MOONSAULT.de - Deutschlands größte Wrestling-Community: WWE, AEW, IMPACT, US-Indy, Europa & vieles mehr!
Zurück zur MOONSAULT.de Startseite Wrestling Newsboard mit News und Infos aus WWE, AEW, IMPACT, US-Indy und weiteren Ligen sowie Ergebnissen und Gerüchten CyBoard Wrestling Forum & Community Euro-Wrestling: Wrestling Eventkalender, Euro-Promotions (wXw, GSW, EWP, CWN, SWO, ACW, ...) und mehr Die Wrestling Talk-Radios MoonTalk und CyLight Reel: Kostenlos als MP3-Download Aktuelle WWE, AEW, IMPACT, ECW, US-Indy & weitere Wrestling-Champions sowie umfangreiche Titelhistories MOONSAULT.de Archive: WrestleCrap, Biographien, Ergebnisse und vieles mehr.

Benutzerdefiniert
In Partnerschaft mit Amazon.de Facebook Like Support MOONSAULT.de

MOONSAULT.de Forum CyBoard > CyBoard Archive > II. Community & Sport Foren > Deluxe Talk
Seiten: [1] 2 3 4 
Berufliche Existenz in der Corona-Krise 2.0

A N Z E I G E

[ TIPP: Diesen Beitrag komplett im MOONSAULT.de Forum anzeigen ]

A N Z E I G E

   Seiten: [1] 2 3 4 

Beitrag von DummerZufall:
Hallo zusammen,

da nun seit dem ersten Thread einiges an Zeit ins Land gegangen ist und ich sowohl im Thread als auch auf anderem Kanal nach einer zweiten Umfrage gefragt wurde, hier die neue Umfrage.

Mich würde interessieren, wie es dem Cyboard-Volk beruflich mit der Cornoa-Krise geht.

Habt ihr euren Job verloren? Seid ihr in Kurzarbeit? Läuft alles wunderbar?
Vielleicht haben wir ja auch ein paar Selbstständige hier, die sagen können wie es Ihnen mit der Situation geht, ob sie kreative Lösungen finden konnten, ob und wie die staatlichen Hilfsgelder bei Ihnen ankommen und was Ihnen das bringt usw.

Mein Update: Wir haben nun, unter bestimmten Bedingungen (nur 2 Personen im Büro usw.) Wahlfreiheit, ob wir ins Büro kommen oder nicht. Ich bin meistens im Büro, da Homeoffice einfach nicht so mein Fall ist. Die letzten 3 Tage war ich auf der ersten längeren Geschäftsreise seit Corona - das war schon irgendwie seltsam im ICE mit Mundschutz für 4,5 Stunden.
Dem Unternehmen bei dem ich arbeite geht es soweit gut, die Prognose wurde wieder nach oben angehoben und die Jobs sind sicher. Allerdings rechnet man auch damit, dass man es vor allem im nächsten Jahr nochmals heftig bei den Aufträgen spüren wird. Ansonsten, ein echtes Luxusproblem, aber ich bin wirklich mal gespannt auf die Personalgespräche dieses Jahr. Ich habe trotz Corona das ein oder andere, auch besser dotierte, Jobangebot bekommen und ich bin sicher, anderen Kollegen geht es da nicht anders, daher bin ich gespannt, ob man dieses Jahr eine absolute Nullrunde fährt oder ob einem da das Abwanderungsrisiko zu hoch ist.

Noch zwei Hinweise:
1. Über Geldanlagen o.Ä. würde ich hier nicht sprechen wollen, dafür gibt es bereits einen Thread.
2. Wenn hier jemand sein Herz ausschüttet, weil es ihm beruflich und finanziell aufgrund der aktuellen Situation sehr mies geht, würde ich ungern erleben, dass ihm jemand etwas antwortet wie "Hier sterben MENSCHEN und Du jammerst rum wegen Deines Jobs!!!1"

Beste Grüße
DummerZufall

Ergebnis aus dem ersten Thread:

