    Los Angeles Lakers / Los Angeles Chargers

  • Das klingt sehr interessant und ich bin gespannt wie du voran kommst und würde mich auch als Versuchskanninchen (Tester) anbieten, wenn es dann soweit ist. :)


    Weiterhin viel Erfolg. :thumbup:

    :idee: Shinigami heißt jetzt Chaos :idee:


    There is no strength in being alone.

  • Zunächst einmal ist es natürlich schön zu sehen, dass vereinzelt schon einige Leute Interesse zeigen, auch wenn es noch ein weiter Weg ist. Das betrifft natürlich auch das Layout. Ich möchte aber möglichst in kurzen Abständen immer mal ein paar Updates geben, damit es nicht so wirkt als wenn das Projekt einschläft. Gerade das war ja in der Vergangenheit leider immer wieder bei ähnlichen Ansätzen zu sehen. Zunächst eine große Ideensammlung präsentieren und danach nie wieder eine Rückmeldung heraus geben. Aus diesem Grund präsentiere ich lieber immer mal wieder ein paar winzige Aktualisierungen, signalisiere damit aber auch, dass immer noch dran gearbeitet wird. Mir war ja im Vorfeld klar, dass das kein Projekt ist was man in drei Wochen zusammenfrickelt.


    In der letzten Woche ging es leider etwas schleppender voran, da ich gesundheitlich etwas zu kämpfen hatte, aber es geht wieder aufwärts. Vor allem in der Charakter-Generierung hat sich schon einmal wieder etwas getan. Je nachdem welche Ausrichtung man auswählt, unterscheidet sich nun auch die Wahrscheinlichkeit auf die Größe der Wrestler/innen. Das soll vor allem verhindern, dass z.B. Cruiserweights plötzlich alle über 2m groß sind. Im gleichen Atemzug wurde auch etwas an der Berechnung der passenden Gewichte gearbeitet. Es macht ja keinen Sinn, wenn ein Wrestler 2m groß, aber nur 50kg schwer ist. Das Gewicht wird dabei immer in Relation zur Größe stehen, hat aber einen gewissen flexiblen Spielraum. Ein Wrestler mit 1,70m kann also durchaus mal 15kg mehr wiegen als jemand anderes mit der selben Größe. Ist das Geschlecht anders, kann es sogar noch viel weiter auseinander gehen. Vor allem bei den großen Jungs ist die Wahrscheinlichkeit auf ein sehr hohes Gewicht deutlich größer als bei kleineren und wendigeren Wrestlern. Im Zuge dessen konnte ich die Performance der Generierung auch schon einmal massiv verbessern.


    Zudem arbeite ich derzeit an der Blacklist und habe dabei etwa die Hälfte aller Namen bereits abgearbeitet. Konkret geht es darum bestimmte Namen zu unterdrücken. So stehen im englischen Sprachpool bei den männlichen Vornamen z.B. "Chris" und bei den englischen Nachnamen "Jericho" zur Auswahl. Aus rechtlichen Gründen darf so eine Kombination aber nicht zusammengefügt werden. Dafür gibt es eine Blacklist, welche bestimmte Kombinationen verbietet. Beim Generieren der Wrestler wird zunächst ein Vor- und dann ein Nachname ausgewählt. Bei der Generierung des Nachnamens wird jedoch zuerst geprüft, ob der Vorname auf der Blacklist steht und filtert die entsprechenden Einträge dazu raus.


    Ansonsten sehe ich die Ausarbeitung des ersten Schritts soweit als relativ weit voran geschritten an. Das umfasst im Prinzip alles was die Startseite, die Registrierung, den Login sowie die Charakter- und Ligen-Generierung umfasst. Im zweiten Schritt geht es dann quasi "Ingame". Zunächst möchte ich aber alles erledigen, was davor ansteht. Das ist zwar nicht der spannendste Teil, doch wie so oft erwähnt, muss zuerst die Basis stehen und da möchte ich auch keinen Kompromiss eingehen und zu viele Baustellen auf einmal eröffnen.

