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Berufliche Existenz in der Corona-Krise

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Beitrag von DummerZufall:
Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wie es dem Cyboard-Volk beruflich mit der Cornoa-Krise geht.

Habt ihr euren Job verloren? Seid ihr in Kurzarbeit? Läuft alles wunderbar?
Vielleicht haben wir ja auch ein paar Selbstständige hier, die sagen können wie es Ihnen mit der Situation geht, ob sie kreative Lösungen finden konnten, ob und wie die staatlichen Hilfsgelder bei Ihnen ankommen und was Ihnen das bringt usw.

Was mich angeht, bisher arbeite ich noch Vollzeit im Homeoffice, aber da meinem Unternehmen (Unternehmens/IT-Beratungsunternehmen mit Fokus auf den Verkehrssektor) nun auch Aufträge wegbrechen (werden) und schon zwei Projekte mit denen ich mich beschäftige bis Ende Juni auf Eis gelegt wurden, kann ich mir gut vorstellen, dass ich auch irgendwann in der Kurzarbeit lande. Käme mich natürlich teuer zu stehen, aber zumindest wäre ich in der glücklichen Lage mit dem was da am Ende übrig bliebe wohl gut klar zu kommen. Ansonsten ist das Unternehmen finanziell gesund und wird die Krise wohl überstehen, aber auch danach könnte die Auftragslage längere Zeit eingetrübt bleiben.

Noch zwei Hinweise:
1. Über Geldanlagen o.Ä. würde ich hier nicht sprechen wollen, dafür gibt es bereits einen Thread.
2. Wenn hier jemand sein Herz ausschüttet, weil es ihm beruflich und finanziell aufgrund der aktuellen Situation sehr mies geht, würde ich ungern erleben, dass ihm jemand etwas antwortet wie "Hier sterben MENSCHEN und Du jammerst rum wegen Deines Jobs!!!1"

Beste Grüße
DummerZufall
Beitrag von DummerZufall:
Hm, vielleicht ändert ein Mod das noch bei Selbstständig und Angestellt in "läuft bisher" statt "läuft bestens".
Beitrag von Purge85:
Kurzarbeit seit dem 1.4,aber finanziell hat es keinen negativen Einfluß.
Beitrag von Skyclad:
Angestellt, extrem viel zu tun auf der Arbeit, und meinem Übersetzer-Team geb ich auch viel zu tun. An Langeweile ist also nicht zu denken.

Finanziell die einzige Einbuße ist die Einstellung der Essenspauschale, aber dann koch ich halt selbst, macht dann auch nicht den großen Unterschied.
Beitrag von Nachtfuchs:
Arbeite in der Versicherungsbrache als Angestellter in Vollzeit und aktuell ist es bei uns noch ziemlich entspannt.

Von Kurzarbeit sind wir (noch) nicht betroffen und es gab auch noch keine Ankündigung, dass dies in Kürze anstehen würde. Gedanken darüber hat man sich trotz allem natürlich schon gemacht. Was sich bei uns mehr bemerkbar macht, sind die deutlich zurückgegangenen Anfragen/Anliegen der Kunden. Dadurch sind wir von Vorstandsebene angehalten, unsere Überstunden, die wir im Jahresendgeschäft letztes Jahr aufgebaut haben so gut es geht jetzt zu reduzieren. Wie es weitergeht sobald alle weitestgehend ihre Überstunden redziert haben bleibt abzuwarten.

Homeoffice ist so eine Sache. Eigentlich wäre mein Bereich aufgrund der aktuell wegfallenden persönlichen Beratung bestens geeignet dafür. Mein Arbeitgeber ist, was das anbelangt, aber ehrlich gesagt noch etwas rückständig. Dadurch habe ich weiterhin meinen Arbeitsweg per Straßenbahn (10 Minuten von mir zum Büro) bzw. bei dem Wetter aktuell fußläufig 25 Minuten (und weniger Kontakt mit anderen Menschen als in der Bahn) ins Büro.

Ansonsten merkt man auch intern ein Umdenken zwischen den Kollegen/-innen. Da wird fleißig auf Abstand geachtet. Teambesprechungen finden bis auf Weiteres nicht mehr im großen Kreis, sondern in mehreren kleinen Kreisen statt, etc.
Falls Kurzarbeit mittelfristig doch noch ein Thema bei uns werden sollte, wäre es aber angesichts der Höhe von 60% immernoch kein Riesenbeinbruch und ich käme damit auch die nächsten Monate gut über die Runden.
Beitrag von NLR:
Angestellt und seit dieser Woche in Kurzarbeit bis vorerst Ende Juni. Hauptgrund dafür ist die Anstellung in einem Reisebüro, das speziell auf Japan spezialisiert ist und...tja, letzten und diesen Monat sowie wahrscheinlich nächsten Monat werden keine Anfragen mehr für Japanreisen eintreffen und die Situation dieses Jahr muss eben weiter beobachtet werden.

