MOONSAULT.de - Deutschlands größte Wrestling-Community: WWE, AEW, IMPACT, US-Indy, Europa & vieles mehr!
Zurück zur MOONSAULT.de Startseite Wrestling Newsboard mit News und Infos aus WWE, AEW, IMPACT, US-Indy und weiteren Ligen sowie Ergebnissen und Gerüchten CyBoard Wrestling Forum & Community Euro-Wrestling: Wrestling Eventkalender, Euro-Promotions (wXw, GSW, EWP, CWN, SWO, ACW, ...) und mehr Die Wrestling Talk-Radios MoonTalk und CyLight Reel: Kostenlos als MP3-Download Aktuelle WWE, AEW, IMPACT, ECW, US-Indy & weitere Wrestling-Champions sowie umfangreiche Titelhistories MOONSAULT.de Archive: WrestleCrap, Biographien, Ergebnisse und vieles mehr.

Benutzerdefiniert
In Partnerschaft mit Amazon.de Facebook Like Support MOONSAULT.de

MOONSAULT.de Forum CyBoard > CyBoard Archive > II. Community & Sport Foren > Deluxe Talk
Seiten: [1] 2 3 
"Kriminelle Ausländer raus" - Ein Streitgespräch

A N Z E I G E

[ TIPP: Diesen Beitrag komplett im MOONSAULT.de Forum anzeigen ]

A N Z E I G E

   Seiten: [1] 2 3 

Beitrag von Störtebeker:
Die Forderung dürfte bekannt sein, sie wird sehr gerne im rechtspopulistischen Spektrum genauso als Aufhänger verwendet.

Im rechten (wohlgemerkt: rechts, nicht rechtsradikal) Bereich ist sie durchaus auch zu finden, nur etwas eleganter (lies: weniger reißerisch) ausgearbeitet.

Meine Frage an Euch ist:
Wie steht ihr zu diesem Punkt im Generellen?

Ist die Forderung im Kern berechtigt, was nur aus Angst in die dunklen Ecken gedrängt zu werden nicht offen ausgesprochen wird?
Sollte gar offen an das Thema rangegangen werden?

Oder ist die Forderung ungerecht, aus sozialer, humaner oder welcher Sicht aus immer?

Wohlgemerkt:
Ich bezieh mich, anders als wahrscheinlich die Damen und Herren der NPD, strikt auf nach rechtlicher Auffassung als Ausländer zu bezeichnende Menschen, nicht auf Deutsche mit Migrationshintergrund.
Beitrag von Wolfsblut:
Ich sehe das so..... Ich würde das an gewissen Kategorien festmachen wollen.

A) Strafmaß
B) Länge des Aufenthalts ohne Eintrag ins Führungszeugnis

Wenn ein Einwanderer nach nem 1 Jahr straffällig geworden ist und gleich eine Haftstrafe aufgebrummt bekommt, und da muss schon was vorgefallen sein, sollte man drüber nachdenken ob man ihn abschiebt. Vorausgesetzt es handelt sich um ein sicheres Herkunftsland. Anders bei jemanden der bereits 5 Jahre hier wohnt, sich integriert hat und sich bis dahin nichts zu schulden kommen ließ, und auf die schiefe Bahn gerutscht ist... Aber dann sollte man auch sehen das er wieder schleunigst die Kurve bekommt.

Aber weil er mal ne Tüte Chips und ne Packung Mehl gemopst hat... Nunja....;)
Beitrag von Leopold Stotch:
Grundsätzlich sollte man sich als "Gast" benehmen. Wenn man das nicht hinbekommt, riskiert man sein Gastrecht.

Allerdings sollte man m.E. Fingespitzengefühl beweisen, und hier sehe ich die derzeitig in Deutschland praktizierte Vorgehensweise als richtig an.
Wegen eines Ladendiebstahls oder der Beteiligung an einer Schlägerei sollte keiner sofort die rote Karte sehen. Ebenso sollten keine Straftäter in Länder abgeschoben werden, in denen ihnen aufgrund Ihres Vergehens die Todesstrafe, oder andere unverhältnismässige Bestrafungen drohen.
Sicher argumentieren einige, dass sich die Täter das ja vorher hätten überlegen können, womit sie grundsätzlich nicht unrecht haben. Allerdings befinden wir uns glücklicherweise in einem funktionierenden Rechtsstaat, und dürfen uns nicht zu Handlangern barbarischer Rechtssysteme machen. Auch nicht bei Mördern und Vergewaltigern.