  • Es sind nicht einmal mehr 40 Tage bis Weihnachten und die Zeit rast schon wieder. So erging es auch mir in den letzten Tage. Das Jahr geht in die Endphase und dies spürt man derzeit an vielen Stellen - sei es auf der Arbeit oder auch Daheim. Nichts desto trotz habe ich mich um ein, zumindest für mich, eher unbequemes Feature gekümmert. Zum englischen Namen-Pool (500 männliche Vornamen, 500 weibliche Vornamen, 1000 Nachnamen) habe ich eine Blacklist erstellt. Genau genommen handelt es sich dabei immer um ein Konstrukt aus einem Vor- und einem Nachnamen. Diese Kombination darf nicht vom Generator zustande kommen. Das hat vor allem den Grund, dass keine Copyrights verletzt werden. Natürlich wäre es mir lieb wenn haufenweise echte Namen vorkommen dürften, aber dies ist rechtlich einfach nicht machbar. Dennoch finden sich viele große Namen aus dem Wrestling-Business wieder und können auch genutzt werden, nur nicht in ihren typischen Kombinationen.


    Englische Vornamen (männlich):


    Englische Vornamen (weiblich):


    Englische Nachnamen:


    Blacklist (männlich):


    Blacklist (weiblich):


    Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass vereinzelte Namen noch angepasst werden oder weitere Einträge auf der Blacklist landen. Tendenziell sind dies aber die englischsprachigen Pools für die Namen. Später sollen auf jeden fall noch Deutsch, Französisch, Japanisch und Spanisch folgen, doch für die weitere Entwicklung ist dies vorerst nicht notwendig.


    Die Blacklist ist nun auch bereits aktiv im Generator integriert.

  • Ich habe die letzten Tage wieder genutzt um viele kleine Verbesserungen einzubauen, doch der Weg ist noch lang. Als Außenstehender muss es sich jedes mal so lesen als wenn nahezu nichts passiert, aber ich möchte mir den Kern des Ganzen von Grund auf selbst anlegen. Das heißt ohne irgendwelche vorgefertigten Code-Schnipsel, bei denen man nicht weiß was diese sonst noch anstellen können und vor allem ohne irgendwelche Einbindungen von außerhalb. Sollte da plötzlich irgendetwas von nicht mehr verfügbar sein, gefährdet das ganze Komponenten. Zudem möchte ich das Ganze möglichst so transparent wie möglich halten und z.B. keine Tracking-Software von außerhalb verwenden. Wenn an einer Stelle Daten gesammelt werden, wird dies klar und deutlich kommuniziert und dient rein der Optimierung des Spiels. Der Nutzer an sich muss nahezu keine Daten von sich preisgeben. Bisher betrifft dies lediglich seine E-Mail-Adresse, damit man sich später notfalls ein neues Passwort zuschicken kann und seine selbst festgelegten Werte für seine Persönlichkeit und seine Liga. Dort besteht aber natürlich kein Zwang seinen Realname zu verwenden.


    Doch was hat sich eigentlich in den letzten Tagen genau getan? Vor allem bei der Optik gab es an vielen Stellen etwas Feinschliff, was speziell in den mobilen Ansicht auf dem Tablet oder Smartphone zu spüren sein sollten. Dazu habe ich einiges an Code zusammengefasst oder rausgeworfen, wodurch dieser wieder etwas übersichtlicher und performanter geworden ist.



    Damit man sich aber mal grob eine Vorstellung machen kann, einmal eine grobe Liste der Dinge, die derzeit anstehen.


