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Netflix, Disney, Amazon Prime & andere Streamingdienste Thread #3

A N Z E I G E

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A N Z E I G E

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Beitrag von Catchpool:
Zitat:
Original geschrieben von CaptnSpaulding:


Und da wird dann auch eingegeknickt. Irgendwann haben wir:


- die 1. schwarze Arielle



Ist doch schon auf dem Weg.
Beitrag von Wursto:
Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Ah, die reden nur von der Unterkategorie DVD & Blu-Ray. Passt natürlich ganz gut: Ein rückständiges Medium bei einem rückständigen Film. Dass der Film bei dem natürlich deutlich umsatzschwereren Prime Video (wo er auch angeboten wird) nicht einmal in den Top 50 auftaucht, hätte man natürlich mal dazuschreiben können. Wäre aber sicherlich keine so gute Schlagzeile geworden.



Autsch. :( wie kann man diese Medien denn Rückständig nennen? In Deutschland ist Streaming so eine Sache. Ich wohne in der Großstadt und komme hier nicht an 50mbps, welche teilweise benötigt werden, um den Film in 4K mit 7.1 Sound wieder zu geben.

Zum Thema:

Schwierig schwierig. Im Endeffekt bin ich hier ganz klar auf der Seite der Vertreiber. Wenn ich als Ladenbesitzer Film/Buch/CD schlecht finde, werde ich sie nicht verkaufen. So einfach ist das. Das ist als Verkäufer mein gutes Recht und wer das anders sieht, soll wo anders einkaufen.

Persönlich brauche ich es nicht. Ich halte die meisten für so intelligent, dass sie selber erkennen, wenn sich Jemand falsch verhält oder die Normen unserer Gesellschaft ablehnt. Generell sehe ich vieles nicht kritisch. Ich komme auch ganz gut klar damit, dass man über meine biologischen "Markel" oder meinen Akzent Witze macht. Das andere das nicht können, ist mir natürlich auch bewusst. Die Frage ist ja, wo es hinführt, wenn wir irgendwann alle Zeichen unserer Vergangenheit vernichtet haben. Auf der einen Seite stellen wir Mahnmale auf, für Dinge die Niemand von uns miterlebt hat, auf der anderen Seite, versuchen wir Dinge verschwinden zu lassen, die ganz genau zeigen, wie wir als Gesellschaft noch vor wenigen Jahren über bestimmte Dinge gedacht hatten.

Was bei mir immer wieder für Verwirrung sorgt ist, wenn man es beispielsweise (glaube es war Doc Who) feiert, dass im alten Rom Afrikaner gezeigt werden, welche einen wichtigen Bestandteil der Kultur ausmachen, weil sie Händler sind aber man sich gleichzeit in einem Film, bei dem es um die Schlachten zwischen Briten und Nazideutschland geht, zu wenige Schwarze vorkommen.

Warum man alte Figuren aus Filmen mit z.B. neuen Geschlechtern besetzen muss, verstehe ich auch nicht. Wenn das Interesse der Gesellschaft so groß ist, an einem weiblichen Superagent, dann braucht es doch nicht den Namen Bond. Dann kann man doch für diesen Charakter einen neues Franchise starten. Atomic Blond fand ich richtig gut. Die Frage die sich mir stellt ist: Stehen die Filmstudios nicht hinter Diversitäten und machen diese "Reboots" nur um des lieben Friedens willen, oder ist die Menge an Leuten, die gerne mehr Diversität hätten einfach so gering, dass es sich finanziell einfach nicht lohnt, für diese Filme zu machen.

Das mit den 7 Zwergen ist ein gutes Beispiel. Ich glaube es war Dave Davis, der beim Ruf nach dem Jäger in den Raum kam. Scheinbar hatte er den Witz damals für lustig empfunden. Das gleiche gilt bei der VW Werbung. Wurde der Schauspieler gezwungen, in diesem Clip mitzumachen und wenn nein, warum sind ihm die vielen Dinge nicht aufgefallen, die kritisiert worden sind? (weiße Hand/Name des Restaurants)

Eine Universelle Antwort werden wir nicht finden. Ich glaube South Park (die Weihnachtsfolge, in der nichts religiöses vorkommen durfte) oder Ralph Ruthe (Sketch mit nur politisch korrekten Witzen) haben ganz gut gezeigt, wo so etwas hinführen kann, wenn man nicht aufpasst.

