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Inklusion - Realität oder Illusion?

A N Z E I G E

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A N Z E I G E

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Beitrag von Mirdrlas :
Die Thematik ist zu komplex und zu global für den Sammelthread. Daher eröffne ich ein neues und erhoffe auf einen interessanten Austausch.

Vor kurzem wurde bei der UN das Recht verabschiedet, welches Behinderte bzw benachteiligte Menschen das Recht einräumt gemeinsam mit anderen zB in eine Schulklasse zu gehen.
Ihr wisst sicher was Inklusion bedeutet? Anders als Integration ist Inklusion eine von Grund auf vollständige Akzeptanz und Umgang mit Benachteiligten wie zB Behinderte. Niemand ist mehr außen vor... gerade in der vorurteilsbehafteten Gesselschaft eine immense Herkulesaufgabe.

Der folgende Beitrag von Quarks & Co. geht ausführlich auf die Thematik ein. Es wäre schön wenn ihr Zeit nimmt und den Beitrag anguckt. Der erklärt sehr gut die Thematik, geht auf die Probleme ein und zeigt deutlich wie hart und schwer es wird, aber unmöglich ist es nicht.

Ich persönlich bin selber betroffen, da von Geburt aus hörgeschädigt und hab sehr viele Erlebnisse gehabt, die ich gern besser gehabt hätte. Ich steh zwar heute mitten im Leben und bin integretiert. Aber Inklusion? Mitnichten.
Beitrag von Saul Goodman:
Selbstverständlich ist Inklusion (noch) eine Illusion. Es hat allein schon seine Gründe, dass in der deutschen Übersetzung der BRK auf magische Weise aus "inclusion" "Integration" wurde und damit schon jedem klar sein sollte, wohin die Reise geht.

Ich glaube aus pädagogischer Perspektive auch übrigens gar nicht, dass eine generelle Inklusion möglich (man bedenke allein die Kosten, die anstehen, um allgemeine Schulen barrierefrei zu machen und die angemessenen Hygienemöglichkeiten, sowie Therapiemöglichkeiten zu bieten) geschweigedenn sinnvoll ist. Besonders im Bereich der Menschen mit schwerstmehrfacher Behinderung.

Dass es aus der heterogenen Gruppe der Menschen mit Behinderungen eine große Mehrheit gibt, die von einer tatsächlichen Inklusion profitieren würden, ist genauso selbstverständlich - zu fragen ist aber, ob man nicht Gefahr läuft eine Zwei Klassen-Gesellschaft zu erschaffen.
Beitrag von Jesse:
So abstrakt gestellt, empfinde ich die Frage als schwierig zu beantworten. Es fängt bereits bei der Begrifflichkeit an. Wo liegt denn der Unterschied zwischen Inklusion und Integration? Bei der entsprehchenden UN-Konvention wurde ja etwa Inclusion auch mit Integration übersetzt. Einige verwenden es synonym, einige machen Unterscheidungen, die häufig nicht stimmig sind. Wenn es hier etwa heißt "Anders als Integration ist Inklusion eine von Grund auf vollständige Akzeptanz und Umgang mit Benachteiligten wie zB Behinderte", dann weiß ich nicht, was wirklich anders ist. Denn Integration beinhaltet ebenfalls Akzeptanz und Umgang.

Also ich sehe da wirklich das erste große Problem schon auf Begrifflichkeitsebene. Denn natürlich auch je nachdem wie man Inklusion dann letztlich definiert, hängt es auch davon ab, ob es funktionieren kann oder nicht.

Insoweit sich Inklusion auf eine Negierung der Diversität richtet, kann es nicht funktionieren. Insoweit es sich auf einen Einschluss, der Unterschiede erkennt und erlaubt, richtet, kann es natürlich funktionieren.

Eine grundlegende Unterscheidung nach Richtung halte ich nicht für sinnvoll. Also wenn man etwa sagt, eine Integration ist auf die Anpassung der anderen auf ein unverrückbares System gerichtet und eine Inklusion auf eine Anpassung des Systems auf alle Gruppen. Denn das eine Integration eben nicht einseitig funktionieren kann und dass die Einseitigkeit auch nicht Zweck von Integration ist, kann man ja an den Debatten zur Integration von Ausländern gut sehen. Und dass one-size-fits-all irgendjemand mehr helfen soll als eine Berücksichtigung individueller Menschen, ist ein grundlegender absurder und jedenfalls illusorischer Gedanke. Von daher glaube ich eben insgesamt, dass man in diesem Fall auf der abstrakten Ebene wenig weiter kommt.
Beitrag von Mirdrlas :
Nur, dass die "Zwei Klassen Gesselschaft" längst unterhalb des Schirms gibt. Ich erlebe das persönlich seit Ewigkeiten alltäglich und hab auch genügend Geschichten von Betroffenen angehört. Wie kann so eine Zweiklassigkeit entstehen wenn man ein Modell verfolgt, der das genaue Gegenteil bewirkt?!

