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Bedenkliche finanzielle Situation in der Bundesliga

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Beitrag von sunny2k1:
Zitat:


Finanzkrise: Fußballvereine haben 670 Millionen Euro Schulden

Von Roland Zorn

18. Februar 2005 An die Börse wird es so schnell keinen deutschen Fußballklub mehr verschlagen. Das Negativbeispiel Borussia Dortmund dürfte mögliche Interessenten ausreichend abschrecken. Da selbst der wirtschaftlich immer noch kerngesunde Bundesliga-Primus Bayern München mit einem Jahresumsatz von 166 Millionen Euro bisher nie beabsichtigt hat, sich in absehbarer Zeit aufs Parkett zu begeben, werden die um ihre Existenz ringenden Borussen allein auf weiter Börsenflur bleiben - solange ihre Aktien dort noch gehandelt werden.

Der tiefe Fall des westfälischen Traditionsklubs, der durch das unseriöse Gebaren seiner Geschäftsführung bis an den Rand der Insolvenz geführt hat, lenkt den Blick auf die Bonität des Profifußballs in Deutschland. "Die Bundesliga ist Kult", hat Werner Hackmann, der Präsident des Liga-Verbandes, bei der Vorstellung einer Broschüre der Deutschen Fußball Liga (DFL) im vergangenen Herbst über die wirtschaftliche Lage des bezahlten Fußballs gesagt. "Wir haben ein tolles Produkt und jedes Wochenende Hunderttausende in den Stadien sowie Millionen vor dem Fernseher."

Millionengehälter für maßlos überbezahlte Profis

Das mag so sein, hat aber nicht eine kumulierte Gesamtverschuldung der ersten und zweiten Liga auf zuletzt 670 Millionen Euro verhindern können. Diese Kennziffer galt unter den Verbandsprofis bis dato als besorgniserregend, aber noch nicht als alarmierend. Solange die Liquidität der Klubs - oberstes Kriterium der Lizenzierung - gesichert schien, war zumindest der Spielbetrieb nicht gefährdet.

Die DFL erteilte auch der längst maroden Borussia die Lizenz für diese Spielzeit. Mochte die Dortmunder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) im Herbst auch turmhohe Verbindlichkeiten von rund 118 Millionen Euro gemeldet haben und seitdem noch tiefer in der Schuldenfalle hängen, daran, daß weiter Millionengehälter für maßlos überbezahlte Profis fließen konnte, wurde offiziell kein Zweifel laut. Seit dem schwarzen Donnerstag für die finanziell ausgehöhlte Kapitalgesellschaft des BVB ist auch diese Annahme hinfällig.

Lizenz zum Weiterwursteln

Durch den Absturz des BVB könnte sich in Zukunft auch am Lizenzierungsverfahren der DFL - alle Klubs müssen bis zum 15. März ihre Unterlagen eingereicht haben - einiges ändern. Bekommt die verzweifelt um einen Sanierungserfolg ringende Borussia noch einmal die Spielgenehmigung erster Klasse, wird es dem Verband auf Sicht schwer fallen, noch irgendeinem seiner Profiklubs die Lizenz zum Weiterwursteln zu verweigern.

Für alle Vereine ist es im übrigen schwerer geworden, die eigene Kreditwürdigkeit auf dem klassischen Wege zu sichern. Die Banken, durch das Basel II-Abkommen gehalten, nach wesentlich strengeren Kriterien als früher Geld zu geben, haben ihre Kreditlinien zurückgefahren. Neue Finanzierungsinstrumente, etwa Genußscheine wie sie der 1. FC Köln Anlegern empfiehlt, oder eine festverzinsliche Anleihe, die der Londoner Investmentbanker Stephen Schechter dem FC Schalke 04 in Höhe von 75 Millionen Euro gewährte, sind gefragt. Die Bayern, deren Profiabteilung in eine nicht an der Börse notierte Aktiengesellschaft ausgegliedert wurde, haben mit dem Sportartikelhersteller Adidas einen strategischen Partner auf ihrer Seite, der zehn Prozent der Vereinsanteile im Wert von geschätzten 75 Millionen Euro hält.