Noch ne kleine Anekdote von Heute morgen. Meine Frau (nicht EU Bürger, lebt erst seit 4 Jahren in Deutschland) war heute Morgen ganz verwirrt, als der Nachrichtensprecher gesagt hat „Schwarze Schafe“. Sie wollte dann von mir wissen, ob das schon als Rassismus in Deutschland gilt, weil schwarz im Zusammenhang mit etwas negativen erwähnt worden ist.
Beitrag von sayonara:
Beim Whitewashing liegt es dann einfach an künstlerischer Freiheit oder es gibt halt keinen besseren (oder bekannteren) Darsteller? ;)

Die asiatische Scarlett oder der persische Jake. Ben Affleck als CIA-Officer Tony Mendez in Argo. Ein Christian Bale als Moses.

Naja, ich finde es ja weniger schlimm als andere angesprochene Themen in dem Thread bisher.

Zitat:
Original geschrieben von Wursto:
Das mit den 7 Zwergen ist ein gutes Beispiel. Ich glaube es war Dave Davis, der beim Ruf nach dem Jäger in den Raum kam. Scheinbar hatte er den Witz damals für lustig empfunden. Das gleiche gilt bei der VW Werbung. Wurde der Schauspieler gezwungen, in diesem Clip mitzumachen und wenn nein, warum sind ihm die vielen Dinge nicht aufgefallen, die kritisiert worden sind? (weiße Hand/Name des Restaurants)



Naja, sehe aber nun daran kein gutes Beispiel, falls ein Darsteller mit dem schlechten Humor kein Problem hat. Keine Ahnung war es Davis? Der sagte in einem Interview mal:

Zitat:
Wie hätten Sie reagiert, wenn Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann Sie wie Roberto Blanco im ARD-Talk „hart aber fair“ einen „wunderbaren Neger“ genannt hätte?

Dave Davis: Ich habe mit dem Begriff kein Problem, aber sein Auftritt war trotzdem befremdlich und hinterwäldlerisch. Es ist so, als würde er zu einer Frau „Weib“ sagen.

Zu Ihnen könnte man aber Neger sagen?

Davis: Wenn es nach mir ginge und ich allein auf der Welt wäre, könnte man das ruhig sagen. Nur weil der Begriff von Menschen benutzt wird, die meinen, anderen Rassen überlegen zu sein, heißt das nicht, dass ich ihn nicht verwenden darf. Ich will jetzt aber niemanden dazu ermutigen, jeden Schwarzen einen Neger zu nennen. Der Begriff ist nun mal aus einer anderen Zeit.



https://www.hna.de/kultur...er-5554093.html
Beitrag von Catchpool:
Zitat:
Original geschrieben von sayonara:
Beim Whitewashing liegt es dann einfach an künstlerischer Freiheit oder es gibt halt keinen besseren (oder bekannteren) Darsteller? ;)

Die asiatische Scarlett



Wobei ich das im GitS-Film nichtmal wirklich als Problem ansehe. Denn Scarletts Körper dient hier lediglich als "Hülle". Der ursprüngliche Körper des Charakters ist dann aber schon noch asiatischer Abstammung. ;)
Beitrag von Wursto:
Zitat:
Original geschrieben von sayonara:
Naja, sehe aber nun daran kein gutes Beispiel, falls ein Darsteller mit dem schlechten Humor kein Problem hat.

https://www.hna.de/kultur...er-5554093.html



Ich meine er war es. Habe den Film ewig nicht mehr gesehen, aber damals war er halt als der schwarze Hausmeister von Night Wash bekannt.

Ein Film ist nun einmal eine Fiktion. Zumindest in vielen Fällen. Das sollte man nicht vermichen. Immerhin wird Nina Haagen auch nicht versuchen ihrer Tochter umzubringen. Wir werden in Filmen immer wieder mit Gewalt, Gier, Vergewaltigung, etc. Konfrontiert und da nehmen wir es einfach hin, wenn ein John Wick unählige Menschen tötet und dabei in kauf nimmt, dass sogar unschuldige verletzt werden, fiebern wir sogar noch mit ihm mit, aber wenn ein schwarzer versehentlich Neger anstatt Jäger versteht, sind wir empört. Das geht mir nun mal nicht in den Kopf. Und ich glaube, dass Gewalt, Krieg und Hunger genau solche Probleme sind wie Rassismus. Und ich kann Jeden verstehen, der Angst hat sich Gewaltätigen in den weg zu stellen, oder nicht willens ist, sein erarbeitets Geld, mit den Hungernden zu teilen. Denn dieses bedeutet Opfer. Wenn man sich hingegen, gegen Rassismus ausspricht, kann einem absolut nichts passieren.