Das Modell von Schweden nach und nach zu übernehmen wäre schon allein ein Riesenfortschritt. Das mit Südtirol ist beachtenswert (die leben Inklusion aus) aber noch sehr weit weg einer Umsetzung.

Sowas wird Jahrzehnte dauern bis es einigermaßen stabil läuft. Wenn die Kinder von Anfang an eine Inklusion erleben, kennen sie es nicht anders und behandeln die Thematik dann auch viel feinfühliger als die Menschen die sowas nicht erzieherisch kennen.
Eine echte Inklusion, welches auch im Bewusstein existiert wird erst in mind. 20-30 Jahren geben... wieso eine Lebensaufgabe wieder verwerfen wenn es eine Investion in eine Zukunft ist, wo alle an einem Strang ziehen?

Wieso soll es hier nicht funktionieren, wenn andere Länder meisterhaft zeigen, dass es auch anders geht? Wenn ich den Beitrag nicht falsch verstanden hab, hat die Hälfte der europäischen Länder die Sonderschulen längst abgeschafft und fahren damit erfolgreich.

Daher empfehle ich auch den verlinkten Beitrag anzuschauen, da es viele Fragen bzw Ungenauheiten beantwortet.
Beitrag von Saul Goodman:
Zitat:
Original geschrieben von Mirdrlas :
Wenn ich den Beitrag nicht falsch verstanden hab, hat die Hälfte der europäischen Länder die Sonderschulen längst abgeschafft und fahren damit erfolgreich.



Es kommt da doch stark drauf an, wie man erfolgreich definiert. Ich kenne genug Schilderungen aus Skandinavien und auch Holland, wie die "Inklusion" besonders schwieriger Fälle dort aussieht: Da sitzt der verhaltensauffälliger Kanner-Autist auch ganz gerne mal den Schultag allein in der Ecke und bekommt "pädagogische Zuwendung", wenn es darum geht, die Windel zu wechseln. Es ist nun wirklich nicht alles Gold was glänzt und genau darauf ziele ich auch mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft ab: Klar ist es irgendwo leicht, den taub-stummen und den Downie zu inkludieren. Da finden sich Mittel und Wege, bei schwierigeren Fällen (sei es jetzt eben der skizzierte Autist, das vergewaltigte Borderline-Mädchen mit Essstörung etc) wird es da doch deutlich komplizierter.

Zitat:
Insoweit sich Inklusion auf eine Negierung der Diversität richtet, kann es nicht funktionieren.


Es geht nicht um die Negierung der Heterogenität. Der Unterschied zwischen Integration und Inklusion ist tatsächlich schwammig und von der Behindertenpädagogik auch viel zu sehr ein versteifen auf linguistische Haarspaltereien. Das Ziel muss aber sein - und das sagt Mirdrlas ganz richtig - dass die "Andersartigkeit" als etwas nicht-negatives vielleicht sogar etwas positives empfunden wird, wie es gerade für Kinder meist völlig normal ist.

Würde man eine Inklusion tatsächlich erreichen wollen, sollte sie bei den Jüngsten - aber auch an den Universitäten in der Pädagogen-Ausbildung- beginnen. Nicht übers Knie gebrochen.
Beitrag von Mirdrlas :
Kleiner Hinweis. "Taubstumm" ist veraltet :D
Mittlerweile werden Hörgeschädigte so gut logopädisch gefördert, dass die absolute Minderheit nicht verbal ausdrücken kann. Lass das "stumm" weg. Ist zeitgemäßigter :)
Edit: Dazu kommt es, dass selbst unter den Gehörlosen/Tauben verpöhnt ist bzw die junge Generation (u50) kommen nicht so gut zurecht, wenn man ohne Mundbewegung gebärdet. Ein moderner Gehörloser verwendet beim Gebärden die Mundakulation als Unterstützung der
Kommunikation, oftmals auch mit Lauten die je nach Förderung zu unverständlich bis sehr verständlich variiert.

Zitat:
Original geschrieben von Saul Goodman:
Würde man eine Inklusion tatsächlich erreichen wollen, sollte sie bei den Jüngsten - aber auch an den Universitäten in der Pädagogen-Ausbildung- beginnen. Nicht übers Knie gebrochen.