Sparmodell mit sportlicher Blüte

Allen Versuchen, Fremdkapital aufzutreiben, steht die Skepsis der Mehrheit der Vereinsmanager beim Blick auf die roten Zahlen gegenüber. Vor Beginn dieser Saison schätzten drei Viertel der Fußball-Finanzfachleute die Lage der Liga angesichts überhöhter Gehälter für die Spieler, sinkender Fernseheinnahmen und fehlender Vermögenswerte als alarmierend ein. Mag sein, daß der Fall Borussia Dortmund die abschreckende Ausnahme ist, mag sein, daß die Liga in Zukunft wieder auf mehr Fernsehgeld als die zur Zeit in summa bezahlten 290 Millionen Euro spekulieren kann, der Kern des Übels bleiben fürs erste die Personalkosten, die die Spieler ihren trotz aller Sparmaßnahmen zahlungswilligen Vereinen aufladen.

Wie aus einem Sparmodell eine sportliche Blüte wachsen kann, hat der VfB Stuttgart vorgemacht. Vor drei Jahren noch mit 15 Millionen Euro verschuldet, speckten die Schwaben ihren Kader ab, reduzierten ihr Minus auf die Hälfte und fanden im eigenen Verein junge Profis wie die zu Nationalspielern gereiften Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel oder Timo Hildebrand. Inzwischen verdienen auch diese drei die handelsüblichen Millionen - und der Verein, längst wieder ein Spitzenklub, muß aufs neue darüber nachdenken, wie der Balanceakt zwischen sportlicher Risikobereitschaft und wirtschaftlicher Vernunft auf Dauer gut gehen kann.

Quelle: FAZ.net





Was würdet ihr vorschlagen, damit dieser Krise überwunden wird oder gibt es keine ideale Möglichkeit?
Beitrag von Sonnenwirt:
Ich erinner mich noch, als Heiko Herrlich mit einer Ablöse von 10Mio D-Mark der teuerste Transfer der BuLi Geschichte war.
Beitrag von ElChefe:
Schafft die CL ab. Führt den Europapokal der Landesmeister wieder ein. Nur der Meister startet dort, der Rest im UEFA Cup.

Dadurch rechnen nicht mehr 10 Vereine mit CL Einnahmen obwohl max. 3 teilnehmen dürfen.
Beitrag von Hugo:
Wenn man auf Dauer international mithalten will, muss man halt höhere Ablösen+Gehälter zahlen. Die Vereine zahlen größtenteils nicht zu hohe Gehälter, sondern erhalten zu wenig Einnahmen. In Frankreich wurde kürzlich erst ein neuer Drei-
Jahres-Vertrags zwischen Canal Plus und der französischen Liga über
1,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Hierzulande kassieren Bundesligisten
derzeit "nur" 300 Millionen Euro pro Jahr, also die Häfte der Einnahmen, die unsere lieben Franzosen in Zukunft erhalten (ok, haben dafür aber mehr Vereine). Sollten dt. Vereine mit ihrem neuen Vertrag nicht nachziehen, ziehen bald selbst die Franzosen an uns vorbei. Einen Vorgeschmack könnte man schon am Mittwoch bekommen, wenn die Neureichen aus Lyon nach Bremen kommen. ;) Neue Absatzmärkte=neue Einnahmen, auch wenn der ückstand auf England nicht mehr einzuholen sein dürfte.

Außerdem endlich den Liga-Pokal abschaffen, damit Vereine im Ausland für sich Werbung machen können, wie es in z.B. ind England schon lange Gang und Gebe ist.
Beitrag von ElChefe:
Fußball vor 22 Uhr nur im Pay-TV --> mehr Einnahmen für die Vereine
Beitrag von Everton:
Zitat:
Original geschrieben von ElChefe:
Schafft die CL ab. Führt den Europapokal der Landesmeister wieder ein. Nur der Meister startet dort, der Rest im UEFA Cup.

Dadurch rechnen nicht mehr 10 Vereine mit CL Einnahmen obwohl max. 3 teilnehmen dürfen.



Stimm ich dir zu.
Beitrag von sunny2k1:
Ich hätte einen Vorschlag für die UEFA/FIFA:

Salary Cap.

