MOONSAULT.de - Deutschlands größte Wrestling-Community: WWE, AEW, IMPACT, US-Indy, Europa & vieles mehr!
Zurück zur MOONSAULT.de Startseite Wrestling Newsboard mit News und Infos aus WWE, AEW, IMPACT, US-Indy und weiteren Ligen sowie Ergebnissen und Gerüchten CyBoard Wrestling Forum & Community Euro-Wrestling: Wrestling Eventkalender, Euro-Promotions (wXw, GSW, EWP, CWN, SWO, ACW, ...) und mehr Die Wrestling Talk-Radios MoonTalk und CyLight Reel: Kostenlos als MP3-Download Aktuelle WWE, AEW, IMPACT, ECW, US-Indy & weitere Wrestling-Champions sowie umfangreiche Titelhistories MOONSAULT.de Archive: WrestleCrap, Biographien, Ergebnisse und vieles mehr.

Benutzerdefiniert
In Partnerschaft mit Amazon.de Facebook Like Support MOONSAULT.de

MOONSAULT.de Forum CyBoard > CyBoard Archive > II. Community & Sport Foren > Free & Fun
 
FH-Bachelor/Master minderwertiger?

[ TIPP: Diesen Beitrag komplett im MOONSAULT.de Forum anzeigen ]

    

Beitrag von Kliqer:
Ja, ich weiß theoretisch sollten es egal sein, ob seinen Bachelor-Abschluss nun auf einer Universität oder einer Fachhochschule macht, aber spielt das später tatsächlich keine Rolle mehr?

Ich frage deshalb, weil es derzeit einige Diskussionen in der Familie meiner Freundin gibt. Meine Freundin möchte Architektur studieren, was ja sowohl an Universitäten, als auch Fachhochschulen möglich ist. Problem ist, sie möchte nicht allzu weit weg von Koblenz und in der Nähe dürfte es nur eine Universität in Aachen geben, die wirklich interessant ist und Unis in Siegen, Kaiserslautern und Darmstadt, allsamt aber nicht unbedingt aufregende Städte. Ansonsten gibt es so ziemlich überall FHs, sei es nun Köln, Frankfurt, Trier oder Mainz. Die Auswahl ist also deutlich größer und vielfältiger. Meine Freundin würde prinzipiell also auch gerne auf eine FH gehen, sollte sie in Aachen nicht genommen werden, ihre Eltern verbieten es aber praktisch, indem sie damit drohen sie nicht weiter finanziell zu unterstützen, sollte sie an eine FH geben. Grund: Sie halten FHs für minderwertig, da dort bekanntlich auch ohne Abitur hingegangen werden kann und die Arbeitgeber dann automatisch Universitätsabsolventen bevorzugen, weil diese auf einer höhergestellten Uni waren und nicht auf einer FH, zu der viel mehr Leute Zugang haben. Ihnen ist die theoretische Gleichstellung, durch die Bachelor/Masster-Abschlüsse zwar bekannt, sie halten es aber eben nur für Theorie.

Daher meine Frage: Ist da was dran? Habt ihr vielleicht schon selbst Erfahrungen auf dem Gebiet gemacht, d.h wart ihr auf einer FH und musstet ihr mit irgendwelchen Benachteiligungen zurecht kommen? Oder wurdet ihr vielleicht sogar bevorzugt? Habt ihr irgendwelche Beispiele oder persönliche Erlebnisse, die man als Argumente benutzen könnte? Was ist eure Meinung zu dem Thema?
Beitrag von Andy B. Rocha:
Uff... dieses Thema ist komplex und würde eher ins Deluxe Forum passen, oder?
Beitrag von Sonnenwirt:
Also ein sehr guter Freund von mir, war an der TU in Darmstadt, hat dort aber gar nix von den dortigen Lehrmethoden gehalten. Ist daher auf die FH nach FFM gewechselt und ist jetzt kurz vorm Abschluss. Dadurch, dass er sehr sehr gute Noten hat, hat er keinerlei Probleme mit Praktika o.ä. - im Gegenteil. Ich weiß nicht mehr genau, wer die Firmen waren, aber verschiedene große Architekturfirmen (oder so) haben ein Programm ins Leben gerufen, indem acht Studenten bei eben diesen Firmen die verschiedenen Aspekte der Architektur praktisch erfahren können, ehe sie sich für einen Schwerpunkt entscheiden. Ist für Architektur wohl was ganz krasses und ohne seine gute Noten hätte der das auch net gebacken gekriegt - aber ob er auf der FH ist oder nicht war egal.
Beitrag von Maik Franz:
Wenn man super Noten hat und auch an Soft Skills einiges vorweisen kann, hat man wohl so oder so mehr als gute Chancen. Allerdings halte ich die Argumentation der Eltern schon für nachvollziehbar und gehe prinzipiell auch davon aus, dass sich die meisten Personalchefs im Zweifelsfall, sprich bei zwei Bewerbern mit ähnlicher Qualifiktion, eher für den Uni-Absolventen entscheiden. Abgesehen davon würde ich meinen Studienplatz aber eher nach der Qualität der Hochschule wählen als danach, ob z.B. Darmstadt nun aufregend ist oder nicht. Zumal das Argument im Rhein-Main-Gebiet eh nicht so wirklich zieht ;)
Beitrag von Stingray:
Ums mal vereinfacht zu sagen: Prinzipiell sind Uni-Abschlüsse deutlich angesehener als FH-Abschlüsse. Das wird auch nach der Umstellung auf Bachelor und Master so bleiben. Auch in 10 Jahren werden Uniabsolventen (im Schnitt) noch deutlich mehr verdienen als FH-Absolventen (so wie das heute auch der Fall). Das macht zum Teil auch Sinn, denn ein Studiumsbeginn an der Uni erfordert nun einmal eine höhere akademische Vorbildung als ein Studiumsbeginn an der FH.

Doch auch wenn das definitiv der Fall ist, so kann man das nicht auf jede Einzelsituation anwenden. Es gibt sehr angesehene FHs, an denen ein Abschluss sicherlich nicht ruhmloser ist als an einer Durchschnittsuni. Zudem gibt es durchaus auch den ein oder anderen Arbeitgeber, der FH-Leute bevorzugt (wenn auch manchmal nur, weil man da weniger Gehalt zahlen muss). Und vor allem: Für manche ist eine FH-Ausbildung einfach persönlich besser, da sie etwas anders angelegt ist als die an einer Universität.

Unterm Strich ist ein FH-Abschluss also durchaus weniger angesehen. Es kann aber in vielen Fällen Sinn machen, ihn dennoch anzustreben.
Beitrag von Sebulon:
Zitat:
Original geschrieben von Andy B. Rocha:
Uff... dieses Thema ist komplex und würde eher ins Deluxe Forum passen, oder?



Nö. Stingray hat es ja schon auf den Punkt gebracht, die Sache ist nicht sonderlich komplex. Im Grunde gilt im Zweifelsfall immer Uni > FH > BA.

    


[ © 2000 - 2020 MOONSAULT.de | Impressum & Datenschutzerklärung | Team ]   
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.