Angestellt und es läuft bisher! 75.00%
Angestellt und in Kurzarbeit. 14.71%
Selbstständig und es läuft bisher! 2.94%
Selbstständig und es wird kritisch. 1.47%
Job verloren. 5.88%
Beitrag von Doink fan nr1:
ich arbeite in einer Spedition mit fremdlagerung , Auslieferung und Montage für diverse Firmen. Bspw alle Zigarettenträger in jedem Kaufland bundesweit läuft über uns. Wir haben echt Glück gehabt. Eigentlich sind wir bis 31.12 in Kurzarbeit. Aber eine befreundete Firma von uns. Ja das gibt es 😅. Hat alles was aus China kam an Ersatzteilen aufgekauft um der einzige Lieferant zu sein, wenn alles im Ausland brach liegt. Weil die aber nicht alles unterbekommen oder logistisch Händeln können. Lagern wir einen großen Teil für die ein und übernehmen einen Teil der Logistik für die. Was bedeutet wir haben grad so richtig viel zu tun. Und kein finanzielles Risiko, da unsere Partnerfirma grad richtig viele Versand Aufträge hat und diese schließlich alles aufgekauft haben. Da es grad bei denen brummt bekommen wir einen Stück vom Kuchen und unsere Verluste durch Montage arbeiten usw die nur eingeschränkt oder garnicht laufen werden dadurch kompensiert.
Beitrag von DummerZufall:
Und mir fällt grad auf, dass ich die Kurzarbeit als Option vergessen habe...argh.
Aber vielleicht passt das ja noch zu "angestellt und ich verspüre Unsicherheiten"
Beitrag von NLR:
Seit Mitte März Home Office und Kurzarbeit. Dann Mitte Juli dann die Verlagerung des Unternehmens von der Strategie "Jobs sichern" zu "Unternehmen retten" und dann letzte Woche Montag dann die betriebsbedingte Kündigung, da die Abteilung in der ich arbeite, geschlossen wird.

Zum Arbeitsplatz nur soviel gesagt: Reisebüro. Gottseidank bin ich in diesen Job als Quereinsteiger gekommen, d.h. ich bin nicht auf die Reisebranche fixiert (die jetzt eh nicht auf Rosen gebettet ist) und kann auch in anderen Branchen arbeiten, wobei die 8 Jahre Berufserfahrung mehr hilft als wenn ich jetzt frisch von der Uni käme.

Habe mich gleich nach der Kündigung bei der Arbeitsagentur gemeldet, habe meinen Lebenslauf u.ä. überarbeitet, neue Bewerbungsfotos geschossen und mich auf Anraten im Free & Fun Thread bei Indeed, LinkedIn-Jobs, Xing und Stepbörse angemeldet. Bis 31.Oktober bin ich noch beim Unternehmen angestellt und mit Unterschreibung einer Abwicklungsvereinbarung muss ich noch vom 01.-31.Aug. Vollzeit arbeiten und bin dann ab 01.Sep. freigestellt. Ab Montag werde ich dann auch gleichzeitig während meiner Arbeit Unternehmen/Firmen anfragen, die mich interessieren und bei den o.g. Seiten nach Jobs Ausschau halten, die einigermaßen zu mir passen.
Beitrag von DummerZufall:
Was hast Du denn studiert?
Beitrag von Kapitän Ahab:
Ich würde mal sagen, es läuft "okay", aber eben auch unter der Prämisse, dass nicht mehr so viel schief geht, in den nächsten Monaten.

Ist natürlich ein bisschen zynisch, aber die direkte Konkurenz in Osteuropa und Russland hat es bisher deutlich härter getroffen, auch weil da viel marode Infrastuktur besteht.

Der Ist-Zustand ist zwar bei uns mieß, aber die Prognosen für die Zukunft, sollte nicht noch was einschneidendes passieren. sind ziemlich gut.
Beitrag von Leipziger:
Angestellter LEH...und damit in der Branche, die wohl mit den größten Gewinn aus dieser Krise zieht...
Beitrag von NLR:
Zitat:
Original geschrieben von DummerZufall:
Was hast Du denn studiert?



Japanologie mit Schwerpunkt Literatur und Ideenwelten mit Abschluss Master.
Beitrag von fireburner:
Dann hier auch nochmal: Angestellt und tatsaechlich boomt es gerade fuer uns in der Mobile Games Branche. Das Game von dem ich Produktmanager bin hat seit Mai seinen Umsatz verdreifacht, auch das andere Game der Firma laeuft gut und wir haben in den letzten Monaten sogar Leute eingestellt, darunter einige Programmierer die bei anderen Unternehmen abseits der Gamesbranche entlassen wurden.

Finanzielle Einbussen also keine im Gegenteil Partnerin und ich schauen nach einem Haus das wir wir kaufen wollen zwecks Familienplanung.

Wir haben halt aber auch das Glueck, dass gerade in Krisenzeiten Games natuerlich fuer viele Menschen eine Ablenkung vom Alltag sind. Gab ja auch diese Woche Berichte darüber das mehr gezockt wurde als sonst und viele Firmen in der Branche gute Einnahmen haben
Beitrag von German Suplex:
Zitat:
Original geschrieben von NLR:
Japanologie mit Schwerpunkt Literatur und Ideenwelten mit Abschluss Master.



