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"Wrestling ist tot. Jetzt gibt es Sports Entertainment"

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Beitrag von Cymaen:
Hallo zusammen,

ich sehe mir gerade "Breaking Kayfabe" mit Jim Cornette an. Eigentlich nur aus dem Grund weil ich Cornette tagelang zuhören könnte, ohne mich zu langweilen. Jedenfalls haut er dieses Statement raus. Und ich frage mich: ist da was dran?

Wenn man sich überlegt, wie Wrestling vor der Wrestlemania-Ära aussah und wie es heute aussieht. Wenn man die Zuschauerzahlen aller Territorien von damals zusammennimmt und sie mit WWE und den Indies heute vergleicht. Wenn man die ganze Präsentation ansieht, die Stories, die Selbstdarstellung - hat also Cornette recht? Ist Wrestling vielleicht wirklich tot (oder zumindest in einem Wachkoma)? Wächst die heutige Generation nur mit Sports Entertainment auf?

Was macht für euch überhaupt den Unterschied aus?

Bin mal gespannt. :)
Beitrag von Jetlag:
Typischer Carnie-Bullshit. Erzählt Cornette auch, die Leute hätten früher alle geglaubt, Wrestling wär echt? Bevor man irgendwas von dem was Cornette erzählt glaubt sollte man sich vielleicht ankucken was er selber bei Smoky Mountain teils für einen Krampf gebookt hat (bzw. Smoky Mountain war ja prinzipiell ein Wiederaufguss etlicher Territorial-Angles). Auch z.B. deutsche oder österreichische Promoter bezeichneten Catchen als "sportliche Unterhaltung" oder "Hetz", von Gimmicks wie etwa menschenfressenden Medizinmännern (Indio Guajaro) oder hypnotisierenden Fake-Japanern (Kendo Nagasaki) im europäischen Raum ganz zu schweigen. Jim Londos (zufällig einer der größten Draws aller Zeiten) hatte bereits um 1917 das Gimmick eines ringenden Pflasterers in Overalls. An der Stelle wünsche ich mir, ich hätte noch das Bild, auf dem Lou Thesz einen Heel mit einem "Dinosaurierknochen" jagt.

Der wesentliche Unterschied zu früher ist heute die aufpolierte Präsentation (die du in anderen Sportarten auch hast, Super Bowl anyone?) sowie dass Wrestler und Promoter kaum mehr aus Sportlern und Geschäftsmännern sondern aus Fans rekrutiert werden. Die Generation, die gerade WWE kuckt kriegt aber vermutlich so viel Wrestling geboten wie lange nicht mehr.
Beitrag von Unregistriert:
Also wenn ich mir RoH und/oder Puro-Wrestling ansehe, dann bekomme ich dort mehr Wrestling als Sports-Entertainment zu sehen. Dementsprechend lebt Wrestling noch imo.

Edit: wenn ich mir aktuell die WWE und TNA ansehe gibt es dort auch mehr Wrestling als sonst.
Beitrag von Patrick Rain:
Jim Cornette ist eh ein Affe.
Die Mainstreamliegen beziehen sich eher auf`s Sports-Entertainment und haben so das Interesse außerhalb Wrestling-Fans geweckt.
Vor allem die Attitude-Era lebte vom Entertainment Faktor, so dass auch Nicht-Wrestlingfans eingeschaltet haben, einfach weil die Geschichten darum sie interessiert haben.
Wenn es nur reines Wrestling geben würde, wäre die "größte" Liga Ring Of Honor und Wrestling ein noch viel kleineres Nischenprodukt.
Beitrag von sign-squad:
Patrick Rain ist ein Laffe. Wrestling lebte zu jeder Zeit vom Entertainment Faktor. In den 20'ern wie in den 70'ern wie in den '10ern. Der Affenzirkus den wir mit der Attitude-Era erlebt haben war der beginn dessen, was viele heute als Crash TV feiern und lieben. Die Leute wollen unterhalten werden. Daran ist grundsätzlich nix verkehrt, doch das ein oder andere könnte man zumindest als fragwürdig bezeichnen.

Was bitte ist "reines Wrestling". Im Grunde ist reines Wrestling nur Amateur-Wrestling oder im besten Fall MMA. Dort treffen zwei Sportler aufeinander um einen Sieg zu erringen. ROH ist genau so wenig reines Wrestling wie BattleArts oder New Japan. Es kommt Cornette sehr viel eher darauf an, WIE es präsentiert wird. Es braucht eigentlich keine Vulgarität, keine Titten, keine Waffen. Es braucht Charaktere, die glaubhaft dargestellt werden. Also mehr Samoa Joe, Daniel Bryan, Batista, Magnus, AJ Styles als Miz, AR Fox, 80% der Indy Geeks.


