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[NB] 30 Years Of WrestleMania – Das große MOONSAULT.de-Review zu "WWE 2K14"

A N Z E I G E

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Beitrag von Klocky:
Wieder einmal wenige Wochen vor dem großen Weihnachtsfest brachte World Wrestling Entertainment gemeinsam mit seinem Videospiel-Partner die neuste Spiel-Kreation für die Konsolen „PlayStation 3“ und „Xbox 360“ auf den Markt. Nach vielen Jahren mit THQ als Herausgeber des WWE-Franchise, hat sich in diesem Jahr nun erstmals die Firma Take-Two Interactive Software, Inc. diesem Projekt angenommen. Entwickler bleibt weiterhin die japanische Firma „Yuke's“. Durchaus erkennbar ist der Wechsel auch an der neuen Namensgebung, denn nach den vergangenen beiden Jahren mit „WWE '12“ und „WWE '13“ und den davor bekannten „WWE SmackDown! vs. RAW“ Spieletiteln, begrüßt die Fans – wie es sich für 2KGames gehört - „WWE 2K14“.

Im Herbst vergangenen Jahres lud 2K Deutschland bereits einige Pressevertreter in die Münchner Firmenzentrale ein, um das Spiel das erste Mal begutachten zu können. Auch MOONSAULT.de war mit dabei und lieferte Euch schon damals erste Eindrücke. Nach der Veröffentlichung des Spiels haben wir uns entschieden, das Spiel über einen längeren Zeitraum auf Herz und Nieren zu prüfen um sämtliche Features des Spiels ausgiebig bewerten zu können. Nun präsentieren wir Euch das offizielle MOONSAULT.de-Review von „WWE 2K14“.


30 Years of WrestleMania

Mit diesem Modus kommen wir direkt zum Kernstück des Spiels. Während bei "WWE '13" alles vom beliebten "Attitude Era"-Modus überstrahlt wurde, kehrte man in der neuen Version des beliebten WWE-Games zurück zum größten Event des WWE-Jahres, WrestleMania. Im Hinblick auf die anstehende 30. Auflage des "Granddaddy of them all" am 6. April bietet sich das natürlich besonders gut an. Neben dem eigentlichen Spielmodus bietet man den Fans Statistiken, Videos und Fotos aus der langen Geschichte WrestleManias.

Was den eigentlichen Modus anbelangt, so startet man natürlich mit der allerersten WrestleMania aus dem legendären Madison Square Garden in New York City. In den folgenden 46 Matches schlüpft man in die Rolle von unter anderem Legenden wie Hulk Hogan, Randy Savage, The Rock, Stone Cold Steve Austin, dem Undertaker und dem Ultimate Warrior! Sicher auch ein willkommener Spaß für die jüngere Generation.
Die Fehden, die schließlich zu den Matches führen, werden anhand kurzer Videoeinspieler dem Fan nochmal in Erinnerung gerufen. Danach fühlt man sich in gewohntem Ambiente direkt heimisch, denn eine wirkliche Veränderung zum Vorgänger stellt der Kampfstil von „WWE 2K14“ nicht dar. An der gewohnten Steuerung hat sich nichts geändert, befindet man sich einmal im Nahkampf mit seinem Widersacher, so führt man weitere Aktionen wie Griffe weiterhin mit dem rechten Analogstick durch. Damit man die Aktionen des Gegners kontern kann, kommt auch wie schon bei „WWE '13“ der rechte RB-Trigger am Gamepad zum Einsatz

Der Aufbau der Spielziele ist ähnlich dem bei "WWE '13". Man bekommt Grundziele (sprich: "Gewinn das Match per Pinfall") und dann gibt es noch Bonusziele. Im letzten Jahr war es aber eher so, dass man diese Ziele wie eine Art "Trophäen-Sammeln" empfunden hat. Es war dann einfach nur ein stumpfes "Oh, ich muss jetzt Triple H durch den Tisch kriegen". In diesem Jahr sind die Bonusziele viel mehr ins Gameplay des Spiels, das dem des letztjährigen Titels quasi gleich ist, eingefasst. Man muss OMG bzw. - und das ist neu - WrestleMania-Moments auslösen und durchbekommen. Das wäre beispielsweise eine Sequenz zwischen Chris Jericho, Triple H und Stephanie McMahon bei WrestleMania 18.

Der "30 Years of WrestleMania"-Modus ist sehr gelungen. Dank der verschiedenen Rückblick-Videos ist er nicht nur ein willkommener Spaß für die Nostalgiker unter den Spielern, sondern auch was für den WWE-Neuling. Die Darstellung der Ereignisse ist sensationell gelungen. Dass die Entwickler sich so viel Mühe gegeben haben, alle Elemente genau zu treffen imponiert sehr und hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck.