Ebenso sollten Täter, denen aufgrund politischer Verfolgung in Ihrer Heimat Ungemach droht aus den gleichen Gründen nicht abgeschoben werden.

Kriminelle, die schwere Straftaten begangen haben, und Mehrfachtäter auch bei mittelschweren Delikten aus "sicheren Herkunftsländern" sollten jedoch in ihr jeweiliges Heimatland geschickt werden
Beitrag von space1980a:
Verbrecher gehören in den Knast und zwar IMMER.

Ich verstehe einfach nicht warum man da grossartig unterscheiden soll. Nur wegen den Kosten? Nee, bei Menschenleben darf es für mich keine Kosten-Nutzen-Rechnung geben.
Beitrag von Crazy Crusher:
Zitat:
Original geschrieben von Leopold Stotch:
Kriminelle, die schwere Straftaten begangen haben, und Mehrfachtäter auch bei mittelschweren Delikten aus "sicheren Herkunftsländern" sollten jedoch in ihr jeweiliges Heimatland geschickt werden



Müssen die nicht sowieso wieder gehen? Die aus den "Sicheren Ländern".
Beitrag von Wolfsblut:
Es geht viel mehr darum: Verbrecher in den Knast, anschließende Abschiebung.... Ich guck hin und wieder Border Patrol Canada, und find das ganz interessant wie das da handhaben....

Wenn man zum Beispiel als bereits verurteilter Ami nach Kanada einreisen möchte, so wird man gleich wieder zurückgeschickt. Erforderlich ist dann ein sogenannter Rehabilitationsnachweis.
Beitrag von Leopold Stotch:
Zitat:
Original geschrieben von Crazy Crusher:
Müssen die nicht sowieso wieder gehen? Die aus den "Sicheren Ländern".



Es geht hier ja um Ausländer allgemein, nicht nur um Asylsuchende.
Beitrag von Saul Goodman:
Ich verstehe ja bei dieser Forderung immer nicht, was die Sanktion sein soll. Um mal ein sicheres Land zu nehmen: Ein Amerikaner wird hier (schwer)straffällig. Nach dem Credo "Kriminelle Ausländer raus!" wird er in die USA ausgewiesen.Richtig? Und dann? Sitzt er seine Strafe in den USA ab? Oder ist die Ausweisung ein deutsches Strafmaß, das das Verbrechen sühnt? Denn beides halte ich in der Praxis für gleichermaßen absurd.
Beitrag von Jack Reacher:
Das Problem ist doch nicht ob sie ihre Straftat in Deutschland absitzen sollen, sondern dass sie für Straftaten gar nicht, null belangt werden. Höchstens in ein anderes Asylantenheim. So geschehen bei dem Lybier und Algerier in meiner Stadt, welche erst einen Netto leer geräumt haben, geflohen sind und Stunden später mit einer Machete zurück gekommen sind und die Verkäuferin bedroht haben. Gemacht wurde nichts, ne Anklage wäre eh sinnlos da Flüchtling. Dee selbe Algerier hat jetzt Wochen später ein Döner-Restaurant überfallen, den Verkäufer einr geladene Waffe an den Kopf gehalten und gefordert das erst kurz eröffnete Restaurant zu schließen. Danach ist er mit hoher Geschwindigkeit mit geklauten PKW durch die Fußgängerzone geflüchtet und hst dabei eine Postsäule umgefahren. Auch hier wird die Justiz keine Sanktionen gegen ihn erheben, warscheinlich nochmal anderes Heim. Ich bin mir sicher, jeder Einheimischer wäre bei diesen schweren Straftaten längst im Knast.
Beitrag von Wolfsblut:
Zitat:
Original geschrieben von Saul Goodman:
Ich verstehe ja bei dieser Forderung immer nicht, was die Sanktion sein soll. Um mal ein sicheres Land zu nehmen: Ein Amerikaner wird hier (schwer)straffällig. Nach dem Credo "Kriminelle Ausländer raus!" wird er in die USA ausgewiesen.Richtig? Und dann? Sitzt er seine Strafe in den USA ab? Oder ist die Ausweisung ein deutsches Strafmaß, das das Verbrechen sühnt? Denn beides halte ich in der Praxis für gleichermaßen absurd.