Kann man damit überhaupt was hier in Deutschland anfangen? Wir hatten mal bei uns einen der hatte was studiert mit Ausgrabungen :D

Der hatte allerdings im Anschluss eine Umschulung zum Elektroniker gemacht und war deswegen bei uns. Fragte mich die ganze Zeit ob der überhaupt je was mit seinem Studium hier anfangen konnte :confused:
Beitrag von NLR:
Zitat:
Original geschrieben von German Suplex:
Kann man damit überhaupt was hier in Deutschland anfangen? Wir hatten mal bei uns einen der hatte was studiert mit Ausgrabungen :D

Der hatte allerdings im Anschluss eine Umschulung zum Elektroniker gemacht und war deswegen bei uns. Fragte mich die ganze Zeit ob der überhaupt je was mit seinem Studium hier anfangen konnte :confused:



Zumindest unser Dozent damals hatte uns immer gesagt, er hätte bereits viele Arbeitslose mit BWL/VWL Studium gesehen, aber noch keinen arbeitslosen Japanologen. Er war vor allem deswegen dieser Meinung, weil das Studium einen nicht auf eine bestimmte Branche festlegt sondern einen relativ flexibel in seiner Berufsauswahl sein lässt.

Das ist auch insofern hilfreich jetzt, da ich trotz meiner 8 Jahre in einem Reisebüro eben nicht darauf festgelegt bin, weiter in der Tourismusbranche zu arbeiten, sondern in einem anderen Dienstleistungsgewerbe arbeiten könnte (da die Tourismusbranche derzeit eh ziemliche Probleme hat). Die 8 Jahre haben mir auch vor allem im Bereich Kundenberatung, Teamarbeit, Flexibilität und Belastbarkeit ziemlich geholfen und ich fühle mich dort fitter als ich es vor 8 Jahren war.

Ich bin aber auch ehrlich und sage, dass ich die Arbeit vor 8 Jahren mit viel Glück erhalten habe. Eigentlich war es nur ein sechsmonatiges Praktikum, wobei ich meine Vorgesetzte so überzeugen konnte, dass ich zunächst 2x einen befristeten Vertrag und dann einen unbefristeten Vertrag erhalten hatte.
Beitrag von HonkyTonkRainer:
Angestellter. Wir verkaufen Kartenterminals und Dienstleistungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Die Pandemie hat bereits für eine irre Auftragslage gesorgt, der Wirecard-Skandal hat sein übriges getan. Wird ein Rekord-Jahr. Hätte ich persönlich aber auch drauf verzichten können, wenn eine weltweite Pandemie der Hauptgrund dafür ist.
Beitrag von Timeus:
Als Angestellter bei der Telekom bin ich auch in einem Unternehmen das mittelfristig von der Sache profitierten hat oder wird. Dadurch das Home Office total floriert wurden natürlich auch die Internetgeschwindigkeiten bei vielen erhöht etc.

Dazu ziemlich zu Beginn der Krise weil die Auswirkungen halt auch eher gering sind einen vergleichsweise extrem guten Tarifabschluss gehabt, Home Office auch außerhalb Corona und dauerhaft wurde voran getrieben und wird gerade ausgerollt auch für das „Fußvolk“ was anders wohl noch Jahre gedauert hätte

Also ich kann mich wirklich nicht beklagen und zumindest im Arbeitsbereich hat sich meine Lebensqualität deutlich verbessert durch die ganze Sache
Beitrag von Bendido:
Ich habe mit "Ganz anders" abgestimmt. Ich war jetzt seit mehreren Monaten in Kurzarbeit (0 Stunden) und wollte eigentlich schon im März meinen Job gewechselt haben. Daraus wurde dann erst einmal nichts. Es hat sich aber alles zum Guten gewendet. Montag fange ich meinen neuen Job an. In einer Branche die blendend da steht. Vor und auch jetzt während der Pandemie...
Beitrag von Wölfpack:
Irgendwie spiegelt sich die Mehrheit nicht mit der Stimmung auf der Straße und in den Medien wieder. Komisch.

Ich selbst seit Anfang April 2 Tage Kurzarbeit und mehrheitlich im Home Office. Zwar merkt man die Einnahmeeinbußen, gebe allerdings auch weniger Spritgeld aus.

   Seiten: [1] 2 3 4 


[ © 2000 - 2021 MOONSAULT.de | Impressum & Datenschutzerklärung | Team | Werbung ]   
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.