Im Anime sehen die meisten Charaktere jetzt auch nicht wirklich asiatisch aus. Da ist jetzt die Frage, was liegt schwerer. Der Ort, wo es spielt (falls er in Japan spielt), oder die Vorlage, wo man sich meistens an den Mitteleuropäern orientiert?
Beitrag von Natsu:
Ich finde es verstörend, dass Leute, die von einer Sache nicht betroffen sind (z.B. Blackfacing) sich rausnehmen zu sagen, das das doch nicht so schlimm sei. "Ach, ist doch nicht so schlimm. Satire darf ALLES".

Sag, dass mal bitte einem Schwarzen ins Gesicht. Wie schwer kann es sein, sich mal in die Gefühlslage eines anderen Menschen hineinzuversetzen?

Nur, weil ein Film vor Jahrzehnten mit Preisen überhäuft wurde, heißt das noch Lange nicht, dass es heute genau so sein muss. Zeiten ändern sich. Meinungen ändern sich. Dinge werden (zurecht) hinterfragt.

Hier von einer Zensur zu sprechen, finde ich mehr als lächerlich.

Einem Rasisten/Sklaventreiber z.B. widme bzw. sollte ich keine Statue, die in der Öffentlichkeit zur Schau steht, widmen. Diese Statuen werden ja jetzt auch umgestoßen/zerstört. Ab ins Museum mit solchen Bauten.

Genauso sollte man dann auch mit Filmen wie Birth of a Nation oder Vom Winde verweht umgehen.
Sie gehören zur Historie des Films dazu und sollten nicht verboten werden.
Sollte man diese Filme aber zur Schau stellen und bewerben (z.B. auf Streaming Diensten)? Nein, absolut nicht.
Beitrag von Oliver Queen:
Zitat:
Original geschrieben von Natsu:
Ich finde es verstörend, dass Leute, die von einer Sache nicht betroffen sind (z.B. Blackfacing) sich rausnehmen zu sagen, das das doch nicht so schlimm sei. "Ach, ist doch nicht so schlimm. Satire darf ALLES".

Sag, dass mal bitte einem Schwarzen ins Gesicht. Wie schwer kann es sein, sich mal in die Gefühlslage eines anderen Menschen hineinzuversetzen?

Nur, weil ein Film vor Jahrzehnten mit Preisen überhäuft wurde, heißt das noch Lange nicht, dass es heute genau so sein muss. Zeiten ändern sich. Meinungen ändern sich. Dinge werden (zurecht) hinterfragt.

Hier von einer Zensur zu sprechen, finde ich mehr als lächerlich.

Einem Rasisten/Sklaventreiber z.B. widme bzw. sollte ich keine Statue, die in der Öffentlichkeit zur Schau steht, widmen. Diese Statuen werden ja jetzt auch umgestoßen/zerstört. Ab ins Museum mit solchen Bauten.

Genauso sollte man dann auch mit Filmen wie Birth of a Nation oder Vom Winde verweht umgehen.
Sie gehören zur Historie des Films dazu und sollten nicht verboten werden.
Sollte man diese Filme aber zur Schau stellen und bewerben (z.B. auf Streaming Diensten)? Nein, absolut nicht.



This!

Und ich finde es irgendwie auch befremdlich dass sich hier der eine oder andere User daran stört, dass es mal einen schwarzen James Bond oder jetzt tatsächlich eine schwarze Arielle geben könnte.

Das sind FIKTIVE Figuren bzw. Charaktere und James Bond ja dazu sogar nur ein Agenten Name, der seit Jahrzehnten eh schon von verschiedenen Schauspielern gespielt wird. Da sollte doch wirklich nur relevant sein, ob der Darsteller britische Wurzeln oder eben die Nationalität hat.

Dass es aber so manchen aufstößt dass der Charakter mal schwarz oder gar weiblich sein könnte (was ging da ein peinlicher Aufschrei rum, als Gilian Anderson als Jane Bond gemunkelt wurde.. :lol: ) ..joa seh ich ganz nett ausgedrückt mal als sehr schwach und schwierig ;)

Vor allem muss man sich ja mal fragen, wieso stört es nur die Wenigsten dass ein Jake Gyllenhaal einen Perser oder Christian Bale einen Moses spielen?
Ganz zu schweigen vom größten White Washing der Geschichte, dass ausschließlich Weiße Jesus darstellen und einfach alle westlichen Bilder Jesus als weiß darstellen.