Genau das wird bei dem Videobeitrag beim Ausgangspost auch angesprochen. Da fehlt an Wissen an allen Ecken und Kanten, dass es nicht mehr feierlich ist.
Beitrag von Saul Goodman:
Wenn dieses Wort tatsächlich ähnlich verpönt wie "Mongoloider" ist, war das allerdings tatsächlich nachlässig und bitte ich von daher zu entschuldigen.

Im frühen Kindesalter - wo die Inklusion eben ansetzen sollte - sehe ich das allerdings als nicht wirklich ungemäß an, allerdings ist auch das, gerade bei einem skizzierten Beispiel, irgendwo linguistische Haarspalterei.
Beitrag von Mirdrlas :
Hab den Beitrag editiert um die "Ablehnung" des Begriffs genauer zu erklären. So verpöhnt wie "Mongoloider" ist es nicht, aber durch die Förderung einfach nicht mehr zeitgemäß und man empfindet teilweise als Beleidigung wenn man reden kann aber durch den Hörschaden trotzdem als Taubstummer bezeichnet zu werden.
Beitrag von bdbjorn:
Sehr interessantes Thema, hier in S-H wurde das Thema Inklusion ja vor kurzem an die Tagesordnung gesetzt und als zukünftiger Lehrer wird es auch oft in den Didaktikseminaren behandelt. Aus meiner Sicht würde ich sagen, dass die Idee gut ist, aber an der praktischen Umsetzung dann doch scheitert. Das liegt zum einen daran, dass uns an der Uni gesagt wird: "Ja, da müsst ihr differenzieren!" und das war es dann. Wie genau das aussieht, wird leider kaum behandelt. Zudem fehlen für differenzierten Unterricht auch einfach die Lehrkräfte an den Schulen. Differenzieren ist als einzelne Lehrkraft innerhalb einer Klasse kaum möglich, selbst mit zweien gab es bei meinem Grundschulpraktikum teilweise erhebliche Probleme, da die Schüler unterschiedliche Aufmerksamkeit/Hilfen brauchten. Auch reagierten die besseren Schüler oft eher negativ auf die schwächeren, Kommentare wie "xxx versteht das wohl mal wieder nicht :rolleyes:" waren keine Seltenheit. Das führt dann wiederum zu weiterer Abgrenzug usw..
Beitrag von Saul Goodman:
Dass eine Klasse, die inklusiv beschult wird, nur von einer Lehrperson betreut wird, ist allerdings weder in Projektschulen gängige Praxis, noch gängige Theorie. Trotzdem ist das natürlich richtig, was du insgesamt schreibst.
Beitrag von Jesse:
Zitat:
Original geschrieben von Saul Goodman:
Es geht nicht um die Negierung der Heterogenität. Der Unterschied zwischen Integration und Inklusion ist tatsächlich schwammig und von der Behindertenpädagogik auch viel zu sehr ein versteifen auf linguistische Haarspaltereien. Das Ziel muss aber sein - und das sagt Mirdrlas ganz richtig - dass die "Andersartigkeit" als etwas nicht-negatives vielleicht sogar etwas positives empfunden wird, wie es gerade für Kinder meist völlig normal ist.



Das sollte aber auch das Ziel von Integration sein. Mir fällt es da schon schwer, diese Ebene zu verstehen. Integration ist nicht ausreichend, es muss Inklusion sein ... usw. Es ist doch niemand geholfen, einen neuen Begriff zu verwenden, nur wenn das unter dem alten Begriff versuchte zu wenig erfolgreich war. Und es wird mir ebenfalls wenig klar, wo die Vermischung von gesellschaftlicher Utopie mit realem Bildungskonzept wirklich weiterhelfen soll. Ist es nicht von vorne herein sinnvoller, zu sagen, man verbessert die Integration von Behinderten in der Bildung? Und man redet über konkrete Maßnahmen zur besseren Integration? Statt dessen kommt es mir als Außenstehenden eben so vor, als gäbe es einige, die unter Inklusion letztlich nur eine erfolgreiche Integration verstehen und andere die darunter eine Utopie skizzieren, die der Heterogenität eben gerade nicht gerecht wird.
Beitrag von Mirdrlas :
Ich finde es ist nicht verkehrt "Step-by-Step" in eine inklusierte Gesselschaft zu bewegen. Die Fachkräfte müssen erstmal ausgebildet werden damit es ausreichend abgedeckt werden kann und die Kinder müssen von Anfang an das Gefühl kriegen, dass alle gleichwertig sind.

Deswegen sag ich ja auch, dass es Jahrzehnte dauern wird, aber anzuzweifeln dass es nichts wird, halte ich für falsch. Gerade große Veränderungen entstanden durch den Willen durchzubeißen. Mir ist es egal ob es 5 Jahre dauert oder 70 Jahre, hauptsache die Veränderung entsteht.