"The Streak"

Neben WrestleMania ansich hat natürlich auch die unglaubliche Siegesserie des Untertakers seine Berechtigung bei der größten Veranstaltung des Jahres. Aus diesem Grund setzte sich besonders Senior Designer Bryan Williams für diesen Modus ein, um der lebenden Legende zu würdigen. Relativ unspektakulär entschied man sich daraufhin für den Namen "The Streak", doch hinter dieser schier einfachen Namensgebung steckt ein sehr intensiv ausgearbeiteter Spielmodus. Aufgeteilt wurde dieser Modus in zwei Unterkategorien, zum einen um die Streak als Undertaker persönlich am Leben zu halten (Defend The Streak) und um sie versuchen zu brechen (Defeat The Streak).

Beide Varianten unterscheiden sich in ihren Anforderungen voneinander. Um die Streak zu brechen, muss man natürlich versuchen den Undertaker zu besiegen. Aber dieser macht es einem alles andere als einfach. Und das ist auch genau so gewollt, wie Bryan Williams gegenüber MOONSAULT.de erwähnte: "Wir wollten es so realistisch wie möglich machen. Bei WrestleMania 25 wusste ich zwar auch, dass Shawn Michaels am Ende nicht die Streak brechen wird, aber der Undertaker hat immer noch ein Ass aus dem Ärmel gezaubert. Das wollten wir hier mit reinbringen." Da kann man den Verantwortlichen nur gratulieren, denn es ist ihnen sehr gut gelungen. Wenn man denkt, man hat den Undertaker soweit und wird ihm seine Siegesserie kaputt machen, geht das Licht plötzlich aus und man findet sich im Chokeslam wieder! Der Undertaker gewinnt daraufhin das Match und seine Streak bleibt ihm erhalten. Grund dafür ist, dass dieses Match von Anfang an auf die schwierigste Stufe eingestellt ist und man wirklich alles geben muss, um wirklich zu gewinnen.

Als Undertaker selbst muss man sich in "Defend The Streak" beweisen. Hierfür hat man das sogenannte Slobberknocker-Match wieder aufleben lassen. Ein Match das auch schon in der Vergangenheit seinen regelmäßigen Platz in den WWE-Spielen hatte. Es gilt dabei, die Streak zu verteidigen und zwar so lange, wie es nur geht. Ziel ist es, die Gegner zu dominieren. Dieser Modus ist im Grunde etwas weniger fordernd, da man als Undertaker viel mehr Möglichkeiten als der Gegner hat. Allerdings muss man hier wirklich alles aufs Pakett bringen, was man drauf hat. Denn nach jedem Match wird eine Statistik eingeblendet, die dem Spieler sagt, wie er sich geschlagen hat. Das ist in mehrere Kategorien eingeteilt: Showmanship, Competetiveness, Excitement, Drama, offensive Diversity und dem Win Bonus. Der daraus resultierende Punktestand wird in eine Bestenliste auf den 2K-Servern platziert. Jede Woche wird diese Liste erneuert, so hat Jeder die Chance sich an die Spitze der Rangliste zu setzen.

"The Streak" ist ein mehr als gelungener Modus, um den Undertaker und dessen geschichtsträchtige Karriere zu ehren. Für Fans und Freunde der Herausforderung ist "Defeat The Streak" sicherlich eine tolle Sache, um sich zu probieren und um sich zu pushen. Wer will nicht ganz oben in der Bestenliste auftauchen?


WWE Creations

WWE Creations bietet einmal mehr eine große Plattform für die WWE-Fans, sich bezüglich individuell erstellter Inhalte richtig auszutoben. Es die gewohnten umfangreichen Auswahlmöglichkeiten. Ob euren eigenen Superstar, dessen dazugehören Einzug, einen neuen Titel, ein Move-Set, ein eigenständiges Logo oder natürlich eure persönliche Arena, all das ist natürlich auch wieder in diesem Jahr möglich. Es gibt für jede Kategorie viele Templates und sonstige Vorlagen, die ihr nach euren Vorstellungen bearbeiten und verwenden könnt.

Neu ist dieses Jahr, dass man seinen Charakter anhand eines WWE Superstars erstellen kann. Man kann auch WWE Superstars verändern, was von vielen Spielern gewünscht war. Für CM Punk gibt es z.B. 5 Outfits, u.a. sein erstes In-Ring-Outfit bei seinem WWE-Debüt. Der Clou - man kann, wenn man denn fertig ist, dieses Outfit als Alternate Outfit angeben und dann auch damit spielen. Eine Stufe weiter geht das bei den sogenannten "Superstar Threads".

Hier kann man die Kostüme beim Einzug bearbeiten, T-Shirts bearbeiten, Knieschoner, Ellbogenschützer oder die Farbe der Handschuhe eines jeden Superstars bearbeiten, mit der er dann auch zum Ring kommt. Beispielsweise, kann man den Undertaker ganz in Pink verhüllen. Würde man in der Realität wohl nie sehen, bei "WWE2K14" ist das möglich. Ebenso kann man sich auch wieder eigene Championship-Gürtel erstellen. Dazu gibt es viele Logos, Designs und Möglichkeiten. Ebenso kehrt "Create An Arena" zurück.

Die "WWE Creations" machen auch in diesem Jahr Spaß, man konnte es sogar weiterentwickeln. Hier kann man sich richtig austoben, seinen Ideen freien Lauf lassen und jetzt noch mehr Superstars und Diven speichern. Besonders gefällt mir, dass man jetzt die WWE Superstars verändern kann und so auch auf die ein oder andere Entwicklung rund ums Outfit des aktuellen Programms reagieren kann.