Jeder würde von der Regelung profitieren. Die Gehälter würden nicht mehr so explodieren, wie es die letzten Jahre der Fall war. Ich würde es ausweiten und ab sofort keine Ablösesummen gibt, sondern es - wie in allen US-Sportarten ist - eine Art Spielertausch einführen bzw. nur über Free Agency geht.
Beitrag von Robert S:
Ich denke, dass ein "Salary Cap" gegen etliche EU Richtlinien verstoßen würde, u.a. gegen Monopol-Recht.
Beitrag von MagicM:
Ich denke, wenn hier jemand DIE Lösung (eine, die darüberhinaus machbar ist) kennt, dann wäre er DER Mann...
Beitrag von ElChefe:
Machbar sind einige, allerdings ist das Problem 18 (oder 36) Vereine unter einen Hut zu bringen. Wenn man die CL abschafft (dann müsste man sogar 100+ Vereine unter einen Hut bringen) würden 90% aller Vereine davon profitieren, allerdings haben die 10% der anderen Vereine so gut wie alle Stimmgewalt...

Generell auf Deutschland bezogen wäre eine bessere Vermarktung der BL auf jeden Fall sinnvoll. Dazu gehört auch die Erweiterung des Pay-TV. Scheissegal was die Rentner wollen. Wer Buli frühzeitig sehen will muss eben dafür bezahlen, wie in jedem anderen Land (mit einer erfolgreichen Liga) auch.

Abschaffung der Winterpause ist sicher sinnvoll, da man die freiwerdende Zeit im Sommer sehr gut für Auslandsreisen nutzen kann....
Beitrag von sunny2k1:
Zitat:
Original geschrieben von Robert S:
Ich denke, dass ein "Salary Cap" gegen etliche EU Richtlinien verstoßen würde, u.a. gegen Monopol-Recht.



Wieso wenn die FIFA in Absprache mit der EU regelt, wäre das kein Thema!
Beitrag von ElChefe:
Ja, bis wieder einer dagegen klagt ;)
Beitrag von Ashraf:
Zitat:
Original geschrieben von Hugo:
Wenn man auf Dauer international mithalten will, muss man halt höhere Ablösen+Gehälter zahlen. Die Vereine zahlen größtenteils nicht zu hohe Gehälter, sondern erhalten zu wenig Einnahmen. In Frankreich wurde kürzlich erst ein neuer Drei-
Jahres-Vertrags zwischen Canal Plus und der französischen Liga über
1,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Hierzulande kassieren Bundesligisten
derzeit "nur" 300 Millionen Euro pro Jahr, also die Häfte der Einnahmen, die unsere lieben Franzosen in Zukunft erhalten (ok, haben dafür aber mehr Vereine). Sollten dt. Vereine mit ihrem neuen Vertrag nicht nachziehen, ziehen bald selbst die Franzosen an uns vorbei. Einen Vorgeschmack könnte man schon am Mittwoch bekommen, wenn die Neureichen aus Lyon nach Bremen kommen. ;) Neue Absatzmärkte=neue Einnahmen, auch wenn der ückstand auf England nicht mehr einzuholen sein dürfte.

Außerdem endlich den Liga-Pokal abschaffen, damit Vereine im Ausland für sich Werbung machen können, wie es in z.B. ind England schon lange Gang und Gebe ist.



Eine tolle Idee,
und damit die Vereine noch mehr kassieren und an Ihre gierigen Profis ausschütten können, werden die GEZ-Gebühren auf 50 Euro erhöht. Ist ja wirklich eine Schand, dass sich die deutschen Vereine mit 300 Millionen Euro Fernsehgeldern begnügen müssen :nene:
Spürt Ihr eigentlich die Einschläge noch? Es geht hier um FUßBALL, das ist zwar eine schöne Nebensache, aber mir kann niemand erklären, dass ein Fußballer 100mal so viel verdienen muss wie der Typ, der meinen Müll entsorgt.
Beitrag von ElChefe:
Wenn Dich Fußball nicht interessiert was müllst Du dann diesen Thread hier zu? Lass ich meinen Unmut über HipHop und Co. in anderen Threads aus? Nein.

Wenn Du deinen Müllmann für unterbezahlt hältst dann steck ihm nen Zwanziger zu.
Beitrag von Ashraf:
Zitat:
Original geschrieben von ElChefe:
Wenn Dich Fußball nicht interessiert was müllst Du dann diesen Thread hier zu? Lass ich meinen Unmut über HipHop und Co. in anderen Threads aus? Nein.

Wenn Du deinen Müllmann für unterbezahlt hältst dann steck ihm nen Zwanziger zu.



Aber sonst gehts Dir gut?
Ich werde ja wohl noch meine Meinung posten dürfen! Und wo ich in meinem Posting geschrieben hätte, mich würde Fußball nicht interessieren, weißt wohl nur Du! :nene:

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