Derzeit ist es noch in Ordnung, da zumindest 80% des Gehalts weiterbezahlt wird und uns auch gesagt wurde, am besten 50% des Jahresurlaubs bis Ende Juni zu nehmen, denn für die Urlaubstage bekämen wir normales Gehalt.

Meine Kollegin tröstet mich damit, dass es sich schon wieder erholen wird. Sie hat in diesem Büro bereits SARS sowie die Fukushima-Katastrophe miterlebt und das Büro hat das überstanden und so würde es auch dieses Mal sein.

Ihr Wort in Gottes Ohr.
Beitrag von Dr. K. Rann-Täne:
Arbeite im Einzelhandel. Also bisher alles noch gesichert. Überstunden jetzt auch ziemlich abgebaut. Hatte glaub noch nie so entspannte Arbeitszeiten über Ostern. :D
Gab jetzt zuletzt auch einen 100 Euro Bonus und zwei Tage Sonderurlaub für dieses Jahr. :) 35 Urlaubstage dieses Jahr sind halt auch nicht schlecht. Zumindest wenn sich die Corona Sache irgendwann mal beruhigen sollte, dass man auch in den Urlaub fahren kann.
Beitrag von DummerZufall:
Zitat:
Original geschrieben von Skyclad:
Angestellt, extrem viel zu tun auf der Arbeit, und meinem Übersetzer-Team geb ich auch viel zu tun.



Das ist mir auch enorm wichtig, dass ich mein Team gut versorgt krieg.
Beitrag von Unregistriert:
Angestellt um Einzelhandel, Baumarkt. Am Donnerstag hatten wir unseren Umsatzrekord gebrochen, den wir 2014 aufgestellt hatten. Mal zum Vergleich: Damals waren wir für einige Monate der einzige Baumarkt im Zentrum von Hamburg, da gerade Max Bahr und Praktiker geschlossen haben. Und jetzt haben wir für die Kunden Wartezeiten von bis zu einer Stunde vor dem Markt. Gäbe es diese sinnvollen Beschränkungen nicht, dann würde hier kein Stein mehr auf dem anderen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen wir aktuell auch etwa 18% über dem Zeitpunkt von Donnerstag. Der also frisch aufgestellte Rekord sollte heute auch gleich wieder fallen.
Beitrag von Tom Mickel:
Angestellt in einer vollstationären Einrichtung der Eingliederungshilfe. Ich habe derzeit mindestens 50 h Wochen, was auch erstmal so bleibt und auch völlig ok ist.
Mein Job ist während und auch nach der Krise sicher, da die Leute ja versorgt werden müssen und in meinem Berufsfeld ohnehin krasser Fachkräftemangel herrscht.

Ich bin derzeit noch froher als sowieso schon, vor Jahren meinen Job als Teamleiter im. Vertriebsinnendienst eines Papierherstellers (kein Klopapier :D ) zugunsten meines Traumjobs hingeschmissen zu haben. Auch wenn mich das ganze inklusive Ausbildung und geringerem Gehalt bisher schon einen mittleren fünfstelligen Betrag gekostet hat.
Beitrag von Rhino Gored Me!:
Bei uns sind Baumärkte z.b schon lange geschlossen. Nur Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen und Apotheken haben noch geöffnet. Sogar Arztpraxen sind zu und man wird nur noch über Telefon "behandelt".

Ich arbeite selber kurzzeit im Moment. Mir geht es finanziell ungefähr gleich, aber das Unternehmen leidet natürlich schon nach dieser kurzen Zeit.
Beitrag von Stingray:
Bei mir hat sich die Arbeit komplett ins Home Office verlegt, was für uns als Strategieberatung natürlich nicht dem üblichen Modus entspricht. Was auch keinen überraschen sollte: Projekte werden aktuell weniger. Ein paar längere laufen weiter, ein paar werden unter- bzw. abgebrochen und natürlich starten auch weniger Projekte als das sonst der Fall wäre. Netto ist also auf jeden Fall weniger Projektarbeit für uns als Firma vorhanden.