Wrestling ist nicht tot. Aber der Zustand ist nicht gerade der beste. WWE hat absolut helle Momente, TNA - naja, hier und da zumindest im Ring durchaus. PWG ist eine Freakshow. Es gibt immer weniger Indy-Wrestler die mehr lernen als nur "Moves". Da liegt für mich das Problem. Würde der heutige Nachwuchs mehr Tapes aus den 50ern bis 80ern sehen statt PWG und ROH könnte das eine ganz coole Mischung aus Psychologie und Logik gepaart mit völlig genialen modernen Spots sein. Leider scheint für viele Wrestling absolut ein Individual-Sport zu sein. Es fehlt der Teamgedanke. Jeder will immer alles machen. Währen Promoter/Booker in der Lage dem Nachwuchs das wie, wann, warum zu erklären, hätte ich etwas mehr Hoffnung für die Zukunft.
Beitrag von Unregistriert:
Zitat:
Original geschrieben von sign-squad:
Patrick Rain ist ein Laffe.



In letzter Zeit ziemlich reizbar wa?
Beitrag von Berlin Brawler:
Dat Ding heißt Catchen!
Beitrag von 2OldForWrestling:
Ohne jetzt Patrick Rains Gedanken lesen zu koennen, vermute ich, dass er mit "reinem Wrestling" nicht meint wie "echt oder fake" Wrestling ist, sondern den athletischeren Stil von ROH gegenueber WWE hervorheben wollte. Der Fokus bei ROH liegt ja wohl klar im Ring, nicht ausserhalb.
Beitrag von sign-squad:
Das Wresting der WWE ist weniger athletisch als das bei ROH? Verstehe ich dich da richtig?
Beitrag von 2 Tuff K:
Wrestling ist nicht "tot". Man braucht doch nur nach Japan schauen, wo Wrestling wie ein echter Sport präsentiert wird.
In den USA ist Sports Entertainment Wrestling beliebt sowie auch in Mexiko. Jedes Land hat eine andere Philosophie gegenüber Wrestling.
Wenn Jim Cornette selber ein Wrestling Match bestreitet, dann schwimmt er selber auf der Welle des Sports Entertainment Wrestling.
Jim Cornette erzählt gerne was die "Smart Marks" hören, die dann vergessen, das Jim Cornette selber sowas gebookt hat z. B. SMW und Jim Cornette selber im Ring stand. Jim Cornette war bei WWE im Booking Bereich tätig, wo die WCW die Ratings dominiert hat bis dann eine Vince Russo kam, der zu Jim Cornette gesagt hat, das sein "Old School Booking" nicht mehr zeitgemäß ist.
Beitrag von 2OldForWrestling:
Zitat:
Original geschrieben von sign-squad:
Das Wresting der WWE ist weniger athletisch als das bei ROH? Verstehe ich dich da richtig?



Ja, ROH faehrt einen deutlich athletischeren Stil als WWE. Die Performer von WWE sind aber natuerlich nicht weniger athletisch. Und natuerlich bedeutet das nicht, das der WWE-Stil unathletisch ist, vor allem da in der juengsten Zeit auch vermehrt ROH Alumni ihren Weg in die Main Shows gefunden haben.
Beitrag von Pipebomb87:
Ich denke auch, dass es Sports Entertainment sein muss, damit die große Masse damit noch etwas anfangen kann. "Wrestling" ist halt für mich heute "Sports Entertainment" weil ich damit halt auch aufgewachsen bin (Wrestling schaue ich seit ca. 1995).
Beitrag von madaboutradford:
Zitat:
Original geschrieben von Patrick Rain:
Jim Cornette ist eh ein Affe.
Die Mainstreamliegen beziehen sich eher auf`s Sports-Entertainment und haben so das Interesse außerhalb Wrestling-Fans geweckt.
Vor allem die Attitude-Era lebte vom Entertainment Faktor, so dass auch Nicht-Wrestlingfans eingeschaltet haben, einfach weil die Geschichten darum sie interessiert haben.
Wenn es nur reines Wrestling geben würde, wäre die "größte" Liga Ring Of Honor und Wrestling ein noch viel kleineres Nischenprodukt.



und diese Feststellung macht Cornette weshalb zum Affen?
Beitrag von Squischi:
Zitat:
Original geschrieben von Berlin Brawler:
Dat Ding heißt Catchen!

:lol: :lol: :thumbsup: :thumbsup:
Beitrag von CokeZeroFreak:
Pro Wrestling ist Sports Entertainment... nur das was WWE halt so bookt die letzten Monate ist für mich kein Entertainment sondern große Kacke. Storylines größtenteils niht vorhanden, unlogisch oder lahm. Die Stars die over sind werden nicht entsprechend eingesetzt und die die nicht over sind sind gefallen Vince und er drückt sie uns in die Fresse .....

Meine Deadline läuft...RAW nach WM XXX wenn bis dahin sich nichts ändert dann mache ich eine längere Pause vom Pro Wrestling.

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