    Bugs:

    • Automatische Erkennung des Users beim Zurückkehren auf die Seite
    • Auswahl der Stadt des Firmensitzes (manchmal werden keine Städte zur Auswahl angezeigt)


    Designanpassungen:

    • Farbliche Kennzeichnung der Regionen je nach Interesse des gewählten Wrestling-Stils
    • Optische Anpassung des Schiebereglers zur Verteilung des Geschlechts des Rosters
    • Optische Anpassung von Aufklappmenüs
    • Überlappender Footer


    Grundsätzliche Optimierungen:

    • Handhabung der Fehler bei der Registrierung
    • Handhabung der Fehler beim Login
    • Eingabewerte auf Manipulationen überprüfen
    • Verbesserung der bisher generierten Werte in Relation zueinander


    Offene Aufgaben:

    • Generierung der Werte von den Wrestlern
    • Integration der Einwohnerzahlen (potenzielle Fans) bei der Auswahl der Region
    • Integration der Beliebtheit des Wrestling-Stils bei der Auswahl der Region
    • Passwort vergessen Funktion
    • Ein Zurück-Button bei der Konfiguration seiner Liga, wodurch die vorherige Auswahl zurückgesetzt wird


    Datenbank:

    • Interesse an unterschiedlichen Wrestling-Stilen den Regionen zu ordnen (Die Werte können sich mit der Zeit verändern)
    • Verknüpfung der Orte überprüfen (siehe Bug bezüglich Auswahl des Firmensitzes)


    Das sind derzeit die offenen Dinge bevor es überhaupt erst ins Spiel geht. Viele Sachen lesen sich zwar eher nach Kleinigkeiten, doch nicht umsonst heißt es:

    Zitat

    99 little bugs in the code.
    99 little bugs in the code.
    Take on down, patch it around.


    127 little bugs in the code…


    Allerdings setze ich viele Dinge auch gerne wieder auf die Liste, wenn ich mit dem Gesamtbild nicht zufrieden bin und glaube, dass sich andere Dinge besser entwickelt haben, wodurch ein unerwarteter Nachholbedarf entstand.



    Ich habe aber einfach mal spaßeshalber drei Ligen mit der Verteilung 10 Männer / 5 Frauen generieren lassen. Jedes mal habe ich einen anderen Standort und einen unterschiedlichen Stil ausgewählt. Damit sich jeder mal vorstellen kann, wie das Resultat derzeit aussieht. Die englischen Maßangaben habe ich jetzt aber erst einmal außen vor gelassen, auch wenn diese beim Gewicht nochmal präziser wären.


    Entertainment Liga aus Los Angeles, Kalifornien:


    High Flying Liga aus San Antonio, Texas:


    Old School Liga aus Boston, Massachusetts:

  • Ich finde es faszinierend und spannend zugleich was du da baust. Bitte bleib dran! DIe Generierung scheint schon zu klappen, zumindest was die Körpermaße etc. angeht scheint das auch Sinn zu ergeben. Daher sehe ich das jetzt einfach mal als Erfolg :)

    twitch.tv/elmokito
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    Los Angeles Lakers / Los Angeles Chargers

  • Erst einmal noch nicht. Ich finde, dass ein fixer Termin in einer so frühen Phase ein zweischneidiges Schwert ist. Auf der einen Seite kann es natürlich motivieren Gas zu geben. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass man frühzeitig merkt, dass man den Termin nicht halten kann, setzt sich selbst unter Druck und verliert die Motivation. Die Interessenten hingegen werden genervt davon, dass sich alles verschiebt und das Projekt bekommt einen negativen Touch bevor es überhaupt gestartet ist.


    Zu einem späteren Zeitpunkt halte ich gewisse Termin-Richtlinien durchaus für sinnvoll und auch denkbar. Nur momentan ist das noch zu sehr die Findungsphase. Nicht, weil ich nicht weiß wo und wie ich dahin will, sondern viel mehr weil sich viele Sachen einfach noch aufeinander einstellen muss, die nur schwierig zu planen sind. Dazu kommt im nächsten Monat ja auch die Weihnachtszeit. Das könnte ein großer Zeitpool für die Entwicklung sein, genauso gut kann es aber auch sein, dass man quasi gar nicht vor dem PC sitzt. Ich möchte daher nichts frühzeitig garantieren, was ich nicht halten kann.

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