Finanziell wird mich persönlich das nicht treffen und es passt insofern gut, als dass ich bald eh erstmal länger in den Urlaub gehen wollte um Zeit für die ersten Wochen nach der Geburt meiner Tochter zu haben. Mglw. kann ich in der Zeit sogar ein wenig remote weiter arbeiten, um in Kontakt mit meinen Klienten zu bleiben, was im normalen Modus unserer Firma zumindest schwieriger geworden wäre.

Zusätzlich habe ich in den letzten Wochen ein paar coole virtuelle Formate für unsere Klienten entwickelt, die mir zwar nicht direkt neue Projekte einbringen (ist abzuwarten), die aber von einer Reihe von unseren Partnern sehr positiv aufgenommen wurde. Sowas ist natürlich auch nicht schlecht, da wir regelmäßig sehr gründlich evaluiert werden und begeistertes Feeback aus der Partnerschaft dabei natürlich hilft.

Alles ist aber nicht positiv: Da die Projekte, die ich leite, vor allem auf Fahigkeitenaufbau beim Klienten aufbauen, wurden viele erstmal verschoben. Das ist schade, da ich für die nächsten Monate (vor der Krise) noch einen sehr schönen Funnel von Projekten aufgereiht hatte, der jetzt zum größten Teil nicht zu stande kommt. Ich denke auch, dass mit der Krise meine (sowieso recht geringe) Chance dahin ist, es dieses Jahr zum Partner zu schaffen (was aber sowieso ungewöhnlich früh gewesen wäre).

Will sagen: Man kann es so und so sehen. Generell ist meine berufliche Lage in dieser Krise auf jeden Fall nicht dramatisch und am Ende sehe ich vor allem das positive: ich kann bei meiner schwangeren Frau sein, bin finanziell gesichert und kann auch ein paar neue Chancen wahrnehmen.

Ich bin vor allem dankbar, dass ich somit kein berufliches Opfer dieser Zeit bin.
Beitrag von Sonnenwirt:
Angestellt, momentan nicht in Kurzarbeit, aber ich sehe auch, dass es nicht bestens läuft. Evtl hättest du die Umfrage um HO erweitern können.
Beitrag von Stingray:
Ich finde auch, dass man zwischen "alles bestens" und "in Kurzarbeit" noch eine Zwischenoption hätte einbauen können. Sowas wie z.B. "Angestellt - sieht aber nicht gut aus". Kann ja auch gerade schlecht laufen, ohne dass man in Kurzarbeit ist oder den Job verloren hat.
Beitrag von Kapitän Ahab:
Ich hatte es ja schon im F&F mal angedeutet.

Tatsächlich merke ich die Krise aktuell nicht, was aber auch daran liegt, das ich in meinem Kerngeschäft sehr lange Produktionszyklen (3-4 Jahre) habe, und daher eh immer nur punktuell Einnahmen habe. Dazu habe ich hauptsächlich Staaten/Ministerien/Städte als Kunden, und das sind üblicherweise sehr sichere Einnahmen. Und es gibt auch keine Anstalten jetzt irgendwo die Reiterstaffeln abzuschaffen.

Allerdings bei den 'Nebengeschäften', gerade was Pferdehandel angeht, geht halt momentan nichts Das ist aber mehr ein kleines Zubrot, das tatsächlich am Ende mit persönlich fehlen wird. Auf der anderen Seite bleiben dafür Mittel liquide, und auch wenn es jetzt zynisch klingt, erwarte ich doch auch durch die Krise, dass einige ihre Tiere nicht mehr finanzieren können, und es dann im Nachgang doch ein paar Schnäppchen gibt.

Kritischer wird es bei der Stallvermietung. Viele Events sind abgesagt, auch die Olympia-Qualis. Heißt die Pferde bleiben in ihrem Stall. Das ist ansich kein lohnendes Geschäft, aber es hilft ungemein beim Networking. Selbiges gilt auch für die 'offiziellen Trainingsworkshops' in den Sommer-Ferien, bei denen Reitabzeichen und Qualifikationen für unterschiedliche Leistungstufen, auch bei mir auf dem hof abgenommen wurden. Auch das haut eher in den Handel rein, als das es direkt was bringt.

Wenn ich grob schätze, werde ich dieses Jahr 0 auf 0 rauskommen und keinen Gewinn erwirtschaften. Da sind natürlich voll bezahlte Gehälter (auch meines) mit drinnen. Das ich wie letztes Jahr eine insgesamt 6stellige Summe an Prämien an meine Angestellten auszahlen konnte, wird es dieses Jahr nicht geben.

Sprich ich erwarte einen leichten Rückgang bei allem. Bei Pferdehandel muss man mal schauen, wie das dann wieder in Gang kommt. Aber die Arbeit selbst ist erst einmal nicht gefährdet.

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