Selbstverständlich muss er hier die Strafe absitzen.... Die Abschiebung erfolgt danach.
Beitrag von seidi:
Kriminelle Ausländer die nur nach Deutschland kommen um hier Straftaten zu begehen sollten meiner Meinung nach auf jedenfall aus Deutschland raus.

sicher kommt es auch die Schwere der Tat an. und natürlich auch wie viele Taten begangen wurden


wer viele kleinere Straftaten begeht sollte aber genauso behandelt werden wie jemand der eine größere Sache macht.

damit meine ich z.b wenn man einen Ausländischen Taschendieb hat bei dem man nachweisen kann das er bereits mehr als 10 mal Leute beklaut hat sollte eben genauso bestraft werden wie ein Ausländischer Autodieb der grade sein erstes Auto geklaut hat.

ich bin der Auffassung das vor allem für schwere Straften oder für Wiederholungstäter die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben, Leute die es absolut nicht lernen oder nicht lernen wollen und immer wieder Straftaten begehen ein lebenslanges Wiedereinreiseverbot nach Deutschland gelten sollte, das ist bei offenen Grenzen natürlich sehr schwer umsetzbar und Kontrollierbar , bei verstoß gegen dieses Wiedereinreiseverbot sollte es aber eine Mindeststrafe von 5 Jahren geben, das würde eventuell den ein oder anderen Straftäter abschrecken. nach diesen 5 Jahren Haft sollte der entsprechende Ausländer dann in sein Heimatland abgeschoben werden und wenn er wieder nach Deutschland kommt dann geht er halt nochmal für 5 Jahren in den Bau.



Zitat:
Verbrecher gehören in den Knast und zwar IMMER.


da muss ,man erstmal über die Definition Verbrecher reden.
für einige in unserer Gesellschaft sind Verbrecher sogar kleine Ladendiebe

was ich für ziemlichen Unsinn finde ist z.b auch die Tatsache das in unseren Gefängnissen ein Großteil Leute Sitz die ihre Geldstrafen nicht bezahlen konnten z.b in Berlin Plötzensee sitzen derzeit ca 140 von 444 Leuten wegen Schwarzfahrens

ausserdem, wenn man wirklich immer jeden Verbrecher in den Knast stecken würde,dann müssten wir Deutschlandweit erstmal 25 bis 30 neue Gefängnisse bauen + das notwendige Personal dafür einstellen

das wird so aber nicht passieren und ist eigentlich ein Thema für sich
Beitrag von Saul Goodman:
Zitat:
Original geschrieben von Wolfsblut:
Selbstverständlich muss er hier die Strafe absitzen.... Die Abschiebung erfolgt danach.



Das ist dann aber wiederum ein seltsames Verständnis eines Gefängnisaufenthalts. Der sollte schließlich in eine Resozialisierung münden. Schiebe ich den Insassen nach der Entlassung ab, ist dieser Effekt dahin und dann ist der Knastaufenthalt tatsächlich für den Staat (und den Steuerzahler) völlig sinnlos.
Beitrag von Wolfsblut:
Zitat:
Original geschrieben von Saul Goodman:
Das ist dann aber wiederum ein seltsames Verständnis eines Gefängnisaufenthalts. Der sollte schließlich in eine Resozialisierung münden. Schiebe ich den Insassen nach der Entlassung ab, ist dieser Effekt dahin und dann ist der Knastaufenthalt tatsächlich für den Staat (und den Steuerzahler) völlig sinnlos.


In erster Linie geht es um die Bestrafung. Wenn du ihn gleich abschiebst, kannst du schlecht sicher stellen das er auch die dafür gerechte Strafe erhält. Sicherlich sind es Steuergelder... Aber reden wir mal von schwerer Körperverletzung. Erkläre das mal dem Opfer wieso er nur abgeschoben aber nicht bestraft wird.

Resozialisieren kann er sich dann ja in seinem Heimatland. Aber in Deutschland hat er sein Aufenthalt erstmal verwirkt. Wie in Kanada, kann er in paar Jahren ein Rehabilitationsnachweis in seinem Herkunftsland beantragen.
Beitrag von Saul Goodman:
Zitat:
Original geschrieben von Wolfsblut:
Resozialisieren kann er sich dann ja in seinem Heimatland.



Das ist doch völlig weltfremd, dass sich jemand, der x Jahre in Deutschland gelebt hat, nach y Jahren im Gefängnis in seinem Heimatland dann resozialisiert.
Beitrag von Wolfsblut:
Nö, ist es nicht.... Wenn natürlich der Wille dazu nicht da ist, Pech. Ganz einfach.

   Seiten: [1] 2 3 


[ © 2000 - 2021 MOONSAULT.de | Impressum & Datenschutzerklärung | Team | Werbung ]   
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.