"WWE Universe" oder "der neue GM-Mode"

Der GM-Mode, ein Modus, den viele Fans lange zurück gefordert haben. Auch auf unserem CyBoard war man sich einig. Namentlich taucht dieser Modus zwar auch in "WWE2K14" nicht auf, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der "WWE Universe" Mode nach einer weiteren Überarbeitung dem GM Mode verdächtig nah kommt. Wenn man denn will, könnte man ihn auch einfach "der neue GM Mode" nennen. Es gibt noch mehr Möglichkeiten seine Shows, seine Storylines und Entwicklungen zu verwalten, anzuschauen und zu erleben. Die größte Neuerung in diesem Jahr ist wohl der "Rivalry Manager". Hier kann man gezielt Fehden anfachen und auch sagen, wie lange sie gehen sollen, wie intensiv, usw. Änderungen treten mit der nächsten Show in Kraft.

Auf der neu aufgestellten "WWE.com"-Seite kann man viele Statistiken einsehen und so seine Shows nach seinen Vorstellungen weiter vorantreiben. Tabellen, die zeigen, welcher Superstar auf dem Platz steht und der #1-Contender auf den WWE Championship-Titel ist und noch viele andere Sachen. In "Customize Universe" gibt es dann noch mehr "People Power", wenn John Laurinatis jetzt hier seinen Senf dazu geben würde. Hier kann man wie gewohnt eigene Shows entwickeln - auch mit den eigens erstellten Arenen - und es gibt die Möglichkeit, weil das wohl ein großer Wunsch der männlichen Fans war, eine Show nur aus Diven zu basteln. Hier werden also Männerträume wahr. Wie schön!

Der überarbeitete "Universe Mode" ist mehr als nur ein Update. Mit der Integration des "Rivalry Manager" hat man jetzt mehr Einfluss auf die Fehden. Alles in allem wirkt es ausgereifter und runder vom Gesamteindruck.


Das endgültige Fazit

Anders als die letzten Jahre wollten wir dieses Jahr mal schauen, wie viel Spaß man auf lange Sicht mit „WWE2K14“ haben kann. Deshalb haben wir uns ein bisschen mehr Zeit genommen und die einzelnen Spielelemente auf ihren Langzeitspaß getestet. Und was sollen wir sagen? Der „30 Years Of WrestleMania“-Modus ist relativ schnell durchgespielt, hat viele nostalgische Elemente und macht insgesamt Spaß. Aber wenn man ihn durch hat, hat man ihn durch. Beim „Universe Mode“ ist es dieses Jahr etwas besser. Man kann mehr machen, mehr planen, aber alles in allem ist es hier leider so, dass mit der Zeit dann doch die Motivation nachlässt weiter dranzubleiben. Das kann aber von Person zu Person unterschiedlich sein. Wir haben während unserer Spiele oft miteinander gesprochen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir dann doch schneller als gedacht ermüdet waren und uns die Lust fehlte noch eine Show weiterzuspielen. Das ist aber – nur, um es nochmal zu unterstreichen – unsere eigene Meinung. Der Streakmodus des Undertaker hat Spaß gemacht. Er ist fordernd, aber man kann sich stetig verbessern und versuchen, die Streak zu beenden.

Insgesamt ist das Spiel rein von der Optik, dem Gameplay und der Atmosphäre eine Verbesserung zum letzten Jahr. Alles wirkt nochmal ein bisschen ausgereifter und angepasst. Wir hoffen allerdings schwer auf die NextGen-Variante der WWE-Spiele, denn ansonsten muss man konstatieren, dass auch der Wechsel von THQ zu 2K Sports jetzt keine große Veränderung gebracht hat. Wenn man nochmal wechselt, dann vielleicht das Entwicklerstudio. Weg von Yuke's und hin zu Jemand anderem. Weil die Stagnation ist erkennbar. Bei PS3 und Xbox 360 ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Jedem Fan der WWE-Spiele legen wir das Spiel aber auf jeden Fall ans Herz. Nur, weil wir relativ schnell müde waren, müsst ihr das noch lange nicht sein. Wir wünschen euch viel Spaß beim Spielen!


Kevin Scheuren und Klocky

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Beitrag von pokusa:
Ist ja jetzt nicht unbedingt was Neues: Seit SmackDown vs. RAW 2008 hat mich KEIN Teil mehr länger als maximal zwei Wochen an den Bildschirm gefesselt. Bei 2k14 war ja schon klar, dass da keine großen Neuerungen auf uns zukommen.

Allerdings muss folgendes gesagt sein: 2K wird erst ab dem 2015er Teil richtig Hand anlegen. 2k14 war zum Zeitpunkt der Übernahme durch 2K schon weitesgehend durchgeplant und fertiggestellt. Deswegen ruhen meine Hoffnungen, dass die aktuelle Konsolengeneration (PS3, 360) noch wenigstens EINEN wirklich guten Teil bekommt (WWE 13 war nah dran), auf 2k15.

    


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