@Jesse: Ich bin integretiert, aber jedoch in mancher Hinsicht aus der Gesselschaft ausgeschlossen, weil ich hörgeschädigt bin. Soviel dazu!
Beitrag von Saul Goodman:
Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Das sollte aber auch das Ziel von Integration sein.



Jein. Das Ziel der Integration ist es, dass "die Normalen" "die Andersartigen" fromm in ihre Mitte aufnehmen, genau diese (in dieser Welt weiterhin existierenden) Grenzen sollen eben durch diesen Paradigmenwechsel abgeschafft werden.

Inhaltlich sind wir da nicht uneinig, du rennst da offene Tore ein bei mir. Ich versuche nur dieses fiktive Ziel zu beschreiben.

Zitat:
Original geschrieben von Mirdrlas :
Die Fachkräfte müssen erstmal ausgebildet werden damit es ausreichend abgedeckt werden kann und die Kinder müssen von Anfang an das Gefühl kriegen, dass alle gleichwertig sind.



Das ist aber in der Praxis eben leider ein Paradoxon. Wie soll das gleichzeitig, realistisch möglich sein?
Beitrag von Jesse:
Zitat:
Original geschrieben von Mirdrlas :
@Jesse: Ich bin integretiert, aber jedoch in mancher Hinsicht aus der Gesselschaft ausgeschlossen, weil ich hörgeschädigt bin. Soviel dazu!



In welcher Hinsicht bist du ausgeschlossen?


Zitat:
Original geschrieben von Saul Goodman:
Jein. Das Ziel der Integration ist es, dass "die Normalen" "die Andersartigen" fromm in ihre Mitte aufnehmen, genau diese (in dieser Welt weiterhin existierenden) Grenzen sollen eben durch diesen Paradigmenwechsel abgeschafft werden.



Inklusion ist doch aber begrifflich auch darauf gericht, dass Behinderte in der Mitte der Gesellschaft aufgenommen werden. Ich weiß nicht. Vielleicht stelle ich mich auch blöd an, mag sein. Aber ich verstehe einfach den Unterschied nicht. Geschweige denn sehe ich ein völlig anderes Paradigma. Wie gesagt: Vielleicht stelle ich mich auch blöd an. Gibt es denn eine griffige Definition (gerade auch in Abgrenzung zu Integration)?
Beitrag von Mirdrlas :
@Jesse: Mit einer Gruppe Hörender die sich wenig mit Hörgeschädigten auskennen in lauter Umgebung wie zB Kneipen unterhalten zu können, kannst in der Pfeife rauchen. Wenn man sich bewirbt hat man viel schwerer eine Stelle zu bekommen, da viele Firmen vorurteilbehaftet sind und lieber einen Hörenden vorziehen, da es weniger aufwändig ist, im Alltag muss ich sehr deutlich aktulieren bzw die Geduld haben zu erbitten das Gesagte zu wiederholen, wo die meisten kein Bock darauf haben, das ständige Aufklären meines Handicaps usw.

Hörgeschädigte haben das Problem einer "unsichtbaren" Behinderung und die meisten die sowas nicht kennen reagieren immer sehr verunsichert darauf, was das Einreißen der Mauer dazwischen nicht vereinfacht.

An sich fühle ich mich wohl und komme mit vielem zurecht, aber wiederum stoße ich auf Barrieren die mir einfach die Kraft rauben. Es sind Kleinigkeiten, die einen den Alltag erschweren.

Einer der Gründe wieso ich von der Inklusion überzeugt bin, ist meine Grundschulzeit im Dorf. Jeder kannte mich und ich fühlte mich überhaupt nicht als Hörgeschädigter. Ich war vollständig drin, aber dann so ab der Teenagerzeit wo ich mehr hinaus in die Welt ging merkte ich die Barrieren die ich teils gut meistere teils wieder auch nicht, weil einfach nicht genug Aufklärung vorhanden sind.

Die Argumente, dass ich doch zB einer Kneipe sagen kann dass ich hörgeschädigt bin, zieht minimal, da es gern 15 Min später wieder vergessen wird und wieder gar nicht mitbekomme über was gesprochen wird und in den Fokus gestellt werden bremst jede flüssigen Gesprächsablauf wenn man unvertraut mit der Problematik ist.

Keine einfache Sache, daher sehe ich Integration nicht als Lösung sondern nur als wichtiger Baustein für die Inklusion. Diese Grafik verdeutlicht den kleinen aber deutlichen Unterschied zwischen Integration und Inklusion. Dabeisein ist eben nicht alles. ;)

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