Wenn aber mal eine schwarze oder dunkelhäutigere Person die Rolle eines fiktiven weißen Charakters übernimmt, geht das mal überhaupt nicht? like, wtf?
DAS ist eben auch Rassismus, Ende aus.


Achso und nur weil vereinzelte Personen mit schwarzer/dunkler Hautfarbe in Interviews meinen, sie hätten kein Problem damit, wenn Jemand das N-Wort sagt, gibt es einem keinen Freifahrtschein das jetzt zu nutzen.
Eine Person spricht nicht für Alle, und ich kann jedem weißen Dulli eher garantieren, dass er öfters aufs Maul kriegt für das Wort als dass jemand sagt "Joo cool Bro!"
Beitrag von DummerZufall:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Jede*r von uns Weißen ist mit einem Rassisten im Inneren durch Erziehung, Umfeld, veraltete Schulbildung etc. aufgewachsen.



Könntest Du vielleicht mal aufhören für alle zu sprechen. Ich kann mich weder durch meine Eltern noch durch meine Schule an irgendeine Art Rassismus oder rassistische Erziehung erinnern. In der Kindheit war das unter uns auch kein Thema. Später dann bin ich durchaus Rassismus begegnet aber da war ich schon alt genug und wohl auch vorher nicht ausreichend genug rassistisch erzogen worden, um jenen nich auch als solchen zu erkennen und mich dagegen auszusprechen, wenn ich ihn bemerkte. Ich bin sicher kein Heiliger und bestimmt habe ich auch schon Menschen, nicht nur Schwarze, unabsichtlich verletzt, aber das wird wohl jedem so gehen - dazu muss man nicht weiß sein.


Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Weil es ALLE Schwarzen so empfinden, und weder DU, ICH oder BERND HOECKER als Weiße können darüber urteilen oder entscheiden ob das rassistisch ist, über die Köpfe der Betroffenen hinweg.

Es ist allein schon systematisch rassistisch, dass scheinbar Niemand vom Produktionsteam überhaupt mal auf die Idee kam, zu schauen ob es schwarze Comedians/Darsteller gibt, die einen Bruce Darnell parodieren können.



Ich sollte also die mir bekannten Schwarzen, welche den Hype um Blackfacing als Unfug empfinden (unter anderem auch mit Blick auf Chapelles Whitefacing (hier wurden auch explizit Vorurteile über weiße bedient und nicht irgendwelche weißen Promis imitiert) mal darüber informieren, dass sie keine echten Schwarzen sind, weil Oliver Queen vom Cyboard beschlossen hat, dass alle Schwarzen so empfinden, wie er das sagt. Da kommen wir ja in Regionen eines Joe Biden, der sagt man wäre nicht wirklich schwarz, wenn man Donald Trump wählt.

Wenn Blackfacing damit einhergeht, irgendwelche negativen, rassistischen Vorurteile über Schwarze darzustellen oder wenn man schwarze historische Figuren so darstellt, dann kann ich da ja mitgehen. Wenn ich mich aber an Karneval als Michael Jordan verkleiden wollen würde oder wenn eine Comedysendung nun mal ihr Stammpersonal hat und einen schwarzen Promi imitieren will um sich über etwas, nicht sein Schwarz sein, an ihm lustig zu machen, sehe ich da wenig Probleme.

PS. Idris Elba als Bond wäre dermaßen genial :cool:
Beitrag von Riot:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Vor allem muss man sich ja mal fragen, wieso stört es nur die Wenigsten dass ein Jake Gyllenhaal einen Perser oder Christian Bale einen Moses spielen?
Ganz zu schweigen vom größten White Washing der Geschichte, dass ausschließlich Weiße Jesus darstellen und einfach alle westlichen Bilder Jesus als weiß darstellen.

Wenn aber mal eine schwarze oder dunkelhäutigere Person die Rolle eines fiktiven weißen Charakters übernimmt, geht das mal überhaupt nicht? like, wtf?
DAS ist eben auch Rassismus, Ende aus.


Man kann Whitewashing auch scheiße finden und TROTZDEM kritisieren wenn etablierte Charaktere von Menschen mit anderer Hautfarbe oder anderem Geschlecht besetzt werden - insbesondere in Settings in denen es schlicht keinen Sinn macht wenn ein Charakter schwarz/weiß/asiatisch/etc. oder eben auch weiblich/männlich wäre.

Das hat nichts damit zu tun, dass man rassistisch oder misogyn ist, wenn man Wert auf ein wenig Realismus oder Konsistenz in seinen Stories legt (Stichwort: suspension of disbelief).
Beitrag von Crazy Crusher:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Dass es aber so manchen aufstößt dass der Charakter mal schwarz oder gar weiblich sein könnte (was ging da ein peinlicher Aufschrei rum, als Gilian Anderson als Jane Bond gemunkelt wurde.. :lol: ) ..joa seh ich ganz nett ausgedrückt mal als sehr schwach und schwierig ;)



Es würde warscheinlich denselben Aufschrei geben, wenn man Will Smith & Martin Lawrence in Bad Boys durch zwei Frauen ersetzen würde oder schlimmer durch Ben Affleck & Matt Damon. :D

Mein Favorit für die Craig Nachfolge wäre übrigens Tom Hardy und ich hätte Nolan gerne mal als Bond Regisseur. Michael Caine dürfte natürlich auch nicht fehlen. :cool:
Beitrag von Kir Royal:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Dass du den Film noch nichtmal kennst bzw. nicht gesehen hast und dann hier groß mitdiskutierst, macht die ganze Geschichte ja nochmal um ein vielfaches lächerlicher.

Ich hab ihn gesehen, das Teil trieft nur so vor Rassismen die für eine aufgeklärtere Gesellschaft als zum Jahre 1939, wo Rassenlehre bzw. Theorie in Deutschland und Rassentrennung in den USA noch an der Tagesordnung waren, einfach unhaltbar sind um dies weiterhin komplett unkritisch betrachten bzw. ausstrahlen und angucken zu können.



Und ja, sämtliches Blackfacing was "Switch Reloaded" betrieben hat bzw. Bernd Hoecker war rassistisch. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, da kann sich auch Hoecker drehen und wenden wie er will. Es bleibt rassistisch.
Weil es ALLE Schwarzen so empfinden, und weder DU, ICH oder BERND HOECKER als Weiße können darüber urteilen oder entscheiden ob das rassistisch ist, über die Köpfe der Betroffenen hinweg.

Es ist allein schon systematisch rassistisch, dass scheinbar Niemand vom Produktionsteam überhaupt mal auf die Idee kam, zu schauen ob es schwarze Comedians/Darsteller gibt, die einen Bruce Darnell parodieren können.

Teddy war z.B. glaub ich durchaus schon zu der Zeit aktiv, wo diese Bits gedreht wurden, aber egal.
Und wenn man eben keinen findet, der Bock darauf hat, dann LÄSST MAN ES EINFACH VERDAMMT NOCHMAL?!
Oder man strahlt es aus und lebt mit dem negativen Feedback, selbst wenn dieser erst Jahre später kommt.

Bernd Hoecker muss es sich dann einfach gefallen lassen, dass ihm mindestens! unbedachter Rassismus vorgeworfen wird.
Wenn man cool ist und was auf Empathie und Einsicht gibt, dann entschuldigt man sich aufrichtig dafür bzw. steht dazu.
Wenn man ein ********* ist, lässt man es halt sein und lebt damit für ein rassistisches ********* gehalten zu werden, so einfach ist das.

Und Oliver Pocher oder auch ein Felix Lobrecht scheinen sich ja damit abzufinden, für Rassisten gehalten zu werden bzw. blockieren Kritiker einfach auf sozialen Medien, weil sie halt eher Feiglinge als aufrichtige Menschen sein wollen :hase:

Ähnlich ist es eben mit Little Britain, dessen Darseller es ja, wie schon öfters jetzt im Thread erwähnt, tatsächlich eingesehen haben dass so einige Sketche sehr problematisch waren. Wie u.A. eben auch das Blackfacing.

Das macht es doch nicht weniger problematisch, nur weil es paar Jahre her ist, holy shit :rolleyes:



Kann es nicht eher so sein, dass sich an solchen Sachen ein paar "Weltverbesser" stören, wenn ansonsten so gut wie niemand je ein Problem damit hatte?

Der Film "Vom Winde verweht" wird aktuell nach dem schlimmen Mord in den USA kritisiert. Nur was haben beiden Ereignisse bitte direkt miteinander zu tun?

Noch sinnloser ist die Kritik an Bernhard Hoecker. Wer hat damals die Parodien kritisiert? Kein Schauspieler, kein Produktionsteam, keine Sendeanstalt (wo solche Sendungen juristisch überprüft werden!) und auch nicht die FSK bei der DVD-Veröffentlichung damals.

Es gibt nicht einen Belegt für irgendeinen Rassismus bei Switch-Reloaded, außer das hier ein paar User ein Problem mit einer Parodie haben. Das ist alles.

Der Film "Vom Winde verweht" ist über 80 Jahre alt. Da ist es auch völlig klar, dass er in keinster Weise mehr die aktuelle Gesellschaft mit ihren Werten wiederspiegelt. Wenn man aber hier anfängt, mit Warnhinweisen Filme einzuordnen, kann man bald jeden Film irgendeinen Warnhinweis davorhängen.

Und wenn wir das nun tun, was wird dadurch besser?
Beitrag von Reservoir Dog:
Also ich habe gerade meinem schwarzen Kollegen mal die letzten Seiten des Threads und einen Clip von Switch gezeigt. Er hat herzhaft darüber gelacht. Sein Kommentar dazu: " Immer wieder lustig wenn weiße versuchen zu erklären, was für schwarze Rassismus ist" :)

@Crazy Crusher

Gibt ne spin off Serie von Bad Boys und heißt LA Finest. Mit Jessica Alba und Gabrielle Union. Fand ich sogar gar nicht schlecht.
Beitrag von sayonara:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Der Film "Vom Winde verweht" wird aktuell nach dem schlimmen Mord in den USA kritisiert. Nur was haben beiden Ereignisse bitte direkt miteinander zu tun?



Nein, er wird nicht nur wegen des schlimmen Mordes kritisiert. Falls die letzten Wochen nicht spurlos an Dir vorbei sind, ist das Thema doch nicht nur mehr George Floyd sondern allgemein der noch existietende Rassismus in den USA oder auch in anderen Ländern. Von daher... dir ist also nicht klar wie alle Dinge miteinander zu tun haben?

Du schreibst unsere Gesellschaft sieht auch nicht mehr wie in "Vom Winde verweht " aus... ja, da hat sich was verändert. Aber vieles ist immer noch da. ;)

Zitat:
Original geschrieben von Reservoir Dog:
Also ich habe gerade meinem schwarzen Kollegen mal die letzten Seiten des Threads und einen Clip von Switch gezeigt. Er hat herzhaft darüber gelacht. Sein Kommentar dazu: " Immer wieder lustig wenn weiße versuchen zu erklären, was für schwarze Rassismus ist" :)



Hab ich auch. Und nun? ;)
Beitrag von Reservoir Dog:
Nichts weiter. ^^
Wollte nur erwähnt haben, das es nicht alle schwarzen rassistisch finden, wie behauptet. ;)
Beitrag von Fletcher Cox:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:

Der Film "Vom Winde verweht" ist über 80 Jahre alt. Da ist es auch völlig klar, dass er in keinster Weise mehr die aktuelle Gesellschaft mit ihren Werten wiederspiegelt. Wenn man aber hier anfängt, mit Warnhinweisen Filme einzuordnen, kann man bald jeden Film irgendeinen Warnhinweis davorhängen.

Und wenn wir das nun tun, was wird dadurch besser?



Sorry, aber mit der Begründung, könnte die UFA bei einem eigenen Streamingdienst auch Propagandafilme aus dem 3. Reich zeigen, was sie sicherlich nicht täten.

Nochmal: Es ist deren eigener Streamingdienst, die dürfen selbst entscheiden was sie zeigen wollen und was nicht. Sie entscheiden sich etwas nicht mehr zu zeigen? Dann ist es deren Entscheidung. Nicht meine. Nicht deine. Du kannst dir den Film andersweitig ansehen. Wobei du ja selbst sagst, dass du ihn gar nicht kennst und nicht so klingst als ob du ihn ansehen möchtest. Stattdessen konstruierst du etwas von einer Art Meinungsdiktatur, die bestimmte Witze verbieten will, weil viele Menschen nunmal heute anders sensibilisiert sind. Gerade Switch Reloaded ist schon ein sehr unglückliches Beispiel, da in der Parodie schon sehr deutlich mit den typischen Klischees gearbeitet wird und eher dies als das zu parodierende Format parodiert wird. Humor verändert sich, vor einigen Jahren gab es auch noch zur Primetime im TV billigste Schwulenwitze - davon ist man auch weggekommen und kaum ein Mensch trauert dem nach.

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